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 Festung Felswacht

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Tika Erkan
Weltenschöpfer

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BeitragThema: Festung Felswacht   Do Sep 23, 2010 12:54 pm

Festung Felswacht

Im Südwesten der Provinz Eskenwehr, nicht weit entfernt vom Eskenwald, erhebt sich ein imposanter Tafelberg über dem felsigen Grasland. Die schroffen Steilhänge machen es fast unmöglich, den Felsen zu erklimmen und das Plateau am Gipfel zu erreichen, wo sich die am besten befestigste Burg des Kaiserreichs befindet - Felswacht, die uneinnehmbare Bastion. Die massiven Außenmauern schließen sich direkt an die felsigen Hänge des Berges an, und der Pfad, der in mühevoller Arbeit in den Fels geschlagen wurde, ist der einzige Zugang zum Tor der Burg. Das Tor besitzt zwei schwere, mit Eisen beschlagene Torflügel und ein Fallgitter und wird von zwei Wachtürmen flankiert. Von den Türmen und Mauern aus kann man weit über das umgebende Land blicken, bei klarer Sicht sogar bis zum glitzernden Band des Silberlaufs, der die Grenze des Kaiserreichs markiert. Tritt man durch das Burgtor, so gelangt man in den Äußeren Ring der Burg. Zwischen den hohen Außenmauern und den Mauern des Inneren Rings drängen sich Ställe, Werkstätten und Wohnhäuser des Gesindes. Schon wenn nur die Burgbesatzung anwesend ist, ist im Äußeren Ring nicht viel Platz vorhanden, doch wenn der Fürst von Eskenwehr mit einer Truppe Kaiserlicher Ritter auf der Burg weilt, wird es wirklich eng. Glücklicherweise besucht Fürst Wulferic von Felswacht seine Heimatburg nicht häufig, sondern ist meist in der Provinz unterwegs oder an der Grenze zu Caldámia bei seinen Truppen. Das Tor zum Inneren Ring befindet sich gegenüber dem Haupttor, sodass Angreifer, sollten sie in die Burg gelangen, einen weiten Weg zurücklegen müssen. Im Inneren Ring befinden sich eine Zisterne, ein kleiner Kräuter- und Gemüsegarten, die Lebensmittellager, die Waffenkammer und natürlich der Bergfried, ein imposanter quadratischer Steinturm, der hoch über den Mauern aufragt. Die Burg Felswacht gilt als das Paradebeispiel einer Burg im Kaiserreich. Mit ihrem Bau wurde bereits vor zweihundert Jahren begonnen, und immer noch arbeiten Maurer und Steinmetze täglich daran, die Mauern auszubessern und die Festung in Stand zu halten. Sie wurde noch nie eingenommen. Einer langen Belagerung würde Felswacht wahrscheinlich nachgeben müssen, allerdings ist dies kaum wahrscheinlich, immerhin sind die Soldaten aus drei Provinzen des Kaiserreichs bereit, die Burg zu befreien. Mit Nahrungsmitteln wird Felswacht durch das umliegende Land versorgt, und auch zahlreiche Soldaten in der Eskenwehrer Armee stammen aus der direkten Umgebung der Burg. Unten am Fuße des Felsens, auf dem sie erbaut ist, befindet sich das Dorf Felswacht, dessen Bewohner zu einem großen Teil Viehzüchter sind.

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Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

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