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 Die Weiden und Felder (Murogan)

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Tika Erkan
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BeitragThema: Die Weiden und Felder (Murogan)   Do Sep 23, 2010 2:12 pm

Die Weiden und Felder (Murogan)

Die höheren Hänge der Murogan sind etwas ebener und sanfter als die Gipfel der Khitroxan. Größtenteils sind sie von Gras und kleinen Büschen bewachsen, die sich vor allem an den wenigen Quellen drängen. Die Erzwerge nutzen die flacheren Hänge in der Nähe ihrer Siedlung Angrok vor allem als Weideflächen und zur Landwirtschaft. Noch in vielen Meilen Entfernung findet man die Schaf- und Ziegenherden, die von einigen Zwergen beaufsichtigt werden. Sie ziehen über die Bergkämme und durch die Täler, immer auf der Suche nach Nahrung für ihre Tiere. Die Schafe und Ziegen sind trittsicher und zäh, sie klettern über Steine und vertragen auch das dürrste Gras. Die Zwerge nutzen die Schafe als Nahrungsquelle, indem sie ihr Fleisch und ihre Milch verarbeiten, unter anderem zu zwergischem Ziegenkäse. Außerdem wird die Wolle der Tiere geschoren und zu Decken und Kleidungsstücken verarbeitet. Nahe der Siedlung Angrok liegen sogar einige Felder, die, umgeben von niedrigen Mauern aus Geröll und mit Wasser versorgt durch künstlich angelegte Gräben, zum Anbau verschiedener Nutzpflanzen dienen. Am häufigsten wird hier Mais und Flachs angebaut, gefolgt von Tee und in kleinen Mengen auch Gemüse und Tabakpflanzen. Aus den Fasern des Flachs stellen die Erzzwerge Leinen her, aus dem vor allem Kleidungsstücke gefertigt werden. Aus den getrockneten und gerollten Teeblättern machen sie starken schwarzen Tee, während der Tabak in hölzernen und tönernen Pfeifen geraucht wird.

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Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Flalin Felsenfaust
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BeitragThema: Re: Die Weiden und Felder (Murogan)   Do Aug 11, 2011 4:09 pm

kommend aus Angrok

Die Straße schlängelte sich mehr oder minder in Serpentinen die Hänge hinunter. Sobald irgendwo einige Landmark ebener Fläche auftauchten, fand man sofort landwirtschaftliche Anbauflächen der Zwerge dort, die manchmal von kleinen Mauern umgeben waren. Die Feldfrüchte standen noch längst nicht in der Blüte, als Flalin den alten Weg entlang kam und sich über das bis dato schöne Wetter seines ersten Reisetages freute. Nach einem kurzen Anstieg der Straße folgte eine längere, für das Gebirge recht flache Graslandschaft. In einiger Entfernung konnte der junge Zwerg eine größere Schafherde ausmachen, kurz darauf mischte sich zu dem recht angenehmen Duft von verschiedenen Gräsern und Bergblumen dann auch prompt der Geruch von Exkrementen. Zu Anfang empfand Flalin diese neue Duftnote als durchaus störend, doch bald schon gewöhnte er sich an den Geruch, da der auffrischende Wind dafür sorgte, dass die Luft stark ausgetauscht wurde. Die Schafe ließen sich von dem Neuankömmling nicht stören und es dauerte nicht lange, bis der Hirte den Reisenden entdeckte und zielstrebig auf ihn zukam. Er schien etwas älter als Flalin zu sein, trug einen alten Filzhut und einen schweren Wollumhang. In der Hand hielt er einen Stab und sein von Wind und Wetter gegerbtes Gesicht wies ihn als einen erfahren Berghirten aus. "Hoho, wo wollt ihr denn hin? Die Arbeit ist hart und ich freue mich über jedes Gesicht, das ich hier draußen zu Gesicht bekomme", setzte der ältere Zwerg an, "seid ihr ein Bote mit einer Nachricht oder ein Wanderer ohne besonderen Nutzen für die Allgemeinheit?" Diese Worte waren keinesfalls als Vorwurf zu werten, der alte Hirte hatte nur seinen Spaß daran, unerfahrene Grünschnäbel aus der Reserve zu locken oder sich einen kleinen Spaß mit ihnen zu erlauben. Flalin fühlte sich aufgrund seines bisher angenehmen Marsches gut und entgegnete: "Die Arbeit ist hart, sagt ihr? Gut, ich scheue harte Arbeit nicht, und eben fiel mir auf, dass ich noch etwas gebrauchen könnte, dass ich den Menschen verkaufen kann, schließlich besitze ich zur Zeit kein Geld, mit dem ich bei den Langen etwas erwerben könnte. Ich habe es nicht eilig, wie wäre es also, wenn ich euch zwei oder drei Tage beim Hüten der Schafe zur Hand gehe und dafür die Wolle von zwei Schafen behalten darf? Was haltet ihr davon?" Der ältere Hirte war kurz erstaunt, dachte dann einen Moment nach und gab zur Antwort: "Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet, ein Reisender Zwerg aus den Minen, der mir bei der Hirtenarbeit zur Hand gehen will... Aber gut, mir solls recht sein, dann kann ich mich ein bisschen erholen und auf die Wolle von zwei Schafen kommt mir auch nicht an." "Das freut mich", sagte Flalin und folgte seinem neuen Arbeitgeber zu dessen Hütte, wo er seine Taschen und seinen Rucksack ablegte, ebenso wie den Streithammer und sonstiges Gepäck, dass er beim Hüten der Schafe nicht gebrauchen konnte. Während er sich bereit machte, kamen die Ereignisse wieder in sein Gedächtnis, die sich während seiner letzten Arbeit als Hirte vor vielen Jahren zugetragen hatten. Mit einem etwas mulmigem Gefühl verließ er die kleine Behausung, um sich durch ein paar Tage ehrlicher Arbeit etwas zu verdienen.
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Flalin Felsenfaust
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BeitragThema: Re: Die Weiden und Felder (Murogan)   Fr Aug 12, 2011 9:37 pm

Die Zeit als Hirte verlief wenig ereignisreich, am Abend des zweiten Tages saßen der ältere Zwerg und Flalin zusammen vor der urigen Hütte und beobachteten den Sonnenuntergang, der die Spitzen der Berge entflammte und den harten Arbeitstag gebührend abrundete. Eines der Schafe war einen Hang hinabgestürzt und hatte notgeschlachtet werden müssen, sonst hatte sich nichts erwähnenswertes ereignet. Der angehörigen der Felsenfäuste holte die Tabakspfeife aus seinem Rucksack hervor, die er von seinem Großvater bkommen hatte und rauchte einige Blätter Tabak zusammen mit dem Schafhirten, während sie sich über das Leben der Zwerge und die Neuigkeiten aus den Minen unterhielten, die Flalin zu berichten hatte.
Der darauffolgende Tag war äußerst regnerisch, doch Zwerge bei der Arbeit lassen sich von solchen Nebensächlichkeiten nicht beeinträchtigen, sodass die Schafe auch an diesem Tag ihre Wanderung durch die Hügellandschaft fortsetzten. Am Abend war Flalin glücklich, dass er die Arbeit erledigt hatte und freute sich auf seine Abreise am nächsten Morgen. Der alte Zwerg bedankte sich für die Hilfe, schor die versprochenen Schafe, schnürte die Wolle zu einem handlichen Paket zusammen und wünschte Flalin eine angenehme Reise und viel Erfolg. Dieser folgte dem schmalen Pfad weiterhin und stellte bald fest, dass die Landschaft um ihn herum flacher wurde und ihm Blumen begegnete, die er zuvor noch nie gesehen hatte.

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