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  Die Sandwüste

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Tika Erkan
Weltenschöpfer

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Mitglied seit : 02.05.09

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Alter: 26 (sieht ein wenig jünger aus)
Volk: Halbelfen
Kurzcharakteristik: waghalsige, neugierige, abenteuerlustige und nette Halbelfe auf Reisen.

BeitragThema: Die Sandwüste   Fr Okt 08, 2010 8:30 pm

Die Sandwüste

Die Wüste Kha'Zzarak erstreckt sich zwischen den Karendibergen und den Sonnengipfeln, zwei beeindruckend hohen Felsmassiven, die jegliche Wolken und Niederschläge von dem Land zwischen ihnen abhalten. Im Westen geht die Wüste allmählich in die Weiten Ebenen über, im Westen folgt nach einem schmalen fruchtbaren Streifen die Meeresküste. Doch zwischen den Rändern der Wüste erstreckt sich eine schier undendliche Weite von aneinandergereihten Dünen, gleichsam ein Meer aus Sandkörnern, das sich bis zum Horizont darüber hinaus erstreckt. Die Sonne glüht erbarmungslos vom wolkenlosen Himmel hinab und verbrennt alles, was sich nicht angemessen schützen kann. Skorpione, Schlangen, Käfer und kleine, flinke Säugetiere sind die einzigen Bewohner dieser Welt aus Sand und Staub. Kakteen und trockene Sträucher wachsen hauptsächlich an den Hängen der Gebirge, tiefer im Zentrum findet man so gut wie gar keine Pflanzen mehr, nur selten einmal essbare Wüstenflechten wie die Saëzavi. Dennoch gibt es auch dort selten, sehr selten einmal eine Oase, in der sich das Leben sammelt. Diese Wasserstellen sind die Rettung jedes erschöpften Wanderers, wenn er sie denn findet, denn in der Wüste kann man sich nur mit einer ausgeprägten Kenntnis der Landschaft und ihrer Gesetze zurechtfinden, um zu wissen, wo es Nahrung gibt und welche Anzeichen dafür sprechen, dass ein fürchterlicher Sandsturm aufzieht. Und die besten Kenner dieses Gesetzes sind immer noch die Alshabaya, 'Schicksalsschatten' in der Sprache der Azzani, die großen Geier, die ein unheimliches Gespür für die Überlebenschancen von Reisenden besitzen und allgemein als sehr schlechtes Omen gelten. Man kann also froh sein, wenn man in der lebensfeindlichen Hitze auf einen kundigen Führer vertrauen kann, ansonsten ist man schnell verloren.

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Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Syphar
Streuner

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Volk: Elfen (Wüstenelfen)
Kurzcharakteristik: schweigsam, etwas hochnäsig, augezogen die Welt zu erkunden

BeitragThema: Re: Die Sandwüste   Do Nov 03, 2011 11:03 am

Syphar zog sich die Kapuze seines Mantels tiefer ins Gesicht und sah zum Himmel auf. Die Sonne stand schon sehr tief, und doch drang die Hitze noch durch seine Kleidung. In der Ferne konnte er die Ausläufer der Karendiberge sehen, und links von sich vermutete er die Stadt Ziracil, doch durch das flirren in der Luft war alles verschwommen.
Mit einem Seufzer, stütze er sich auf seinen Stab und rieb sich mit Daumen und Zeigefinger durch die Augen. Seine Gedanken schweiften wie so oft in letzter Zeit ab, zurück zu den Tagen als er noch als junger Elf mit seinem Stamm durch die Wüste von Oase zu Oase zog. Soviel war seit damals passiert, und doch kam es ihm wie gestern vor, seine Hand schloss sich dabei unbewusst um das Amulett welches ihm seine Mutter vor dem Abschied gegeben hatte.
Mit einem neuerlichen Seufzer griff er unter seinen Mantel, und zog seinen Wasserbeutel hervor aus dem er einen tiefen Zug nahm, bevor er ihn abschätzend in der Hand wog.
Sein Vorrat neigte sich langsam dem Ende zu, die letzte Oase an der er vorbeigekommen war lag schon einige Tage Wegstrecke hinter ihm, und hier am Rand der Wüste kannte er sich nicht so gut aus.
Während er noch seinen Wasserbeutel verstaute, beschloss er sich Richtung Ziracil zu wenden.
Er hasste es zwar sich so schnell und unüberlegt zu entscheiden, und er hatte auch kein gute Gefühl dabei, und doch war da etwas, das er nicht kannte, eine gewisse Neugier die ihn ergriffen hatte.
Und was blieb ihm auch für eine Wahl.

So zog er den Mantel noch einmal fester um sich, und wand sich der untergehenden Sonne entgegen, jedoch nicht bevor er noch einen letzten Blick in die endlosen Weiten der Wüste hinter sich geworfen hatte. Seinem Gespür nach müsste er mit Beginn des neuen Tages Ziracil erreicht haben.
Mit seinen Schritten in ein neues Leben begann sich hinter ihm der Wind zu regen, und schon nach kurzer Zeit war eine Wand aus Sand entstanden die von einem nahenden Sandsturm warnt, welcher sein altes Leben aus seinen Gedanken vertreiben sollte.
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