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 Die Straßen

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Tika Erkan
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BeitragThema: Die Straßen   Do Mai 07, 2009 4:37 pm

Straßen von Vincáma


(danke an Emerald für die Ideen und Vorlage für diesen Text)


Die großen, breiten Hauptstraßen führen vom Rande der Stadt zur Mitte hin, wo sie sich schließlich am Martkplatz vereinigen. Je näher man diesem kommt, desto dichter wird das Gedränge der Menschen, Pferde und Kutschen, die versuchen, sich einen Weg zu bahnen. Die Straßen sind zwar gepflastert und so breit, dass mindestens zwei Fuhrwerke nebeneinander passen, doch dennoch reicht besonders an Markttagen der Platz meist nicht aus. Dort, wo dennoch ein wenig Raum zwischen den Passanten ist, stehen oft kleine Gruppen von jungen bewaffneten Männern und Frauen mit Fahnen und Rüstungen und werben für das Militär. Mit rebelischen Liedern und Plakaten wollen diese Gruppen an die Menschen appellieren, für Unabhängigkeit, Ehre, Freiheit und den Stolz Caldámias zu kämpfen. In pathetischen Reden fordern sie die Bevölkerung auf, sich der Armee des Königs oder dem Rosendorn-Orden anzuschließen, um gegen das feindliche Kaiserreich zu kämpfen. Nicht wenige junge Vincámer sind auch durchaus angetan von den stolzen und ermutigenden Gedanken und bekunden ihr Interesse.
Die Hauptstraßen Vincámas werden von Reihen meist dreistöckiger Fachwerkhäuser begrenzt, zwischen denen sich von Zeit zu Zeit eine Lücke öffnet und den Zugang zu einer Nebenstraße freigibt. Wer also etwas Ruhe vor dem dichten Gedränge auf den Straßen bei dem Marktplatz sucht, braucht nur in eine der vielen schmalen Gassen zu huschen und schon ändert sich das Stadtbild. Der Boden ist mit ockerfarbenen Steinen gepflastert und meist von Staub bedeckt. Die ebenfalls gelblichen Häuser der Anwohner ragen zu beiden Seiten der schmalen Straße in die Höhe und vermitteln ein Gefühl von Wärme. Die Haustüren der Bewohner, welche aus dunklerem Holz sind, bieten einen schönen zu den hell getünchten Hauswänden. Nachts werden an den Hauswänden Fackeln entzündet, die in speziellen Halterungen an den Wänden angebracht werden und Licht spenden.
Wenn man beim Durchqueren der Straßen nach oben sieht, kann es sein, dass man auf einen der kleinen, oftmals mit vielen Grünpflanzen geschmückten Balkone blickt, oder man läuft gerade unter einer voll beladenen Wäscheleine hindurch, welche man von einem Haus zum anderen gespannt hat. Von Zeit zu Zeit klingen Melodien von Lauten und Violinen durch die Straßen, die aus den Fenstern der Häuser wehen und die Stille abseits der Straßen mit ihrem süßen Klang erfüllen.

_________________
Wer für Tiranmar voten möchte, kann das hier und hier tun. =)


Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Kairgain
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mi März 23, 2011 12:03 am

Mit einem angewiderten Gesichtsausdruck verließ Kairgain das Anwesen am Rande der Stadt. Wer hatte eigentlich diese dumme Regel aufgestellt, dass man Frauen nicht schlagen durfte. Es gab welche die das durchaus verdient hätten. Dummheit sollte auf jeden Fall mit Prügel geahndet werden dürfen. Was bildete sich dieses alte, hässliche und selten dämliche Weibsbild eigentlich ein. Ein dümmliches Grinsen und ein obszönes Angebot statt einer Bezahlung, wenn hier jemand für so etwas Geld verdient hätte, dann derjenige, der auf diese abgetakelte Fregatte sprang. Er schüttelte sich vor Ekel. Aber ihre Enttäuschung anzusehen, war wenigstens ein wenig amüsant gewesen. Er hatte das Gold sofort in seinem neuen Beutel, zu den beiden kleinen Statuetten gepackt. Die Bibliothek hier in der Stadt war dagegen eine komplette Enttäuschung geblieben, kein einziger Hinweis über die silbernen Statuen. Vielleicht sollte er Amir oder Jilana eine Nachricht schicken, die konnten sich für ihn etwas umhören.
Er schlenderte weiter die Straße entlang und ignorierte gekonnt die Anwerber, die sogar wirklich einige Idioten anzogen. Ja Kämpfen für das Vaterland, welch hehres Ziel, er schnaubte leise und verächtlich. Krieg war immer wieder eine lukrative Sache, zu dumm nur, das ein Großteil der Bevölkerung darunter leiden musste. Die Sonne brannte vom Himmel und langsam aber sicher wurde ihm übel. Der Gestank der vielen Menschen, der Tiere, der furchtbare Lärm und dazu noch die heiße Sonne, die in seinen Augen schmerzte. Die vielen Leute trieben ihn schier in den Wahnsinn, er sehnte sich danach wieder allein zu sein. Eigentlich merkwürdig, er hatte im Grunde genommen ganz gerne Gesellschaft, aber nicht so wie hier. Es fehlte ihm eher jemand zum reden, als jemand der ihn anrempelte. Es wurde Zeit, das er seinen Zauberspruch vervollständigte, dann konnte er sich solche Situationen ersparen. Als er in eine der kleineren Gassen abbog, um wenigstens vor dem Körperkontakt der anderen sicher zu sein, sah er plötzlich etwas, das sein Interesse weckte. Fast ein wenig versteckt entdeckte er einen alten Buchladen, endlich mal etwas in der Stadt, das nützlich sein konnte. Er zog den Kopf ein, als er durch die niedrige Tür schritt. Es kam dem Magier so vor, als wäre er in einer anderen Welt gelandet. Der Lärm und die Hektik blieben draußen zurück, im Laden herrschte vollkommene Ruhe. Ein Lächeln stahl sich auf Kairgains Gesicht und er grüßte den Ladenbesitzer freundlich. Er erholte sich ein wenig von dem hellen Licht draußen und begann in den Regalen zu stöbern. Ab und an zog er eines der Exemplare aus dem Regal und schaute hinein.
Kurze Zeit später hatte er bereits drei interessante Bücher gefunden, er wollte gerade einen kleinen Gedichtband zur Seite stellen, als ein Zettel aus dem Buch heraus fiel. Neugierig hob er den Zettel auf und warf einen Blick darauf. Es war nicht gerade das, was er in einem Gedichtband vermutet hätte. Interessiert öffnete er das kleine Buch, scheinbar hatte jemand den Einband ausgetauscht, denn in dem Buch fanden sich keine Gedichte, es sei denn jemand bevorzugte Echsische Schriftzeichen dafür. Er steckte das Buch zwischen die anderen, die er sich ausgesucht hatte und ging nach vorne um zu bezahlen. Der Besitzer warf kaum einen Blick auf seinen Einkauf, nannte ihm einen Preis und war wohl erst erstaunt, als der Magier, ohne zu handeln das Geld zückte, bezahlte und den Laden verließ. Mit seinem Einkauf verließ Kairgain kurz darauf die Stadt.


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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mo Mai 23, 2011 10:18 pm

Vom Gasthaus "Zur Rebe"...

Wäre Kairgain alleine auf die Suche nach passenden Geschenken gegangen, wäre er wahrscheinlich schon längst fertig gewesen. Aber er musste sie ja mitnehmen und dies war ein verhängnisvoller Fehler. Jedes einzelne Geschäft und dessen Schaufenster zwangen den Magier stehen zu bleiben, da Lucielle sich alles ganz genau anschauen musste. Sie wirkte wie ein Kind, welches voller Neugier von der Schönheit und Vielfalt der angebotenen Waren begeistert war. Anscheinend interessierte sie sich für alles was man nur irgendwie kaufen konnte ob nun schöne Seidenkleider in verschiedensten Farben oder Schmuck. Alles gefiel. Schon alleine diese zum eigentlichen Marktplatz führende Strasse war gesäumt von zahlreichen Geschäften. Darunter auch Boutiquen, Kosmetikgeschäfte, Blumengeschäfte, Juweliere und vieles mehr. Sie selbst kümmerte es wenig, dass Kairgain nach jedem Schritt erstmal warten durfte bis sie sich alles angeschaut hatte. Dann kamen sie an einen Schaufenster vorbei und sie erblickte eine alte Spieluhr in der Form eines recht schicken und detailreichen Holzkästchens. Dieses Holzkästchen war geöffnet und in der Mitte eines kleinen eingelassenen Podestes stand in anmutiger Haltung eine aus Glas bestehende Figur einer Tänzerin. Das kleine Rädchen an der Seite des Holzkästchens ließ sie vermuten, dass diese Tänzerin sich sicherlich um die eigene Achse drehen würde wenn man daran drehte. Bestimmt würde dann auch eine schöne Melodie erklingen. Sie zeigte Dhalin diese durch die Fensterscheibe. "Schau mal Schatz, wie schön die ist." Dhalin berührte mit seinen kleinen Händen das Schaufenster. "Schöööööööön.", wiederholte er die Spieluhr betrachtend. Lucielle schaute kurz zu Kairgain. "Sag mal, du hattest vorhin von deinem Neffen erzählt und hast gesagt, dass es zu gefährlich gewesen wäre, ihn zu besuchen. Warum?" Die ganze Zeit hatte sie das schon in ihrem Kopf, wollte allerdings nicht wie aus dem Nichts dannach fragen.
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Kairgain
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Di Mai 24, 2011 11:30 pm


Hätte er gewusst, auf was er sich einließ, hätte er vermutlich den Freitod gewählt. Aber wie hatte er das erwarten können, er hatte erwähnt, das er das Einkaufen hasste und ewig Zeit hatten sie auch nicht. Trotzdem stand er kurz davor seine Begleitung zu erwürgen, wie sie mit anscheinend nie enden wollender Ausdauer einen Schnicknack nach dem anderen begutachtete. Er stand nun schon gefühlte Tage in der entsetzlichen Sonne herum, seine Augen brannten und auch seine Haut fühlte sich an, als stünde sie bald in Flammen. Er konnte die hellen Strahlen nicht so leicht ertragen, er lehnte sich gegen die Wand und fuhr sich mit der Hand über die Stirn. Allerdings beachtete Lucielle ihn überhaupt nicht. Da kam ihm eine Idee, er konzentrierte sich und verschwand im Schatten einer Mauer. Langsam schickte er seinen Geist die Mauer entlang, bis in den Garten, der dahinter lag. Er versuchte seine Gedanken weiter zu konzentrieren, um im Garten aus dem Schatten zu treten. Dieses Mal schien er endlich Erfolg zu haben, er war hochkonzentriert und konnte bereits fühlen, wie er sich materialisierte, als er plötzlich eine Gestalt aus dem Haus treten sah. Seine Konzentration zerplatzte und er spürte einen kurzen Schmerz. Aber es war noch glimpflich abgelaufen, er mochte sich nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn er in dem fremden Garten aufgetaucht wäre. Der Garten war nur an einer Seite von einer Mauer umgeben, der Rest ähnelte eher einem Innenhof, ein Säulengang führte aus dem Haus und danach U-Förmig um den Platz. In der Mitte plätscherte ein Brunnen sanft vor sich hin. Neugierig musterte er die Gestalt, die aus dem Haus getreten war, viel konnte er noch nicht erkennen, da sie dich noch im Schatten des Ganges befand. Lange Haare, vielleicht rot und eine helle porzellanfarbige Haut, dazu hellblauer Stoff, der die Gestalt umschmeichelte. Kairgain wanderte den Schatten entlang, um mehr erkennen zu können, er spürte ein leichtes Kribbeln, das sich in seinem Selbst ausbreitete.
Er schaffte es nicht viel näher an die Gestalt heran, da der Schatten, in dem er selbst sich befand einfach nicht an den anderen Schatten heranreichte, doch kurz darauf trat die Person in die Sonne heraus und der Magier bemerkte erstaunt, das es sich dabei um einen Mann handelte. Das hatte er nicht erwartet, doch legte sich seine Aufregung nicht, die feinen Gesichtszüge, der schlanke Körper, die kleinen Sommersprossen, die die Nase des Mannes zierten, alles zog ihn weiter in den Bann. Er war noch immer vertieft in die Beobachtung, so dass er erst recht spät bemerkte, wie eine zweite Person aus dem Haus trat und sich hinter den Mann stellte. Der Dunkelmagier entschied zu gehen, um die Beiden alleine zu lassen, als der zweite Mann, groß und dunkel sanft den Arm des ersten entlang strich. Verwirrt und fasziniert betrachtete Kairgain die Beiden weiter, das Kribbeln, das er vorher bereits gespürt hatte, verstärkte sich noch. Wenn er gekonnt hätte, wäre der Magier sicherlich rot angelaufen, es sah ihm nicht ähnlich sich so sehr in die Privatsphäre anderer zu drängen, aber irgendwie fiel es ihm schwer, sich von der Szenerie zu lösen. Sie standen nah beieinander, sicherlich konnten sie die Wärme des jeweils anderen spüren. Seine Neugier ließ den Magier innerlich erzittern, doch gerade als sich die Lippen der Beiden zu berühren schienen, verlor er vollkommen seine Konzentration und fand sich wieder auf der Einkaufstraße wieder. Leicht zitternd lehnte er an der Wand und war froh, um den Halt, den sie ihm bot. Er hatte weiche Knie und war verwirrt. Was war nur los mit ihm, so etwas war ihm noch nie passiert, sein Herz klopfte noch immer bis zum Hals. Und nur nebenher bekam er mit, das Lucielle ihn anscheinend angesprochen hatte, doch was sie gefragt hatte, war ihm nicht ganz klar. Er schüttelte den Kopf und versuchte, das eben erlebte aus seinen Gedanken zu vertreiben. Er betrachtete, wie die junge Frau sich zu ihm umdrehte, doch er musste alle Kraft aufbringen, um sie wirklich wahrzunehmen. Sie fragte irgendeine Belanglosigkeit wegen seinem Neffen, fast musste er sich zwingen ihr zu antworten. Seien Stimme klang so unsicher, wie er sich im Augenblick fühlte. “ Nun Kopfgeldjäger benutzen am liebsten Familienmitglieder, um einen unter Druck zu setzen. Ich wollte ihn nicht in Gefahr bringen. Aber nun haben wir genug Zeit vertrödelt, ich brauche noch die Geschenke und es dauert nicht mehr lang, bis das Schiff ablegt, also sollten wir uns nun beeilen.” Er sah in das Schaufenster, das die junge Frau gerade betrachtet hatte und erblickte eine recht hübsche Figur eines Hirsches aus Alabaster. “Die da kaufe ich für Jilana.” Er betrat das Geschäft und kaufte die kleine Statue, ohne sich weiter nach dem Preis zu erkundigen. Danach verließ er den Laden wieder und wartete auf Lucielle. “Ich gehe da vorne in den Buchladen und schaue nach einem Geschenk für Amir, wenn du hier soweit bist, komm einfach nach, oder ich komme wieder zurück, wenn ich eher fertig sein sollte.” Ein Lachen konnte er sich an dieser Stelle nur knapp verkneifen, wahrscheinlich war sie gerade einen Stand weitergezogen, wenn er den Buchladen durchstöbert hatte.
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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mi Mai 25, 2011 11:05 am

Er wirkte verstreut und irgendwie in Gedanken. Vielleicht war es die Sonne die ihn nicht bekam, zumindest sah es so aus, da er recht kraftlos an der Mauer des Hauses lehnte. Seine Antwort nahm sie war, aber konzentrierte sich mehr auf sein offentsichtliches Befinden. Bevor sie sich vergewissern konnte, dass es ihm gut ging, wies er sie darauf hin, dass die Zeit drängte. Er hatte Recht. Das Schiff würde sicherlich nicht auf sie warten und erst jetzt fiel ihr auf, dass sie doch schon recht lange unterwegs waren. Sie nickte ihm lächelend zu. Er sollte sich ruhig in den Buchgeschäft umschauen. In der Zeit war sie mit Dhalin etwas weitergegangen und betrachtete die in einem Schaufenster zur Schau gestellten Kleider aus feinsten Stoffen. Eines gefiel ihr besonders gut: Es war ein hellblaues Ballkleid aus Seide, verziert mit einer antike Tüllspitze und facettierten Glassteinen. Der mehrstuftige, drangenähte Rock über einer Krinoline reichte bis zu den Knöcheln. Das scheinbar sehr engeschnittene, vorallem die Taillie betonende Korsett wurde in das Kleid bereits eingearbeitet. Das Kleid war von scheinbar tausenden facettierten und kleinen Glassteinen besetzt und zwar entsprechend dem Zuschnitt, so dass die Linienführung durch die Steine nochmals betont wurde. Es wirkte wie ein Wintermärchen und sie würde darin wie eine Prinzessin ausssehen. "Komm Schatz...das schauen wir uns mal an." Sie nahm Dhalin und betrat das Geschäft. Die Verkäuferin war freundlich, erklärte aus welchen Material das Kleid bestand und versicherte ihr, dass sie darin sicherlich wunderbar aussehen würde. Allerdings hatte dieses Kleid auch einen stolzen Preis und so vergewisserte sie sich selbst von der Schönheit des Kleides indem sie es einfach mal in der Ankleide anprobierte. Es saß wie für sie gemacht. Welches Glück sie doch heute hatte. Mit anmutigen Bewegungen posierte sie vor dem großen Standspiegel und betrachtete sich selbst.
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Kairgain
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do Mai 26, 2011 9:19 pm

Kairgain ging zu dem Geschäft hinüber, ohne Lucielle noch einmal hinterher zu sehen, er fühlte sich unwohl und war noch immer nervös. Der ganze Tag zerrte an seinen Nerven, das Erlebnis gerade und die furchtbare Warterei davor und zusätzlich noch die unbarmherzige Sonne, die mit voller Macht auf ihn herab schien. Er war regelrecht froh im dunkleren Inneren Zuflucht und Ablenkung zu finden. Er seufzte leise auf und begann die Bücher durchzusehen, um ein passendes Geschenk für Amir zu finden. Da sie schon soviel Zeit verschwendet hatten beeilte er sich mit seiner Suche, aber er hatte Glück, er fand nicht nur eine komplexe Abhandlung über die Geschichte des Südbundes, die seinen ehemaligen Meister sicher interessieren könnte, sondern auch eine Abhandlung über Kriegstaktiken und Waffenkunde, von der er hoffte, das sie für seinen Neffen von Interesse sein mochte. Er ging zur Kasse und bezahlte seine Funde, dann sah er aus einem der kleinen Fenster und sah Lucielle gerade in einem der kleinen Läden verschwinden. Das bedeutete er hatte noch ein Weilchen Zeit, also nahm er sich noch ein paar Bücher vor und beschloss den Laden erst zu verlassen, wenn sie auch wieder auf der Straße zu sehen war. Noch einmal würde er sich das Spektakel sicherlich nicht antun. Daher ging er auf das Angebot den Inhabers ein und ließ sich einen Tee bringen und einige der Kuriositäten zeigen, die der Mann in letzter Zeit angesammelt hatte. Es waren sogar einige außergewöhnliche Stücke dabei. Zwei davon ließ er sich einpacken und schließlich entschied er sich noch für ein bebildertes Buch, das anscheinend der Aufklärung diente, vielleicht hatte sein Neffe eher Spaß an den Zeichnungen, als an der theoretischen Taktik Erklärung. Und er wollte dem Jungen ja schließlich eine Freude machen, zur Not konnte das eher merkwürdige Werk sicher herhalten, um Jila zu amüsieren. Teilweise mochte sie einen solch derben Humor und es war bestimmt erheiternd ihre Kommentare zu dem Werk zu hören. Er vermisste es sich in der Gesellschaft alter Freunde zu bewegen. Lucielle war zwar ganz nett und der kleine Mraunim amüsant, aber intellektuell wurde er momentan nicht gerade gefordert, er befürchtete der Nachmittag hatte seine “Verdummung” auch eher voran getrieben, als beseitigt. Aber er konnte dem Mädchen keinen Vorwurf machen, sie war eben keine Magierin und daher natürlich nicht in der Lage seine Interessen angemessen zu verstehen und zu teilen. Trotzdem war sie angenehme Gesellschaft und immerhin weniger nervig, als andere Frauen.
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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mi Jun 01, 2011 12:49 pm

Sie war hin-und hergerissen. Am liebsten hätte sie es gekauft. Allerdings hätte sie keinen Platz in ihrem Reisegepäck um dies zu transportieren und mal ganz ehrlich: Dieses Kleid würde sie wahrscheinlich während ihrer Reisen nicht tragen können, also war es recht sinnlos. Sie entkleidete sich wieder und schlüpfte in ihrer gewöhnlichen Kleidung, bedankte sich bei der Verkäuferin für die freundliche Beratung, verabschiedete sich von ihr und verließ das Geschäft. Suchend schaute sie sich nach Kairgain um. Er war nirgends zu sehen, aber sie vermutete, dass er sich immernoch in dem Buchgeschäft befand und somit betrat sie dieses. Als sie die Tür öffnete erklang ein kurzes Klingeln einer an der Tür befestigten Glocke und der Inhaber des Geschäftes kam sofort aus seinen Hinterzimmer. Sie grüßte freundlich und versicherte ihn, nachdem dieser seine Beratung anbot, dass sie sich nur etwas umschauen möchte. Grinsend schlenderte sie zu Kairgain rüber und betrachtete ihn während er ganz vertieft ein Buch in der Hand hielt und forschend darin umherblätterte. Lässig lehnte sie sich an einer der Bücherregale und sprach das aus was ihr direkt durch den Kopf schoss. "Also konzentriert siehst du noch hübscher aus als du es so schon bist." Ihr freches Grinsen lies allerdings nicht erraten, ob sie diese Anmerkung ernst meinte. Allerdings war auch keine Spur von Hohn in ihrer Stimme zu erkennen. "Und? Was gefunden?" Sie schaute kurz auf das Buch, welches er in seinen Händen hielt und versuchte mit geneigten Kopf die Frontseite des Buches zu erkennen und um vielleicht auch somit den Inhalt dieser Aufzeichnungen zu erfahren. Schon auf der Vorderseite dieses Buches waren Bilder zu erkennen.
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Kairgain
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do Jun 02, 2011 9:17 pm

„Hm?“ Kairgain sah nach oben und erkannte Lucielle, die vor ihm stand. „Hast du etwas gesagt, meine Liebe?“ Er grinste und hielt das Buch weiter von ihr weg, als er bemerkte, dass sie versuchte das Buch genauer zu erkennen. „Nanana, ich weiß nicht, ob das die richtige Lektüre für eine junge Dame ist. Ehrlich gesagt, ich bin mir nicht einmal sicher, ob das für mich die richtige Lektüre ist. Ich habe gedacht das ist eher etwas für einen jungen Mann, aber ich bin nicht sicher, ob es ihm nicht peinlich ist, so etwas von seinem Onkel zu bekommen. Andererseits kennt er mich ja nicht richtig, hm ich kann mich nicht entscheiden. Aber ich habe auch schon ein anderes Buch für ihn. Naja ich werde das Ding hier trotzdem mitnehmen, zur Not reicht es sicher aus, um Jila zu amüsieren. Und wenn du willst, darfst du auch mal sehen, aber beschwer dich nicht bei mir, der Inhalt ist recht anzüglich.“ Kairgain lachte leise und hielt Lucielle das Buch hin. Dann stand er langsam auf und streckte sich kurz. „Seid ihr dann soweit? Wir könnten in Richtung Hafen aufbrechen und die Passage buchen, je eher wir aufbrechen, desto eher sind wir dann auch da.“ Ich habe bereits bezahlt, also können wir gehen, wenn du soweit bist.“ Gerade als er mit Lucielle den Laden verlassen wollte, viel ihm ein Kinderbuch in die Finger, in dem es anscheinend um Mraunim ging. Aus einer Laune hinaus kaufte er das Büchlein und reichte es Lucielle. „Hier schau dir das doch mal an, vielleicht wäre es etwas für Dhalin. Es sind Bilder von Mraunim darin.“ Er lächelte den Kleinen an und strich ihm über den Kopf. Dann hob er ihn hoch und trug ihn aus dem Laden. „Wir fahren bald mit dem Schiff, bist du denn auch schon einmal mit dem Schiff gefahren?“
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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Di Jun 07, 2011 11:45 am

Sie runzelte die Stirn. Seiner Andeutungen nach war anscheinend der Inhalt des Buches recht anstandslos und das Kairgain sich noch nicht einmal sicher war, dass dieser Inhalt überhaupt für ihn geeignet war empfand sie als recht merkwürdig. Sie spielte mit beinahe jeden Reiz den sie hatte und er reagierte kaum und wenn dann nur aus Freundlichkeit heraus. Mittlerweile fragte sie sich ob es nicht doch eher an ihn lag anstatt an ihr, dass er so wenig Interesse zeigte. Sie nahm das Buch und betrachtete zunächst unbeeindruckt den Titel, blätterte etwas darin herum während ihre Augen immer größer und größer wurden. Die Beschreibungen und Erklärungen waren ihres Empfindens doch etwas zu genau und sie schaute etwas verdutzt zu Kairgain auf. "Naja deinen Neffen wird es sicherlich gefallen, aber Jilana solltest du das nicht unbedingt zeigen. Der Inhalt ist irgendwie..." sie schaute nochmal kurz auf das offenliegende Buch in ihren Händen..."...wiederwärtig." Mit diesen Worten klappte sie dieses zu und reichte es wieder Kairgain. Sie bedankte sich bei dem Magier für das gekaufte Buch und blätterte dieses durch. Es war wirklich mehr als kindergerecht und selbst ihr kleiner Schützling würde den Inhalt begreifen. Also mehr als geeignet. Dhalin freute sich als Karigain ihn auf seine Arme trug. Seine Frage verstand er nicht, aber man merkte an dem Zucken seiner aufrechtgestellten Ohren und seinem Blick, dass er durchaus wusste, dass mit ihm gesprochen wurde. "Süff?" versuchte er das Wort Schiff nachzusprechen. Lucielle musste lachen. "Nein noch nicht. Ich hoffe er verträgt es." Sie lief langsamen Schrittes neben den Beiden, Dhalin und Kairgain in ihren Tun beobachtend. Lachend machte der kleine Mraunimjunge sich einen Spass daraus jedesmal das Wort Süff zu wiederholen während er Kairgain fragend ansah.
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Kairgain
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do Jun 09, 2011 2:12 pm



Kairgain grinste, als Lucielle ihm das Buch zurückgab. “Ich habe dich gewarnt, und Jilana wird sicher einige nette Kommentare, über den Inhalt haben, da bin ich sicher. Es wird sicher lustig sein, ihr dabei zuzusehen.” Er schaute den kleinen Mraunim interessiert an, er schien zwar etwas länger zu brauchen, aber durchaus in der Lage zu sein, menschliche Worte nachzusprechen. Kairgain sagte ihm das Wort noch mehrmals langsam und deutlich vor, aber er war sich nicht sicher, ob er eine Verbesserung erkennen konnte. Als sie am Hafen ankamen, reichte der Magier Lucielle den kleinen Mraunim und bot ihr den Arm an. Die Gegend wurde weniger schön und man sah auch mehr Anwerber, die versuchten gerade bei den leicht angeheiterten Hafenbesuchern Opfer für ihre Regimenter zu finden. Der Hafenbereich war sicher nicht schlechter, als der anderer Städte, aber die Hafenviertel waren in der Regel selten die schönsten. “So hier müsste es gleich sein.” Suchend führte Kairgain seine Begleitung am Kai entlang und musterte die Schiffe, die vor Anker lagen. “Ah ja der Schoner da vorne ist es.” Er zeigte auf eines der größeren Schiffe. “Die Überfahrt ist die, mit den meisten Zwischenhalten, oder möchtest du lieber möglichst kurz unterwegs sein, das andere Schiff wäre allerdings kleiner und schaukelt daher heftiger. Entscheide du, was dir lieber ist. Wir könnten heute noch aufbrechen, beide fahren heute Abend bereits los. Aber wir könnten auch noch ein zwei Tage warten, vielleicht finden wir dann ein größeres Schiff, das sofort durchfährt?”
Zwar würde er gerne so schnell wie möglich aufbrechen, aber er war mehr als bereit, eine gemütlichere Passage zu nutzen, ganz wie Lucielle es lieber mochte. Es war ihm ein wenig unangenehm, das er sie dazu brachte mit dem Schiff reisen zu müssen, immerhin wollte er nicht, das es ihr schlecht ging. Er mochte sie schon jetzt sehr gerne, wenn man bedachte, wie kurz sie erst gemeinsam reisten. Doch ihre Gesellschaft war angenehm und man konnte sich mit ihr gut unterhalten. Manchmal bedauerte er für kurze Augenblicke, dass sie keine Magierin war, er war sicher, dass ihre Unterhaltungen dann an Qualität noch mehr gewinnen würden, aber es war nicht zu ändern. Er verstand allerdings nicht so recht, wieso sie weiter mit ihm unterwegs sein wollte. Er selbst war lang allein gewesen und genoss daher die Gesellschaft die sie bot. Aber Lucielle wirkte nicht so, als wenn sie lange alleine unterwegs gewesen war. Aber vielleicht hatte die Abenteuerlust die junge Frau ergriffen, als er ihr von den Statuetten erzählt hatte, es war die wahrscheinlichste Lösung.
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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Fr Jun 10, 2011 10:06 pm

Mit angepassten Lauftempo und in seinen Arm eingehakt schlenderte sie neben ihn hier und betrachtete die ihr fremde und doch irgendwie vertraute Umgebung. Obwohl dies der Hafen einer völlig anderen Stadt war, hatte dieser doch gewisse Ähnlichkeit zu dem Hafen ihrer Heimatstadt. Dies lag wahrscheinlich daran, dass das Gesamtbild der eigentlich verschiedenen Hafenanlagen relativ gleich war. Der Hafen war großen Ausmaßes. Auf der rechten Seite trennte eine gut befahrene, gepflasterte Strasse die Wohnhäuser zum übrigen Teil des Hafens. Einige enge und gut verwinkelte Gassen führten von der Strasse an die Häuser vorbei in die Richtungen der verschiedenen Stadtviertel. Zur rechten Seite sah man die eigentliche Hafenanlage, große Schiffe - einige Handelsschiffe andere wiederrum Passagierschiffe - und das weite weite Meer. Es herrschte geschäftiges Treiben zu dieser Tageszeit und man konnte gut erkennen das dies nur die Vorbereitungen des bevorstehenden Tages waren. Ladungen die auf die Schiffe transportiert werden sollten wurden sorgfältig aufgestapelt und mit kräftigen Ochsen zu einer Sammelstelle befördert. Sie lauschte den Worten ihres Begleiters. Eine Überfahrt konnte zwar durchaus angenehmer auf einen der größeren Schiffe sein, aber entfalls sie wieder Übelkeit überkommen würde, würde sie sich selbst verfluchen, die längere Schiffsfahrt gewählt zu haben. Sie nickte einverstanden. Der Vorschlag einige Tage gegebenfalls abzuwarten in der Hoffnung ein größeres Schiff mit einer annehmbareren Fahrtzeit zu erwischen, empfand sie als sehr aufmerksam von ihm, gerade weil sie wusste, dass er ihr diesen Vorschlag nur machte, damit sie sich nicht so lange während der Fahrt quälte. "Abzuwarten wäre verschwendete Zeit und ich möchte so schnell wie möglich Jilana und deinen Neffen kennenlernen." Sie zwinkerte ihm zu. "Lass uns das kleinere nehmen...dann haben wir es schneller hinter uns." Zielstrebig lief sie auf das kleinere Schiff zu und atmete nocheinmal tief durch. Sie redete sich inzwischen merhmals selbst ein, dass diese Fahrt unter Umständen garnicht so schlimm werden musste. Vielleicht hatte sie einfach Glück und ihr Magen würde diesmal nicht rebellieren. Das Frühstück , welches sie zwar nur spärlich aber immerhin zu sich genommen hatte würde schon vor schlimmeren bewahren.....oder es nur noch schlimmer machen. Wie auch immer. Ändern konnte sie es nun auch nicht mehr.

Weiter zum Hafen...
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Flalin Felsenfaust
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Sa Okt 01, 2011 7:31 pm

kommend von den Straßen Caldamias

Endlich hatte Flalin die erste größere menschliche Stadt erreicht. Darauf hatte er lange gewartet. Er atmete tief ein, als er ungehindert von den Torwachen den mächtigen steinernen Bogen durchschritt und sich vor ihm die große Hauptstadt Caldamias eröffnete.

Jetzt war der Zwerg in seinem Element, denn was er hier sah, war völlig neu für ihn. Überall eilten geschäftige Menschen umher und machten Besorgungen, kauften ein oder gingen schlichtweg von einem Ort zum anderen. Während er sich umsah und die Bilderflut auf sich einwirken ließ, wurde der Reisende plötzlich von einem heruntergekommen Mann angerempelt, der darum bemüht war, nicht in einen der Stände am Straßenrande zu fallen und sich torkelnd fortbewegte. Kurz nach seinem Zusammenstoß mit dem betrunkenen Mann konnte Flalin beobachten, wie der Mensch von einem in gelb gekleideten Soldaten aufgegriffen und weggebracht wurde. Was sie wohl mit ihm machen?, dachte sich der interessierte Betrachter, wurde aber schon von neuen Entdeckungen abgelenkt.
Einige Meter vor ihm stand eine kleine Gruppe Bewaffneter. Sie trugen grüne Wappenröcke mit einem weißen Drachen darauf. Diese Heraldik war Flalin, wie auch alles andere hier, gänzlich unbekannt und er sprach einen jungen Mann der Gruppe kurzerhand an: "Seid gegrüßt Herr, wen repräsentiert ihr? Ich komme von weit her und kenne mich hier nicht aus, müsst ihr wissen." Als der braunhaarige Mann seinem Gesprächspartner gewahr wurde lachte er kurze auf und antwortete: "Ein Zwerg! Was führt euch denn hier her? Mein Name ist Arcendos Bati und ich gehöre, genau wie meine Kameraden, dem Orden des strahlenden Drachen an. Wir sind hier in Vincáma um neue Rekruten anzuwerben. Aber das wir am ersten Tag direkt auf einen Angehörigen des kleinen Volkes treffen, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet!" Flalin freute sich, offensichtlich einen gesprächsbereiten Menschen gefunden zu haben und entgegnete: "Mein Name ist Flalin Felsenfaust aus dem Clan der Felsenfäuste und ich komme aus den Murogan. Ich bin auf einer Expedition, wenn ihr es so nennen wollt. Mein Entdeckergeist ließ mich von zu Hause aufbrechen und führte mich als erstes in diese Stadt. Wenn es euch nicht zu sehr behelligt, würde ich gerne noch mehr über euch und eure Mitstreiter erfahren." "Keineswegs, der Tag neigt sich sowieso dem Ende zu, wenn ihr wollt, könnt ihr uns begleiten, wir wollten gerade aufbrechen und den Tag in einem der Gasthäuser der Stadt ausklingen lassen." "Das hört sich gut an, vielen Dank" Der Zwerg war neugierig, wie die Menschen ihren Feierabend wohl verbrachten und machte sich bereit, dem Fremdling zu folgen.


Dieser führte ihn ins Gasthaus "Zur Rebe"
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mo Nov 28, 2011 5:35 pm

Von den Straßen

Lora rannte fast durch die Tore der Hauptstadt. Die Soldaten die am Tor Wache hielten sahen ihr kurz nach, waren danach aber sofort mit den nächsten beschäftigt.
"Das ist ja der Wahnsinn!" rief das Mädchen aus als sie die Stadt in Augenschein nahm. Als sie die verwirrten Blicke der Menschen um sich rum sah hielt die sich erschrocken den Mund zu. //Hab ich das gerade laut gesagt?//
Voller Neugier ging sie weiter durch die Stadt. "Wahnsinn..." sagte sie nocheinmal, dies mal leise.
Die Straßen waren regelrecht überfüllt. Hier und da erhaschte Lora sogar einen Blick auf einen Zwerg, aber wenn sie hinlief war er schon wieder unter den Massen verschwunden. Eine kleine Gruppe erhaschte ihre Aufmerksamkeit und sie ging näher heran. Es waren ungefähr ein Dutzend junger Männer die für das Militär warben und es lobpreisten.
Lora war begeistert, konnte sich aber nicht lange bei ihnen halten, es gab ja noch so viel zu sehen! In einer Straße hörte sie plötzlich Musik Aufklingen. Fröhlich fing sie ein paar Tanzschritte an. Durch die Massen war es allerdings unmöglich sich länger als ein paar Sekunden an einem Ort aufzuhalten deswegen verklang die Musik bald wieder. Trotzdem ging sie Lora nicht mehr aus dem Kopf. //Diese Stadt ist so voller Leben!//
diese Betriebsamkeit ging langsam auf Lora über und sie konnte sich kaum noch beruhigen so froh war sie.
Als die Sonne langsam unterging wollte sie sich wieder auf machen aber ihr viel auf das sie gar nicht so genau wusste wo sie jetzt lang muss. Kurzerhand sprach sie eine Menschenfrau an.
"Entschuldigung? Welchen weg muss ich zu den Westwindklippen einschlagen?" sie lächelte freundlich.
Die Frau sah von ihrer Arbeit aus und ihr Blick blieb kurz an Loras spitzen Ohren hängen, dann antwortete sie ihr.

Sie leitet sie zum Hafen dieser Stadt
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Die Straßen

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