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 Straßen der Stadt

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Tika Erkan
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BeitragThema: Straßen der Stadt   Fr Okt 15, 2010 11:59 am

Straßen

Temornia ist eine große Stadt des Südbundes, die an der Mündung des Blauen Stroms nahe des Farismoores liegt. Nähert man sich der Stadt von weitem, so muss man zunächst ausgedehnte Reis- und Getreidefelder durchqueren. Die kleinen Bauerndörfer hier werden immer zahlreicher, und alle Wege führen nun direkt auf die mauerlose Stadt zu. In den Randgebieten Temornias drängen sich zahlreiche kleine Hütten und Häuser, meist von armen Bürgern, die sich kein Haus in der Stadt leisten konnten. In Temornia verlaufen die Staßen in einem dichten, unübersichtlichen Gewirr, und nur wenige von ihnen sind gepflastert. Es gibt zahlreiche Sackgassen und Hinterhöfe, breite Straßen voller Menschen und winzige Nebengassen zwischen hoch aufragen Häuserblocks wechseln sich mit kleinen Marktplätzen ab. Die Stadt ist voller Menschen, Südbündler mit sonnengebräunter Haut sind es zumeist, die einen schnellen Dialekt des Sarmindyan sprechen. Auf den Straßen sieht man nur von Zeit zu Zeit einmal einen dunkelhäutigen Azzani oder Waldmenschen, seltener noch einen blauhaarigen Siri, doch so gut wie gar keine Nichtmenschen. Temornia ist in verschiedene Viertel unterteilt, von denen jedes einen eigenen Charakter hat, vom schmutzigen, gefährlichen Flussviertel über das Viertel der Handwerker bis hin zu den Palazzi der Reichen. Es gibt Stadtwache und keine zentrale Regierung, stattdessen kämpfen verschiedene Gilden um die Macht, und dementsprechend auch keine offziellen Gesetze oder eine Rechtssprechung. Je nachdem, in welchem Viertel man sich aufhält, befolgt man besser die Gesetze der Gilde, die hier den meisten Einfluss hat. Ansonsten achtet man besser selbst darauf, nicht bestohlen oder übefallen zu werden. Auch wenn nur die Schwarze Gilde offiziell neben Spionage und Korruption auch Auftragsmörder einsetzt, sind die anderen Gilden ebenfalls nicht zu unterschätzen, vor allem die unglaublich reiche Gilde der Händler und die Söldnergilde. Fremde sollten sich daher in Temornia unbedingt an einen vertrauenswürdigen Ortskundigen halten, der ihnen erklärt, welche Gesetze hier gelten.

Liste der Gilden:


Handwerkerviertel:
Gilde der Steinmetze und Baumeister, Bäckergilde, Gilde der Fleischer und Kürschner, Gilde der Schreiber und Drucker, Schmiedegilde, Zimmermansgilde

Flussviertel:
Schwarze Gilde, Gilde der Kurtisanen, Gilde der Fischer und Flussfahrer, Gilde der Schuster und Lederarbeiter

Villenviertel:
Gilde der Händler, Schneidergilde, Gilde der Heiler und Apotheker, Gilde der Juweliere

_________________
Wer für Tiranmar voten möchte, kann das hier und hier tun. =)


Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Sirian
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Jun 23, 2011 12:17 pm

Sirians Tag hatte damit begonnen, dass er unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde. Er hatte in einem Strohhaufen im Lagerhaus eines Händlers übernachtet und war zu spät wach geworden, sodass er durch das Quietschen der aufgehenden Lagertore geweckt wurde. Doch zum Glück hat er in der Nähe eines kleinen Holzfensters geschlafen, durch das er dann flüchtete, bevor er erwischt werden konnte.

Nun ging er durch die Straßen und hatte großen Hunger da er tags zuvor nichts zum Abendessen gefunden hatte. Als er sich so durchs Gedränge schob, sah er vor sich einen Karren auf sich zurumpeln auf dem unverkennbar mehrere Kisten mit Äpfeln aufgeladen waren. Er wich ein Stück zur Seite aus und drängte dabei einen hochgewachsenen Mann zur Seite, der ihn dafür mit einem bösen Blick bedachte. Kurz bevor der Wagen dann an Sirian vorbei war fasst er so unauffällig wie möglich in dem Getümmel nach einem der Äpfel, um ihn anschließend zu essen.
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Sirian
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Jun 24, 2011 2:34 pm

Niemand hatte Sirians kleine Gesetzesübertretung bemerkt und nach einigen Schritten, als er sich sicher war, dass niemand mehr auf die Idee kommen würde er hätte den Apfel gestohlen, putze er selbigen an seinem Hemd ab. Das machte allerdings wenig Sinn, da sein Hemd wahrscheinlich schmutziger als der Apfel war, aber daran verschwendete Sirian keinen Gedanken und biss genussvoll in den Apfel. Der süße Obstgeschmack breitete sich in seinem Mund aus und machte ihn noch hungriger als er sowieso schon war. So ging er weiter durch die Straßen, auf der Suche nach weiteren essbaren Dingen, die er klauen konnte.

Irgendwann hatte er den Apfel komplett verspeist nur der Mittlere Teil war noch übrig, welchen er einfach auf den Boden fallen ließ. Immer noch hungrig blieb er an einem der Stadtbrunnen stehen um zu überlegen, was er nun tun sollte. Während er überlegte trank er aus dem Stadtbrunnen. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass er zur schwarzen Gilde gehen sollte. Seine Lizenz war abgelaufen und falls er etwas größeres stahl als den Apfel am Morgen konnte es sein, dass er ernsthafte Probleme bekommen würde, falls er die Lizenz nicht verlängerte. Außerdem bekam er dort vielleicht etwas zu essen.
Schnellen Schrittes machte er sich in Richtung des Flußviertels auf.

(-> Flußviertel)
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Finette
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Aug 03, 2011 6:54 pm

Heute war der Tag....
Der Tag an dem Finette diese elende Stadt verlassen wollte. Sie hatte nun endlich alles was sie dazu brauchte. Glücklich betrachtete sie den gestohlenen Geldbeutel in ihren Händen. Schnellen Schrittes ging sie durch die verschlungenen Straßen und Gassen hin zu ihrem Geheimversteck, einer alten Statue.
Es war noch sehr früh, deswegen befanden sich noch wenig Menschen auf den Straßen. Der Reiter und sein Pferd ragten etwa 3 Schritt in den Himmel und beide sahen schon sehr mitgenommen und verrostet aus.
Vielleicht waren sie einmal so berühmt gewesen, dass man eine Statue von ihnen gemacht hatte, aber jetzt kümmerte sich keiner mehr darum. Jedenfalls erfüllten sie einen guten Zweck. Unter der Statue, genauer am Bauch des Pferdes, befand sich eine Geheimtür.

Finette öffnete leise die Geheimtür. Sie war immer sehr darauf bedacht nicht gesehen zu werden. Nicht, dass ihr jemand ihre mühevoll zusammengesammelten Ausrüstungsgegenstände stahl. In dieser Stadt konnte man nie sicher genug sein.
Sie kletterte in die Bauchhöhle des Pferdes und schloss die Tür.
Nachdenklich betrachtete sie ihr Hab und Gut und überlegte ob ihr noch etwas fehlte.
Finette nahm den Rucksack und steckte zuerst die alte durchlöcherte Decke hinein. Sie hatte vor mit dem Schiff in den Norden zu fahren. Dort war es in der Nacht wahrscheinlich kalt. So genau wusste sie es nicht. Zudem packte sie noch ein: Feuersteine, ihr Buch über die Flora von Tiranmar, den gerade gestohlenen Geldbeutel und natürlich ihre Okarina.
Als nächstes schnallte sie sich das verrostete Kurzschwert mit ihrem Lederstrick um die Hüfte. Das ganze sah nicht wirklich so aus, als ob es lange halten würde, aber für den Moment musste es genügen. Nun konnte es los gehen. Sie verlies das Versteck und blickte ein wenig traurig zurück. Immerhin war die Statue ihr Zuhause gewesen. Entschlossen drehte sie sich um und ging Richtung Hafen davon.


Zuletzt von Finette am Mi Aug 03, 2011 9:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Finette
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Aug 03, 2011 8:15 pm

Am Hafen wimmelte es nur so von Fischern, die gerade zu ihrer täglichen Arbeit aufs Meer hinaus segelten. Es roch stark nach Fisch und Salz.
In einiger Entfernung konnte Finette schon das Handelsschiff sehen, mit dem sie in den Norden segeln würde. Schon seit vielen Wochen wartete sie auf ein geeignetes Handelsschiff. Erst gestern hatte sie von den Straßenkindern erfahren, dass eines vor Anker lag.
Angespannt ging sie auf den Kapitän des Schiffes zu, der daneben am Pier stand.
"Wieviel würde eine Fahrt in den Norden kosten?" Überrascht blickte der Kapitän auf. Misstrauisch betrachtete er Finette. Er war es nicht gewohnt so direkt angesprochen zu werden, schon gar nicht von so einer kleinen Siri. "Wohin in den Norden? Es gibt dort viele Städte." Ratlos fragte Finette "Welche Route nimmst du?" Der Kapitän schaute sie finster an. Jetzt sprach sie ihn auch noch ohne gebührende Anrede an. Diese Temornianer konnte er einfach nicht ausstehen. Griesgrämig antwortete er "Zuerst fahren wir in Richtung Westen nach Mortax. Danach durchqueren wir das Sonnenmeer und legen an der Hochelfeninsel Finyaril an. Unser Zielhafen ist Kalmünde, eine Stadt im Kaiserreich."
"Ich will nach Kalmünde."
Böse grinste der Kapitän "Die Fahrt ist weit und deshalb teuer. Könnt ihr das auch bezahlen?" Finette griff nach ihrem Rucksack und holte den Geldbeutel heraus. "Wieviel?"

Sie begannen zu feilschen. Schließlich war Finette um 20 Granden ärmer.
Zum Glück war der Temornianer, dem sie den Geldbeutel gestohlen hatte, sehr reich gewesen. Jetzt war der Geldbeutel beinahe leer. Naja, dann musste sie sich eben in Kalmünde nachschub holen. Finette warf dem Kapitän noch einen letzten bösen Blick zu und ging an Bord.

--> Sonnenmeer
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