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Tiranmar
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Hafen von Kalmünde






Die Ozeane Tiranmars

Der gesamte Kontinent Tiranmar ist von Ozeanen umgeben, die in verschiedene Gebiete eingeteilt werden. Im Norden befindet sich das Nordmeer mit der von Seeschlangen bewohnten Deltabucht, geprägt von Eisschollen, Wolfszahninseln und gefährlichen Klippen. Teile des Nordmeeres sind nur bei gutem Wetter einigermaßen gefahrlos zu befahren, und was noch weiter im Norden liegt, hat noch niemand je erkundet. Weiter im Westen findet man die Westwindsee, die zwischen dem Kontinent Tiranmar und der Elfeninsel Finyaril liegt. Auch der Golf von Yôcul, das wohl am meisten befahrene Gewässer Tiranmars, zählt mit zu diesem Gewässer. Weiter im Südwesten erstrecken sich die warmen Bereiche des Sonnenmeers und des Südmeeres mit den tropischen Südmeerinseln. Die Handelsschiffe, die in Richtung der Südmeerinseln segeln, müssen sich vor Piraten in Acht nehmen, die ihre Verstecke auf den zahlreichen kleinen Inseln haben. Ganz im Südosten Tiranmars, weit abgelegen von den Routen der Schifffahrt und nahezu unbekannt, liegt schließlich das Ferne Meer, dass sich um den Kontinent herum und noch weiter bis zum Horizont erstreckt.

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Die wichtigsten Flotten

Die größte Flotte Tiranmars wird vom Kaiserreich unterhalten. Ihr Hauptstützpunkt ist der Hafen von Kalmünde, und von dort laufen Handelsschiffe zu zahlreichen anderen Häfen aus. Die Kriegsflotte des Kaiserreichs dient hauptsächlich dem Schutz der eigenen Gebiete und der (recht erfolgreichen) Bekämpfung von Piraterie und werden nicht in Seeschlachten eingesetzt. Die Kriegsschiffe werden vorrangig zur Verteidigung bereit gehalten, allerdings sind die Kommandanten auf alles gefasst, denn der Waffenstillstand mit dem Königreich Caldámia, das ebenfalls über eine Flotte verfügt, ist eher brüchig.
Die zweitgrößte Flotte besitzen die Nordländer. Ihre Schiffe sind zwar kleiner als die mächtigen Dreimaster des Kaiserreichs, dafür sind sie schnell, wendig und nahezu 'unsinkbar'. Sie sind sowohl als Kriegs- als auch als Transportschiffe geeignet und bringen nordländische Waren über die Deltabucht zum Aviacarus, dem wichtigsten Handelspartner der Nordländer. Trotz der großen seemännischen Kunst der Nordländer hat es noch niemand geschafft, die Westpassage um die Nördliche Wildnis herum zu segeln, um von den Nordlanden in den Golf von Yôcul zu gelangen. Dem Seefahrer, dem dies gelingt, würde sicher unsterblicher Ruhm zuteil.
Die Freien Städte des Südens hätten, wenn sie ihre kleineren Flotten vereinigen würden, die mächtigste Kriegsflotte, doch dazu sind sie untereinander zu misstrauisch und auf ihre Unabhängigkeit bedacht. So besitzt jede Küstenstadt für sich einige Kriegsschiffe, allen voran natürlich die Inselstadt Yôcul, gefolgt von Temornia und Arimanatu. Die Aviacarim besitzen ebenfalls eine eher kleinere Flotte, die in den Hafenstädten Somarinthia, Avis und Esanthil vor Anker liegt und das Reich vor den Nekromanten der Verdorbenen Lande und ihren Kreaturen schützt. Ein großer Teil ist jedoch im Kriegshafen der Insel Altamar stationiert. Auch Hochelfen und Westelfen besitzen eine erwähnenswerte Anzahl von Schiffen: Die Silberflotte von Finyaril dient zum Schutz der Hochelfeninsel, während die seefahrenden Westelfen seit jeher schmale, anmutige Schiffe mit dreieckigen Segeln bauen, die Wind und Wetter trotzen und ihre Besitzer sicher über das Westmeer tragen.

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Szene auf einem Schiff

Handelswege und Seereisen

Die größte Dichte von Handelsschiffen findet man im Golf von Yôcul, an dessen Küstenzonen immerhin die bedeutenden Handelsstädte Kalmünde, Vincáma und Arimanatu liegen, nicht zu vergessen die Inselstadt Yôcul selbst. Hier findet der meiste Handelsverkehr Tiranmars statt, ständig sind schwer beladene Schiffe unterwegs, und wer von einem der großen Häfen zu einem anderen reisen möchte, braucht kaum länger als zwei oder drei Tage zu warten, bis ein Segler mit dem gewünschten Ziel ablegt. Gehandelt werden hier vor allem Korn, Holz und Werkzeuge aus dem Kaiserreich, Wein, Marmor und Schmuck aus Caldámia, Schmiedeerzeugnisse der Zwerge sowie Stoffe, Gewürze und Waffen aus den Freien Städten des Südens.
Vom Golf von Yôcul aus segeln Handelsschiffe zu jenen entfernteren Regionen Tiranmars, die lohnende Handelspartner darstellen. Dies sind vor allem die anderen Küstenstädte des Südbundes, Temornia und Mortax, die exotischen Südmeerinseln, sowie die Hochelfeninsel Finyaril. Zwischen Finyaril und den Landen der Westelfen verkehren ebenfalls elfische Schiffe, doch überbringen sie eher Nachrichten als Waren.
Die mit Erzen, Bernstein, Waffen und Pelzen beladenen nordländischen Schiffe findet man vor allem in ihrem Heimathafen Tharond sowie in den Häfen des Reiches der Aviacarim. Diese selbst sind keine großen Schiffsbauer und Seehändler, dennoch nutzen auch sie die südöstliche Route über Altamar nach Vangard, um mit den Wüstenbewohnern Handel zu treiben. Dabei ist Inselstadt Altamar ein dringend benötigter sicherer Hafen für die Schiffe auf der Route zwischen Vangard und Esanthil, da die Schiffe oft von den Verdorbenen Landen angegriffen werden.

Bisher hat noch kein Seefahrer jemals versucht, die südliche Route von Westtiranmar um das Reich der Shassiruq herum in den Südbund zu befahren : Zu unwägbar sind die Gefahren, die von den unbekannten Gewässern, Seeungeheuern und der exotischen und legendenumwobenen Zivilisation der Echsenmenschen im Dschungel ausgehen.
Abgesehen von dieser Einschränkung kann man sich in nahezu jedem Hafen Tiranmars einschiffen, um einen anderen zu erreichen. Je nach Entfernung, Gefährlichkeit der Route und politischer Situation variieren die Preise zum Teil sehr stark: Die Überfahrt von Arimanatu nach Yôcul, die kurz und sicher ist, kostet etwa 2 Gulden. Von Kalmünde nach Vincáma ist es ebenfalls nicht weit, dennoch ist es fast unmöglich, diese Strecke mit einem Schiff zurückzulegen, da momentan Krieg herrscht. Eine Reise vom Kaiserreich bis zu den Waldinseln oder der Elfeninsel Finyaril kostet etwa 6 bis 10 Gulden, während die Fahrt von dort nach Tharond wegen der Gefahren des Nordmeeres oft das doppelte kosten kann. Im Winter sind weniger Schiffe unterwegs, da Seereisen gefährlicher werden, somit steigen auch die Preise an.

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Piraten

Die meisten Piraten findet man dort, wo die Bedingungen für die Piraterie besonders gut sind. Im Golf von Yôcul gibt es reichlich Beute, dafür aber auch viel zu viele Kriegsschiffe, die für Ordnung sorgen, und kaum einen Ort, wo Piraten Unterschlupf finden. Im Nordmeer entscheiden sich oft erfolglose Kapitäne für eine Laufbahn als Pirat, weil ihnen der legale Handel nicht den erhofften Gewinn gebracht hat. Dennoch sind die Lebensbedingungen dort hart und die Beute eher spärlich. Unbestrittenes Piratenterritorium sind die Südmeerinseln. Hier wird reichlich Handel mit kostbaren Waren getrieben, es gibt zahlreiche unerforschte und wilde Inseln, die als Ausgangspunkt für Kaperfahrten dienen können, und so gut wie keine ernsthafte Verteidigung. Die freien Städte des Südens verfügen über zu wenig Schiffe, um der Piraterie Einhalt zu gebieten, da jede Stadt keinen Wert darauf legt, die eigene Verteidigung zu schwächen, und das Kaiserreich ist zu sehr mit dem Unabhängigkeitskrieg von Caldámia beschäftigt, als das es sich um die Probleme von diesen abgelegenen Gebieten kümmern könnte. Nur in Sanpas, der Inselkolonie des Kaiserreiches, gibt es drei Kriegsschiffe, die den Hafen sichern, ansonsten haben die Piraten praktisch freie Hand. Sie schließen sich zu Mannschaften zusammen, deren Kapitäne nicht unbedingt die brutalsten und stärksten, sondern meist die durchsetzungsfähigsten und entschlossensten Piraten sind. Meist liegen sie hinter den Inseln auf der Lauer und Überfallen die schwer beladenen Handelsschiffe, wobei sie die gegnerischen Schiffe meist nicht zerstören, sondern nur entern und ausrauben. Doch auch die Handelsschiffe sind nicht gänzlich wehrlos: die Seehändler reagieren auf die Bedrohung, in dem sie Söldner anheuern und die Schiffe mit Rammspornen ausstatten, manche nehmen sogar Wassermagier in ihre Dienste oder rüsten die Handelsschiffe mit Katapulten aus. So geht der ewige Wettkampf zwischen den Händlern und Piraten weiter, wobei manchmal gar nicht so eindeutig ist, wer auf wessen Seite steht: Nicht wenige Händler bezahlen Piraten ein Schutzgeld, um von ihnen verschont zu bleiben, oder hetzen sie gar auf ihre Konkurrenten, während sich manche Piraten großzügiger verhalten als manch skrupelloser Händler.
Sowohl unter den Piraten als auch unter den Händlern gibt es besonders bekannte Vertreter. Der reichste Händler des Südmeeres ist vermutlich Horatio Cantaray, der aus einer traditionsreichen temornischen Kaufmannsfamilie stammt und von dem es heißt, er habe genug Gold, um die Kronjuwelen des Kaiserreichs, den kaiserlichen Palast und die Stadt Tarcon noch dazu zu kaufen. Sein schärfster Konkurrent ist Tytius Savano, ein ehemaliger Pirat, der immer noch von seinen zahlreichen Kontakten profitiert und auf dem besten Weg ist, Horatio seinen Rang als reichster Händler streitig zu machen. Der berühmteste Pirat der letzten dreihundert Jahre war vermutlich Sanis Goldauge, der immer mehr Macht erlangte und fast alle Piraten unter sich vereinigte, bis er durch Verrat gestürzt wurde. Es heißt, dass er sein im Kampf verlorenes linkes Auge durch einen Augapfel aus Gold ersetzen ließ, der es ihm auf magische Art erlaubte, Schätze aufzuspüren. Noch heute ist er das Vorbild jedes Piraten. Einer der mächtigsten Piraten der Gegenwart ist eine Frau: Acima die Wilde wird sie genannt. Mit ihrer Mannschaft aus kampferprobten und ihr treu ergebenen Freibeutern ist sie der Schrecken jedes Handelskapitäns. Einer der ungewöhnlichsten Piraten schließlich ist Effrian Azurus, ein Yanúti-Geweihter und Wassermagier, der wegen Diebstahl aus seiner Tempelgemeinschaft ausgeschlossen wurde und nun mit Hilfe seiner Magie das Glück auf seine Seite zu bringen sucht.

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Andere Gefahren der Seefahrt



Wassermonster

Stürme

Besonders in den nördlichen Regionen Tiranmars kommt es oft zu schweren Stürmen, die das Meer tagelang aufwühlen. In den eisigen, grauen Wogen haben schon zahlreiche Seeleute ihr Leben verloren, und nur mit den Schiffen und seemännischen Fähigkeiten der Westelfen oder Nordländer gelingt es, ihnen zu trotzen. In südlicheren Gegenden sind die Stürme nicht so schwer, dafür oft mit langanhaltenden Regenfällen verbunden. Wirklich schwere Tropenstürme findet man in den Gewässern des Fernen Meeres ganz im Südosten Tiranmars.

Kreaturen der See

Zahlreiche Legenden berichtet von Ungeheuern, die im Fernen Meer hausen und Schiffe verschlingen sollen, von Riesenkraken und Leviathanen. Aber jedes tiranmarische Kind weiß, dass die Marinae im Ozean auf Riesenrochen reiten und mächtige Seeschlangen alle zehn Jahre die Deltabucht aufsuchen, um ihre spektakulären Paarungsrituale zu pflegen, wobei sie aus Unachtsamkeit auch mal ein Schiff zerstören. Jedes Jahr fallen einige Handelsschiffe verschiedenen Meeresbewohnern zum Opfer, die meisten jedoch werden Opfer von Azurschlangen und riesigen fleischfressenden Carnismuscheln.

Felsen und Untiefen

Die Wolfszahnklippen der Nordlande sind unbestreitbar die gefährlichsten Klippen Tiranmars. Es braucht lange Jahre der Erfahrung, um ein Schiff sicher durch die schmale Wasserstraße zwischen den steilen Felsinseln zu manövrieren. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die zahlreichen Untiefen und Sandbänke rund um die Insel von Yôcul, sowie die unberechenbaren Gewässer der Südmeerinseln, wo seichte Stellen, tiefes Wasser und zahlreiche Inseln ein labyrinthisches Durcheinander bilden.

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