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     Villenviertel

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    Tika Erkan
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    BeitragThema: Villenviertel   Fr Okt 15, 2010 12:05 pm

    Villenviertel

    Das Villenviertel liegt im Süden der Stadt Temornia leicht erhöht auf einem Hügel und bietet einen fast schon erschreckenden Konstrast zu den anderen Vierteln. Hier sind die meisten Straßen breit genug für mindestens zwei Karren und auch gepflastert, manche sogar von Reihen großer Bäume gesäumt. Ratternd rollen von Pferdegespannen gezogene Kutschen vorbei, die meist mit Vorhängen verhängt sind, sodass ihre Passagiere nicht sichtbar werden. Einige reiche Damen und Herren lassen sich auch in Sänften tragen, nur die Dienstboten und einfacheren Leute wandeln zu Fuß. Auf beiden Straßenseiten erheben sich etwas einen Schritt hohe Mauern, hinter denen die von kleinen Gärten umgebenen Anwesen der reichsten Familien liegen. Die Häuser sind aus Stein gebaut, mehrere Stockwerke hoch und mit baulichen Elementen wie kleinen Türmen, Erkern und Balkonen verziert, viele besitzen auch Säulengänge und ein großes, zweiflügeliges Eingangsportal mit einem Glockenzug daran. In den Häusern leben die angesehensten und reichsten Händler, Handwerker und Kaufleute der Stadt ebenso wie viele Gildenmeister mit ihren Familien. Selten einmal findet man zwischen den Villen ein Geschäft, in dem meistens Schmuck, Tuche oder gute Speisen angeboten werden. Das Villenviertel wird vor allem von der Gilde der Händler kontrolliert, die einerseits die finanzielle Macht ganz auf ihrer Seite haben und andererseits auf Gruppen von Schlägern und Soldaten befehligen, die vor allem das Villenviertel rein von Bettlern, Tagelöhnern und Diebe halten. Die wichtigsten Orte des Viertels sind natürlich der Gildenpalast und die Händlergilde, aber auch das Theater und die zahlreichen Plätze und Salons, wo sich die Reichen Temornias treffen.

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    Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
    Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
    Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
    Supernova - wie der Phönix aus der Glut
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    Sonst kann's geschehen
    Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
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    Isabelle
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    BeitragThema: Re: Villenviertel   Di März 01, 2011 10:20 pm

    Isabelle erwachte aus ihrem Schlaf. Wiedermal traumlos, dunkel, schwarz. Träge schob sie die rote, bestickte Decke auf die Seite, ging zum Kleiderschrank und zog ihr Lieblingskleid an. Danach läutete sie einem Diener, um ihm zu sagen, dass er gefälligst Frühstück machen solle.

    Ihre Eltern waren vor einigen Tagen verreist. Diesmal wirklich eine Geschäftsreise, wie es ihr einer ihrer Dämonen bestätigt hatte. Seit dem Vorfall hatte Isabelle sich darauf beschränkt Dämonen zu beschwören, da diese intelligenter und viel effizienter waren, als die normalen Elementare.

    Als Isabelle den Speisesaal betrat, stand dort schon ihr Frühstück bereit. Hastig schlang sie es hinunter immer darauf achtend, auch zu kleckern, damit es der Dienerschaft nicht langweilig wurde. Dabei überlegte sie sich, was sie an diesem Tag tun sollte. Sie beschloss zu den Hallen der Beschwörung zu gehen, um dort noch mehr über Dämonen zu forschen.

    Kurzerhand ging sie noch einmal in ihre Gemächer, zog ihre Stiefel an und betrachtete sich im Spiegel. Währen Isabelle ihre Frisur mit den Stäbchen richtete flackerte für einen Augenblick, beinahe unmerklich ein Schatten hinter ihrem Spiegelbild auf. Er kündigte sich an. Wenigstens besass er dieses Mal den Anstand.

    Nachdem sie ihre Erscheinung noch einmal kontrolliert hatte, verliess sie das Elternhaus.
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    Isabelle
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    BeitragThema: Re: Villenviertel   Mi März 02, 2011 4:13 pm

    Es war ein sonniger Tag. Kein Wölklein war am Himmel zu sehen und die Strassen waren von Leuten durchflutet. Isabelle hasste solche Tage. Noch im Garten ihres Elternhauses stehen, beobachtete sie das bunte Treiben auf den Strassen, durch die Gitterstäbe des Tores.

    Mürrisch ging sie in die kleine Gartenlaube, die sich gleich neben dem Haus befand, und in der die Diener Heckenscheren und anderes fanden, um den Garten zu pflegen. In diesem kleinen Häuschen war ein Beschwörungszirkel auf den Boden gemalt. Besonders Isabelles Eltern gestalteten den Garten liebend gerne mit Hilfe von Erd- und Wasserelementaren um. Isabelle jedoch brauchte den Kreis nun, um sich eine Wache zu beschwören. Immerhin waren ihre Eltern genauso bekannt in Temornia, wie sie auch verhasst waren. Viele Neider blickten auf ihr Grundstück und ihr Vermögen.

    Isabelle stellte sich in die Mitte des Zirkels, konzentrierte sich und kehrte ihren Geist nach innen. Schon kurze zeit später erschien ein Dämon vor ihr. Es war kein besonders starker, dies hätte zuviel Kraft gekostet, denn immerhin musste Isabelle noch zu den Hallen der Beschwörung. "Ich gebiete dir ein Auge auf mich zu werfen und mich auf dem Weg zu den Hallen der Beschwörung und wieder zurück zu meinem Haus zu beschützen", sprach Isabelle selbstsicher und mit einem gelangweilten Ton. Der Dämon nahm die Gestalt einer Krähe an, öffnete den Schnabel, um den Preis für Isabelles Forderung zu nennen, schloss ihn dann aber wieder.

    Seit Isabelle Opfer des Dämons wurde, hatte kein anderer Dämon mehr eine Forderung gestellt. Sie wussten genau, dass wenn sie Isabelles Körper verunreinigen würden, damit nur einem anderen Dämonen schaden würden.

    "Ich kann dich aber nur vor die Hallen begleiten", meinte der Dämon, die Stimme Isabelles nachahmend. Isabelle überging das geflissen. Es war viel zu riskant in die Hallen der Beschwörung einen Dämon mitzunehmen, da das Beschwören der Dämonen verboten war. Auch um Informationen über Dämonen zu bekommen, musste Isabelle meistens lügen.

    Der Dämon hob in die Lüfte ab und flog nun als Krähe über ihr. Die Zeit war gekommen, um in die Hallen aufzubrechen.

    (--> Hallen der Beschwörung)
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    Isabelle
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    BeitragThema: Re: Villenviertel   Fr März 04, 2011 8:53 pm

    Schon wieder hatte Isabelle ziemlich lange gebraucht, um nach Hause zu kommen. Es war schon fast dunkel geworden. Sie hatte einfach viel zu lange geschlafen, denn sie war sehr erschöpft gewesen, da sie am Vortag geübt hatte ein paar Dämonen zu beschwören.

    Als sie ihr Zuhause erreichte, sah sie, dass nur im Trakt der Diener Licht brannte. Ihre Eltern waren also noch nicht zurückgekehrt. Vielleicht auch besser so. Heimlich huschte sie in den Garten und dann direkt in die Gartenlaube. Ein wenig genervt hielt sie die Tür für den Dämon offen. Dieser setzte sich in den Beschwörungskreis und krähte sie frech an. Am liebsten hätte sie ihm einen Tritt versetzt, doch sie wusste selber, dass dies nicht klug gewesen wäre und so murmelte sie einige Formeln und entliess den Dämon.

    Ein wenig erschöpft, verliess sie die Laube und setzte sich auf eine Bank, die gerade nebenan stand. Isabelle nahm das Buch hervor, das sie mitgenommen hatte und begann darin die Bilder zu betrachten. Da es schon ziemlich dunkel war, konnte sie die Schrift nicht mehr lesen. Einige der Dämonen sahen wirklich hässlich aus, dachte sie im Stillen.

    Nach einem Zeitchen war es zu dunkel geworden, um noch irgendetwas in dem Buch erkennen zu können und ausserdem war es ein wenig frisch geworden. Isabelle beschloss ins Haus zu gehen. Doch kurz bevor sie auf die Türschwelle trat geschah es. Dunkelheit schoss wie Pflanzen aus dem Boden und umwickelte die Beine von Isabelle. Sie versuchte zu schreien, doch die Schatten waren schon über ihren Mund geklettert und bedeckten sie nun ganz. Von aussen konnte man davon überhaupt nichts sehen. Der Dämon jedoch wollte, dass es Isabelle sieht. Er wollte sie quälen.

    Schwärze umnebelte nun auch ihren Geist. Er wollte nicht, dass sie bei seinem Treiben zusah. Und so versank sie in der Dunkelheit. Nicht ahnend, wo sie als nächstes aufwachen würde.
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    Villenviertel

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