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 Der Hafen

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Tika Erkan
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BeitragThema: Der Hafen   Do Sep 23, 2010 1:22 pm

Der Hafen

Seit dem Beginn des Unabhängigkeitskrieges Caldámias gegen das Kaiserreich ist der Seehandel des Königreichs etwas zurückgegangen, doch nichtsdestotrotz sind die Handelsverbindungen Vincámas über den Golf von Yôcul eine wichtige Einnahmequelle. Die Ziele der Handelsschiffe sind zum Beispiel Arimanatu und Yôcul, aber auch zu so entfernten Zielen wie den Südmeerinseln oder nach Finyaril, der Hochelfeninsel im Westen, wird gehandelt. Vincáma exportiert hauptsächlich Wein, Obst, Getreide, Tücher, Gold- und Silberschmuck und Marmor. Täglich laufen viele große Schiffe mit weißen Segeln den einzigen Seehafen Vincámas an, um Waren zu entladen und neue an Bord zu nehmen. Der Hafen ist direkt an der Mündung des Silberlaufs erbaut und einer der sichersten Tiranmars, da hier am Ende des weitläufigen Golfs Stürme und dergleichen selten sind, außerdem schützt eine kleine Kriegsflotte die Küstengewässer vor Piraten und feindlichen Schiffen.
Direkt hinter den Anlegestellen für die Handelsschife liegen die großen Lagerhallen, in denen die Waren aufbewahrt wird, um dann entweder weiter transportiert oder an Ort und Stelle verkauft zu werden. Der Hafenmarkt, der zwischen den langen Lagerhäusern entstanden ist, ist zwar nicht ganz so groß wie der Markt im Stadtzentrum, dafür allerdings ein ganze Stück billiger, denn hier werden neben Waren, die grade erst die Schiffe verlassen haben, auch die Waren der Schmuggler verkauft, die es geschafft haben, an der königlichen Flotte und den Zöllen vorbeizukommen. Zwischen alltäglichen Gegenständen kann man hier manchmal Seltsamkeiten aus ganz Tiranmar erwerben, ob Arme eines Tintenfisches, ein Goldamulett mit angeblich magischen Kräften oder Logbücher verschollener Schiffe. Meist sind sie in Wirklichkeit nahezu wertlos, doch selten einmal findet sich etwas wirklich seltenes oder sehr gefährliches darunter.

_________________
Wer für Tiranmar voten möchte, kann das hier und hier tun. =)


Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Kairgain
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So Jun 12, 2011 9:55 pm


Kairgain musterte Lucielle genau, sie wirkte etwas unsicher, aber andererseits hatte sie sich entschieden und ihre Entscheidung würde er akzeptieren. “Nun dann lass uns gehen, meine Liebe.” Er bot ihr seinen Arm an und führte sie dann in eine eher mittelmäßige Taverne, in der man, wie er erfahren hatte, den Kapitän des Schiffes treffen konnte. Der Magier kämpfte sich, durch die schon jetzt recht volle Taverne, zur Theke vor und fragte den Wirt nach dem gesuchten Kapitän. Der dicke Mann hinter der Theke schaute nur kurz auf und deutete mit dem Lappen, den er in der Hand hielt zu einem recht vollen Tisch, an dem es recht hoch her ging. Kairgain zuckte die Achseln, als der Wirt wortlos wieder mit dem eher dreckigen Putzlumpen über die Theke wischte und eher den Dreck verteilte, als zu putzen. Mit dem Kapitän wurden sie schnell Handelseinig, allerdings hatte er nur noch eine Doppelkabine frei. Aber auch wenn er sich leicht unwohl dabei fühlte, sagte er trotzdem zu.
Er flüsterte Lucielle eine leise Entschuldigung zu. “Ich hoffe es stört dich nicht zu sehr, aber wir müssen uns eine Kabine teilen, es war sonst nichts mehr frei. Aber unterwegs haben wir ja auch schon gemeinsam geruht und wir haben ja verschiedene Kojen. Und so lange dauert die Fahrt ja nicht, wenn du darauf bestehst kann ich auch in der Zeit schlafen, in der du wach bist.” Er lächelte sie vorsichtig an und war ein wenig verlegen. Er hoffte, dass er nicht zuviel von Lucielle verlangte, aber eine andere Möglichkeit gab es grade nicht und er wollte nicht weiter auf ein anderes Schiff warten, nachdem seine Begleitung sich gerade für dieses entschieden hatte. Wenn sie sich weigerte, konnten sie ja immer noch eines der anderen Schiffe nehmen.
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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Jun 15, 2011 9:00 pm

Lucielle hielt inne als sie merkte, dass er nicht im Begriff war, direkt das von ihr ausgesuchte Schiff zu betreten. Er änderte seine Richtung und lief auf die Häuserreihe der anderen Seite des Hafens zu. Immernoch in seinen Arm eingehakt folgte sie ihm eher wortlos, da sie schnell anhand des Schildes über der Tür merkte, dass er eine Taverne anstrebte. Sie betraten die Taverne und Lucielle stolperte kurz über eine der Treppenstufen, konnte sich aber noch rechtzeitig am Türrahmen abfangen. Der Schankraum der Taverne war erfüllt von fröhlichen Gesprächen und Gelächter. Man hörte Leute erzählen. Der veraltete Holzboden knackte unter dem vielen Fußgetrappel der Gäste. Die Plätze des Schankraumes waren alles ausnahmelos besetzt und einige standen an der Theke oder inmitten des Raumes um sich zu unterhalten und ihren morgendlichen Wein zu genießen. Sicherlich waren dies überwiegend Arbeiter des Hafengebietes, die sich vor ihren Arbeitsbeginn nocheinmal einen Krug genehmigten und sich mit ihren Arbeitsgefährten austauschten. Sie ließ von Kairgain ab und wartete etwas von der Tür entfernt am Eingang, beobachtete wie er sich regelrecht durchdrängen musste um an die Theke heranzukommen. "Na du Hübsche?" Ein recht muskelöser Mann mit blonden, mittelangen Haar und recht ungepflegt baute sich vor ihr auf und stemmte sich mit einem Arm an einen Holzbalken der Taverne ab. "Was machst du denn alleine hier?" fragte er grinsend. Lucielle schaute ihn ganz verdutzt an und schüttelte den Kopf. "Ähm ich bin mit meinen Mann hier." sagte sie rasch und unüberlegt, halt ausredesuchend und drängte sich an ihn vorbei, schaffte es dann letztendlich bis Kairgain. Suchend blickte sie nochmal nach hinten und schaute ob der Mann noch immer da stand, aber der hatte sich bereits wieder mit zwei anderen Männer unterhalten, schaute kurz zu ihr und widmete sich dann scheinbar interesselos wieder seinen Gespräch. Kairgain unterhielt sich anschließend mit einen recht grob wirkenden Mann. Das sie gemeinsam eine Kabine teilen würde erheiterte sie etwas. Mit einen gutaussehenden Mann würde sie jederzeit und immer wieder eine Kabine teilen wollen- soviel stand fest. Sie lächelte. "Kein Problem. Ich vertraue dir in der Hinsicht." flüsterte sie ihm zu. Sie bemerkte, dass er aufgrund dieses voraussichtlichen Umstandes etwas unsicher wurde, oder vielleicht sogar etwas verlegen. "Ich freue mich, dann können wir uns die Nacht etwas unterhalten und ich bin nicht so alleine."
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Kairgain
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr Jun 24, 2011 9:35 pm

Er war erleichtert, das sie die Sache so gelassen hinnahm, immerhin wusste er ja nicht, was in Kalmünde üblicherweise als schicklich galt und was nicht. Solche Dinge verwirrten ihn ein wenig, hatte er sich doch nie mit Benimmregeln junger Damen beschäftigt. Zuerst hatte er als Magier genug andere Dinge zu lernen gehabt und danach war er nicht mehr häufig in Gesellschaft junger Frauen oder überhaupt irgendwelchen Leuten gewesen. Er hatte die meiste Zeit neben anderen hergelebt, zwar hatte er sich häufiger in Städten aufgehalten, aber keine Kontakte geknüpft. Die meiste Zeit war er nur auf der Suche, von einer Ruine zur Nächsten. Immerhin verdiente er auf diese Art seinen Lebensunterhalt und er verdiente nicht schlecht und langweilig wurde es auch selten.
Er bezahlte den Kapitän und geleitete dann Lucielle wieder nach draußen. “Wir sollten unsere Sachen holen und sie gleich aufs Schiff bringen, der Kapitän will wohl schon gegen frühen Nachmittag aufbrechen. Wir sollten uns beeilen.” Er lächelte die junge Frau freundlich an und brachte sie zurück zur Herberge, um ihr Gepäck zu besorgen. “Ich freue mich auch darauf uns näher zu unterhalten, wirklich viel, weiß ich von dir ja noch nicht.” Kairgain musste sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, das er und die junge Frau ja bereits beim Du angelangt waren, trotzdem fühlte er sich dabei immer noch ein wenig unwohl, als könne er sie beleidigen. Er verschwand kurz auf seinem Zimmer, um seine letzten Sachen zusammen zu packen und wartete dann auf Lucielle, um endlich das Schiff zu besteigen und in See zu stechen. Als sie zurück im Hafen waren, ließ er sich von einem der Seeleute auf der ´Adrienna´ ihre Kabine zeigen. Neugierig sah er sich um. Sie war nicht besonders luxuriös, aber zweckdienlich. Es gab zwei Kojen, die übereinander angebracht waren und sogar einen Tisch, zwei Stühle und zwei Truhen, in der sie ihren Besitz einschließen konnten.
“Nun da wären wir, sieht doch gar nicht so übel aus, alles ist sauber und wir können uns sogar hinsetzen. Möchtest du lieber oben oder unten schlafen?” Er packte seine Habseligkeiten in die Truhe und ließ sich auf einem der Stühle nieder. Das Schiff schwankte leicht unter den Wellen des Hafens und in der Luft lag ein Geruch von Wasser, Salz und auch Holz, der dem Magier gut gefiel. Draußen hörte er die Möwen kreischen und die Schritte der Männer, die sich an Deck anscheinend langsam für das Auslaufen des Schiffes bereit machten.
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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di Jun 28, 2011 7:33 pm

Sie schaute ihn fragend an. "Ich finde du weißt schon viel über mich...vielleicht mehr als ich anderen Männern gestatten würde zu wissen." Sie lächelte. "Und ich finde es wunderbar, dass ich dich kennenlernen durfte. Eigentlich müsste ich diesen Grobian von Fuhrmann dankbar für sein rüpelhaftes Benehmen sein. Sonst hätte ich dich wohl nicht kennengelernt und würde mich den lieben langen Tag langweilen. Also nicht, dass du reiner Zeitvertreib wärst." Sie musste kichern. "Tut mir leid, dass war recht ungeschickt ausgedrückt." Sie empfand die Rückkehr zum Gasthaus etwas umständlich und fragte sich warum sie nicht gleich das Gepäck mitgenommen hatten. Dann hätten sie sich den ganzen Weg ersparen können. Sie holten dieses und kehrten nochmals zum Hafengebiet zurück. Diesmal gewährte sie allerdings Kairgain ungestört durch die Strasse laufen zu können ohne bei jedem Schaufenster oder Marktstand stehen zu bleiben und dies ersparte ihnen viel Zeit. Nachdem das Gepäck abgeholt und der gleiche Weg bis zum Hafengebiet erneut gelaufen wurde, betraten sie schlussendlich das Schiff und wurden direkt in die ihnen zugeteilten Kabine geführt. Schon beim Betreten des Schiffes krampfte sich ihr Magen zusammen, aber höchstwahrscheinlich, weil sie genau dies erwartete. Neugierig schaute sie sich in der Kabine um und stellte fest, dass sie tatsächlich recht angenehm eingerichtet war. Sie war erleichtert, dass er ihr die Wahl des Schlafplatzes ließ und sie entschied sich ohne lange zu Zögern. "Am liebsten unten. Ich glaube, wenn ich nun auch noch oben schlafen muss, ist es um mich geschehen. Natürlich nur wenn es dir nichts ausmacht." Ihr Gepäck stellte sie in eine leerstehende Ecke der Koje und betrachtete die Truhe, in welche Kairgain seine Sachen weggeschlossen hatte. "Es wird sicherlich keiner hier hereinkommen. Wieso schließt du sie weg?" Dhalin kletterte auf die unterste Koje und schaute sich neugierig um.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Jun 29, 2011 10:52 pm

Kairgain grinste, es war wahrscheinlich besser, wenn Lucielle die untere Koje nahm. Falls ihre Übelkeit schlimmer würde, bekäme er davon weniger mit. Das wollte er ihr nun nicht direkt sagen. Es wäre zu unhöflich gewesen. Er lächelte sie an. “Hauptsächlich aus Gewohnheit, außerdem möchte ich nicht, das etwas wegkommt. Und sei es nur falls ein Sturm aufkommen sollte. Ich werde ungern von meinen eigenen Büchern erschlagen.” Er kramte noch einmal kurz in seinem Gepäck und holte den verzauberten Beutel hervor. Entspannt ließ er sich auf dem Stuhl nieder und stellte die beiden silbernen Figuren auf, die er gefunden hatte. Sie ähnelten sich wirklich, wie ein Ei dem anderen. “Ich hoffe wir finden noch mehr davon. Und ich hoffe wir finden raus, wofür sie gut sind. Wenn ich ein solches Geheimnis entdecke, will ich immer wissen, worum es geht. Deswegen liebe ich alte Ruinen, es ist spannend und niemand beschwert sich darüber, das man sich dort herumtreibt.”
Ein leichtes Rucken ging durch das Schiff und danach konnte man merken, dass es sich in Bewegung setzte. “So damit sind wir wohl unterwegs. Wollt ihr mit auf Deck kommen, ich habe mal gehört, dass man die Übelkeit an der frischen Luft leichter ertragen kann. Außerdem ist es noch früh und das Wetter ist schön.”
Der Magier wartete ruhig ab, wie sich Lucielle entscheiden würde. Er nahm aber Dhalin schon einmal vorsichtig auf den Arm. “Du kommst aber auf jeden Fall mit, oder Dhalin?” Er kraulte den kleinen Mraunim hinter den Ohren und warf ihn dann einmal kurz in die Luft, um ihn danach wieder aufzufangen.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So Jul 03, 2011 11:34 pm

Sie starrte ihn mit großen Augen an. "Ein Sturm?" Obwohl sie schon einigemale das Meer mithilfe eines Schiffes überquert hatte, hatte sie nie wirklich die Wahrscheinlichkeit das ein Sturm aufziehen könnte realisiert und schlimmer war, dass sie dann diesen unwillkürlich ausgeliefert wäre. Inmitten eines Meeres von einen Sturm überrascht zu werden machte ihr plötzlich Angst und sie bekam eine Gänsehaut. "Es wird doch keiner aufziehen, Kairgain, oder? Sie klang unsicher, beinahe hoffend, dass er eine beruhigende und zuversichtliche Antwort geben würde. Seine Frage ignorierte sie vorübergehend. Dhalin quickte erfreut auf als er nach oben geworfen wurde und lachte lauthals als der Magier ihn wieder auffing. "Nochmal!!!Nochmal!!!" verlangte er mit nach oben gestreckte Armen und freute sich bereits auf den nächsten Wurf.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo Jul 11, 2011 10:03 pm

Kairgain legte seinen Arm kurz um Lucielles Schulter, er hatte sie wirklich nicht verängstigen wollen. "Ich bin sicher, das gerade kein Sturm aufkommt. Mach dir bitte keine Gedanken, es tut mir leid, dass ich davon angefangen habe." Dann löste er seinen Arm wieder, um den kleinen Mraunim noch mehrmals in die Luft zu werfen.
Danach setzte er sich mit dem Jungen auf den Boden und zeigte ihm das Bilderbuch, das sie in der Stadt gekauft hatten.
Es war sicher besser, wenn er sich etwas um den Kleinen kümmerte, immerhin hatte Lucielle sicher mehr als genug mit sich selbst zutun. Da sollte sie sich nicht noch um Dhalin kümmern müssen. Er deutete auf die einzelnen Bilder und nannte dem Kleinen, was das Bild zeigte. Die Geschichte ließ er erstmal außen vor, da er nicht sicher war, wieviel der Kleine überhaupt verstand. Scheinbar war er ja noch sehr jung. Er hatte bisher nur wenige Wörter von dem Mraunim gehört und schätzte das er als Mensch in etwas 2-3 Jahre alt wäre.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Jul 13, 2011 11:05 am

Sie lächelte kurz. "Ist schon gut. Dafür kannst du nichts. Solange wir auf diesem Schiff sind, werde ich schneller panisch als ich es mir wünsche." Sie setzte sich auf einen der Stühle der Kabine und beobachtete Kairgain und Dhalin. Der Mraunim folgte mit großen Augen dem Finger des Magiers und beschaute die Bilder. Das Wort, welches Kairgain zu den einzelnen Bilder nannte, wiederholte er stets. Zwar klangen diese zumeist falsch oder wurden typisch für eine Kleinkindsprache etwas vereinfacht, aber immer wenn er diese wiederholt hatte schaute er erwartungsvoll zu Kairgain auf. Lucielle bedachte Dhalin mit einen fragenden Blick. "Meinst du er versteht das? Manchmal habe ich das Gefühl, er könnte es nicht lernen. Als ob er garnicht die Auffassungsgabe hätte. Immer wenn ich versuche ihm etwas beizubringen, wendet er es für kurze Zeit an, aber nach einem oder zwei Tagen scheint alles wieder vergessen zu sein. Glaubst du er wird irgendwann einmal sprechen wie ein Mensch und sich benehmen wie einer?" Ihr Blick wanderte zu Kairgain.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Jul 13, 2011 2:00 pm

"Wer weiß, ich meine, kannst du wirklich sagen, wie alt er ist? Und kennst du dich mit Mraunim genug aus, um zu wissen wie weit er im Vergleich zu einem Menschenkind ist. Wir sollten alles häufiger wiederholen und vielleicht auch manchmal abwarten, bis er sagt was er will, bevor er etwas zu Essen oder zum Spielen bekommt. Er kann die Wörter wiederholen, also sollte er sie auch anwenden können, wenn er muss. Vielleicht ist er nur zu faul."
Er beobachtete den Jungen, er war niemald einem Mraunim begegnet, daher konnte er nicht sagen, wie diese sich entwickelten. Kairgain wuschelte dem Kleinen durch die Haare und meinte danach zu Lucielle.
"Vielleicht sollten wir uns mal genauer über sein Volk informieren. Möglicherweise lernen sie auch anders als kleine Kinder. Wenn wir die Gelegenheit bekommen, machen wir uns darüber schlau."
Danach kümmerte er sich den Rest des Nachmittags um den kleinen Mraunim. Daber versuchte er abzuschätzen, wieviel der Kleine verstand, oder ob er nur versuchte sein Verhalten zu imitieren.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Jul 20, 2011 10:28 am

"Nein, wie alt er genau ist weiß ich leider nicht. Was schätzt du?" Wie ihr Begleiter beobachtete sie ebenfalls den kleinen Mraunim. Kairgains Vorschlag, Dhalin etwas intensiver zu fördern begegnete sie mit Zuversicht. "Das ist eine gute Idee. Ich habe auch schon versucht hin - und wieder ihn gewisse Dinge beizubringen, doch wie gesagt, er vergisst es immer wieder." Sie scharrte mit ihren Fuss gedankenverloren über den Holzboden. Erst nachdem Kairgain sich wieder mit Dhalin beschäftigte schaute sie interessiert zu. Mit Kindern konnte er scheinbar wirklich gut umgehen. Nach einer Weile des stilllen Beobachtens brach sie ihr Schweigen. "Sag mal Kairgain. An welcher Akademie hast du eigentlich Mage studiert?"
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Jul 20, 2011 9:57 pm

Kairgain sah auf. "Hatte ich das nicht erwähnt, ich war nicht direkt an einer Akademie. Ich habe bei Meister Amir gelernt. Aber er ist ein anerkannter Lehrmeister, sogar einer der Besten, er darf seinen Schülern die Prüfung abnehmen. Macht Euch daher bitte keine Sorgen. Ich bin ein offizieller Magier, im Südbund wird das Ganze etwas anders gehandhabt, als bei Euch im Kaiserreich. Wir müssen nicht auf Kirche und Krone schwören." Er lächelte leicht. "Aber wenn es verlangt gewesen wäre, hätte ich auch das getan."
Er bemerkte, das der kleine Mraunim in der Zwischenzeit eingeschlafen war und trug ihn vorsichtig hinüber in die Koje. Dann nahm er auf dem Stuhl Platz und wandte sich wieder an Lucielle.
"Aber nun musst du mir mehr von dir erzählen, wie kommt es eigentlich, das du hier umherreist, solltest du nicht längst Ausschau nach einem Ehemann halten? Oder hast du in deiner Heimatstadt schon allen Männern das Herz gebrochen?" Er lachte leise.
Es wäre sicherlich nett, sich ein wenig in Ruhe zu unterhalten, ohne das ihnen der Junge ständig zwischen den Beinen herumwuselte. Ein Glas Wein würde diesen Abend noch besser machen, aber da Lucielle schon genug Probleme mit der Seereise hatte, sollten sie das nun lieber lassen.
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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Jul 27, 2011 10:27 am

Sie lächelte. Natürlich hatte er zu Beginn ihrer Begegnung während der Reise nach Vincáma bereits erwähnt, dass er sein Magiestudium bei seinen Meister Amir absolviert hatte. Allerdings dachte sie, dass er wie jede andere auszubildente Magier zunächst einer Akademie beitrat und dann anschließend durch hervorragende Leistungen oder vielleicht der Stellung seines Hauses einen eigenen Meister zugeteilt wurde. Aber wie er schon selbst feststellte, waren die Regeln im Südbund anders als im Kaiserreich. "Ich dachte erst, dass du vielleicht zunächst einer Akademie beigetreten warst und dann anschließend erst einen Meister bekommen hattest. Nicht, dass du denkst, ich habe dir nicht zugehört." Sie beobachtete wie liebevoll er den mittlerweile schlafenden Dhalin bettete und sich anschließend wieder auf seinen Stuhl niederließ. Seine Frage überraschte Lucielle etwas, da er sonst mit solchen Fragen recht vorsichtig schien und sich da eher als etwas zurückhaltend erwies. Aber sein Lächeln brachte sie ebenfalls zum Lächeln, während sie mit den Achseln zuckte. "Hmm, nein bei mir in der Heimatstadt gibt es nur Trottel. Die denken da alle die sind total toll und können in Wahrheit nichts." Während sie das sagte, schaute sie etwas schmollend auf den Boden. Sie wusste selbst, dass es natürlich nicht so war und es genügend interessante Männer in Kalmünde gab. Doch wenn sie schon an Romiran dachte, könnte sie vor Wut und gleichzeitigem Scham explodieren.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Do Jul 28, 2011 10:07 pm

Kairgain nickte Lucielle freundlich zu. "Naja es war auch eine große Ehre bei Meister Amir angenommen zu werden, er hat immer nur zwei Schüler gleichzeitig und sie bleiben bei ihm, bis sie ihre Ausbildung beendet haben. Danach sind sie gefragte Leibwächter und Spione der großen Häuser. Denn dazu wurden sie hauptsächlich ausgebildet. Mittlerweile hat er sich aus dem Geschäft allerdings zurückgezogen. Er meint, er wolle sich nur noch auf seine Forschungen konzentrieren." Er lehnte sich zurück und musste sich ein Lachen verkneifen, als sie von den Männern ihre Heimat erzählte, es klang fast, als sei sie dort von jemandem enttäuscht worden. Er überlegte, ob er sie darauf ansprechen sollte, aber entschied sich erstmal dagegen. "Meine Liebe, du wirst noch lernen das alle Männer meinen sie wären toll und könnten alles. Das ist Teil ihres Wesens, es kann nicht jeder sanft und zurückhaltend sein, wie die holden Damen." Er grinste und stand dann von seinem Stuhl auf. "Vielleicht sollten wir auch Schlafen gehen, morgen Mittag ist schon unser erster Zwischenhalt. Und wenn du schlafen kannst, bekommst du von der Übelkeit auch garnicht soviel mit."
Mit diesen Worten ging auch er zu seiner Koje hinüber und zog sein Hemd aus. Dann legte er sich hin und schloss die Augen. Kurze Zeit später war er eingeschlafen.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Aug 03, 2011 7:29 am

Wenn Kairgain so von Meister Amir erzählte, stellte Lucielle sich einen alten, grauhaarigen Mann vor.Sie war über seine Meinung zu den Männern, welche ihrer Meinung entsprach, überrascht. Nicht jeder Mann war ehrlich genug zugegeben, dass sie selbst nichts weiter sind als arrogante und selbsverliebte Geschöpfe, die meinen, tun und lassen zu können was auch immer sie möchten. Nach seinen Worten erhob er sich von seinen Stuhl und ging zu seiner Koje rüber. Sie beobachtete ihn kurz wie er sein Hemd auszog, wande sich aber dann ab als er schlafen ging. Sie selbst legte sich auch zur Ruhe und der Schlaf holte sie schneller als sie zunächst glaubte, dass er es tun würde. Einige Stunden später blinzelte sie leicht und schaute verschlafen und immernoch mit ihren Kopf auf den Kissen liegend in den ruhigen Raum. Es war alles still und sie vernahm nur das leicht auf und absenken des sich im Wasser bewegenden Schiffes. Sie wusste nicht ob sie nur ein paar Minuten, eine Stunde oder sogar länger geschlafen hatte. Wie auch immer: Sie war verdammt müde.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr Aug 05, 2011 7:57 pm

Kairgain erwachte, weil sich die Bewegung des Schiffes veränderte. Daraus schloss er, dass sie mittlerweile in den ersten Hafen einliefen. Er erhob sich und überlegte, was er tun sollte. Er war wenig erpicht darauf, ein langweiliges kleines Fischerkaff zu besichtigen, daher zog er es vor, den Tag auf dem Schiff zu verbringen. Als er bemerkte, dass sich Lucielle rührte, stand er auf und wünschte ihr einen guten Morgen, bevor er sich auf das Deck zurückzog, um ihr Gelegenheit zu geben, sich anzukleiden und zu waschen. Er selbst ließ sich einen Eimer mit Wasser füllen und schüttete ihn einfach über sich. Da sie nicht wochenlang auf See waren, sah niemand die Notwendigkeit, Wasser zu sparen und er kam um das unangenehme Erlebnis, sich mit Salzwasser zu baden dieses Mal herum. Er schüttelte sich, das Wasser war angenehm kalt gewesen und er fühlte sich gleich viel frischer. Er wartete noch eine ganze Weile, bevor er wieder hinunterging. Selbst wenn Lucielle mit dem frisieren noch nicht fertig sein sollte, wäre sie sicherlich immerhin angezogen. Er klopfte an die Tür und wartete darauf, ob sie ihn hereinbat. "Lucielle? Wir laufen gleich in den Hafen ein, willst du den Tag lieber an Land verbringen, ich werde hier auf dem Schiff bleiben und ein wenig studieren." Er war kurz davor gwesen, sie zum Essen am Abend einzuladen, aber er wusste ja nicht einmal, ob das Schiff abends noch im Hafen war, geschweige denn, ob Lucielle überhaupt nach Essen zumute war.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di Aug 09, 2011 12:29 am

Bevor Kairgain die Kabine verließ erwiderte sie leise und verschlafen seine morgendliche Begrüßung. Wie konnte der so munter wirken, obwohl er soeben gerade aufgestanden war? Dieser Mann war mehr als sonderbar. Sie nutzte die Gelegenheit sich zurechtzumachen. Immernoch ziemlich müde machte sie sich kaum Mühe dabei. Was sollte das auch? Sie hatte keine Chance ihn zu beeindrucken. Dafür war er zu erfahren und wahrscheinlich zu anspruchsvoll um darauf einzugehen. Sie wusch sich, kämmte ihr Haar und kleidete sich an. Während sie in einen an der Wand der Kabine befestigten Spiegel ihr Gesicht skeptsich betrachtete vernahm sie sein Klopfen und bat ihn hereinzukommen. "Ich bin fertig!" sagte sie beiläufig, sich immernoch auf ihr Gesicht im Spiegelbild konzentrierend. Ihre Anmerkung hätte man durchaus zweifach deuten können zumindest sah sie dementsprechend aus. Unter ihre sonst so glazvollen und lebhaften Augen waren leichte Augenringe zu erkennen. Offenbar hatte sie nicht gut geschlafen. "Oh mein gott...ich werde hässlich...." flüsterte sie leise vor sich hin. Kairgains Worte vernahm sie nur noch nebenbei. "Kairgain...ich sehe schrecklich aus! Vielleicht bin ich krank! Ich kann doch so niemals rausgehen!" Sie war wirklich etwas blässlich.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Do Aug 11, 2011 9:27 pm

Kairgain lächelte Lucielle freundlich an. “Das ist nicht wahr, ihr seid immer noch bezaubernd und spätestens nach zwei Tagen an Land geht es Dir sicher wieder gut. Und niemand zwingt dich an Land zu gehen, ich dachte nur es wäre dir lieber das Schaukeln eine Weile nicht mehr zu spüren.” Er lächelte und setzte sich einige Zeit an den Tisch, um sich mit seiner Formel zu beschäftigen. Sie hatte gut funktioniert, aber es war ziemlich anstrengend gewesen. Er flog noch einmal über seien Notizen und konnte es gar nicht abwarten, Amir von seinem eigenen Zauber zu berichten. Er war ziemlich stolz auf seine Leistung.
Gegen Abend ging er noch eine Weile auf dem Deck spazieren und starrte aufs Meer hinaus. Als es gerade dunkel wurde erregte etwas seine Aufmerksamkeit, ein Boot näherte sich ihrem Schiff. Schon das war recht seltsam, denn immerhin lagen sie noch immer im Hafen. Aber er konnte auch keine der Gestalten genau erkennen. Er vermutete, das sie einen Zauber benutzten. Kairgain war nun neugierig genug, um das merkwürdige Ruderboot weiter zu beobachten. Um dabei nicht bemerkt zu werden, konzentrierte er sich und verschmolz mit den Schatten. Da es schon fast dunkel war, fiel es ihm leicht so durch das Schiff zu wandern, dass er das Boot weiter im Auge behalten konnte. Zwar konnte er weiterhin die Insassen nicht erkennen, aber es wurde etwas an Bord gebracht, etwas, das anscheinend niemand sehen sollte. Als die rätselhaften Gestalten das Schiff wieder verlassen hatten, trat der Magier aus dem Schatten und kehrte zu Lucielle in der Kabine zurück.
Rasch erzählte er ihr, was er beobachtet hatte. Kurze Zeit später lief das Schiff wieder aus. Alles sehr seltsam. Es würde ihn schon interessieren, was die Fracht gewesen war, aber dafür etwas zu riskieren wäre unüberlegt gewesen. Wenn schon Magie genutzt wurde, um die Ladung an Bord zu bringen, war sie sicherlich auch magisch geschützt.
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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Aug 17, 2011 11:33 am

Seine Worte waren sicherlich nett gemeint. Sie wusste allerdings, dass sie heute schrecklich aussah und auch Kairgains Aussage ließ diese Tatsache nicht besser erscheinen. Zumindest war es nett gemeint - das musste man ihm ja zu Gute halten. Den Rest des Tages verbrachten Beide unabhängig voneinander. Er machte es sich in der Kabine gemütlich, nahm sich einige Aufzeichnungen vor, wahrscheinlich um seine Studien fortzusetzen. Sie hingegen verbrachte etwas Zeit mit Dhalin. Versuchte ihn nochmals den Inhalt des von Karigain gekauften Bilderbuches näherzubringen und beschäftigte sich ansonsten mit ihm. Die Zeit schien nicht vergehen zu wollen. Sie langweilte sich, wollte gleichzeitig allerdings nicht ihren Reisegfährten bei seiner Beschäftigung stören. Gegen Abend verließ Kairgain für kurze Zeit die Kabine um etwas frische Luft zu schnappen. Als er zurückkehrte hatte er aufregende Neuigkeiten zu erzählen. Lucielle zog eine Augenbraue hoch. "Meinst du, dass was sie hierhergebracht haben, ist gefährlich? Wenn sie nämlich nicht gefährlich wäre, müssten sie es ja nicht heimlich tun, oder?"
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So Aug 21, 2011 8:51 pm

Kairgain nickte Lucielle zu. “Entweder gefährlich, oder aber auch einfach nur verdammt wertvoll oder auch geheim. Aber ich finde wir sollten das ein wenig im Auge behalten, nicht, dass wir viel besseres zutun hätten.” Er nickte ihr zu und dann spürte er auch schon, wie das Schiff langsam aus dem Hafen segelte. Aber es gab nicht viel weiter zutun und dunkel wurde es auch bereits, daher überlegte Kairgain sich gleich in die Koje zu legen. Durch das angestrengte Lesen den Tag über hatte er leichte Kopfschmerzen bekommen.
Er hatte sich gerade hingelegt, als er bereits wieder wach wurde. Jedenfalls fühlte es sich so an, als wäre kaum Zeit vergangen. Es war noch immer dunkel und ihm war nicht klar, was ihn geweckt hatte. Der Mraunim schlief tief und fest, wie er nach dessen Schnarchgeräuschen urteilte. Was mit Lucielle war, vermochte er nicht zu sagen. Er erhob sich und schlich leise an Deck, um die junge Frau nicht zu wecken.
Eine steife Brise erwartete ihn und über ihm am Sternenhimmel zogen die Wolken vorbei. Der volle Mond erleuchtete sie Szenerie. Erschreckt blickte der Magier auf, als er das andere Schiff entdeckte, das sich ihrem erstaunlich schnell näherte. Er sah sich auf dem Schiff um, doch er konnte keinen Matrosen an Deck erkennen. Er lief zum Steuerrad, so rasch er konnte. Daneben lag der erste Maat bewusstlos am Boden. Und auch der Magier bemerkte plötzlich, wie eine bleierne Müdigkeit von ihm Besitz ergriff. Er nahm seine letzte Konzentration zusammen und verschwand in den Schatten. Sofort löste sich die Schwere von ihm und seine Gedanken begannen zu rasen. Er versuchte verzweifelt sich zu beruhigen, um seinen neuesten Spruch anzuwenden. Er musste zu Lucielle gelangen, um sie zu warnen.
Er sah die Zeichen vor einem inneren Auge und griff nach der Macht, die sie bedeuteten. Er erschien in der Kabine und hastete zu dem Lager der jungen Frau. Vorsichtig legte er ihr die Hand auf den Mund, damit sie nicht aufschrie.
“Wach auf Lucielle, wir werden angegriffen.” Er schüttelte sie zusätzlich, falls auch sie von dem Zauber benommen war. "Schnell, wir müssen etwas tun." Auch wenn er sich nicht wirklich vorstellen konnte, wie sie sich jetzt noch retten sollten.
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Lucielle Andorhal
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So Aug 28, 2011 11:13 pm

Sein Vorhaben begegnete sie eher skeptisch mit hochgezogener Braue. "Aber spiel nicht den Helden. Du bist so schon verletzt genug" ermahnte sie ihn. Sie beobachtete wie er sich etwas in die Koje legte. Er sah etwas erschöpft aus. Sie tat ihm das gleiche und versuchte die Zeit verstreichen zu lassen. Irgendwann würde sie aufwachen und dann wären sie endlich da. Gerade überkam sie nach einer gefühlten Ewigkeit ein leichter Schlaf spürte sie plötzlich wie sich eine warme Hand fest auf ihren Mund legte udn sie schreckte auf. Es war dunkel und in diesem Moment vermochte sie nicht wirklich denken, wer derjenige sein könnte. Sie wollte schreien, um wenigstens Kairgain zu wecken, doch es kam nur ein rebellierendes Geräuch über ihre zusammengespressten Lippen. Sie hielt plötzlich inne als sie Kairgains Stimme erkannte. Die Neugikeiten die er allerdings mitbrachte, waren alles andere als beruhigend. Als er die Hand von ihren Lippen nahm und sie anschließend leicht schüttelte rieß sie sich los. "Kannst du dich mal beruhigen? Ich bekomme hier einen halben Herzinfarkt! Wer greift uns bitteschön an?" Sie starrte ihn entgeistert an.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa Sep 17, 2011 9:29 pm

Er sah sie ernst an. "Ich weiß es nicht, aber ich habe Magie gespürt und die Leute an Deck schlafen alle, es nähern sich Piratenschiffe und das sehr schnell. Die Leute wurden mit Magie eingeschläfert, mich hätte der Zauber auch fast erwischt, aber scheinbar wirkt der Zauber nur an Deck. Nur Logisch, wenn sich jemand das Ding holen will, das wir an Bord haben."
Seine Gedanken rasten, was sollten sie nur tun. Wenn sie Glück hatten, waren die Piraten nur hinter der Fracht her und würden danach das Schiff zurücklassen, aber es gab auch andere Möglichkeiten. Er versuchte so ruhig und eindringlich mit Lucielle reden, wie er nur konnte. "Wir müssen uns schnell überlegen, was wir tun sollen. Wenn wir großes Glück haben, stehlen sie nur die Ware und lassen das Schiff danach weiterfahren. Oder sie stehlen die Fracht und lassen das Schiff sinken, damit es wie ein Unfall aussieht. Wenn wir großen Pech haben stehlen sie die Fracht und töten oder Versklaven alle. Noch sind sie nicht an Bord, wir könnten versuchen in eines der Rettungsboote zu kommen. Aber oben wirkt noch der Zauber, das wird also schwer. Wir könnten auch auf unser Glück hoffen und uns hier still verhalten. Ein Kampf ist ziemlich Aussichtslos, was möchtest du tun?"
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Sep 21, 2011 11:57 am

Soviele Informationen aufeinmal in Zusammenhang mit dieser doch aussichtslosen Situation brachte sie zum Schwitzen. "Woher soll ich denn bitteschön wissen, was wir machen sollen? Du bist hier doch der Magier..." zischte sie ihn an und in ihrer Stimme klang ein vorwurfsvoller Ton mit. Dann schaute sie besorgt zu den neben ihr schlafenden Dhalin rüber. "Wenn oben die ganzen Menschen durch einen Schlafzauber außer Gefecht gesetzt wurden, wird dieser Zauber auch nicht vor uns halt machen, wenn wir das Deck betreten, andernseits wenn wir hier unten warten werden sie sicherlich deine Anwesenheit durch dein Magiepotential bemerken. Ihr Magier könnt doch sicherlich soetwas oder?" Sie hielt kurz inne. "Bestimmt werden sie jede einzelne Kabine durchsuchen, wenn sie alle Zeugen beseitigen möchten. Vielleicht könntest du mit deiner Magie sie auf falschen Weg schicken. Kannst du das?"
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Sep 28, 2011 8:42 pm

Kairgain sah sie ernst an. "Ich denke meine Magie zu spüren ist möglich, aber man müsste speziell dafür einen Zauber wirken und das halte ich für unwahrscheinlich, da sie wohl nicht mit einem Magier rechnen. Die Leute verwirren kann ich leider nicht, das einzige, was mir möglich ist sie zu beobachten, oder allein zu verschwinden. Aber ich würde dich niemals im Stich lassen." Er legte ihr die Hand auf die Schulter, um sie und vielleicht auch sich selbst zu beruhigen. "Nun ich versuche mal zu sehen, was die Piraten machen, vielleicht hilft es uns ja schon, wenn wir wissen, was sie mit der Mannschaft machen. Ob sie die Matrosen töten oder gefangennehmen ist gut zu wissen." Daraufhin würden sie dann entscheiden können, was zu tun ist. Sich gefangennehmen zu lassen wäre vermutlich das kleinere Übel, irgendwann würde sich schon die Möglichkeit zur Flucht bieten. Kairgain konzentrierte sich und ließ sein selbst zum Deck wandern. Er wartete ab, bis er die Piraten sehen konnte. Sie schleppten gerade die Mannschaftsmitglieder von Bord, schnell kehrte er in die Kabine zurück. "Nun sie verschleppen die Mannschaft, töten aber niemanden. Ich wäre dafür uns Gefangennehmen zu lassen und dann bei Gelegenheit zu versuchen zu fliehen. Ich versuche meine Magie zu unterdrücken, es wäre sicher günstig für uns, wenn sie nicht merken dass ich Magier bin.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi Okt 05, 2011 10:46 am

Seine Worte beunruhigten sie zunehmend. Ihr Herz raste immernoch und ihre Beine zitterten etwas, auch wenn sie es kaum bemerkte, weil sie in ihre Gedanken alle denkbaren Möglichkeiten, was nun passieren vermochte, durchspielte. Sie beobachtete besorgt aber auch in Hoffnung er würde eine brauchbare Lösung finden, wie er Magie wirkte um die derzeitige Situation auf dem Deck und den restlichen Teilen des Schiffes einzuschätzen. Es war offenbar keine einfache Magie, welche er da anwand. Zumindest ließ das seine ersichtliche Konzentration vermuten. Das was er da beobachtete gefiel Lucielle allerdings garnicht. Seine Absichten schien ihr absurd und lebensmüde. "Du willst da wir uns freiwillig gefangen nehmen lassen? Das ist doch nicht dein ernst?!" Sie war mehr als empört über seine Entscheidung. "Entfalls du es noch nicht bemerkt hast, werden sie sicherlich nicht mit uns gutes vorhaben. Wenn wir erstmal in ihrer Gefangenschaft sind, werden wir nicht mehr so schnell da raus kommen wenn überhaupt. Da ist nichts mit Flucht und erst recht nicht wenn es auch noch Magier sind." In ihrer Stimme klang ein vorwurfsvoller Ton mit. "Und vorallem musst du mal an Dhalin denken." Sie zeigte auf den nichtsahnenden Mraunimjungen, der unbekümmert mit seinem hin-und herwedelnden Schwanz spielte und versuchte diesen einzufangen, was sich wiederrum als durchaus schwierig erwies. "Sie werden ihn nicht gut behandeln und ihn nur für ein Tier halten." Sie wusste wahrscheinlich selber, dass Karigain sein bestmögliches gegeben hatte. Er hatte versucht, was er konnte und wenn es noch eine Möglichkeit gegeben hätte, hier irgendwie rauszukommen, hätte er sie nicht übersehen. Sie musste sich erstmal damit abfinden, dass es keine weiteren Möglichkeiten als die, die Kargain vorgeschlagen hatte, gab. Sie erstarrte als sie plötzlich energische und eilige Schritte außerhalb der Kabine vernahm. Mehrere Männerstimmen waren zu hören. Den Geräuchen nach zu beurteilen, öffneten sie eine Kabine nach der anderen, durchsuchten sie, nahmen anscheinend auch keine Rücksicht auf die Einrichtungen der Kabinen oder den Habseligkeiten der Menschen. Das Krachen eines umgeworfenen Stuhles in der Nebenkabine ließ sie zusammenzucken und sie blickte zu Kairgain hinauf. Sie wusste nicht was sie erwarten würde und zum erstenmal bereute sie es tatsächlich ihre Familie daheim verlassen zu haben, das sichere Heim was sie ihr boten um sie vor geraden solchen schlimmen Dingen zu schützen.
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Der Hafen

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