StartseiteStartseiteÜber TiranmarAnmeldenLoginFAQMitgliederNutzergruppenSuchen
Votet für Tiranmar:Fantasy Top 100 | Rollenspiel-Topliste

Tiranmar
Geographie Seefahrt Fauna Flora Religion Magie Magische Phänomene Sagen und Legenden
Völker Sprachen Kunst und Kleidung Maße und Preise Geschichte Wissen und Forschung Kalender



Pflanzen, Heilkräuter und Gifte


Elf beim Sammeln von Blütenpflanzen






Gräser, Moose, Flechten und Farne

Wüstenflechten oder Saëzavi
Diese graugelben, unscheinbaren Flechten wachsen in den Randgebieten der Wüste Kha'Zzarak, in der Weiten Ebene und an den Hängen der umgebenden Gebirge. Sie finden sich zumeist an der Unterseite von Steinen und in Senken und werden vor allem von den Wüstenelfen als Nahrungs- und Heilmittel gesammelt. Die Flechten sind eine der wenigen zuverlässigen Nahrungsquellen der Wüstengebiete und wirken außerdem schmerzlindernd.

Windgras
Windgras wächst ausschließlich in den nach ihm benannten Windgrashügel im Nordwesten Tiranmars, dem Land der Westelfen. Das lange, silbrig gefärbte Gras, das die Hügel an der Küste bedeckt, ist charakteristisch für diese Landschaft. Aus dem weichen, biegsamen und nahezu nicht zu brechenden Gras stellen die Westelfen Matten her, mit denen sie ihre Häuser abdecken, außerdem nutzen sie es als Seile und für zahlreiche andere Zwecke.

Blutmoos
Dunkel- oder auch weinrot gefärbtes Moos, das vornehmlich in Mooren oder nach dem Volksglauben auf alten Schlachtfeldern und den Gerippen von Toten wächst, wird im Allgemeinen als Blutmoos bezeichnet. Allerdings könnte der Name auch daher rühren, dass es von Reisenden und Soldaten gerne verwendet wird, um Blutungen zu stillen, und ein recht bekanntes Heilmittel ist. Blutmoos wächst vor allem im Farismoor, aber auch sonst überall in Tiranmar kann es an feuchten und schattigen Orten gefunden werden, wenn man nur etwas Glück hat.

Coréndir-Farne
Coréndir-Farne wachsen in den Tiefen der Wälder von Karendias und bevorzugen dort schattige, feuchte Plätze, vor allem am Ufer von kleinen Bächen. Sie werden etwa hüfthoch und besitzen dunkelgrüne Farnwedel, zwischen deren einzelnen Blättchen die Sori, also die Samenkapsel der Farne, in kleinen Trauben hängen. Diese Kapseln sind etwa so groß wie Blaubeeren und leuchtend rot gefärbt. Sie besitzen eine harte Schale und schmecken stark süßlich, sodass sie gerne von Tieren gefressen werden, welche die widerstandsfähigen Samen dann in ihrem Magen weitertransportieren und irgendwo ausscheiden.

Nach oben


Kleine Pflanzen, Blumen und Kräuter

Silberstaub
Als Silberstaub bezeichnet man Blütenpflanzenart, die vor allem in den südlichen Dschungeln vorkommt, aber auch selten einmal in gemäßigten Wäldern entdeckt wird. Die Silberstaubpflanzen sind extrem klein und besitzen Blüten von nur wenigen Millimetern Durchmesser, im Gegenzug bilden sie oft einen ganzen Teppich auf Baumstämmen oder Felsen. Die kleinen weißen Blüten des Silberstaubs phosphoreszieren im Dunkeln und wirken dann wie ein Teppich aus Lichtpunkten oder ein Abbild der Sterne, weswegen sie auch Sternenglanz genannt werden. Für Elfen sind die Pflanzen sehr giftig.

Todblatt
Todblatt ist der bekannte Trivialname der wohl meistgenutzen Giftpflanze Tiranmars. Die unscheinbare Blume mit den schwach violetten Blüte und dunklen, schmalen und spitz zulaufenden Blättern. Sie wächst vor allem in sumpfigen Gebieten gut, daher kommt sie auch im Farismoor und im Sewakadelta häufig vor. Im Südbund wird aus den Blüten des Todblatts, das von den Wissenschaftlern Savanskraut genannt wird, ein tödliches Nervengift hergestellt, dass nahezu geschmacks- und geruchsneutral ist und seine Wirkung innerhalb weniger als drei Minuten entfaltet, weswegen es eines der beliebtesten Gifte ist. Der Besitz dieses Giftes oder von beliebigen Pflanzenteilen von Todblatt ist im Kaiserreich, im Aviacarus und in den Südbundstädten verboten.

Würgeklee
Im Scherz auch 'Kleefeu' genannt, hat der Würgeklee seine Namen wohl verdient: Gleich einer Schlingpflanze windet er sich an Mauern, Felsen und anderen Felsen empor, um somit schneller ans Licht zu kommen. Dabei ist der Würgeklee im Gegensatz zu anderen Kleearten grundsätzlich vierblättrig, wohingegen drei oder fünf Blätter sehr selten sind. Er besitzt weiße Blüten, die bei besonders kräftigen Exemplaren des Würgeklees einen ganzen Baum oder Fels überziehen können. Trotz seines Namens ist der Klee nur selten gefährlich für die Pflanzen, an denen er emporwächst.

Deccimkraut
Deccim findet man fast überall, vor allem aber auf sandigen Böden. Die Pflanzen werden etwa kniehoch und besitzen breite, fleischige Blätter, die sich als Salat eignen. Auf ihrer Oberseite besitzen sie ein charakteristisches Muster aus schwach roten Linien, die umso kräftiger ausgeprägt sind, umso besser es der Pflanze geht. Alle zwei Jahre bilden sie leuchtend gelbe und intensiv nach Honig duftende Blüten. Das Deccimkraut wird oft von Reisenden verspeist, die keine andere Nahrung finden und so den Hunger zurückdrängen. In zu großen Mengen eingenommen, kann es allerdings heftige Bauchschmerzen und Übelkeit verursachen.

Fanen
Fanen, auch Wurzelknoll genannt, ist eine mittelgroße Pflanze mit buschigen, dichten Blättern, die im Spätsommer weißblaue Blüten trägt. Sie wächst auf Wiesen zwischen hohem Gras und ist hauptsächlich an der relativ dunklen Farbe der Blätter zu erkennen. Fanen haben kräftige Sprossachsen, die sehr zäh und schwer auszureißen sind, und bilden unterirdisch dicke Knollen, die im Inneren weich und weiß, von außen allerdings von einer dunkelbraunen, zähen Schale umgeben sind. Diese Knollen schmecken leicht mehlig und nicht besonders delikat, lassen sich aber gekocht verzehren und auch in Suppen verwenden. Vor allem in Notzeiten werden Fanen aus der Erde ausgegraben und als Nahrungsmittel verwendet, wenn Korn knapp wird.

Imilia
Die Blüten der Imilia sind für ihren betörenden Duft bekannt, der selbst für Menschen noch aus einiger Entfernung zu riechen ist. Sie sind groß, besitzen fünf Blütenblätter und erstrahlen in leuchtenden Farbvarianten von weiß über gelb bis hin zu dunklem orange. Die Pflanze selbst wird etwa kniehoch und besitzt unscheinbare, längliche Blätter. Sie wächst vor allem auf feuchten Wiesen und kommt im Südbund relativ häufig vor. Aus den Blüten der Imilia, die auch in Gärten kultiviert wird, kann ein starkes Schlafmittel hergestellt werden.

Nach oben


Pilze

Rotfleckenröhrlinge
Diese Pilze wachsen unterirdisch und sind sehr sparsam. Sie brauchen nur wenig Wasser, kein Licht und begnügen sich damit, ihre Nährstoffe aus Moosen und Ausscheidungen von Höhlenbewohnern zu gewinnen. Die Rotfleckenröhrlinge besitzen große, fleischige Fruchtkörper sowie bräunlich gefärbte Schirme mit kupferroten Flecken. Sie werden von den Zwergen als Speisepilze kultiviert und gelten bei ihnen als außerordentlich wohlschmeckend.

Brauner Windling
Diese dunkelbraun und unscheinbar wirkenden Pilze gehören zu den giftigsten Tiranmars. Sie werden nur etwa knöchelhoch und besitzen einen spitz zulaufenden Schirm. An der Unterseite sind sie nahezu weiß gefärbt. Braune Windlinge verbreiten einen schwachen Geruch nach Fäulnis, der von den Sporen herrührt, die sie verbreiten. Nimmt man einen Teil des Pilzes zu sich, kann das zu Lähmungserscheinungen und sogar zum Atemstillstand führen, weswegen sie gerne als billige Giftpflanze gesammelt werden. Braune Windlinge kommen in vielen Wäldern Tiranmars vor, vor allem in den nörldlichen Gebieten wie zum Beispiel im Eskenforst oder im Nordeiswald.

Sommerpurpurbovist
Diese Pilze sind wie alle Boviste etwa faustgroß und kugelförmig, besitzt allerdings eine leuchtend violett gefärbte Außenhülle. Diese besitzt kleine, an ihren Spitzen gelb leuchtende Stacheln, die aus der knorpeligen Haut hervorragen und kleine Widerhaken besitzen. Alles in Allem macht der Sommerpurpurbovist einen abschreckenden Eindruck, der allerdings bloß Täuschung ist, denn giftig ist der violett leuchtende Pilz nicht. Solange man es vermeidet, sich an den unangenehmen Stacheln zu stechen, kann man aus den staubigen Sporenwolken sogar ein Pulver gewinnen, das den Magen beruhigt und allgemein stärken wirkt. Sommerpurpurboviste wachsen in trockenen Gebieten wie den Randgebieten der Weiten Ebenen und den Hängen der Karendiberge.

Knochenpilz
Knochenpilze gehören zu den Baumpilzen und unterscheiden sich von anderen Vertretern ihrer Art vor allem in ihren Dimensionen. Knochenpilze haben eine halbrunde Form, wachsen an großen Baumstämmen und erreich Ausmaße von bis zu einem Schritt Durchmesser. Sie sind grau gefärbt und außerordentlich hart, weswegen die Herstellung eines Pulvers aus ihnen eine schwierige, wenn auch lohneswerte Angelegenheit ist, denn Knochenpilzpulver ist ein wichtiger Bestandteil verschiedener Gegengifte und wirkt außerdem gegen Erkältungen.

Nach oben


Bäume und Büsche

Baum

Jaranbeeren
Jaranbeeren sind kleine, hellblaue Beeren, die in großen Büscheln an niedrigen Sträuchern wachsen. Die Blätter der Jaransträucher weisen ein charakteristisches Muster von rötlich gefärbten Blattrippen auf, während der Rest der Pflanze sehr unscheinbar und durchschnittlich aussieht. Jaranbeeren wirken bei Menschen, Aviacarim und Zwergen stärkend und stillt Blutungen, ist für Elfen allerdings hoch giftig.

Karendikiefern
Karendikiefern wachsen in den Karendibergen, wie ihr Name schon andeutet. Sie besitzen eine kupferrote Rinde und stark duftendes Harz, das in geringen Mengen als Duftstoff verwendet wird. Ihre Wurzeln sind kräftig und lang, sodass sie sich gut am Felsen festklammern können. Aufgrund der großen Trockenheit in den höheren Berglagen besitzen die Karendikiefern lange Nadeln, an denen Wassertröpfchen aus Wolken und Nebel kondensieren und zu Boden rinnen.

Warden
Warden sind große Laubbäume, die mit Eichen und anderen Buchengewächsen verwandt sind. Sie besitzen mittelgroße Blätter mit gezahntem Rand sowie ovale, langgestreckte Nüsse, die etwa handgroß werden und von einer dunklen Schale umgeben sind. Die Wardenrinde ist dunkelgrau gefärbt und von langen Rissen durchzogen. Aus ihr wird ein Tee hergestellt, der Fieber senken und Entzündungen hemmen kann. Warden wachsen vereinzelt in fast allen gemäßigten Wäldern Tiranmars.

Alcani
Als Alcani (Singular Alcanus) werden mittelgroße Sträucher bezeichnet, die vor allem in Gebirgsregionen wachsen. Sie besitzen kleine, büschelartige Blätter, die an mehreren verholzten Stängeln aus dem Boden wachsen. Am Ende dieser Stängel entwickeln sich aus den leuchtend roten Blüten im Herbst erstaunliche Früchte, die den Alcani auch ihren Beinamen Kapselbaum verliehen haben: Sie bestehen aus zwei halbkugelförmigen Schalen, die ineinandergreifen und die Frucht in ihrem Inneren verborgen halten. Die Schalen sind meist etwas größer als eine Hand, sehr fest und praktisch unmöglich zu öffnen, bis die Zeit herangekommen ist, in denen sie von selbst mit einem Knall aufspringen und mehrere pelzige Kugel herausfallen lassen, die Samen der Alcani, die davonrollen und dann irgendwo austreiben.

Pagenavien
Unter Botanikern werden diese großen, baumähnlichen Stauden aus den Nebelwäldern der Schwarzen Gipfel scherzhaft als 'Säugepflanzen' bezeichnet, da sie ähnlich den tierischen Säugern ihre Nachkommen ernähren. Die Pflanzen werden bis zu zehn Schritt hoch und besitzen große, an Farnwedel erinnernde Blätter. Ihr Stamm ist holzig und von zahlreichen Furchen und Rissen durchzogen. Die Früchte der Pagenavien sind eiförmig, etwa faustgroß, hart und von einem dunkelgrünen Pelz bedeckt. Sie sind erstaunlich schwer und hängen dank ihrer an die von Kletten erinnernden Härchen fast überall fest. Dadurch bleiben sie meist in der direkten Umgebung ihrer Mutterpflanze liegen.
Wenn die Früchte Pagenavien zu keimen beginnen, erwächst aus ihnen eine lange, biegsame und hellgrüne Ranke. Diese windet sich wie eine Kletterpflanze auf der Suche nach Halt aufwärts und kriecht an dem Stamm der Mutterpflanze entlang, um sich dann in eine Furch hineinzugraben. Diese Furchen werden zur Keimzeit der Jungpflanzen weich und durchlässig, sodass sich die Ranke in dem Stamm hineingraben kann. Nun 'trink' die Jungpflanze von den Nährstoffen und der Flüssigkeit, die in der Mutterpflanze durch den Stamm transportiert werden, und erreicht so ein erstaunliches Wachstum, während die Mutterpflanze langsam abstirbt. Die neue Pagenavie überholt in ihrem Wachstum alle anderen Pflanzen und ragt bald stolz und grün in den Himmel, ehe sie selbst ihre Kraft an ihre Nachkommen weitergibt.

Phantasmagorien
Als Phantasmagorien oder (auf Azzani) Dashama wird ein Strauch bezeichnet, der vor allem in tropischen Gebieten, speziell in den Oasen der Wüste Kha'Zzarak wächst. Der Busch besitzt dunkelrote, etwa pflaumengroße Beeren, die man keinesfalls leichtfertig zu sich nehmen sollte, denn sie verursachen eindrucksvolle Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Von professionellen Alchemisten und Kräuterkundlern, die sich auf bewusstseinsverändernde Mittel spezialisiert haben, wird aus den getrockneten Früchten Traumpulver hergestellt, das in geringen Dosen angenehme Träume und Halluzinationen verursacht, in größeren Mengen jedoch Wahnsinn auslösen oder sogar tödlich wirken kann.

Nach oben


Wasserpflanzen

Ánilas
So nennen die Westelfen eine Rotalgenart, die nahe der Küste knapp unter der Wasserfläche wächst. Ánilas haben sich an die kühlen Gewässer der Westwindsee angepasst und bedecken vor allem Steine nahe des Ufers, wo sie von den Westelfen gesammelt werden. Sie schmecken nur schwach und sehr seltsam, ein wenig nach Leber, und haben kaum einen nennenswerten kulinarischen Nutzen, allerdings besitzen sie die interessante Eigenschaft, kurzfristig die Sauerstoffkapazität des Blutes stark zu erhöhen, ein Effekt, der nur unter den Westelfen bekannt ist, welche Ánilas verzehren, um länger tauchen zu können.

Savialis
Die Wassermenschen pflanzen in ihren Korallenterassen unter Wasser neben Miesmuscheln, Austern und Regenbogenmuscheln aus Savialistang an, eine Algenart, die lange, dunkelgrüne Blätter bildet und bis zu dreißig Schritt hoch werden kann. In regelmäßigen Abständen befinden sich an den Stängeln kugelförmige Schwimmkörper, welche den Savialistang in seiner aufrechten Haltung im Wasser schwimmen lassen. Die Marinae ernten den rasch wachsenden Tang, dessen Blätter eigentlich wie Gartensalat schmecken, etwa jede Woche.

Ramalo
Ramalo ist der Name einer Wasserpflanze, die im Golf von Yôcul vorkommt und dort auf den Korallenriffen lebt. Sie besteht aus einer Art Wurzel, einer Verankerung, mit der sie sich an den Korallen unter ihr festklammert, sowie einem dichten Büscheln aus vielfarbigen Blättern, die sich sanft in der Wasserströmung hin und her wiegen. Diese Blätter, die meist rötlich, türkis oder blau gefärbt sind, werden bis zu einen Schritt lang und etwa halb so breit, wobei sie eine sanfte Rundung aufweisen. Sie sind außerordentlich weich und dick und werden gerne von den Marinae geerntet, die mit ihnen ihre Wohnräume auspolstern. In der Natur dienen sie zahlreichen kleinen Fischen als Nistplätze.

Nach oben