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Tiranmar



Die Ödnis

Die Verdorbenen Lande, einst als aufstrebendes Reich der Wissenschaft und magischen Forschung gegründet, fielen schnell der Verberdnis anheim, als die Magier nach mehr und mehr Macht zu streben begann. Sie beschworen zahlreiche Dämonen, die nach und nach mit ihrer pervertierten Elementarität das ganze Land ansteckten. So wurden gesunde Bäume zu kranken, abgestorbenen Krüppeln, saftige Wiesen wurden zu staubiger Ebene und Seen und Flüsse zu Sümpfen. Ein fauliger Geruch liegt über den Verdorbenen Landen, der eine eindringliche Warnung mit sich trägt. Das Gras ist von grau, scharfkantig und trocken, teilweise sogar schwarz verfärbt, und kein Lebewesen lässt sich blicken. Die wenigen Quellen der Ödnis sind allesamt vergiftet, und von ihrem Wasser geht ein unangenehmer Gestank aus. Meist liegt zäher Bodennebel über dem Land, und eine bedrückende Stille herrscht, die nur zu deutlich darauf hinweist, dass es hier kein Leben gibt. Die Sewaka, die in den südlichen Bergen entspringt, sucht sich ihren Weg durch die Ödnis und wird nach wenigen Meilen ebenfalls zu einer dunklen, undurchsichtigen Brühe. Niemand würde freiwillig eine Reise durch dieses Land auf sich nehmen, denn zu der abstoßen Landschaft kommt noch die Gefahr durch frei herumstreifende Dämonen hinzu. In gewissem Sinne sind die Verborbenen Lande somit lebensfeindlicher als selbst Wüsten, Hochgebirge und Eiswüsten Tiranmars.

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Der Smurgiswald

Der Smurgiswald liegt im Nordosten der Verdorbenen Lande am Ufer des Flusses Aldis, der die Grenze zum Reich der Aviacarim kennzeichnet. Da er so weit am Rand der Ödnis liegt, ist er nicht vollständig zerstört, bietet aber dennoch einen schaurigen Anblick. Die Rinde der Bäume ist geschwärzt und rissig, und es scheint, es würde ein ständiger Herbst im Wald herrschen. Schlingpflanzen hängen von den Ästen herab, große Pilze mit merkwürdigen Auswüchsen wuchern am Waldboden und an den Baumstämmen empor. Einige Baumdämonen hausen in den Ästen der Bäume, deren kahle und spitze Zweige wie anklagende Finger gen Himmel ragen. Im Wald herrscht Stille, denn kein Vogel oder sonstiges Lebenwesen wagt es, seinen Fuß in dieses Gebiet zu setzen. Die einzigen Wesen, die hier Leben, sind die Dämonen, deren Anwesenheit die gesunden Bäume zu dem gemacht, was sie heute sind: verküppelte, pervertierte Schatten ihrer selbst. Die Baumdämonen, selbst mit borkiger Haut und langen Krallen ausgestattet und von einem Geruch nach verfaulendem Holz umgeben, machen Jagd auf alles, was sich an Lebendigen in den Wald wagt. Der Fluss, der durch den Wald fließt, trennt den Smurgiswald vom Aldiswald am gegenüberliegenden Ufer, der noch größtenteils unberührt von der verderbenden Fäulnis geblieben ist, jedenfalls solange die Aviacarim weiterhin unermüdlich die Grenzen verteidigen.

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Ci'thaun

Ci'thaun ist die Festung von einem der drei Magier, die mit Ausnahme des Daemona, des mächtigsten aller Beschwörer, die meiste Macht errungen haben. Die Magierin Chavalia, die sich den Beinamen 'Herrin der Form' gegen hat, hat hier am Ufer der Sewaka das Zentrum ihres Wirkens errichtet. Sie lässt die Dämonen den Fluss verderben, indem sie ihm die reine Magie des elementaren Wassers entziehen und die so gewonnene Magie ihrer Herrin zur Verfügung stellen. Da ständig frisches Wasser aus den Bergen nachströmt, hat Chavalia somit eine schier unerschöpfliche Quelle magischer Macht. Natürlich hat sie sich im magischen Bereich auf das Element Wasser spezialisiert und ist eine Meisterin der Verwandlung. Die Festung selbst, errichtet mit der Hilfe zahlreicher Dämonen und auch einiger andere Magier, ist von einer Mauer umgeben und enthält im Inneren zahlreiche große Becken voller unterschiedlicher Flüssigkeiten sowie langgestreckte Gebäude, in denen unterschiedliche Lebensformen vor sich hinvegetieren. Die Dämonologin führt Experimente der Verwandlung von Wasser durch, versucht sich aber auch an neuen Formen der Veränderung von Lebewesen und selbst Dämonen. Sie selbst hat durch die vielen Invocationen von Wasserdämonen einen großen Teil ihrer festen Körperform verloren und ist in ständiger Verwandlung begriffen, wobei eine Form grauenvoller anzusehen ist als die andere. Chavalia plant, sich selbst in ein mächtigeres Wesen zu verwandeln und eines Tages die Herrschaft über die Verdorbenen Lande an sich zu reißen, momentan muss sie sich jedoch damit begnügen, an der Verwandlung von Dämonen in noch gefährlichere Formen zu forschen.

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Ci'sha

Die Festung Ci'sha gehört dem Feuermagier Mhawarn sen'Amuk, einem azzanischen Beschwörer, der mit Hilfe eines mächtigen Feuerdämons großen Einfluss in den Verdorbenen Landen errang. Eigentlich ist er schon über hundert Jahre alt, doch dank der Fähigkeiten seines Dämons hat er noch immer den Körper eines etwa fünfzigjährigen Mannes, wenngleich er natürlich von den zahlreichen Invocationen gezeichnet ist. Seine Festung besteht aus mehreren großen Steingebäuden auf einem hohen Felsen und ist von einer hohen Mauer umgeben. Feuer, die dunkelviolett statt gelbrot leuchten und ein düsteres Licht und viel Rauch verbreiten, erhellen die Anlage, die schon von weitem als unheilvolle schwarze Silhouette zu erkennen ist. In Ci'sha beschwört der Feuermagier nach und nach ein ganzes Heer aus Flammendämonen, die ihm zu Diensten sind. Dabei steht ihm ständig der Riesendämon zur Seite, den er seit vielen Jahren für seine Zwecke ruft. Der mächtige Gigant aus schwarviolettem Feuer ist ebenso stark wie schlau und hat Mharwan viel Macht geschenkt, für die er eines Tages den Preis fordern wird. Schon jetzt ist dem Magier der jahrelange Umgang mit den Dämonen anzusehen: Seine Augen glühen unheilvoll im Dunkeln, seine Haut ist geschwärzt, und an manchen Stellen erheben sich Höcker und Beulen in seiner Haut. Mhwarwan sen'Amuk herrscht über das zweigrößte Dämonenheer der Verdorbenen Lande und schickt seine Diener in viele Schlachten gegen die Aviacarim.

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Ci'res

Die zweitgrößte Festung der Verdorbenen Lande befindet sich im Zentrum des Dämonenreiches und besteht aus zahlreichen massigen Steintürmen. Zwischen den Türmen führen Verbindungen aus von Dämonen geschmiedetem Stahl wie Brücken hin und her, und die Luft ist erfüllt von den heiseren schreien der Winddämonen. Diese Kreaturen bevölkern in Form von Insekten oder großen, geflügelten Echsen mit langen, scharfen Schnäbeln die Luft rund um Ci'Res und halten mit scharfen Augen Wache über die Umgebung. Ihr Herr, der Wind- und Bewegungsmagier Volantus, ist selbst ein halber Dämon, denn er hat sich dämonische Flügel wachsen lassen, riesige Membran-Insektenflügel, die ihn mit tiefem Summen in der Luft halten. Volantus hält auf den Spitzen seiner Türme Wache und schickt seine zahlreichen Untergebenen auf Erkundungsmissionen. Vor den Greifen der Aviacarim halten sie sich jedoch lieber fern. Regelmäßig kehren sie zu den Türmen zurück, die sie stundenlang umkreisen, ehe sie von ihrem Herrn zu sich gerufen werden, um ihm Bericht zu erstatten. Die Zinnen der Türme sind mit metallenen Gittern verstärkt, ebenso sind die Außenwände mit Metalldornen und Spitzen versehen, sodass die ganze Festung einen abschreckenden Eindruck macht. Die vielen Winddämonen verbreiten einen beißenden Gestank, der die Luft verpestet und bei jedem normalen Wesen Atemprobleme und Husten hervorruft, was den Dämonen und ihrem Herrn natürlich nichts ausmacht.

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Dorun Galdes

Schwert
Dorun Galdes im Forum



Die Verteidigungsanlagen

Die Festung Dorun Galdes liegt im Süden der Verdorbenen Lande, nicht weit von den Karendibergen entfernt. Die Festung thront auf einem großen, flachen Felsen ähnlich eines kleineren Tafelberges und ist von zahlreichen Verteidigungsanlagen umgeben, welche das Zentrum dämonischer Macht auf Tiranmar gegen Konkurrenten und Feinde schützen sollen. Der größte Teil der Anlage liegt zwar unterirdisch, doch sind auch auf dem Erdboden viele Vorkehrungen getroffen worden, um Dorun Galdes vor neidischen Konkurrenten oder Angriffen der Aviacarim zu schützen. Zu Füßen des Berges umschließt ein tiefer, steiniger Graben, der dicht mit dornigen Sträuchern bewachsen ist die Anlage. Weiter innen, oben auf dem Berg, befindet sich eine hohe, direkt an die Klippen des Berges anschließende Mauer aus glattem, schwarzen Material, dass sowohl Ähnlichkeiten mit Stein als auch mit Metall aufweist und matt glänzt. Keine Lücke ist in diesem Wall zu erkennen, nicht einmal eine Fuge zwischen den Steinen, stattdessen erhebt sich die Mauer völlig glatt über fünfzehn Schritt hoch. Hinter dem Mauerring folgen weitere Verteidigungslinien, doch stellen die kräftigen Felsendämonen, welche die Mauern bewachen, wohl eine noch größere Bedrohung dar. Als wäre das nicht genug, ragen in regelmäßigen Abständen hohe Türme aus dem gleichen glatten Material wie die Mauern auf, die von Winddämonen umkreist werden. Die großen Winddämonen, die an riesige Insekten erinnern, umkreisen in Patrouillen stetig die Festung, während kleinere echsenartige Winddämonen mit langen Flügeln und zahlreichen Spitzen und Stacheln zwischen ihnen umherfliegen und sich manchmal auf ihren Wachflügen auch viele Meilen von Dorun Galdes entfernen. In den Schatten der Festung lauern nahezu unsichtbare Dunkelheitsdämonen, und nur der Daemona selbst weiß, welche Gefahren die Festung noch birgt.

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Unterirdische Verliese

Die Festung Dorun Galdes besitzt mächtige Mauern und Türme, doch der größte Teil der Anlage befindet sich unter der Erde. Dies hat einen einfachen Grund: Die Aviacarim, sollten sie je mit ihren Greifenreitern bis hierher kommen, sind auf den Luftkampf spezialisiert, weswegen unterirdische Tunnel die beste Verteidigung bieten. Der Eingang zu den Verliesen befindet sich in einem großen Steingebäude mit einer schweren, eisenbeschlagenen Pforte, das von zahlreichen Dämonen bewacht wird. Die Gänge erstrecken sich weit in den Fels hinein und führen zahlreiche Treppen hinab. Erleuchtet werden sie von dämonischem Feuer, dass violettschwarz leuchtend an den Wänden entlang geistert. Oft streifen Finsternisdämonen durch die Gänge. Hier unten liegen große Hallen, in denen sich Dämonen aufhalten, so viele, dass sie zusammengenommen ein ganzes Heer ergeben, aber auch Labore, in denen der Daemona magische Experimente zu Dämonen oder Blutmagie durchführt. Die Gänge verbinden die verschiedenen Räume auch mit der Bibliothek, der riesigen Beschwörungshalle und natürlich mit dem Thronsaal des Daemona, wo der mächtigste Magier der Verdorbenen Lande lebt, soweit man in diesem Fall noch von Leben sprechen kann. Insgesamt erstrecken sich die Verliese von Dorun Galdes über mehrere Meilen in ihrer flächemäßigen Ausdehnung, ganz zu schweigen von der Tiefe, in die sie vordringen.

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Die Bibliothek

Die Bibliothek von Dorun Galdes ist die größte Sammlung dämonologischer Werke in ganz Tiranmar. Zahlreiche Bücher, deren Inhalte sonst überall streng verboten sind, lagern hier, darunter viele Werke herausragender Dämonenbeschwörer und Blutmagier. In der Bibliothek sind Bücher und Schriftrollen zu Themen wie Magietheorie, Invocation, Elementartheorie, Dämonologie und Blutmagie gesammelt, insgesamt eine unschätzbar wertvolle und gefährliche Wissenssammlung, die nur dem Daemona, dem mächtigsten Magier der verdorbenen Lande, zur Verfügung steht. Die zahlreichen Schriftrollen und Bücher sind tief im Inneren von Dorun Galdes in einer Bibliothekshalle gelagert, die von zahlreichen Dunkelheitsdämonen bewacht wird, die nahezu unsichtbar durch die Gänge streifen. Das Eingagstor der Halle ist mit Eisen beschlagen und mit zahlreichen magischen Siegeln und Runen bedeckt, welche Eindringlinge abhalten sollen. In der Halle selbst befinden sich lange Steinregale, in denen die wohlsortierten Werke lagern. Der Daemona besucht fast jeden Tag die Bibliothek, die auch einige von ihm selbst geschriebene Werke enthält. Von der Bibliothek führt ein direkter Weg tief in die Gewölbe Dorun Galdes' herab bis zur Beschwörungshalle.

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Beschwörungshalle

Die Beschwörungshalle ist ein riesiger Raum, der nicht nur einen Durchmesser von etwa dreißig Schritt hat, sondern auch etwa genauso hoch ist. Die Halle war ursprünglich eine gewaltige unterirdische Höhle, die der Daemona für seine Zwecke ausgebaut hat. Das gelbschwarze Felsgestein formt eine Art unregelmäßig kugelförmige Wand, in sich etwa auf halber Höhe ein einziges großes Portal befindet. Von diesem Portal aus führt ein Felssteg direkt in die Halle hinein, eine Art Brücke aus Stein, die im Nichts endet. Der Fels ist waagerecht und ungefähr drei Schritt breit, wird am Ende noch einmal etwas breiter und endet dann mitten in der Luft weit über dem Boden der Halle. Hierher kommt der Daemona, wenn er mächtige Dämonen beschwört. Er tritt bis zum Ende des Felsensteges, wo magische Symbole in den Stein geritzt sind, und ruft die Dämonen an, die sich dann vor ihm in der Luft materialisieren. Nach dem er mit ihnen den Vertrag ausgehandelt hat, sinken sie entweder zum Boden der Halle ab und verschwinden dort durch ein Tor zu den Gewölben der Dämonen oder fliegen durch einen senkrechten Schacht nach oben aus der Halle heraus, um ihren Auftrag auszuführen. Die gesamte Beschwörungshalle wird von zahlreichen Dunkelheits-, Wind- und Felsendämonen bewacht, die durch die Halle segeln oder an den Wänden entlang kriechen.

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Thronsaal des Daemona

Die Geschichte des mächtigsten Magiers der Verdorbenen Lande ist weitestgehend unbekannt. Es gibt jedoch die verschiedensten Vermutungen. Natürlich gehörte der Daemona zu den Magiern, die zur Zeit der Magiergesetze das Kaiserreich verließen, um ein eigenes Reich zu gründen. Als das Land der Magier jedoch aufgrund der Machtgier seiner Bewohner immer mehr zu einem Land der Dämonen wurde, begannen die Kämpfe zwischen den Magiern zu toben, die sich gegenseitig mit ihrer Macht zu beherrschen suchten. Damals gab es eine Magierin, die sich als besonders willensstark und ehrgeizig erwies. In vielen magischen Schlachten siegte sie über die anderen Magier, bis sie eines Tages schwer verletzt wurde und verschwand. Es ist nicht mehr als Vermutung, dass sie einen weiteren Pakt mit Dämonen schloss, der ihr Leben rettete und sie zu dem machte, was sie heute ist - Der Daemona, ein mächtiges, magisch begabtes und halbdämonisches Wesen ohne Geschlecht, der Beherrscher der Dämonen und Meister der Verdorbenen Lande. Die wahre Gestalt des Daemona ist unbekannt, denn er trägt immer eine Rüstung aus schwarz glänzendem Dämonenstahl oder weite, dunkle Gewänder, wenn er überhaupt seine eigentlich Form besitzt, denn oft verwandelt er sich in einen Dämon oder ein anderes Wesen. Sein Thronssaal liegt tief unter der Erde im Herzen von Dorun Galdes, von wo aus er den Krieg gegen das Reich der Aviacarim und die Eroberung Tiranmars plant. Hier, in einer riesigen Halle aus Stein und auf seinem schwarzen, von violettem Dämonenfeuer erleuchteten Thron, ermpfängt er, umgeben von mächtigen Feuer- und Lichtdämonen, die mächtigsten der anderen Dämonenherrscher, die im untergeben sind, um ihnen seine Befehle zu erteilen.

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