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Tiranmar



Die Straßen der Stadt

(Danke an Emerald für Ideen und Vorlage zu diesen Text)

Die großen, breiten Hauptstraßen führen vom Rande der Stadt zur Mitte hin, wo sie sich schließlich am Martkplatz vereinigen. Je näher man diesem kommt, desto dichter wird das Gedränge der Menschen, Pferde und Kutschen, die versuchen, sich einen Weg zu bahnen. Die Straßen sind zwar gepflastert und so breit, dass mindestens zwei Fuhrwerke nebeneinander passen, doch dennoch reicht besonders an Markttagen der Platz meist nicht aus. Dort, wo dennoch ein wenig Raum zwischen den Passanten ist, stehen oft kleine Gruppen von jungen bewaffneten Männern und Frauen mit Fahnen und Rüstungen und werben für das Militär. Mit rebelischen Liedern und Plakaten wollen diese Gruppen an die Menschen appellieren, für Unabhängigkeit, Ehre, Freiheit und den Stolz Caldámias zu kämpfen. In pathetischen Reden fordern sie die Bevölkerung auf, sich der Armee des Königs oder dem Rosendorn-Orden anzuschließen, um gegen das feindliche Kaiserreich zu kämpfen. Nicht wenige junge Vincámer sind auch durchaus angetan von den stolzen und ermutigenden Gedanken und bekunden ihr Interesse. Die Hauptstraßen Vincámas werden von Reihen meist dreistöckiger Fachwerkhäuser begrenzt, zwischen denen sich von Zeit zu Zeit eine Lücke öffnet und den Zugang zu einer Nebenstraße freigibt. Wer also etwas Ruhe vor dem dichten Gedränge auf den Straßen bei dem Marktplatz sucht, braucht nur in eine der vielen schmalen Gassen zu huschen und schon ändert sich das Stadtbild. Der Boden ist mit ockerfarbenen Steinen gepflastert und meist von Staub bedeckt. Die ebenfalls gelblichen Häuser der Anwohner ragen zu beiden Seiten der schmalen Straße in die Höhe und vermitteln ein Gefühl von Wärme. Die Haustüren der Bewohner, welche aus dunklerem Holz sind, bieten einen schönen zu den hell getünchten Hauswänden. Nachts werden an den Hauswänden Fackeln entzündet, die in speziellen Halterungen an den Wänden angebracht werden und Licht spenden. Wenn man beim Durchqueren der Straßen nach oben sieht, kann es sein, dass man auf einen der kleinen, oftmals mit vielen Grünpflanzen geschmückten Balkone blickt, oder man läuft gerade unter einer voll beladenen Wäscheleine hindurch, welche man von einem Haus zum anderen gespannt hat. Von Zeit zu Zeit klingen Melodien von Lauten und Violinen durch die Straßen, die aus den Fenstern der Häuser wehen und die Stille abseits der Straßen mit ihrem süßen Klang erfüllen.

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Der Marktplatz

Der Marktplatz von Vincáma ist kreisförmig angelegt. Hier finden sich viele verschiedene Stände, an denen man nahezu alles bekommen kann, von handgefertigten Erinnerungsstücken für Reisende, Wein, Obst und Brot bis hin zu Tuchen, Kleidung und verzierte Waffen. Die Händler sind im allgemeinen sehr freundlich, aber auch durchaus geschickte Feilscher, denen es leicht gelingt, mit einem charmanten Lächeln und blumigen Worten den Preis für ihre Waren in die Höhe zu treiben. Auch hat man vom Marktplatz aus Zugang zu einigen exzellenten Winzereien und Weinhandlungen, in denen der in ganz Tiranmar beliebte caldámische Wein angeboten wird, zu Schneidereien, Goldschmieden, Malern und Instrumentebauern, kurz, zu allen Vertretern des gehobenen Handwerkes, die sich in dieser Stadt niedergelassen haben. Auch wenn man viel Gold für die Arbeit von Schneidern, Kunsthandwerkern und Künstlern hinlegen muss, so wird man doch mit außerordentlicher Qualität belohnt. An einigen Haustüren nahe des Marktplatzes sowie an der Holzverkleidung verschiedener Stände hängen Plakate, auf welchen dazu aufgerufen wird, sich dem Militär anzuschließen um für Frieden und Ehre im caldámischem Vaterland zu kämpfen. Hauptsächlich suchen der König von Caldámia persönlich und der Rosendorn-Ritterorden nach neuen Mitstreitern. Das Volk auf dem Markplatz besteht zum größten Teil aus Bürger Vincámas und Caldámiern aus dem ganzen Königreich, doch von Zeit zu Zeit sieht man auch Kaiserreichler, meist als Händler oder Kuriere unterwegs, Südbündler, die hier nach caldámischen Waren Ausschau halten oder einfach die Stadt besichtigen, oder gar Halbelfen und Zwerge. Allzeit herrscht ein Gewirr von Stimmen, von streitenden, lachenden und feilschenden Menschen, das zu der ausgelassenen und lebhaften Stimmung beiträgt.

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Der Hafen

Seit dem Beginn des Unabhängigkeitskrieges Caldámias gegen das Kaiserreich ist der Seehandel des Königreichs etwas zurückgegangen, doch nichtsdestotrotz sind die Handelsverbindungen Vincámas über den Golf von Yôcul eine wichtige Einnahmequelle. Die Ziele der Handelsschiffe sind zum Beispiel Arimanatu und Yôcul, aber auch zu so entfernten Zielen wie den Südmeerinseln oder nach Finyaril, der Hochelfeninsel im Westen, wird gehandelt. Vincáma exportiert hauptsächlich Wein, Obst, Getreide, Tücher, Gold- und Silberschmuck und Marmor. Täglich laufen viele große Schiffe mit weißen Segeln den einzigen Seehafen Vincámas an, um Waren zu entladen und neue an Bord zu nehmen. Der Hafen ist direkt an der Mündung des Silberlaufs erbaut und einer der sichersten Tiranmars, da hier am Ende des weitläufigen Golfs Stürme und dergleichen selten sind, außerdem schützt eine kleine Kriegsflotte die Küstengewässer vor Piraten und feindlichen Schiffen. Direkt hinter den Anlegestellen für die Handelsschife liegen die großen Lagerhallen, in denen die Waren aufbewahrt wird, um dann entweder weiter transportiert oder an Ort und Stelle verkauft zu werden. Der Hafenmarkt, der zwischen den langen Lagerhäusern entstanden ist, ist zwar nicht ganz so groß wie der Markt im Stadtzentrum, dafür allerdings ein ganze Stück billiger, denn hier werden neben Waren, die grade erst die Schiffe verlassen haben, auch die Waren der Schmuggler verkauft, die es geschafft haben, an der königlichen Flotte und den Zöllen vorbeizukommen. Zwischen alltäglichen Gegenständen kann man hier manchmal Seltsamkeiten aus ganz Tiranmar erwerben, ob Arme eines Tintenfisches, ein Goldamulett mit angeblich magischen Kräften oder Logbücher verschollener Schiffe. Meist sind sie in Wirklichkeit nahezu wertlos, doch selten einmal findet sich etwas wirklich seltenes oder sehr gefährliches darunter.

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Gasthaus 'Zur Rebe'

Das Gasthaus 'Zur Rebe' ist ein altes, großes Haus aus weißem Marmor, der jedoch fast völlig unter Efeu und Weinreben verschwindet, die sich an den Säulen und Mauern hinaufwinden. Draußen vor dem Eingang befindet sich ein rechteckiger, von einer niedrigen Mauer umgebener Platz, der im Vergleich zu der Straße etwas erhöht ist und auf dem zahlreiche Tische und Stühle stehen. In regelmäßigen Abständen stehen dort schlanke Säulen, die ebenfalls mit Pflanzen bewachsen sind und die ein gitterartiges Dach tragen. Durch den grünen Bewuchs entsteht unter dem Dach der Eindruck, sich mitten in einer Laube oder einer Höhle aus Pflanzen zu befinden. Im Sommer ist es hier angenehm schattig, und die zwischen den Blättern nistenden Vögel tragen zur Atmosphäre des Ortes bei. Nur bei wirklich ungemütlichen Wetter oder im Winter speisen viele Gäste im Inneren des Gasthauses, dass zwar schlicht, aber ordentlich eingerichtet ist. Egal ob in der Weinlaube oder im Haus, die Gäste erhalten hier von der jungen Wirtin Alacia Sarin und ihren Helfern stets wohlschmeckendes, sättigendes Essen. Besonders spezialisiert ist das Gasthaus natürlich auf Wein, von dem man hier fast jede Sorte Tiranmars erhalten kann.

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Schneiderei 'Artino und Fincalwia'

Die Schneidermeister Vigo Artino und die Halbelfe Airtaniel Fincalwia trafen sich zum ersten Mal als Konkurrenten um die Gunst einer Verwandten der caldámischen Königin. Da sich die edle Dame nicht zwischen den beiden entscheiden konnte, ließ sie beide ein Hochzeitskleid anfertigen, um dann das bessere auszuwählen. Es folgte ein verbissener Wettstreit mit gegenseitiger Sabotage und Intrigen, der am Ende mit dem Gleichstand der beiden Schneider endete. Der Kundin gefiel sowohl der elegante, altmodische und traditionelle Stil des caldámischen Schneiders als auch der exotische, elfisch angehauchte und faszinierende Entwurf der Halbelfe. So befahl sie den beiden kurzerhand, ein neues Kleid anzufertigen und beide Stile darin zu vermischen. Das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Zusammenarbeit war nicht nur ein wunderschönes Kleid, sondern auch der Beginn einer langen und außerordentlich lukrativen Freundschaft und Partnerschaft zwischen Vigo Artino und Airtaniel Fincalwia, die das Potenzial der Zusammenarbeit erkannten und gemeinsam eine Schneiderei eröffneten. Inzwischen ist der gemischte Stil der beiden in Caldámia sehr in Mode, und die Schneiderei hat keinen Mangel an Aufträgen von den Reichen und Mächtigen Vincámas. Die Schneiderei liegt nahe beim zentralen Markt der Stadt und ist schon von außen ein imposantes Gebäude. Weiße Marmorsäulen, verziert mit Pflanzenmotiven und Efeu, stehen zu beiden Seiten der zweiflügeligen Eingangstür. Im Inneren befindet sich ein großer, kühler Raum, in dem die neusten und erfolgreichsten Kreationen der beiden Schneider auf Kunden warten. Abwechselnd bedienen die schöne Halbelfe und der galante Schneider ihre Kunden, wobei ihnen ihr umfangreiches Lager hilft, für fast jeden Kunden etwas passendes zu finden. Bei allzu ausgefallenen Wünschen stellen die beiden auch Spezialanfertigungen her, die allerdings auch teurer sind.

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Fechtschule der Aminata Morwein und Schmiede

Die stolze Fechtmeisterin Aminata Morwein ist im ganzen Königreich Caldámia und über dessen Grenzen hinaus bekannt und angesehen. Sie kämpft mit Floretten, Degen und Rapieren, wobei sie auch Parierwaffen wie Linkhanddolche verwendet. Die dunkelhaarige, flinke und wendige Fechtmeisterin hat einen eigenen Stil gegründet, der auf Geschwindigkeit und Treffsicherheit beruht und bei dem zwei Florette zum Einsatz kommen. In ihrer recht prunkvollen Residenz unterrichtet sie ausgewählte Schüler, wobei sie zwar dem Talent grundsätzlich den Vorzug vor Stammbaum und Gold einräumt, allerdings ungern Söhne und Töchter von Bauern und Handwerkern annimmt. Die Schüler kommen mit neun bis dreizehn Jahren zu ihr, leben bei ihr und werden von ihr und dem Hauspersonal versorgt. Neben dem exzellenten Fechtunterricht, für den die Meisterin sogar eine große Fechthalle anlegen ließ, widmen sich die Schüler auch anderen körperlichen Übungen, den Grundsätzen des Kampfes mit Schwertern und Dolchen und der Bildung. Seit einiger Zeit hat die inzwischen wohlhabende Aminata zwei ältere Lehrmeister in ihren Diensten, welche den Schülern nicht nur Lesen und Schreiben beibringen, sondern sie auch in Geschichte, Geographie, Mathematik, Reiten und höfischem Benehmen unterrichten. Für diese anspruchsvolle Ausbildung, die nicht von allen Schülern durchgehalten wird, zahlen die Eltern oftmals kleine Vermögen. Mit achtzehn bis einundzwanzig Jahren ist die Ausbildung beendet. Die jungen Fechter erhalten von ihrer Meisterin eine Urkunde und eine besondere Fechtwaffe aus der Schmiede, dann ziehen sie entweder aus, um Abenteuer zu erleben und eines Tages Fechtmeister zu werden - oder, was weit häufiger ist, sie suchen sich einen Platz in der Armee von Caldámia, beispielsweise im Orden der Blutigen Rose. Aminata Morweins Onkel Racomo Morwein ist Schmied und hat sich, wie nicht anders zu erwarten, auf Fechtwaffen spezialisiert. Seine kunstfertigen, mit viel Liebe zu Detail gefertigten Waffen werden von der Fechtmeisterin, ihren Schülern und vielen anderen Caldámiern geführt, sei es nun in einem Wirtshausduell um die Ehre (oder den Wein) oder im Unabhängigkeitskrieg gegen das Kaiserreich.

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Der Yanúti-Tempel

(Danke an Emerald für Ideen und Vorlage zu diesem Text)

Im nördlichen Bereich der Stadt, nahe des Hafens liegt der Tempel der Wassergöttin Yanúti. Ein sandiger Weg führt zwischen den Häusern zu dem Gebäude, flankiert von einigen kleinen Pfirsich- und Olivenbäumen. Irgendwann sieht man hinter einem kleinen Hügel gelegen den Tempel Yanútis. Das Gebäude ist, wie auch alle anderen Tempel in und um Vincáma, aus Stein gebaut und mit Säulen verziert. Rund um den Tempel ist ein flacher Kanal angelegt, der etwa zwei Handbreit tief und mit Wasser gefüllt ist. Er führt einmal um den gesamten Tempel herum und wird an der Vorderseite von einer kleinen steinernen Brücke überspannt, welche die Besucher direkt in den Säulengang des Tempels bringt. An beiden Seiten finden sich zwölf Säulen, die sich wie eine Spirale zur Decke schlängeln und wiederum in die Wand eingelassen sind. Zwischen ihnen liegen sich entweder kleine Teiche, in welchen das Wasser tanzt, oder Bildnisse und Statuen der Göttin. Hinter den Wänden dieses Ganges, welcher durch den blauen Schimmer des Wassers beleuchtet wird, befinden sichsich die Räumlichkeiten der Geweihten. Folgt man dem Gang bis zum Ende, gelangt man an ein großes Tor, das rechts und links von zwei Springbrunnen flankiert und von zwei Geweihten der Wassergöttin bewacht wird. Tritt man hindurch, erreicht man den Hauptraum des Tempels, einen weitläufigen Innenhof. In seiner Mitte steht ein weiterer großer, runder Springbrunnen, auf dessen Spitze die silberne Statue der Yanúti thront. Hier im Innenhof trifft man auf viele Geweihte der Göttin, die beten, meditieren oder mit den Besuchern sprechen. Sie alle sind in weite, dunkelblaue Gewänder gehüllt und stehen den Gläubigen gerne mit Rat und Unterstützung zur Seite. Vom Innenhof aus haben die Geweihten Zugang zu anderen Räumlichkeiten, die der Öffentlichkeit jedoch nicht zugänglich sind, wie zum Beispiel zur Lehrräumen, Speisesälen, einer Tempelbibliothek und den Schlafräumen.

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Evaniël-Tempel

(Danke an Emerald für Ideen und Vorlage zu diesem Text)

Im westlichen Teil der Stadt Vincáma befindet sich der wunderschöne Tempel der Naturgöttin Evaniël. Bei dem Bauwerk, welches aus grauem Stein errichtet wurde, kann man auf den ersten Blick erkennen um was für einen Tempel es sich handelt, denn an den vier Säulen, welche jeweils zur Linken und zur Rechten des Eingangs stehen, ranken sich Pflanzen empor, und zwischen ihnen stehen steinerne Tröge, die mit Erde gefüllt und mit zahlreichen Bumen bepflanzt sind. Um in den Tempel zu gelangen muss man eine halbrunde, steinerne Treppe mit fünf Stufen erklimmen und schließlich durch die große, eichene Flügeltür treten, die Tag und Nacht geöffnet ist. Der Tempel selbst besteht aus einer Vorhalle, einer Gebetshalle, einem Innenhof und den Räumen der Geweihten. Die Vorhalle ist nicht mehr als ein kleiner Raum, in den durch ein Fenster in der Decke Licht fällt. Die Wände sind mit Gemälden von Naturlandschaften und Tieren bedeckt, und in großen Kübeln stehen Grünpflanzen in den Ecken. Die Gebetshalle ist im Grunde eine ganz normale, große Halle, von der aus Türen und Durchgänge zu anderen Räumen führen. Viele dieser Räume dienen dem privaten Gebet und enthalten einen kleinen Altar, eine Bank und duftende Blumen. Der große Altar steht am Kopfende der Gebetshalle unter einer beeindruckenden Statue Evaniël, welche die Göttin als wunderschöne Frau mit anziehendem, wohlgeformtem Körper und einem liebevollen Lächeln darstellt. In der Mitte liegt, neben einem Kerzenständer, ein Buch, in welchem Gebete an Evaniël und Lieder niedergeschrieben sind. Auch dieser Raum ist mit den verschiedensten Pflanzen und Kräutern geschmückt. Der große Innenhof ist Treffpunkt sowohl für die Geweihten, als auch für die Pilger und Besucher des Tempels. Er ist wie ein Park aufgebaut, in dem sogar einige Bäume wachsen, die mit ihren Kronen über die umgebenden Dächer des Gebäudes hinausragen. Der Innenhof wird von den Geweihten gepflegt, die in Meditation und Gedanken an die Göttin Pflanzen säen, beschneiden, ernsten und gießen. Auf einem Spaziergang durch den Park, welcher aus vielen gewundenen Wegen besteht, kommt man immer wieder an Bänken vorbei, auf denen man sich ausruhen und erholen kann. Die Geweihten, die man hier findet, sind immer gerne bereit Besuchern Fragen zum Tempel und zur Göttin zu beantworten und geben auch gerne Ratschläge zu anderen Fragen, die in irgendeiner Weise mit ihrem Glauben zutun haben.

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Haus der arkanen und profanen Alchemie zu Vincáma

Das schmucklose, dreistöckige Gebäude ist nahe des Hafens errichtet und besteht komplett aus Stein - selbst das Dach ist aus Schieferplatten errichtet, was eine Seltenheit in der Stadt darstellt. Das hat auch seinen Grund, denn nach dem dritten Brand des Gebäudes wurde eine Verordnung erlassen, welche die Alchemisten in ihrem eigenen Interesse dazu zwingt, Stein für den Bau ihrer Lehr- und Forschungsstätte zu verwenden. In den Kellern lagern zahlreiche magische und alchemische Substanzen, unter anderem Kräuterpulver, Mineralien, angeblich sogar Lithilablut und das gefährliche magische Metall Arvanium. In den Räumen darüber betreiben die etwa zwei Dutzend magisch begabten Alchemisten und ihre nichtmagischen Kollegen Forschungen in verschiedenen Teilbereichen (wie zum Beispiel 'Magisches Feuer', 'Golderzeugung' oder 'Nichtmagische Verwandlung von Stoffen'). Einige sind auch damit beschäftigt, geschickte oder magisch begabte Kinder zu unterrichten, damit diese irgendwann ebenfalls die Forschungsarbeit aufnehmen können oder zumindest als Hersteller von Schönheitspulvern und Heiltinkturen ihre Gulden zu verdienen. In der Stadt haben die Alchemisten im Gegensatz zu den achtbaren Magiern des Lehrkreis' der Zauberei einen Ruf als begeisterte Spinner, die manchmal in ihrem Forschungsdrang sehr unvorsichtig sind und daher eine kurze Lebenserwartung haben. Dennoch werden sie mit Respekt behandeln, denn wer weiß, was sie alles für magische Mittel in ihren Kellern lagern...

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