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 Kleinstadt Eskenforst

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Esmaériva D‘aranas
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 2:20 pm

"Ich muss sehen, was die Anderen so machen" sagte sie, als Antess sie beinahe umrannte. Aus dem Inneren der Schenke hörte sie, wie dieser seinem Freund Nero von seinem Erfolg berichtete.
Dann stürmte Antess auch schon wieder aus der Schenke, Nero im Schlepptau. Er wollte es wohl präsentieren. Interessiert deutete sie Vento mit einem Wink an, dass sie nun Antess und Nero folgen würde, um zu sehen, was da passierte.
Antess stellte es fertig, die Mauer ohne Berührung zu demolieren, wenn auch nur ein kleines Stückchen. Da kam Esmaériva die Idee: Sie ließ etwas Wind aufkommen, und sprach zu Antess: "Versuche es hiermit: Der Wind wird dir helfen." Dann umhüllte sie Antess und dessen Breitschwert mit einem Windhauch, sodass teilweise die wenigen Blätter auf dem Boden mittanzten. Als Nächstes nickte sie Antess zu.
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Marja Fye
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 2:24 pm

Marja schüttelte den Kopf und strich Isis über das Fell.
"Danke fara, aber ich würde es begrüßen, wenn ihr mich nächstes mal außenvor lassen würdet oder mir wenigstens bescheid geben würdet."
Sie seufzte und zog die Feuchtigkeit aus ihrem Haar.
Dann wandte sie sich zu Fara.
"Wie seid ihr zu der Gruppe gestoßen?"
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Antess
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 2:37 pm

Antess war noch einwenig in Gedanken über seinen Erfolg - er bemerkte nicht, dass Esmaériva da war. Er wollte sein Schwert gerade einstecken, da wirbelte schon ein magischer Wind um seine Klinge. Antess grinste, ohne Worte, während er sein Schwert ansah, wie der Windhacuh mit einigen Staubwölkchen und Blättern um sein Schwert tänzelte. Er setzte zum Hieb an und nickte Esmaériva zu. Er konzentrierte sich auf den Windhauch und den Hieb, auch darauf, wohin er die Energie lenken wird, wenn er es durchzieht.
Das Schwert sauste wieder durch die Luft. Diesmal aber Knallte und Rauschte es verhältnismäßig gewaltig. Die Staubwolte lichtete sich. Der Teil vor Antess wurde komplett zertrümmert. Erstaunt und starr stand er davor. Woah...
Antess missfiel der Gedanke, dass die Stärke seiner neuen Fähigkeit so sehr von den Äußeren Windeinflüssen oder Esmaériva abhing, es sollte aber ein Ansporn sein das von sich aus besser hinzubekommen. "Esmaériva?" Antess steckte sein Schwert ein, leise und langsam. Er drehte sich mit einem ernsten Gesichtsausdruck zur Elfe. "Könnt Ihr mir beibringen den Wind selber um mein Schwert wirbeln zu lassen?"...
Er wandte sich wieder zu Nero. Er erinnerte sich, wie in den Trainingsstunden davor, vor einigen Wochen Nero oft gewonnen hat, weil er das Umfeld einfach viel besser und geschickter ausnutzte. Antess stellte sich neben ihn, blickte die eingestürzte Mauer an, legte seinen Ellenbogen auf Neros schulter und stützte sich ab. "Jetz habe ich dich wohl wieder eingeholt, Nero." Antess musste fröhlich grinsen.
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Nero
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 2:43 pm

Nero ging einige Schritte von der Mauer weg, stellte sich in die Nähe von Esmaériva die wieder irgendwelche Magie wirkte. Nero seufzte innerlich auf.
Dann beobachtete er interessiert das Spektakel. Er konnte sich ehrlich gesagt nicht vorstellen, welch Ausmaß Esmaérivas kleiner Zauber zusammen mit Antess aufblühender Windmagie ausrichten konnte. Doch dann wurde er mit einem lauten Knall überrascht und auch Nero entfiel ein leises "Bei Tharekk...!", als er die demolierte Mauer erkannte.
Antess stellte sich zu ihm, während Nero die Arme verschränkte. Beide sahen sie auf die Mauer und als Antess auch noch davon sprach, er habe ihn wohl wieder eingeholt, entwich auch Nero ein Lächeln.
"Abwarten.", sagte er, klopfte ihm auf die Schulter. "Abwarten, mein Freund."
Das hieße allerdings, er müsse sich wirklich ein bisschen verbessern. Schließlich konnte er diesen Rückschlag nicht kampflos lassen. Schade, dass ich nicht auch magiebegabt bin... Aber vielleicht ist es auch besser so.
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Esmaériva D‘aranas
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 2:51 pm

"Sehr gut, Antess. Die Umsetzung funktioniert." Sie hielt kurz inne - "Natürlich kann ich euch das beibringen, ich werde sehen, was ich tun kann." Sie lächelte. Sie half doch immer gerne.
"Doch zunächst sollten wir darüber nachdenken, dass wir langsam weiterreisen. Und auch ist es von Nöten, uns eine Geldzufuhr für die Reise zu sichern. Also, wie könnte man Münzen verdienen, während man reist? Ich könnte zum Beispiel meine Fähigkeiten als Bardin anbieten" - sie deutete auf ihre Laute, die im Umhang hing - "was schwebte euch so vor?"
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Fara Jale san'Zahra
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 3:02 pm

„Verzeiht.“ Fara kam ans Fenster und sah ein wenig bedröppelt aus. Es tat ihr wirklich leid das Marja auch was abbekommen hatte. Diese Fragte wie sie zu der Gruppe gestoßen war. „Nun ich reise umher, erforsche alle Arten von Gewässern, um so meine Magie weiter auszubilden.“ Fing sie an. „Ich bin dann an einer interessanten Quelle bei den Falkenruinen hängen geblieben.“ Sie erinnerte sich daran zurück und grinste als sie an Neros Reaktion am Anfang dachte. Er war von Anfang an ungehobelt und unverschämt ihr gegenüber gewesen. „Und euer Freund Nero hier,“ sie wies mit dem Kopf in die Richtung in die dieser gegangen war. „war von Anfang an sehr..“ Die Azzani suchte nach einem passenden Wort. „unfreundlich. Das erste was er tat war, mit fiese Hinterhältigkeiten zu unterstellen.“ Man merkte ihr an, dass ihr der Ärger bei diesen Erinnerungen wieder hoch kam.
„Nun, da ich den gleichen Weg hatte wie die Gruppe, schloss sich mich ihnen an.“ Und nun scheint es, als würde die Gruppe noch weiter anwachsen.“ sie lächelte freundlich. „Bitte verzeiht nochmals. Aber dieser Halbelf,“ sie sagte das Wort ohne jede Wertung, „raubt mir manchmal den letzten Nerv mit seinen Bemerkungen. Er kennt mich nicht, und stempelt mich einfach ab.“ Sie schüttelte den Kopf. Sollte er doch machen was er wollte. Und wenn sie ihn täglich baden müsste, sie würde sich von im nicht ihre Laune verderben lassen.
„Wie kommt ihr als Elfe in dieses kleine Dorf?“ fragte sie dann und wechselte so das Thema.
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Marja Fye
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 3:07 pm

Marja nickte leicht, doch insgeheim hielt sie genau so viel von Menschen wie Nero, für sie waren alle gleich.
"Nun Nero ist denke ich aufgrund seiner Erfahrungen so zu Menschen, ich habe zwar nicht solche extremen Erfahrungen gemacht. allerdings mag ich eure Rasse auch nicht wirklich, bis jetzt habe ich nur ungehobelte, nervtötende Menschen kennen gelernt.
Nun ja Vento ist auch nicht grade besser mit seiner Art."
Sie schnaubte.
"Daher bin ich hier, weil Isis mich gefunden hat und Ayon, mein Adler war nicht grade begeistert davon, also musste ich ihm hinterher, da ich ihn aufgezogen habe. Und kurz darauf seid ihr hier aufgetaucht."
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Vento
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 5:30 pm

Vento beobachtete, wie Antess in die Schänke reinstürmte und dann zusammen mit Nero wieder hinausstürmte, und Esma wollte die beiden begleiten.
Und schnell waren alle drei weg. Er wollte sich weiter mit Fara unterhalten,
jedoch ignorierte sie ihn scheinbar. Stattdessen ging sie in Richtung Fenster und unterhielt sich mit Marja. Am Anfang fand er die Situation eher witzig,
aber dann erzählte Marja, wie sehr sie die Menschen, vor allem Vento, verabscheute.
Es interessierte sie scheinbar nicht, das er direkt neben ihr stand.
Ihm war bewusst, das Marja ihn nicht allzu sehr mochte, aber dies ging ihm ein bisschen zu weit. Er hatte nichts dagegen, das Marja ihn nicht mochte, schließlich hatte er nun Esma, aber das sie ihn und sein Volk einfach beleidigte, ging ihm eindeutig zu weit. Er räusperte sich, um die beiden auf seine Anwesenheit aufmerksam zu machen.
"Hey, ihr Beiden. Ich bin auch noch hier." Er schaute zu Marja rüber.
"Was gibt dir das Recht, so über mich und meine Herkunft zu reden."
Man merkte ihm an, das er wütend war.
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Marja Fye
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 6:10 pm

Marja schnaubte.
"Wisst ihr Vento, ich mag euch nicht, ich mag Menschen allgemein nicht und ihr ward eben ein Beispiel, was ich genannt habe. Ich weiß dass ihr dort steht, aber ihr solltet eigendlich wissen, dass ich bis jetzt schlechte Erfahrungen gemacht habe und ihr habt dieses nur bestätigt."
Sie sah ihn direkt an und es war ihr egal.
"Wisst ihr, ihr seid das typische beispiel und wisst ihr auch warum? Ihr sucht angeblich eine Frau für das Leben, ich hatte dir verständlich klar gemacht, dass ich es nicht bin, aber du wolltest ja alles für mich tun und schon kommen die nächsten Frauen und ihr springt drauf an, das macht mir zwar nichts aus, allerdings hat es mir gezeigt, dass ihr nicht anders seid als die anderen. Vielleicht hatte ich gehofft ihr könntet mir zeigen, dass Menschen auch anders sein können, aber wieder einmal hatte ich micht getäuscht."
Marja wandte sich ab.
"Komm Isis wir gehen."
Sie stand auf und trat aus dem Gasthaus, um sich bei den anderen zu verabschieden.
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Antess
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 9:21 pm

Antess blickte auf die Frage von Esmaériva Fragend in beide Gesichter. "Öhm..." Dabei sah er Nero an. "Also ich würde..." Sein Blick machte einen Großen bogen Richtung Himmel, er schnippte und blickte dabei entschlossen in Esmas Augen. "Schatzsucher!" - Nagut... er hat es nicht 100% ernst gemeint. Nicht so voller Elan fiel ihmallerdings was anderes ein. "Vielleicht Söldner? Ist uns beiden in den Sinn gekommen." Antess lächelte, da sah er aus den Augenwinkeln Marja in ihre richtung laufen. Er blickte zu ihr rüber und hob eine Braue, sie sah einwenig aufgewühlt aus.
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Marja Fye
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mo Jul 18, 2011 9:29 pm

Marja schäumte, sie würde nur über ihren Tod wieder mit Vento reisen, er verstand einfach nicht worauf sie hinaus wollte. Sie sah Esma, Antess und Nero und lief auf sie zu. Isis war ihr auf den Fersen.
Sie stellte sich zu ihnen und achtete nicht auf die vermeindliche Verwüstung.
"Ich werde mich nun verabschieden!"
Sie sah zu Esma. Tut mir leid es geht nicht, wenn ich länger bleibe ist nicht mehr viel von der Stadt übrig.
Dann sah sie zu Nero.
"Es war schön euch kennen gelernt zu haben, Nero. Es war schön."
Den letzten Teil flüsterte sie fast.
"Und Antess, wir haben uns zwar nicht wirklich kennen gelernt, allerdings habe ich es nicht so mit Menschen. Lebt wohl."
Sie strich Isis über das Fell.
"Es würde mich nicht wundern wenn sie bei euch bleibt Nero, sie mag euch sehr gerne."
Dann wandte sie sich um und rief Ayon.
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Esmaériva D‘aranas
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Di Jul 19, 2011 10:32 am

"Schatzsucher? Na gut, Söldner käme da schon eher hin. Für einen Schatz bräuchten wir erstmal ein paar Hinweise, wir müssten uns in Eskenforst umhören.

Sie vernahm Marja. Visé, Sorsa. Hat Vento es nun endgültig übertrieben? Wenn dies der Fall sein sollte, ist es unverzeihlich. Zu viele Menschen tun dir nicht gut... Esmaériva hielt kurz inne. Ich kann dich nicht so einfach gehen lassen. Jenes Band müsstest grade du deutlich sehen. Das Band, das uns verbindet. Nach kurzem Überlegen sagte sie ihr dann: Ich werde sehen, ob Vento mit uns reist. Ich hoffe es nicht, ich komme vor Allem mit seiner Meinung über Sarkhan nicht zurecht. Der Mann ist zu gefährlich. Du kannst ja dann wieder zu uns stoßen, ich schicke dir Suna, und du kannst mir via Ayon mitteilen, wie es dir geht. Das ist mir sehr wichtig, Sorsa. Und vergiss niemals: Der Je'zah der Hochelfen ist unantastbar.

Ihre innere Wut über Ventos Handeln unterdrückend, stapfte sie zu diesem. Mit scharfer Zunge sagte sie: "Kaum lasse ich dich einen Augenblick alleine, ist Marja wieder wütend auf dich." Sie hob den Zeigefinger: "Du solltest wirklich etwas sensibler sein, Vento. Und nicht immer so von deiner Herkunft als Mensch eingenommen sein. Marja hat schlechte Erfahrungen gemacht, da kannst du ihr nicht allen Ernstes ständig vorhalten, sie solle sich zügeln. Ach ja, und wer meine Sorsa so in Aufruhr versetzt, hat meine Freundschaft auch nicht verdient."

Nur ihren feurigen, rot-gelblich funkelnden Augen sah man die Wut an. Ansonsten blieb ihre Körperhaltung ruhig. Die Verachtung war deutlich zu spüren.
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Akira
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Di Jul 19, 2011 12:09 pm

"'Reise Reise,
eine Insel folgt der Nächsten,
Bleiben ist der Tod'

So hat es zumindest unser Meister immer gesagt Miu." Akira lächelte zu Miu und bekam ein sympathisches Mauzen als Antwort. "Dann mal los!", Mio wandte seinen Blick wieder dem Anwesen zu, auf das er es abgesehen hatte. In diesem Anwesen war etwas, das ihm gehörte und diesmal ging er über Leichen, um es zu bekommen. Mit nur zwei Wachen war das Anwesen nicht groß beschützt, es mussten also gut ausgebildete Wachen sein. Es wäre sonst wahnwitzig gewesen, einen solchen Gegenstand so leichtfertig einem Dieb zu überlassen. Akira atmete einmal tief durch. Er hatte die ganze Situation schon viele Male in seinem Kopf abgespielt und jeden möglichen Ausgang in Betracht gezogen. Die Chancen standen wie immer: 7/10 dass er verliert und 3/10 dass er gewinnt. Aber genau diese Tatsache machte ihn als Dieb so gefährlich. Für ihn waren trotzdem die 3/10 Erfolg wahrscheinlicher gewesen...

https://www.youtube.com/watch?v=vSkb0kDacjs

Sie saßen beide auf einem Baum und beobachteten den Innenhof des Anwesens. Miu richtete sich auf und gab damit das Startsignal. Sie sprang von dem Baum und lief langsam in den Innenhof hinein. Einer der Wachen bemerkte die Katze sofort. "Komm Miezekätzchen, hier hat kein Lebewesen Zutritt, nichtmal eine Katze!" Doch Miu ließ sich nicht beeindrucken und fing an auf dem Hof zu spielen, zu rennen und zu springen. "Dich krieg ich! Hey Edo, ich fang schnell die Katze ein, halte Du solange allein die Stellung!" Die eine Wache sah zu der anderen, die mit einem wortlosen Nicken den Befehl akzeptierte. Miu rannte plötzlich so schnell sie konnte über den Hof ins Anwesen und die erste Wache direkt hinterher.

Genau in diesem Moment erschien Akira aus dem Nichts in der Mitte des Hofes. Edo fragte sich, wie es der Fremde soweit auf den Hof geschafft hatte und reagierte umgehend. "Wer bist Du? Was willst Du hier? Verlass sofort das Gelände!" Edo warf einen kurzen Blick zu der Stelle, an der sein Partner ins Anwesen gerannt war, dann wieder zu dem Unbekannten. Doch anstatt einen kleinen Menschen, wahrscheinlich Siri, stand niemand mehr im Hof. Plötzlich hörte er eine tiefe und ruhige Stimme hinter sich: "Du hast noch 3 Augenblicke!", Mio lächelte, "Im ersten Augenblick wirst Du mich unterschätzen. Im Zweiten werde ich zu einem gesuchten Verbrecher. Und der Dritte Augenblick..." Akira setzte bewusst eine Pause ein. "Im dritten Augenblick ist es wie jetzt: Zu spät für Dich!" Kaum ausgesprochen sprang Akira mit den Füßen auf Edos Schultern, der immernoch total perperplex mit dem Rücken zu Akira stand. Akira konzentrierte seine ganze Kraft in die Beine und sprang von Edos Schultern direkt in die Luft. Edo, der nicht wusste wie ihm geschah, verlor sofort sein Gleichgewicht und flog schmerzhaft auf den Rücken. Währenddessen hat sich Akira in der Luft wieder zu ihm gedreht, ein paar Messer gezückt und alle schnell hintereinander auf Edo geworfen. Edo schloss reflexartig die Augen. Als er Akira landen hörte, lachte er auf. "Junge, lass doch diese Spielereien! Du hast mich mit keinem Messer getroffen!" schrie er fast zu euphorisch, warum hatte er vor diesem Siri Angst gehabt?... Tatsächlich hat Akira seinen Widersacher immer haarscharf mit seinen Messern verfehlt. Doch anstatt in irgendeiner Weise auf Edo zu reagieren, richtete Akira seine Aufmerksamkeit dem Anwesen und lief an Edo vorbei. "Idiot..." flüsterte Akira und schnippte mit dem Finger. Im selben Moment erklang ein fürchterlicher Schrei aus dem Hof und Akira betrat das Anwesen.

Edo brannte wie ein Lagerfeuer und er konnte sich nicht bewegen, weil zwischen den Messern ein Draht gespannt war, der ihn an den Boden fesselte. Dieser Junge... er muss es von Anfang an geplant haben.... Miu rannte wieder aus dem Anwesen, so schnell es ging bewegete sie sich über den Hof und sprang ins Gebüsch auf der anderen Seite. Auch die erste Wache trat wieder aus dem Haus. "So Edo, die Katze ist..." Er verstummte schlagartig als er seinen Partner brennend auf dem Boden liegen sah und rannte sofort ins Haus. Schnell wir brauchen Wasser

Akira hatte im Anwesen hinter einen versteckten Tür endlich gefunden, wonach er solang gesucht hatte. Schnell packte er es in die Gürteltasche und verschwand wieder im Nichts, Miu würde schon warten.

Endlich einen Eimer gefunden, rannte die Wache, so schnell wie sie noch nie gerannt war zu Edo, doch die Flammen waren schon erloschen. Machtlos sank er zu seinem Partner auf den Boden. Er war zu spät...
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Antess
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Di Jul 19, 2011 1:12 pm

Antess lächelte, als Esmaériva seinen Vorschlag als Schatzsucher tätig zu sein ernst nahm- ihm gefiel das. Aber er hatte seinen Blick immernoch auf Marja gereichtet, die im selben Moment sagte, dass sie die Gruppe verlassen würde. "Hmm..." Er sah, dass einen Art Kommunikation zwischen Marja und Esmaériva ablief, die Tatsache, dass sie nicht redeten, verwirrte Antess einwenig. Gleich darauf schritt Esmaériva anmutig, doch merklich wütend zur Schenke. Warhscheinlich was mit Vento... .
Antess überlegte kurz. Sein Blick wanderte Richtung Himmel und für eine Sekunde nahm er die "Denkerbart-Haltung" ein. "Ah!"- Noch bevor Nero irgendwas sagen konnte eilte Antess zu Marje, legte seinen Arm um ihre Schulter und "zog" sie mehrere Schritt weiter, außer Hörreichweite von Nero (Auch wenn er wusste, dass ihr das unangenehm war.)
Er legte nun beide hände auf Marjas Schultern und sah ihr in die Augen. "Hört mal... der Gute dahinten hat in seinem Leben noch nicht viele Leute kennengelernt, denen er vertrauen kann." Ein sorgevoller Blick wanderte zu Nero. Antess ließ Marja los und ging einen schritt zurück. "Darum bitte ich Euch uns nicht zu verlassen." Antess lächelte. Nero würde, ob sie die Gruppe nun verlassen würde, oder nicht, keine Miene verziehen- zumindest äußerlich. Antess hob seine Faust und Zeigte Marja einen Daumen. "Außerdem seid Ihr eine gute kämpferin." Er dachte dabei an die Sache mit dem Dämon und dem Wasserschwert.
Antess blickte zu Nero, sofort eilte er zu seinem Freund. "Ähm... ich habe ihr gerade ein tolles Kuchenrezept gegeben!... " Seine mimik zeigte, dass er das einwenig unbeholfen sagte. Antess klopfte auf Neros Schulter und zeigte mit dem Daumen der anderen Hand in eine Richtung. "Ich gehe mich wegen Schätzen oder Aufträgen umhören." Grinsend drehte er sich um und verschwand in eine Gasse.
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Di Jul 19, 2011 2:17 pm

Plötzlich kam Marja zu ihm, Antess und Esmaériva und wollte sich tatsächlich allen Ernstes verabschieden. Sie flüsterte ihm, Nero, zu, dass sie es schön fand, ihn kennen gelernt zu haben, das fand er doch auch, aber -
"A-" ber... wollte er gerade sagen, da sprang auch schon Antess weg und wollte Marja sprechen. Welchen Grund könnte es gehabt haben, dass sie plötzlich verschwinden wollte? Außerdem hatte er sie doch eh gefragt, ob sie allein mit Esmaériva und Antess und ihm reisen möchte. Hat irgendjemand irgendwas gesagt?
Schade... Marja dabei zu haben wäre eigentlich ganz nett gewesen. Wirklich.
Dann verschwand auch Esmaériva, Antess kam jedoch zurück und erzählte, er habe wegen einem Kuchenrezept mit ihr geredet.
"Wenn du meinst, mein Freund." sagte Nero gleichgültig. Er wusste schließlich, dass es nicht so war. Aber das war nunmal Antess. Dann verschwand er wieder um sich nach möglichen Gerüchten umzusehen.
Nero seufzte und wandte sich nun wieder der zerstörten Mauer zu. Er kniete sich nieder und betrachtete die ruinierten Steine. Seine Laune sank, doch er überlegte, was er gegen Antess' Angriff in einem Training ausrichten könne.
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Vento
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Di Jul 19, 2011 2:34 pm

Marja verschwand, nachdem Vento sich beschwert hatte.
Nach diesem einen Satz war sie tatsächlich so wütend?
Er verstand nicht, was mit dieser Elfe nur los war.
Ihm war bewusst, das er einige Fehler gemacht hatte,
aber seine Herkunft war ihm sehr wichtig und er war stolz drauf, ein Shadirrim zu sein.
Außerdem hatte er auch nie etwas gegen Marja´s Herkunft gesagt.
Im Gegenteil, er war immer verständnisvoll und wollte ihr helfen,
wenn sie Probleme mit Menschen hatte.
Sie hätte ja nicht wieder zurückkehren müssen,
wenn sie ihn so sehr hasst.
Umso glücklicher war er schließlich, als Esma zu ihm kam.
Endlich eine ruhige Person, mit der man reden kann...
"Hallo Esma... Ich habe dich --" Er wurde plötzlich unterbrochen.
Jetzt war sie auch noch auf Marjas Seite und warf ihm vor, das er an allem Schuld sei. Er ließ Esma aussprechen und war am Ende fast erstaunt.
Das Marja ihn so sehr hassen würde, hatte er nicht geglaubt.
Was hat sie den anderen nur erzählt?
"Ich? ICH soll sensibler sein? Das ich nicht lache.
Nun gut, vielleicht habe ich bei ihr einige Fehler gemacht und Sachen gesagt, die ich nicht sagen sollte. Aber wenn ich mich recht entsinne, war ich in der großen Stadt der einzige Mensch, der überhaupt mit ihr geredet hat.
Sie hat mir erzählt, das sie mit Menschen schlechte Erfahrungen gemacht hat und es nicht mag, von so vielen Leuten umgeben zu sein.
Und ich habe ihr immer Verständnis gezeigt. Ich habe ihr sogar angeboten, mit mir zu reisen und meinen geplanten Weg zu ändern, nur weil sie unbedingt einmal die Zwerge besuchen wollte. Ich war echt gerne mit ihr zusammen,
aber sie war eiskalt. Egal, was ich versucht habe, ich bin ihr kein Stück näher gekommen. Und dann kommt sowas... Ich stehe direkt neben ihr und sie erzählt, wie böse ich doch bin. Und dann beleidigt sie auch noch mein Volk..."
Man sah ihm an, das er wütend war, aber auch ein wenig traurig.
"Ich hätte alles für sie getan... Aber sie hat mich einfach allein gelassen...
So wie viele meiner Freundinnen vor ihr... Ich halte es langsam nicht mehr aus, ständig Personen zu verlieren, die mir wichtig sind.
Und jetzt du auch noch?"
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Marja Fye
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Di Jul 19, 2011 3:05 pm

Marja seufzte leise.
Esma, lasst es, du hast damit nichts zutun, es geht nur mich und Vento was an und wenn er sich beschwert, dass ich ihn nicht mag das ist es so, aber ich lass mir nicht den Mund verbieten, aber er mag euch, anscheinend, wie auch immer, lasst es einfach.
Als Antess sie dann zurseite nahm und ihr von Nero erzählte, sah sie zu Nero und bekam ein schlechtes Gewissen.
"Doch wisst ihr, ich fürchte Vento wird Esma folgen, daher bin ich mir nicht sicher. Ich.. mag ihn, aber ich will euch nicht zumuten, eine schlecht gelaunte nervige Elfe bei euch zu haben."
Sie gingen zurück und Marja schaute Nero beschämt an.
"Tut mir leid Nero...."
Sie wusste nicht warum sie dies sagte, doch sie fühlte sich unwohl.
Sie stellte sich neben Nero.
"Es ist so, ich fürchte Vento würde mitkommen wegen Esma... also... ich kann nicht... Tut mir leid."
Sie sah Antess entschuldigend an.
"Jedoch werde ich den Tag erst einmal in der Nähe in dem Wald verbringen. Esma wird mir bescheidgeben, ob Vento mitzieht oder nicht...."
Sie wusste nicht was sie sagen sollte und doch sie versuchte sich ein wenig zu verteidigen. Doch auch befürchtete sie, das Nero es nicht verstehen würde.
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Di Jul 19, 2011 3:34 pm

Akira lief mit Miu auf seiner Schulter die Straße herunter. Es war beinahe zu leicht gewesen. Hatte er etwas übersehen? Wohl kaum. Sonst würde man ihn jetzt in der ganzen Stadt suchen. Ein Gefühl der Erleichterung kam in ihm auf, auch wenn er wusste, dass er sich an dieses nicht zu sehr gewöhnen durfte. Man muss immer auf der Hut sein. Er bog in eine Seitenstraße ab und hörte ein paar Leute laut diskutieren. Diese Leute waren irgendwie anders, als die anderen. Er wusste nicht genau warum, aber diese Personen hatten irgendetwas Sonderbares. Auch Miu hatte ihre Ohren angelegt. Beide waren nicht auffälliger als jeder andere Passant, aber dennoch schenkten sie dem Gespräch ihre Aufmerksamkeit. Es waren anscheinend 2 Menschen und 2 Elfen. Eine weitere Person konnte Akira noch nicht ganz einordnen. Man konnte sie weder ganz den Menschen, noch den Elfen zuordnen. Sie stand vor einer zerstörten Mauer.
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Esmaériva D‘aranas
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mi Jul 20, 2011 1:47 am

Vento benahm sich absolut kindisch, nicht so, wie man es von einem 36-jährigen Mann des Shadirrim-Stammes erwartete, eher, wie ein 14-jähriges Kind, welches sich alles zurechtdrehen wollte.
„Womöglich ist deine Art von Zuwendung sowohl ihr als auch mir gegenüber absolut unangemessen. Ich weiß nicht, wie du denken kannst, dass deine Art in irgendeinem kulturellen Kreis toleriert werden würde. Es beschämt mich, dass du immer auf deinen eigenen Vorteil bedacht bist. Und dich jetzt als der Arme darstellst, der sich ja immer nur aufopfert und jetzt sooo schlecht behandelt wird. Und jetzt spiel hier nicht den verwirrten, gekränkten Shadirrim, das kaufe ich dir nicht ab.“ Sie funkelte ihn mit enttäuschten Augen an. Marjas Geplärre ließ sie unbeantwortet, es war ihr in dem Moment zu viel. Man ist für seine Schwester da und die versteht nicht einmal, dass man selbst auch ein Problem mit Vento hatFür wen hält sie mich? Aber sie sprach Marja genug eigenen Verstand zu, dass diese sich nicht bevormundet vorzukommen hatte, sondern Esmaériva ebenso sich selbst helfen wollte.
Dann machte sich Antess auf den Weg, um Aufträge zu suchen. Esmaériva wollte nicht mehr in Ventos Nähe sein. Es machte ihr zu schaffen, dass Vento mit seinen Handlungen es nun dazu geführt hatte, dass Marja verwirrterweise Esmaérivas Handeln missverstanden hatte.
Sie ging zu Nero: „Helft mir bitte, Vento geht mir ziemlich an die Nerven.“ Sagte sie leise zu Nero. „Und hoffentlich verstehst du, dass ich mir auch selbst helfen muss." Sagte sie zu Marja. " Vento ist wirklich keine gute Gesellschaft… nunja, ihr habt es ja eben gehört. Und ich kenne auch eure Meinung ihm gegenüber, Nero. Habt ihr Beide eine Idee?“


Zuletzt von Esmaériva D‘aranas am Mi Jul 20, 2011 2:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Logik-Edit)
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Vento
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mi Jul 20, 2011 2:15 am

Nach dem Streit mit Esma verschwand diese, und Vento wusste nicht mehr weiter. Er war voll Wut und Trauer, er konnte es nicht fassen, das Esma ihn einfach allein ließ. Sie hat ihn einfach kalt zurückgelassen, wie so viele Frauen davor. Er war den Tränen nahe, aber gleichzeitig war er auch wütend auf die Elfen. So langsam verstehe ich Sarkhan... Dieses Elfenpack ist einfach nur grausam und gefühlslos... Wie konnte ich mich nur darauf einlassen... Das Schlimmste dabei war, das er Beide wirklich gemocht hat. Aber am Ende waren sie doch nicht anders. Jetzt war er wieder alleine, nur Fara war noch anwesend, und er wollte nicht wissen, was sie nun denken würde. Er war völligst am Ende. "Ich kann es nicht glauben... Schon wieder... Hast du das gesehen, Fara? Ich kann es einfach nicht fassen. Man macht alles für sie, und dann sowas...", schluchzte er. Nun konnte er nur hoffen, das wenigstens sie, als Angehörige seines Volkes, ein wenig Verständnis hatte. Aber sonst hatte er bestimmt noch Sarkhan an seiner Seite...
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mi Jul 20, 2011 3:17 pm

Während Nero die Mauer musterte und die Brocken in die Hand nahm, überlegte er eine Weile, was er nun gegen solch einen Angriff tun könne, doch irgendwie verließ ihn die Konzentration.
Er sah kurz auf, als Marja plötzlich bei ihm war, ihm erzählte, warum sie nicht könnte und Nero wusste, dass es Worte aus seinem Munde sein könnten. Ihm gingen diverse Szenen durch den Kopf, Nero hatte dem Nachbar ein paar unschöne Dinge an den Kopf geworfen, schließlich wagte es dieser Kerl mit einer beschwichtigenden Geste ihn zur Weißglut zu bringen. Ihm entfuhr nun unbewusst ein eher trauriges Lächeln. Die letzten Tage waren ziemlich... seltsam.
Erst wollten sie ihn zuhause tatsächlich in ein Häufchen Asche verwandeln, indem sie sein Haus niederbrannten, dann wollte dieser Irre von Sarkhan ihn, Marja und Esmaériva töten. Und jetzt auch noch Exilian. Es handelte sich zwar um falsche Informationen, doch irgendwie bekam Nero ein flaues Gefühl im Magen.
Er fragte sich die ganze Zeit, ob es etwas mit ihm zu tun haben könnte. Wenn er den Typen damals ignoriert hätte, der einfach nur etwas daherbrabbelte, wenn er den Leuten nicht rebellisch entgegenkam... Sicher, sie wären trotzdem total idiotisch und voller Vorurteile, aber...
Esmaériva kam plötzlich wieder zurück. Vento ging ihr auf die Nerven? War sie nicht vorher noch total gut auf ihn zu sprechen? Moment, irgendwas stimmt doch ganz und garnicht.
"Ich bin ziemlich verwirrt, wisst Ihr." er wechselte die Blicke. Erst sah er zu Marja, dann zu Esmaériva, "Ihr Hochelfen, so las ich doch, seit normalerweise immer auf ein gewisses Gleichgewicht aus... aber anscheinend sind das nur Worte, die ein Buch füllen müssen und entsprechen nicht der Wahrheit."
Er ging nun zu Marja und musterte sie noch immer mit einem undefinierbaren Blick. Etwas zwischen Trauer und Verwirrung...
"Nun, ich habe auch nicht die beste Erfahrung mit Menschen gemacht, Marja. Ich könnte sie alle eigentlich auch gegen die nächste Mauer klatschen, aber wisst Ihr was? Vielleicht ist es ja deshalb so schlimm?"
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Esmaériva D‘aranas
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mi Jul 20, 2011 3:39 pm

„Richtig, Nero. Ein gewisses Gleichgewicht. Dennoch ist man auf seine eigene Meinung ebenfalls angewiesen. Wenn sich nichts verändern würde aufgrund der Balance, wäre das Leben dann nicht unglaublich langweilig? Die eigene Meinung ruft Veränderung hervor, eventuell auch prekäre Situationen. Das Gleichgewicht besteht darin, diese Situationen zu lösen und nicht, sie zu unterdrücken, indem man sich ständig nur anpasst.“
Sie ließ einen Wind aufkommen. „Die Natur macht es uns vor. Denkt allein daran, dass Regen durch Luftdruckgebiete geregelt wird. Diese Gebiete wechseln sich ab, auf ein Hochdruckgebiet folgt ein Tiefdruckgebiet, sie wandern praktisch. Der Wind ist nicht überall gleich und ausgewogen. Andernfalls gäbe es auch keine Regengebiete.
Und genauso ist es im Leben, es gibt Hochpunkte sowie Tiefpunkte. Die Balance besteht darin, aus den Tiefpunkten heraus zu finden und neue Hochpunkte zu entdecken. Ihr könnt es euch wie eine Welle vorstellen.“ Sie formte mit der Linken eine gedachte Sinuswelle vor Neros Augen, dann blickte sie ihn dadurch an: „Die Balance besteht darin, dass sich Berge und Täler gleichen. Versteht ihr?“ Sie musterte ihn mit einem mysteriös-nachdenklichen Blick, hoffte, dass er den Vergleich verstand.
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mi Jul 20, 2011 3:56 pm

Nero betrachtete Esmaériva mit hochgezogener Braue. Sie erklärte ihm ihre Ansicht von Gleichgewicht und dass es die Natur uns vormachen würde. Nero nickte, als sie fragte, ob er es verstünde.
"Klar. Keine Frage." sagte Nero und verzog dabei keine Miene, "Allerdings ist es mir ein Rätsel, weshalb Ihr Euch plötzlich nicht mehr mit Vento vertragen wollt. Ihr wart heute Morgen noch sehr verzückt. Aber gut, es muss einen Grund haben nur..." Nero wusste nicht mehr, was er sagen wollte, oder besser gesagt: er fand keine Worte dafür.
"Ach, wisst Ihr was? Macht, was Ihr wollt...!" sagte er und machte mit seinen Armen eine theatralische Geste. Seine sowieso schon miese Laune liess ihn weiterhin die Mauer begutachten. Er hatte inzwischen eine kleine Idee, wie er sich gegen Antess' Angriff irgendwie wehren könnte. Wo steckte dieser eigentlich? Bestimmt hatte er die Chance genutzt, sich irgendwie rauszuhalten. Was für ein Glück...
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mi Jul 20, 2011 4:07 pm

Antess lief durch die Straßen. Er gab sich nicht wirklich Mühe Leute anzusprechen. Auch ein Trubel, in einem etwas prunkvoller aussehendem Haus interessierte ihn nicht, als er am Hof vorbeiging. Er war mal wieder einwenig am Nachdenken. Wie es der Zufall so will ertönte ein "Psst... " aus einer Ecke. Antess erschrak und sah sich wild um. Noch ein "Psst..!" Ertönte. Diesmal konnte er den genauen Standpunkt dieser Schallquelle lokalisieren. Es war ein vermummter Mann - er sah nicht sehr vertrauenswürdig aus. "Ich habe nicht viel Zeit... Diese Schriftrolle hier zeigt ein Banditenversteck. Sie sind unter Kreisen sehr berüchtigt. Folgt den Anweisungen und Ihr gelangt zur Höhle... " Der Mann drückte dem fragend blickenden Antess die Rolle in die Hand und rannte weg. Einige Sekunden schaute der Krieger dem Mann hinterher. Er schaute auf die Rolle, dann wieder in die Gasse, in der der Mann verschwand. Rasch drehte Antess sich um und rannte zurück zur Schenke.
Er sah Marja, die gerade auf dem Weg raus aus der Stadt war. "Marja, Ihr könnt jetzt nicht gehen! Schatzsuche ist angesagt!" Antess grinste dabei. Er streckte eine Hand raus, packte sie an der Schulter und drehte sie in Richtung der Schenke. "Bis gleich!" Rief Antess beim vorbeilaufen, in der Hoffnung sie würde folgen (zwingen konnte er sie ja nicht.)
Auf dem Platz vor der Schenke angekommen sah er Esma und Nero. "Hey ihr beiden kommt mal kurz her." Antess wirkte entschlossen fröhlich. Jetzt rief er auch die anderen:" Fara, Vento, Assassine... von mir aus auch Sarkhan. Kommt bitte kurz her!" Euphorisch setzte er sich auf den Boden und wartete, bis die anderen sich zu ihm setzten. Er konnte sich das Grinsen kaum verkneifen. Einwenig hinterlistig hielt er, in seiner Euphorie, die Rolle in seinen beiden händen.

[Exillian hab ich auch mal erwähnt... weiß einer, wo er sich eigentlich gerade befindet?]
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Esmaériva D‘aranas
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BeitragThema: Re: Kleinstadt Eskenforst   Mi Jul 20, 2011 4:21 pm

„Richtig, und zwar, wie er sich einfach benimmt. So rechthaberisch und widersprüchlich, so sehr ambivalent, dass ich gar nicht genau einschätzen kann, wie ich mich selbst verhalten soll. Daher habe ich um eure Hilfe gebeten, aber ihr seid von der Situation offenbar genauso verwirrt. Ich – ich brauche erst mal eine Pause.“ Sie wandte sich langsam ab und sagte leise zu sich: „War ich zu hart zu Vento?“
Dann begab sie sich zu Suna und gab dieser einen der neu erworbenen Kekse. Er war ja auch so freundlich, die Kekse zu bezahlen. Aber.. Gold ist nicht alles. Und trotzdem, er hat ja dafür gearbeitet. Ich sollte ihm verzeihen und mich für die harschen Worte entschuldigen. „Was meinst du, Suna?“ fragte sie ihr Einhorn. Diese buddelte nur an Esmaérivas Umhang herum mit der Schnauze, sie wollte noch mehr Kekse haben. Kurzerhand gab Esmaériva ihr also zwei Weitere. Dann lehnte sie ihren Oberkörper an Sunas Rücken, horchte auf ihre Atmung. Sie überlegte kurz. „Kommst du mit zu Nero?“
Sie ging mit Suna zu Nero herüber, als Antess auftauchte und meinte, sie mögen sich setzen. Er schien fündig geworden zu sein. Darauf kniete sich Esmaériva direkt neben Antess, er hielt ein Stück aufgerolltes Pergament in den Händen.
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