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Tiranmar



Katzenwald

Der dunkle Katzenwald, das Reich der Mraunim, erstreckt sich im Süden Tiranmars am Fuße der Schwarzen Gipfel, die seine östliche Grenze bilden. Im Norden markiert die Grenzwasser, ein Fluss, der in den Schwarzen Gipfeln entspringt, das Ende des Waldes, während im Süden und Westen das Meer liegt. Der Katzenwald ist ein tropisches Waldgebiet mit dichter Vegetation, das für Menschen noch weitgehend unbekannt ist. Es zieht sich von der flachen Ebene die Berghänge hinauf bis zu den Gipfeln und liegt zu einem guten Teil im Gebirge. Die Wolken, die von den Schwarzen Gipfeln aufgehalten werden, sodass sie die dahinter liegenden Weiten Ebenen nicht erreichen, hüllen die bewaldeten Berghänge in einen feuchten Dunst, der dafür sorgt, dass im Wald fast immer Nebel herrscht. Alte, knorrige Bäume mit dicken, dunkelgrünen Blättern sind derart von Moos überwuchert und mit Lianen behangen, dass man kaum noch die rissige graue Rinde erkennen kann. Sträucher und Farne bedeckten den Boden und Pilze wachsen auf umgestürzten Baumstämmen. Das dichte Blätterdach und der ständige Nebel schlucken einen großes Teil des Lichtes, sodass im Unterholz fast immer Zwielicht herrscht. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, und zahlreiche kleine Bäche fließen die Berghänge herab. Zwischen den dicken, verkrümmten Stämmen der alten Bäume und dem Dickicht findet man Tapire und Jaguare, außerdem ist dies die Heimat der Katzenmenschen, der Mraunim, die in kleinen Stämmen tief in den nebligen Bergregenwäldern leben.

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Die Grenzwasser

Die Grenzwasser ist ein schmaler, rasch fließender Fluss, der in den schwarzen Gipfeln entspringt. Von dort sucht sie sich ihren Weg Richtung Südwesten, um dann in einer Biegung nach Nordwesten abzuknicken und schließlich nahe beim Farismoor in den Ozean zu münden. Keine Brücke überspannt den Fluss, keine Furt ermöglicht eine Überquerung des wilden Gewässers, dass mit großer Geschwindkeit von den Bergen talwärts strömt und dabei ein tiefes Bett ausgewaschen hat. In ihren Fluten trägt die Grenzwasser Glimmergestein und manchmal kleine Klümpchen Gold aus den Schwarzen Gipfeln mit sich, die sich im Flussbett aus runden, dunklen Kieseln glitzernd abheben. Über viele Jahrtausende lang wurde die Grenzwasser weder von Menschen noch von anderen Wesen überquert, denn sie markiert die Grenze der von Menschen als zivilisiert bezeichneten Gebiete. Während sich auf der nordwestlichen Seite des Flusses feuchte Wiesen, Weideflächen und Reisfelder erstrecken, erhebt sich auf der anderen Seite dunkel und drohend der dichte Katzenwald. Wie eine undurchdringliche Wand scheinen die alten, knorrigen Bäume und das dichte Unterholz jedem Eindringling den Zugang zu verwehren, und die Legenden über die fremdartigen Geschöpfe in den dunklen Tiefen dieses Waldes schrecken die meisten Menschen ab.

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Naurim

Naurim ist der Name eines Mraunim-Dorfes im Westen des Katzenwaldes. Hier leben Panhatil, Katzenmenschen mit schwarzem Fell, in einfachen Hütten aus Ästen, die mit großen Blättern und Farnen abgedeckt werden. In der Mitte des Dorfes befindet sich eine große, auch als Versammlungsplatz dienende Feuerstelle. Von ihrem Dorf aus gehen die Panhatil in den Wäldern auf die Jagd, wobei sie Speere, Messer aus Feuerstein, Holz und Knochen verwenden. Einige wenige von ihnen nutzen auch Bögen, jedoch sind ihre überaus effektiven Zähne und Krallen dennoch ihre erste und beste Waffe. Dank ihres schwarzen, samtigen Fells sind die Panhatil in der Lage, mit dem nebligen Schatten des Katzenwaldes zu verschmelzen und sich unbemerkt auch an die aufmerksamsten Tapire oder Okapis heranzuschleichen. Der Stamm der Panhatil dieses Dorfes wird von Marrúu-smir geführt, einer alten, aber sehr zähen und ausdauernden Mraunima, die auf einen großen Schatz an Erfahrungen zurückgreifen kann. Da in den letzten Jahren vereinzelt Menschen in den Katzenwald vorgedrungen sind und sogar Zusammenstöße zwischen ihnen und den Katzenmenschen stattgefunden haben, sind die Katzenmenschen von Naurim noch vorsichtiger geworden. Nachdem eine Mraunima, die sich zur Geburt ihrer Kinder vom Stamm zurückgezogen hatte, nie wieder auftauchte, aber in der Nähe der Geruch von Menschen erkannt wurde, hat die Stammesführerin Marrúu-smir entschieden, alle 'Haarlosen' weiträumig zu umgehen und, sollte dies nicht möglich sein, rasch zu töten. Darum halten sich die Katzenmenschen nun weitesgehend von der Grenzwasser, dem Rand des Katzenwaldes, fern, sind aber besonders wachsam und misstrauisch Eindringlingen gegenüber eingestellt.

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Die Avioca-Lichtung

Die weitläufige Lichtung von Avioca liegt im Zentrum des Katzenwaldes auf einem Hügel. Knorrige, alte Bäume umgeben die dicht mit Farn bestandene Fläche. Aus dem Boden ragen einige große Felsbrocken, halb vergraben unter Moos und Flechten. Meist ist die Lichtung in Nebel gehüllt, und feine Wassertröpfchen und Tau sammeln sich an den Blättern und Zweigen. Die Mraunim, die Katzenmenschen des Waldes, suchen diesen Ort vor allem auf, um mit ihren Schutzgeistern, den Katzengöttern, zu kommunizieren. Jene dieser mächtigen und rätselhaften Wesen, die im Katzenwald und in den Schwarzen Gipfeln leben und das Wohl der Mraunim zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben, kommen von Zeit zu Zeit zu dieser Lichtung. Die Katzenmenschen beten hier zu den Katzengöttern oder sprechen direkt mit ihnen, wenn einer der Felimornae anwesend ist. Meist hören die Felimornae jedoch nur zu, um dann wieder im Dunkel des Waldes zu verschwinden, nur selten wenden sie sich telepathisch an die Katzenmenschen, um ihnen einen Rat oder Hinweis zu geben. In letzter Zeit raten sie ihnen vor allem, sich von der Grenzwasser fern zu halten und die Menschen unbedingt zu meiden, da sie große Gefahr für die Mraunim bringen. In den seltenen Fällen, in denen sich die Stämme untereinander absprechen müssen, treffen sie sich auf der nebelverhangen Avioca-Lichtung. Die Stammesführerinnen besprechen dann alle wichtigen Angelegenheiten, um dann gemeinsam die Katzengötter um Rat zu fragen und danach mit den Ergebnissen zu ihren Stämmen zurückzukehren. Meist bewachen einige Mraunim die Lichtung, um sie vor Eindringlingen, seien sie nun menschlicher oder tierischer Natur, zu schützen und zu bewachen, damit nie ein Mensch diesen abgelegenen, heiligen Ort betritt.

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Maniak

Die Siedlung Maniak ist eines der Mraunim-Dörfer, in denen Feroy leben. So werden die Katzenmenschen bezeichnet, deren Fell sandfarben bis orange gefärbt ist. Manche von ihnen besitzen Flecken- oder Streifenmuster, während andere ein löwenähnliches, einfarbige Fell besitzen. Maniak besteht aus etwa fünfundzwanzig Hütten aus Ästen und Stangen, die mit dem Fell und den Häuten von Okapis sowie großen Blättern und Farnen abgedeckt sind. Damit ist das Dorf nahe der Küste eine der größten Ansiedlungen der Mraunim überhaupt. Bewohnt wird Maniak von knapp achtzig Feroy, unter ihnen etwa fünfzig Jäger und Jägerinnen, die für die Ernährung und Verteidigung des Stammes verantwortlich sind. Sie jagen Okapis, Tapire und Waldgazellen und fangen in den Flüssen fische. Der getigerte Arram ist der kräftigste und erfolgreichste der Jäger, jedoch ist sein jüngerer Bruder Mwoang bei den magisch begabten Mraunima begehrter, denn er ist gewandt, geschickt und charismatisch. Der Stamm von Maniak hat fünf Magierinnen, was eine stattliche Anzahl ist. Die magiebegabten Mraunima stehen unter der Herrschaft der ebenfalls zauberkundigen Stammeführerin Nora-sar. Die begabte und durchsetzungsfähige Stammesführerin ist Mutter oder Tante der Mehrheit der Mraunim von Maniak und genießt auch bei den andren Stämmen ein hohes Ansehen. Sie steht den Berichten von Menschen im Katzenwald kritisch gegenüber, ist dies doch noch weit von ihrem eigenen Territorium entfernt. Sollten sich die Gerüchte aber bestätigen, ist sie entschlossen, mit ihrem Stamm in den Kampf gegen die Angreifer zu ziehen.

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Sapata

Die Liskaris sind die kleinste Gruppe der Mraunim. Sie besitzen silbrig weißes Fell mit dunklen Streifen und leben weiter oben in den Bergen. Vor mehreren tausend Jahren gab es noch mehr von ihnen, die meist an den steinigen Hängen und hoch in den Schwarzen Gipfeln lebten, doch ist ihre Zahl seitdem ständig im Sinken begriffen. So gibt es heute nur noch wenige Liskaris-Stämme, unter denen auch der von Sapata ist. Die Hütten von Sapata, einfache Zelte und Unterstände aus Ästen, die mit den Fellen und Häuten von Waldgazellen bedeckt sind, liegen verteilt in einer kleinen Schlucht, in der auch ein Bach fließt. Die zu beiden Seiten aufragenden Felswände schirmen das Dorf, in dem etwa vierzig Katzenmenschen leben, vor Wind und Regen ab. Die Anführerin Lirra-zar ist die einzige magiebegabte Mraunima des Dorfes, und sie sucht verzweifelt unter den jungen Mädchen nach einer, die ihre Gabe teilt und ihr später nachfolgen kann. Trotz der geringen Größe des Stammes leben und jagen hier immerhin gut zwei Dutzend starke Krieger und Kriegerinnnen, die ihren Stamm durch die Jagd auf Waldgazellen und Bergtapiren ernähren. Von Zeit zu Zeit erhält das Dorf persönlich Besuch eines Felimorna, der seit der Geburt der heutigen Anführerin etwa einmal im Jahr in Gestalt eines großen, geflügelten weißen Katers das Dorf aufsucht und das Wohlergehen des Stammes überwacht.

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