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 Angrok (Murogan)

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Tika Erkan
Weltenschöpfer

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BeitragThema: Angrok (Murogan)   Do Sep 23, 2010 2:12 pm

Angrok (Murogan)

Angrok ist eine erzzwergische Siedlung in den Murogan, die hoch auf einem sonnenbeschienenen Felshang liegt. Sie besteht aus etwa zweihundert Häusern, die sich um den Eingang zu den unterirdischen Stollen gruppieren. Die Häuser selbst sind langgestreckt und aus Feldsteinen erbaut, mit einem Dach aus Steinplatten oder Holzlatten. Meist sind sie nur ein Stockwerk hoch, besitzen dafür aber einen geräumigen Keller. In den Kellern werden hauptsächlich Holz, Nahrungsmittel und Wolle gelagert, während das Erdgeschoss als Wohn- und Arbeitsraum dient. Hier werden die Flachsfasern zu Leinen verarbeitet, aus dem dann Stoffe gewebt werden, so wie auch die Schafwolle gewaschen, gekämmt und danach zu Filzstoff verarbeitet oder gewebt wird. In Lagerräumen trocknen Tabak- und Teeblätter, wartend auf ihre weitere Nutzung. Auch verschiedene Arten von Werkzeugen werden hier hergestellt. Die gesamte Siedlung ist von einer niedrigen Mauer aus Felsen umgeben, hinter der die Gemüsegärten und Anbauflächen von Tabak und Tee beginnen, während Pfade zu den direkt in der Umgebung liegenden Mais- und Flachsfelder führen. Im Zentrum Angroks steht ein großes Haus aus Stein, in dem sich die Zwerge versammeln und das gleichzeitig auch als Eingang zu den Stollen dient, denn hier befindet sich der Ausgang der weitläufigen unterirdischen Heimat der Zwerge. Die ungefähr siebenhundert Erzzwerge, die Angrok besiedeln, sind wenige im Vergleich zu denen, die in den Tiefen der Berge leben und hart in den Bergwerken, Schmieden, Werkstätten und Pilzgärten arbeiten. Doch auch diejenigen, die an der Oberfläche leben, haben von Frühling bis Herbst alle Hände voll zu tun mit Feldern, Vieh und Werkstätten. Im Winter jedoch leert sich die Siedlung, da dann viele der Zwerge für einige Zeit bei ihren Verwandten unterirdisch leben.

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Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Flalin Felsenfaust
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BeitragThema: Der Aufbruch   Do Aug 11, 2011 11:29 am

Flalin atmete einmal tief durch, als er sich dem großen, zweiflügligen Tor näherte, das den Ausgang der Minen und den Beginn des oberirdischen Angroks darstellte. Nur noch wenige Meter, dann würde er die zwergischen Tunnel, die nun so lange seine Heimat gewesen waren, für eine lange Zeit nicht mehr wiedersehen. Durch die schmalen Spalte zwischen den Torflügeln drang gleißendes Sonnenlicht in die Halle, er hatte beschlossen, bei Tagesanbruch aufzubrechen und einen ganzen Tag lang durch zu marschieren. Hoffentlich habe ich nichts vergessen, dachte er bei sich, während er sich der mit Bronze und Gold verzierten Pforte näherte. Die Torwachen schoben den schweren Riegel zurück und öffneten den rechten Torflügel so weit, dass er bequem hindurch gelangen sollte. Als der Zwerg grade die Oberfläche betreten wollte, griff eine starke Hand plötzlich nach seiner Schulter. "Mach uns Zwergen keine Schande, Flalin!", sagte eine feste Stimme direkt neben ihm. Flalin zuckte kurz zusammen, drehte den Kopf und wollte wissen, wer ihn so rüde aufgehalten hatte, als er in das Gesicht von Grondir Höhlenhammer blickte, einem Freund aus Kindertagen, der hämisch grinste und den der nun erleichterte Zwerg schon lange nicht mehr gesehen hatte. Flalin erwiderte die freundliche Geste und beide umarmten sich kurz zum Abschied. "Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinen Reisen, wo immer es dich auch hin verschlagen möge", gab Grondir feierlich von sich, "wie ich hörte, sind eines deiner Ziele die Sonnengipfel, wenn du dort ein Drachenei oder eine Sorte neuer Erze findest, will ich der erste sein, der davon erfährt, höst du?!" "Ich werde schon früh genug zurück kommen, vielleicht bringe ich sogar etwas für dich mit, wenn ich etwas finde, dass einem Krieger deines Standes gerecht wird!", erwiderte Flalin Felsenfaust mit einem Grinsen auf dem Gesicht, bevor er sich abwandte und aus dem Tor hinaus Schritt, das extra für ihn geöffnet worden war. Es war früh am morgen, die Sonne stand noch nicht hoch am Himmer und die Luft war kühl und etwas feucht. Das rührte wohl von dem heftigen Regen her, der in der vorigen Nacht niedergegangen war. So beginnt es also, wer kann schon sagen, wohin mich diese Stiefel tragen werden? Ich schätze, ich werde meine Reise erst ein mal in Richtung Norden beginnen, die Stadt Tarcon soll ein herrlicher Anblick sein, sinnierte der Reisende vor sich hin.
Einige flache Steinbauten säumten die Straße, deren Verlauf er mit eiligem Schritt folgte. Jetzt, wo er die Minen schon einmal verlassen hatte, wollte er keine Zeit mehr in den Murogan verlieren. Dort draußen wartete schließlich eine Welt, die in den Augen Flalins voller Geheimnisse und interessanter Begebenheiten war. Viele Zwerge, die ihrem täglichen Geschäft nachgingen, blickten auf, als der junge Zwerg in voller Reisemontur an ihnen vorbeischritt. Einer schüttelte sogar den Kopf und murmelte etwas von "Nichtsnutz" und "...lieber in den Minen arbeiten gehen.", doch solche Reaktionen kannte Flalin mittlerweile nur allzu gut und er ging gar nicht darauf ein. Nach etwa einer Stunde und einer halben erreichte der Wanderer ein Liedchen pfeifend die Weiden und Felder in der Nähe von Angrok.
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