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Tiranmar



Die Tundra

Der größte Teil der nordwestlichen Halbinsel wird von einem ausgedehnten Grasland bedeckt, das sich von den Windgrashügeln entlang der südlichen Küste bis hinauf zu den kältesten Eissteppen im Norden zieht. Dabei wird das Land in Richtung Norden immer ebener und die Hügel flacher, bis man nördlich der großen Seen über eine endlose, baumlose und mit gefrorenem Gras bedeckte Weite blickt. Der Boden ist fast immer gefroren, und nur wenige Gräser und Kräuter fassen hier auf Dauer Fuß. Sie müssen nicht nur Frost und kargem Boden widerstehen, sondern auch den Nagetieren und den Herden von langhaarigen Wildpferden und Rentieren, die über die Ebene ziehen und jedes bisschen Grün verwerten. Die Herdentiere wiederum leben in ständiger Bedrohung durch die Karu'kâr, die Schrecken des Winters, die sich in harten Wintern zu großen Rudeln zusammenschließen und manchmal bei ihren Beutezügen bis ins Kaiserreichs vordringen. Karu'Kâr sind vierbeinige Raubtiere, die so groß wie ein Pferd werden können. In ihrem Körperbau ähneln sie entfernt Primaten, zumindest sind ihre Hinterbeine länger und kräftiger als die Vorderbeine, allerdings besitzen sie auch ledrige Flügel. Ein dichtes, grauweißes Fell bedeckt ihren ganzen Körper, und ihre Zähne und Krallen sind furchteinflößend. Karu'Kâr sind in der Lage zu fliegen, allerdings halten sie dies aufgrund ihres recht massigen Körpers nicht sehr lange durch. Auch wenn sie nicht besonders gut sehen können, ist es vor allem ihr Geruchssinn, der sie sicher selbst in der Einöde der Tundra Beute finden lässt. An Wasser mangelt es im Gegensatz zu Beute kaum, denn Schnee und Grundwasser füllen kleine Senken im gefrorenen Boden, sodass sumpfige Gebiete und Seen entstehen. Der eisige Wind, der ungehindert über die baumlose Ebene peitsch, trägt jeden Krümel fruchtbarer Erde weg und lässt nur kargen Boden zurück.

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Die Arkaren

Die Arkaren bilden einen großen Teil der Westgrenze des Kaiserreichs und gehören teilweise zu den Provinzen Payadal und Scarminthia. Die Reihe von Gipfel und Höhenzügen bildet eine Bergkette, die sich von Nordosten nach Südwesten zieht und fast bis zur Küste reicht. In der Höhe der Berge können sich die Arkaren nicht mit den Weißen Gipfeln oder anderen Hochgebirgen Tiranmars messen, doch sind sie dennoch eine wichtige Landmarke und wichtige Grenze. Während südöstlich der Arkaren die fruchtbaren Ebenen Payadals liegen, erstrecken sich im Nordwesten Grasland und Tundra. Die Arkaren selbst sind zu beiden Seiten dicht bewaldet, vor allem Fichten und Tannen machen einen großen Teil des Bewuchses aus. Die Höhenzüge wechseln sich mit von Wasserläufen eingeschnittenen und von der Erosion abgerundeten Tälern ab. Auf dem Felsgestein der Arkaren bilden Erde, Nadeln und Moos eine dünne Schicht, auf der auch kleine Sträucher und junge Nadelbäume Fuß fassen können. Die Vielfalt an Tieren ist nicht besonders groß, nur die Braunbären sind für menschliche Reisende möglicherweise eine Gefahr. Die Menschen aus dem Kaiserreich nutzen die bewaldeten Hänge der Arkaren hauptsächlich als Jagdgebiet. Holzfäller haben es im Eskenforst leichter, wo das Gelände nicht so steil ist, weshalb in den Arkaren eher wenige von ihnen anzutreffen sind. In einigen Tälern bauen die Menschen jedoch Kupfer ab, dass mit Hilfe von Maultieren durch die Berge nach Payadal transportiert wird. Die wenigen Menschen, die in den Arkaren leben, bleiben jedoch stets auf der Ostseite, wo sie den ihnen bekannten Pfaden folgen. Sie überschreiten die Berge nicht, denn warum sollten sie auch das Kaiserreich verlassen wollen, wenn auf der anderen Seite nur die kalte Tundra der westlichen Lande liegt. Darum sind die hohen Gipfel und die Hänge auf der anderen Seite der Arkaren auch fast gänzlich unberührt und unerforscht, obwohl sie nur wenige Meilen von den bewohnten Landen entfernt liegen.

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Die großen Seen

Die kalten Ebenen und Hügelgebiete im Nordwesten Tiranmars bestehen größtenteils aus baumloser Tundra. Im Zentrum dieser Landschaft, zwischen den Gebirgszügen der Arkaren und der Westwindklippen, erstrecken sich fünf ausgedehnte Seen, umgeben von kleineren Tümpeln und sumpfigem Boden. Die eiskalten Seen sind nicht sonderlich tief, aber abgesehen vom Nadanisee die größten Seen Tiranmars. Bewohnt werden die Seen von zahlreichen Amphibien, Fischen, Kleintieren und einer besonderen Art Muscheln, die auf dem Grund der Seen leben. Sie sind durch kräftige Panzer und zahlreiche Stacheln geschützt, haben aber die Eigenschaft, Perlen von außergewöhnlicher Größe und Schönheit in sich zu bilden. Laut eines Berichtes, der vor etwa dreißig Jahren von einem wandernden Magier geschrieben wurde, sollen diesen Perlen außergewöhnliche magische Kräfte innewohnen, doch hat bis jetzt noch niemand die unzugänglichen Seen aufgesucht, um die beschwerliche Suche nach den Perlen zu beginnen, sodass diese Behauptung nie bestätigt wurde. Rund um die großen Seen erstrecken sich weitläufige Sumpfgebiete, durchzogen von kleinen Wasserläufen und Inseln. Eine große Zahl von Wasservögeln brütet hier zwischen Moos und Schilf, aber auch Millionen von Insekten. Ab und an kann man auch Rentieren oder Wildpferden aus den umgebenden Hügellanden antreffen, doch im wesentlichen sind die Moore und Seen von Einsamkeit, polarer Kälte und Stille geprägt.

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