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 Stadt Altamar

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Fiene Aviare
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   So Jun 05, 2011 10:40 pm

Fiene begrüßte das Mädchen, welches Liana als Sophia vorstellte und verneigte sich dabei leicht. „Freut mich dich kennen zu lernen.“ Der übliche Spruch, der wie immer von Herzen kam, auch wenn man dies nicht glauben mochte.
Die nächste Frage von Liana beantwortete sie ebenso freundlich, als ob sämtliche Ängste hinfort gespült worden wären.
„Hm ich denke, wir gehen erst einmal zu unserem besagten Ansprechpartner, der uns die Informationen über die Reisenden der Verdorbenen Lande geben kann. Das würde so manche Suche erleichtern, wenn Marcarus Name dort irgendwo zu finden ist.“
Obwohl sie sich in öffentlichen Stallungen mit vielen Fremden Aviacarim befand, verspürte sie keine Nervosität. Sie wusste zwar, dass ihre Schüchternheit manchmal stärker und manchmal schwächer war, aber dennoch fühlte es sich dieses mal anders an. Fast so, als hätte sie keine Scheu mehr. Es war ein großartiges Gefühl, was Fiene sehr glücklich machte.

Schließlich kam der der Greif ihrer Gefährtin gefasst heran stolziert, um sie anschießend stürmisch zu begrüßen. Die Beziehung der beiden, war scheinbar genauso gut wie die Bindung zwischen Fiene und Nabella. Bei diesem Anblick musste die Aviacarim kichern, da sie dieses zärtliche Verhalten von diesem Tier nicht unbedingt erwartet hatte. Xern beispielsweise war für so einen Spaß nicht zu haben. Stets hatte er ernst durch die gegend geblickt und es sah immer danach aus, als würde er sich für etwas besseres halten. Dem war aber nicht so, das hatte ihr Marcarus einmal erklärt. Sein Greif war schon immer eher zurückhalten und loyal. Für Fienes Bruder würde er wahrscheinlich alles tun, denn seine Treue hatte sich schon oft in seinem Verhalten gezeigt. Marcarus konnte wirklich stolz sein, solch einen Greifen abbekommen zu haben. Die junge Aviacarim beneidete ihn darum aber nicht. Nabella war das beste was ihr je passiert war und niemand würde je ihren Platz einnehmen. Bei Solaris und Liana schien es ähnlich zu sein.
Plötzlich aber kam der Greif auf Fiene zu und fing an sie zu begutachten. Während er ihre Federn inspizierte blieb sie ganz still und versuchte mit keinem Muskel ihres Körpers zu zucken. Sie konnte noch den heißen Atem des Tieres in ihrem Nacken spüren, ehe er wieder abzog und sich zu Liana gesellte. Eine etwas unhöfliche Geste wie Fiene fand, aber so waren manche Greifen nun einmal. Verlegen, rieb sie sich den Nacken und lächelte leicht.
„Das ist ein wirklich außergewöhnlicher Greif! Freut mich wirklich dich kennen zu lernen Solaris.“
Sagte sie an ihn gewandt, drehte sich dann aber wieder um, da das Mädchen sich verabschieden musste. Ihr Vater hatte gerufen.
„Auf wiedersehen Sophia!“ Was für ein hübscher Name..., ging es ihr noch durch den Kopf und schon war das Mädchen weg.
Schließlich bekam Liana wieder ihre Aufmerksamkeit, denn es war Zeit wieder aufzubrechen.
„Bevor wir aber weiterziehen wollte ich noch Danke sagen. Dass du mir und Nabella bei der Suche hilfst ist wirklich sehr lieb von dir und ich hoffe mich irgendwann revanchieren zu können.“
Mit diesen Worten breitete sie ihre Flügel aus, und gleite zu Nabella hinab, die zunächst scheu beiseite wich, dann aber wieder freudig auf sie zu kam, als sie in der fliegenden Gestalt ihre Freundin erkannte.
Unten angekommen, umarmte sie Nabella wieder einmal, denn das hatte die Greifendame sehr nötig. Auch wenn es nicht lange gedauert hatte, musste Bella mit Zärtlichkeiten verwöhnt werden, denn sie war sehr liebesbedürftig.
Abwartend blickte Fiene anschließend wieder zur Plattform hinauf.
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   So Jun 05, 2011 11:42 pm

Liana stimmte Fiene zu. Wenn man im zuständigen Amt keine Informationen bekam, dann konnte man j aimmernoch der Reihe nach die Stallungen abklappern. Sie überlegte kurz, ob sie Fiene erzählen sollte, wie sie zu den finsteren Landen stand, doch wäre ihr das blöd vorgekommen, wenn sie doch nicht dorthin gehen würden.Also beschloss sie abzuwarten wie es weitergehen würde.
Als Fiene ihr dankte grinste sie verlegen. "Ich freu mich wenn ich helfen kann.", und das meinte sie ernst. Auf die sache mit der Ravanche wusste sie nicht was sie sagen sollte. Eigendlich hatte sich Fiene ja schon ravanchiert, indem sie ihrem Leben wieder einen SInn gegeben hatte. zumiondest vorerst. Und vielleicht war sie nach ihrem Abenteuer wieder in der Lage Botin zu werden. Oder sie fand bei deiser Reise einen Ort an dem sie beleiben konnte. Aber sie wollte das alles Fiene nicht sagen. Sie hatte Angst, dass diese es falsch auffassen würde und gekränkt wäre. Also schwie sie.
Sie breitete die Flügel aus und schwebte zu Boden. Sie landete neben Fiene und beobachtete die Begrüßungsszene zwischen ihr und Nabella. Dann landete Solaris neben ihr. Als er Nabella sah fing er an sich ein wenig aufzuplustern und stolzierte vorichtig auf sie zu. "Sieht aus als wolle er sie beeindrucken." Liana lachte leise und legte ihrem Freund die Hand auf die Schulter damit er Nabella nicht zu sehr erschreckte. Schließlich hatte sie erlebt wie scheu die Greifendame manchmal war. Interessiert wartete sie darauf was passieren würde. Sie hoffte inständig, dass die beiden sich gut verstehen würden.
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Fiene Aviare
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Di Jun 07, 2011 3:25 pm

Noch ein paar Mal strich Fienes Hand über Nabellas Kopf, als Liana und ihr Greif Solaris die Plattform verließen und sanft auf dem Boden landeten. Fienes Reittier reagierte sofort, und versteckte sich prompt hinter ihrer kleineren Freundin. Dass Fienes Flügel allein die große Greifin nicht verstecken konnten, war abzusehen und so nutzte die Gestalt der Aviacarim eher wenig. Dennoch nutzte Nabella dieses kleine Versteck und lugte schüchtern hinter Fienes Federn hervor. Solaris hingegen verhielt sich seinem Geschlecht entsprechend und fing an sein Imponiergehabe vorzuführen. Auch Fiene musste lachen und nickte, um Liana zuzustimmen. Es sah einfach nur zu komisch aus!
Doch obwohl sich die Greifin beschämt versteckte, konnte ihre Freundin ein gewisses Interesse, vielleicht auch Neugierde in ihren Augen erkennen. Nabella war also definitiv nicht von Solaris abgeneigt. Nur wollte sie es scheinbar nicht zeigen. Es blieb also bei schüchternen Blicken und Distanz. Wieder musste die Aviacarim lachen, denn auch dieses Bild wirkte nur zu lustig auf sie. Innerlich wusste sie, dass sich die beiden auf kurz oder lang annähern würden, ob sie sich dann verstehen würden, wäre eine andere Sache, aber Nabella war keine Zicke. Man musste sie einfach lieb haben! Wie dies bei Solaris aussah, würde sich noch zeigen. Aber Fiene blieb optimistisch in diesem Punkt.
„Na das fängt ja gut an!“ bemerkte sie schließlich kichernd und versuchte Bella mit einigen Streicheleinheiten zu beruhigen.
„So jetzt sollten wir uns aber auf den Weg machen, denke ich. Weißt du wo es lang geht Liana?“
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Mi Jun 08, 2011 2:10 am

Liana musste immernoch über das Spiel der beiden Greifen lachen. Dann lenkte sie mit einem liebevollen Klapps auf den Rücken, Solaris Aufmerksamkeit wieder auf sich selbst. "Ich denke ich werds finden. Am besten wir fliegen. Dann gehts schneller. Komm mein kleiner. Auf gehts." Beide flogen in die Lüfte und in der Luft setzte sich Liana auf Solaris Rücken. "Übrigend könnt ihr mich auch einfach Lia nennen. Ich finde das klingt einfach besser." Das letzte sagte sie mit einem Zwinkern in Fienes Richtung. Dann flog sie los und landete bei einem Gebäude der Armee. Zwei Wachen standen davor. ""Na wohin des Weges?"" Fragte der eine sehr selbstbewusst. "Na zu Eurem Vorgesetzten" antwortete Liana ein wenig frech, schob ihn beiseite und betrat das Gebäude. Sie hätte es niemal gewagt, wenn sie nicht gewusst hätte dass sie in dieses Gebäude durfte. Sie blieb vor einer Tür stehen und klopfte an.
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Mi Jun 08, 2011 10:18 pm

Fiene nickte auf Lianas Antwort hin und gab auch ihrem Reittier zu verstehen, dass sie sich auf den Weg machen wollten. Nabella hingegen wartete einen Augenblick, bis Solaris in die Lüfte stieg, und einen gewissen Abstand zu ihr hatte. Er war eben immer noch ein fremder Greif.
Die junge Aviacarim verstand das und ging geduldig mit ihrer scheuen Freundin um. Es war schon immer so gewesen. Entweder musste Fiene unbedingt dabei sein, oder alle anderen Fremden mussten sich weit weit weg befinden. Das ebenfalls schüchterne Mädchen konnte das sehr gut nachvollziehen, weswegen sich die beiden wohl auch so gut verstanden.
Die Aviacarim und vereinzelten Menschen um sie herum, hatten bereits für Solaris platz gemacht. Nun warteten sie auch auf Fiene und Nabella, die sich scheinbar in die Lüfte begeben wollten. Dabei waren sie so geduldig, dass Fiene Einzelnen beschämt aber dankbar zunickte.
Dann erhebten sich schließlich beide in die Luft und vollführten das gleiche kleine Kunststück, welches Liana vorher mit Solaris durchgeführt hatte. Es war nichts Besonders, im Flug auf sein Reittier zu steigen, aber dennoch sah es ziemlich elegant aus. Zumindest bei Liana.

Nach kurzer Flugrunde erreichten sie schließlich das Ziel. Ein großes Gebäude, wahrscheinlich der Hauptsitz des Militärs in Altamar, ragte vor ihnen aus dem Boden, wie ein gigantischer Felsen. Mehrere Wachen befanden sich vor diesem Gebäude und bereits im Anflug, vermutete Fiene, dass es schwer werden würde an diesen vorbei zu kommen. Doch da hatte sie die Rechnung, ohne Liana gemacht!
Nachdem beide von ihren Greifen abgestiegen waren, stellte sich ihnen einer der Wachen in den Weg und erfragte ihr Begehren. Fiene hielt sich im Hintergrund, während Liana mit frechen Worten antwortete und ihnen dadurch den Einlass ermöglichte. In diesem Moment wurde der jungen Aviacarim klar, dass es von vornherein einfach war in dieses Gebäude zu gelangen. Wäre es anders gewesen, hätten diese starken, trainierten Soldaten Liana mit Leichtigkeit beiseite schieben können und nicht anders herum. Die Wachen ließen es scheinbar zu, weil sie es durften und , so glaubte Fiene zumindest, weil sie Liana für ihre freche Art ein wenig bewunderten. Sie war ihnen mutig entgegengeschritten und das konnte wahrlich nicht jede Frau von sich behaupten. Auch wenn es sich um ehrliche aviacarische Soldaten handelte, die meist ein wenig sanfter zu handhaben waren, als menschliche.

Sie traten also ein und kamen an eine Tür, die Liana mit einem Klopfen bearbeitete. Nach einem kurzen Moment, Fiene meinte hinter der Tür zwei Männer reden zu hören, rief eine tiefe raue Stimme die beiden herein und bat sie die Tür hinter sich zu schließen.
Draußen liefen überall Soldaten in den Gängen herum und machten mit ihren schweren Schritten viel Lärm. Es war also sinnig, eher die Tür zu schließen, wenn man etwas bereden wollte.
Der Raum war groß, besaß aber wenig prunkvolles. Nur das wichtigste war dort zu finden. Ein großer Tisch mit einer Karte Tiranmars, sowie einiger Stühle, die um den Tisch herum standen waren das wohl wichtigste in diesem Zimmer. Die beiden Männer, die Fiene gehört hatte, hatten ihre Helme abgenommen und konnten narbenreiche Gesichter vorweisen. Es musste sich um zwei Veteranen handeln, die schon einiges hinter sich gebracht haben, denn nicht nur die Narben zeugten davon, auch ihre Mimiken zeigten ernste Ausdrücke, die beinahe unheimlich wirkten.
Zudem hatten sie helle Flügel und prächtige helle Rüstungen, die sie als höher gestellte Soldaten auswiesen. Allein ihre Ausstrahlungen sorgten in Fiene für ein tiefes Gefühl von Respekt aber auch ein wenig Angst.

"Oh." war von einem der Soldaten zu hören, der den anderen ins Nebenzimmer schickte. Es würde ja nicht lange dauern. Dann kam er auf Liana und Fiene ein paar Schritte zu und fragte sie nach ihrem Begehren: " Was kann ich denn für Euch beide tun? So jungen Besuch habe ich selten..." Es schien als habe er Zeit, doch Fiene wollte diese nicht allzu lange beanspruchen, denn er konnte auch einfach nur dieses Gefühl vermitteln, obwohl das Gegenteil der Fall war.
Er schüchterte die junge Aviacarim ganz schön ein, doch diese Herausforderung wollte sie annehmen. Wenn sie frei vor so einem Aviacarim sprechen können würde, hätte sie ihre Angst um ein weiteres Stück zurückgedrängt. Es konnte also nur von Vorteil sein.
Sie trat also vor und sprach mit recht leiser Stimme. "Ehm, wir bräuchten eine Information bezüglich der Einreisenden, die sich privat in den Verdorbenen Landen aufhalten."
Scheinbar hatte der Soldat Mühe die junge Aviacarim zu verstehen, denn seine zusammengezogenen Augenbrauen wirkten sehr konzentriert. Doch scheinbar hatte er sie verstanden, denn er lud sie dazu ein, sich zu setzen, während er sich um die nötigen Unterlagen bemühte.
Scheinbar hatte er wirklich nicht viel zu tun...

( XD ups der Post ist etwas zu lang geworden, schäm dich bitte nicht wenn du kürzere schreibst! Ich hab ihn jetzt erstmal verschwinden lassen, damit der Post nicht noch langer wird. Wenn ich wieder schreibe, taucht er wieder auf und dann gibt er uns die Infos ^^)
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Do Jun 09, 2011 9:01 pm

Sie folgte Fiene in das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Auch sie wurde ein wenig von dem Aussehen der beiden Männer eingeschüchtert. Respektvoll blieb sie ein wenig im Hintgergrund. Jüngere Soldaten waren was anderes. Die waren oft zu einem kleinen Spaß aufgelegt und erwarteten quasi, dass man sich bei ihnen den Respekt erst verdiente. Doch Veteranen hatten schon genug getan, und brauchten nicht erst zu beweisen, dass sie Respekt verdient hatten. Außerdem stammten die beiden anscheinend aus einer einflussreichen Familie.
Als der Mann weg ging, um die Informationen zu hohlen, schaute Liana sich erst um und dann zu Fiene. „Eine karge Einrichtung, findet ihr nicht?“ Sie selbst fand das Zimmer trostlos. „Übrigens gefällt es mir, wie Ihr mit Eurem Greifen umgeht.“ Sie erinnerte sich wie rücksichtsvoll Fiene, beim Starten, mit Nabella umgegangen war. Sie hatte sie nicht Gedrängt und gewartet, bis sie soweit war. Sie hatte auch schon mitbekommen, wie andere Aviacarim keinerlei Rücksicht auf ihre wertvollen Begleiter nahmen, und diesen ihren Willen aufzwangen. Stumm wartete sie auf die Rückkehr des Mannes.

(Ich geb mir immer soo Mühe, aber irgendwie kalppts nich ^^)
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Mo Jun 13, 2011 5:37 pm

Während die beiden warteten, ließ auch Fiene den Blick schweifen und konnte nichts prunkvolles entdecken. Nicht einmal Bücherregale befanden sich in diesem Zimmer, weswegen die Aviacarim darauf schloss, dass der Veteran erst jüngst in dieses Zimmer eingezogen war, oder dass er eher praktisch dachte und keinen Platz für Nichtigkeiten verschwenden wollte. Fiene wusste nicht so recht, für welche Möglichkeit sie sich entscheiden sollte, also beließ sie es einfach bei diesen Überlegungen.
Liana bemerkte diese Auffälligkeit ebenfalls und sprach es sogleich an. Fiene konnte daraufhin nur nicken. "Scheinbar ist ihm eine schöne Einrichtung nicht besonders wichtig.", sagte sie noch knapp und betrachtete anschließend die Karte auf dem Tisch. Sie konnte den Aviacarus gut sehen aber auch die Verdorbenen Lande...
„Übrigens gefällt es mir, wie Ihr mit Eurem Greifen umgeht.“ , hörte sie plötzlich von ihrer neuen Gefährtin und blickte auf. Nach kurzem überlegen fiel ihr ein, was Liana damit gemeint haben könnte und lächelte anschließend.
"Oh Ihr meint sicher unseren Start in die Lüfte? Nun ja, es läuft oft so. Schließlich würde ich ihre wertvolle Freundschaft riskieren, wenn ich sie nicht mit aller Güte behandeln würde. Ihr versteht das sicher, schließlich habt Ihr ja auch ein Reittier, was eine gute Verbindung zu Euch aufbauen konnte. Viele verstehen das vielleicht nicht, aber Greifen sind etwas so besonderes! Ihre guten Absichten darf man einfach nicht verschmähen." Als würde sie zu einer alten Freundin sprechen, plapperte Fiene einfach so daher. Aber dass sie mit Liana irgendwie gut auskam, hatte sie ja bereits im Gasthaus bemerkt.

Endlich kam der Vetern wieder zur Tür hereingeschritten und hatte einen ganzen Stapel Papiere dabei. Seine Schritte waren sehr ruhig und auch sein Gesicht zeugte von absoluter Gelassenheit. Scheinbar hatte er momentan wirklich nicht viel zu tun, oder aber er war allgemein ein wenig unterfordert.
Behutsam legte er die Papiere auf dem Tisch ab und fragte ohne aufzusehen: "Wen sucht Ihr? Eine bestimmte Person, eine Reisegruppe..."
Aus Nervosität antwortete Fiene recht schnell, sie wollte keine zu großen Umstände machen und der Haufen an Papier den der Mann da hereingeschleppt hatte, verstärkte ihre Angst nur noch, eine Last zu sein.
"Marcarus Aviare, ist er in den letzten fünf Jahren eingereist?"
Stumm blätterte der Veteran die Akten durch und setzte dabei eine konzentrierte Miene auf. War eine einzige Person, in so einem Blätterhaufen leicht zu finden? Sicher gab es ein Verzeichnis, das würde die Suche erleichtern, aber ganz genau konnte das Fiene schließlich auch nicht wissen. Es machte sie nur noch nervöser, je weiter er in diesem Papierstapel herumblätterte. Er hatte sich noch nicht einmal über die ungenaue Angabe des Jahres beschwert. Konnte es so einfach sein?
Scheinbar nicht, denn es dauerte einige Minuten der Stille, ehe der Veteran den Kopf hob und lächelte. Hatte dieser Mann so eine Arbeitsstelle überhaupt verdient? Fiene bezweifelte das.
"Hier haben wir ihn. Marcarus Aviare. Euer Geliebter? Er scheint ein wenig verrückt zu sein, aber tatsächlich scheint er es geschafft zu haben, in die Verdorbenen Lande zu reisen." Fiene schüttelte eifrig den Kopf bei seiner Vermutung. Aber er hätte ja auch nicht wissen können, dass Marcarus ihr Bruder war. Nun wunderte es sie schon ein wenig, dass der Veteran die beiden nicht nach ihren Namen gefragt hatte.
Die Gewissheit, dass die Aviacarim nun wohl oder übel in die Verdorbenen Lande reisen musste, beschäftigte sie hingegen kaum. Sie fürchtete diese Lande nicht, aber sie hatte auch noch nicht gesehen, was dort alles lauerte. Ob sie es bereuen würde? Nicht einmal dieser Gedanke schlich sich in ihren Kopf. Sie war einfach nur froh einen Anhaltspunkt gefunden zu haben.
"Verrückt ist er vielleicht ein wenig... dann liegt das aber wohl in der Familie. Er ist mein Bruder und ich suche ihn. Sagt: gibt es auch für mich eine Möglichkeit in die Verdorbenen Lande zu reisen?"
Dann wandte sie sich kurz an Liana, um eine Sache zu klären: "Ich weiß nicht, ob ihr mich auch bis dorthin begleiten wollt, schließlich ist dieser Ort gefährlich..."
Sie ließ diese Frage im Raum hängen und auch der Soldat schien auf diese Antwort zu warten. Ob er erst danach mit seiner Standpauke anfangen wollte? Fiene hatte keine einzige Möglichkeit um sich irgendwie zu wehren. Sie würde Unterstützung brauchen, und das nur für einen einzigen Mann der genau so gut tot sein konnte?

(Ach das kommt mit der Zeit ^^ Früher konnte ich auch nicht sehr viel mehr schreiben als... ein kleiner Mini-Absatz. Mit etwas Übung wird das schon. =D )
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Do Jun 16, 2011 11:03 am

„Ja, da habt ihr recht. Soralis und ich verbindet mehr als nur die Tatsache, dass er mich transportieren soll. „ konnte Liana grade noch antworten, bevor der Mann mit einem riesigen Papierstapel den Raum wieder betrat. So viele sind freiwillig in die verdorbenen Lande eingereist? dachte sie ungläubig. Als sie dann hörte das der Gesuchte in der Liste gefunden wurde, schluckte sie heftig. Oh nein. Und jetzt? Sie will im folgen. Soviel steht fest. Aber ob ich das schaffe? Ihre Gedanken rasten durch den Kopf. Einerseits waren die verdorbenen Lande der letzte Ort, an den sie reisen wollte, andererseits wollte sie Fiene nicht im Stich lassen. Man sah ihr an, das sie mit sich Kämpfte.
Sie war sich sicher dass der Veteran ihnen von de Einreise in dieses gefährliche Gebiet abraten würde. Doch das würde Fiene wahrscheinlich nicht aufhalten können. Immerhin geht es um ihren Bruder. Dann fragte ihre Begleiterin sie, ob sie mitkommen würde. Jetzt muss ich es ihr sagen. dachte Liana. Doch sie wollte nicht, dass der Mann etwas davon mitbekam. Sie nahm sich vor, Fiene alles zu erzählen, wenn sie sie einmal unter vier Augen sprechen konnte. „Nun, also, „ Liana machte eine Pause um einmal tief Luft zu holen. „Ich werde euch begleiten. Aber vorher möchte ich euch etwas erzählen, und dann sollt ihr entscheiden ob ihr mich noch mitnehmen wollt, oder nicht.“ sie sprach schon leise, doch jetzt wurde sie noch leiser, und hoffte dass der Veteran sie nicht verstehen konnte. “Aber was ich euch zu erzählen habe, muss kein anderer wissen.“ Sie wies mit ihrem Blick auf den Mann der hinter dem Papierstapel saß, und die beiden ernsthaft musterte.
Liana sah sich den Mann noch einmal genau an. Ohje, der wird uns gleich bestimmt was husten. Von wegen 'Das ist Gefährlich.' 'Selbst Krieger sterben dort.' 'Das ist kein Urlaubsparadies' und so weiter und so fort. Sie selbst hatte schon einmal eine solche Rede über sich ergehen lassen müssen. Und wie sich dann herausstellte, hätte sie damals besser auf den Soldaten gehört, der ihr von der Einreise abriet. Sie seufzte ohne es wirklich zu merken. Wie würde es weitergehen? Sie würde Fiene alles erzählen. Würde diese sie daraufhin verstoßen oder gar bei den Wachen melden? Ihr früherer Arbeitgeber und ihre Eltern sowie die Eltern von Larissia waren alle der Meinung, dass es nicht Lianas Schuld sei. Doch Liana war da anderer Meinung. Doch sie würde es trotzdem erzählen. Sie konnte ja noch immer fliehen falls Fiene sie verurteilen würde. Jetzt aber musste sie erstmal abwarten wie de Soldat reagieren würde. Erwartungvoll sah sie diesen an.
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Do Jun 16, 2011 2:27 pm

Fiene bemerkte durchaus, dass Liana sich nicht wirklich sicher war. Für sie spielte es keine Rolle, ob sie in die Verdorbenen Lande wollte oder nicht: Sie musste es einfach tun. Bei Liana war das schon eine ganz andere Angelegenheit. Sie würde es der Aviacarim natürlich nicht verübeln, wenn sie nicht mitgehen wollte, doch gerade als Fiene ihr dies mitteilen wollte, setzte Liana zur Antwort an: „Ich werde euch begleiten. Aber vorher möchte ich euch etwas erzählen, und dann sollt ihr entscheiden ob ihr mich noch mitnehmen wollt, oder nicht.“
Diese Antwort verwirrte Fiene ein wenig, denn es klang beinahe so, als habe sie ein Geheimnis, welches hinderlich sein könnte. Etwas, was ihr unangenehm war, sie vielleicht sogar in ein anderes Licht rücken würde? Fiene malte sich hunderte von Möglichkeiten aus, nickte aber anschließend um ihr Verständnis deutlich zu machen. Den Satz den Liana noch leise hinzufügte, bestärkte Fiene in ihrer Vermutung, dass es etwas wirklich wichtiges sein musste.
„In Ordnung, weiteres werden wir später bereden.“ versuchte sie beruhigend auf Liana einzureden, denn sie bemerkte sehr wohl, dass ihr dieses Thema unangenehm war.
Nun sah auch Fiene aufmerksam zum Soldaten, denn der meldete sich wieder zu Wort.
„Ihr wisst schon, dass die Verdorbenen Lande kein Urlaubsparadies darstellen? Da sterben Menschen, Aviacarische Soldaten und Elfen! Es ist gefährlich in dieser Gegend und kein normaler Bürger kann sich ausmalen welche grauenhaften Ungeheuer dort lauern mögen. Was veranlasst euch dazu, auch nur daran zu denken in dieses Land zu reisen? Habt ihr irgendwelche Fähigkeiten vorzuweisen? Verzeiht wenn ich eure Hoffnungen zunichte mache, aber Eurer Bruder ist garantiert schon lange Tod! Macht Euch keine Hoffnungen. Nur selten schafft es jemand aus diesem Land wieder heraus, Ihr würdet umsonst für ihn sterben, und das kann ich beim besten Willen nicht zulassen. Seht, ich bin nicht zum Spaß hier, meine Damen!“
Trotz dass seine Ansprache ziemlich aggressiv klang, hatte seine Stimme eigentlich ihren ruhigen Ton behalten. Er war weder aufgestanden, noch hatte er wild im Raum gestikuliert. Nicht einmal angeschrien hatte er sie. Er schien mit solchen Aviacarim wie Liana und Fiene es waren, oft zu tun zu haben. Kein Wunder, dass die Akten der Einreisenden in die Verdorbenen Lande so dick waren. Viele selbsternannte Kämpfer der Gerechtigkeit schienen sich Hals über Kopf ins Abenteuer gestürzt zu haben, aus welchen Gründen auch immer. Und mit dem Gerechtigkeitssinn der Aviacarim war dieses Phänomen sogar zu erklären.
Fiene wusste erst einmal nicht was sie dazu sagen sollte. Natürlich hatte sie mit so etwas gerechnet, aber darauf vorbereitet war sie trotzdem irgendwie nicht gewesen.
„Nun ja...“ begann sie schließlich, um ihre Fähigkeiten zu präsentieren, aber:
„Ich habe eigentlich nichts, was ich vorweisen könnte...Ich wurde als Gelehrte unterrichtet, nicht als Kämpferin.“
Ihre Aussage fiel sehr kleinlaut aus. Ob Liana zumindest ein wenig kämpfen konnte? Die Reise durfte hier noch nicht vorbei sein! Wenn der Soldat ihr die Einreise verwehrte, so würde Fiene dennoch irgendwie einen Weg finden, in die Verdorbenen Lande zu kommen. Es ging schließlich um ihren Bruder, sie konnte ihn doch nicht einfach hängen lassen.
Sie glaubte so fest daran, dass ihr Bruder noch lebte, dass sie sich noch nicht einmal in Gedanken mit den Worten des Veteranen auseinandersetzte. Ob sie es vielleicht sogar überhört hatte, dass nur selten wieder jemand aus diesen verfluchten Landen zurückkehrte?
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   So Jun 19, 2011 12:21 am

Als Liana der Rede des erfahrenen Soldaten lauschte legte sie ihre Worte schon mal zurecht. Als er geendet hatte und sie gehört hatte wie vorsichtig Fiene versuchte ihre Einreise in die verdorbene Lande zu rechtfertigen holte sie einmal tief Luft, bevor sie anfing zu sprechen. „Mein Herr, verzeiht. Darf ich sprechen?“ Fragte sie höflich, da sie sich bis jetzt ja raus gehalten hatte. Der Mann nickte ihr freundlich zu. „Selbstverständlich. Was habt ihr zu sagen?“ Fragte er freundlich aber sehr ernst. "Mein Herr, ich „ Sie holte noch einmal tief Luft. „ Es wäre nicht das erste mal, dass ich dorthin gehen würde. Ich war schon einmal dort.“ Ein wenig nervös sah sie von dem Soldaten zu Fiene. Ihr Blick schien ihr sagen zu wollen, dass die Erklärung später folgen sollte.
Der Veteran sah sie ein wenig ungläubig an. „Ihr könnt ja nachsehen. Es ist noch keine sechs Wochen her.“ Ihr Stimme klang als hätte sie aufgegeben gegen irgendetwas anzukämpfen. „Liana, Botin mit einer Nachricht mit dem Ziel Shasirak“ Sie nickte in Richtung des Papierstapels. Der Soldat sah sie noch ein mal fragend an, bevor er anfing die Papiere zu durchsuchen.
Er braucht nicht lange und er sah auf. „Ihr wart zu zweit oder?“ Liana nickte stumm, und ihre Gesichtszüge verhärteten sich. „Aber...“ fing er wider an. „Das ist jetzt nicht wichtig“ unterbrach die Aviavarim ihn schnell und warf ihm einen bittenden, fast flehenden Blick zu, den er fragend erwiderte. „Ich möchte nicht darüber reden.“ sagte sie leise und es klang diesmal traurig. Der Blick, den der Veteran ihr zu warf, war verständnisvoll.
Er nickte bloß und legte die Papiere zurück. „Dann seid ihr euch sicher bewusst wie groß die Gefahr ist.“ Es war mehr eine Aussage als eine Frage. Liana nickte. „Ja, ich bin mir dessen bewusst. Doch ich bin hier, und ich werde meine Fehler nicht noch ein mal die selben Fehler machen.“
Sie sah ihm fest in die Augen und er erwiderte ihren Blick prüfend. Die junge Geflügelte hielt seinem Blick stand. Sie konnte sich denken, dass Fiene jetzt verwirrt sein musste. Sie würde ihr so schnell wie möglich alles erklären. „Ich verspreche Euch, ich werde sie vorbereiten. Aber ich denke weder Ihr noch ich noch irgendjemand oder etwas anderes kann sie davon abhalten ihren Bruder zu suchen.“ erklärte sie. „Und ich kann sie verstehen.“ fügte sie etwas leiser hinzu. Der Soldat holte tief Luft, dann nickte er, während er die Blätter wieder auf den Stapel legte. „Na gut, ich werde euch einen Passierschein aushändigen. Wenn ihr an der Grenze angehalten werdet, dann zeigt ihn den Wachen und ihr dürftet keine Probleme haben. Doch ich bitte euch, passt auf euch auf, und bereitet euch vor.“
Er blickte diesmal Fiene ernst an. „Ich geb euch lieber die eine Erlabniss als dass ihr einfach geht und als vermisst gemeldet werdet.“ murmelte er kaum hörbar. Dann griff er zu einem Blatt Papier, schrieb etwas darauf, unterschrieb und reichte es Fiene. „So, und nun muss ich euch bitten zu gehen.“ Er wies damit zur Tür, war aber höflich und man merkte dass es nicht böse gemeint war. Liana bedankte sich und wandte sich der Tür zu.
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   So Jun 19, 2011 12:48 pm

Nun rückte Liana ein wenig in den Vordergrund, wofür Fiene sehr dankbar war. Schließlich hatte sie immer noch diese Angst, die ihre Glieder ein wenig zittern ließ. Ein unangenehmes Gefühl, aber mit Lianas Hilfe, spürte sie es nicht mehr ganz so intensiv.
Was Nabella wohl macht? Ich habe sie einfach draußen stehen gelassen..., ihre Gedanken begannen schon ihr Vorwürfe zu machen, besonders da dies hier wohl eine etwas längere Sitzung werden würde. Der Soldat schwang die Moralkeule, wie ein Zwerg seinen Hammer! Ob dieser Mann wirklich zu überzeugen war? Er sah es sicher nicht gerne, dass zwei so junge Frauen sich in ein so gefährliches Gebiet wagten. Besonders wenn diese auch noch zugaben, dass sie keine Waffenkenntnisse hatten.
Doch wie bereits erwähnt, rückte Liana bereits in den Vordergrund, und das was sie sagte , erstaunte Fiene zutiefst.
„Du warst schon mal....?“ Die Augäpfel wollten ihr aus den Höhlen fallen, so verwundert war sie über diese Tatsache.
Warum hat sie mir das denn nicht gleich gesagt? Die Antwort auf diese Frage sollte auf dem Fuße folgen.
Der Soldat, blätterte noch einmal den dicken Stapel durch, war diesmal aber schneller, und entdeckte tatsächlich einen Eintrag mit Lianas Namen. Sie war nicht alleine gewesen und das wird der Grund für ihr Schweigen gewesen sein. Der Blick, den sie auf Fiene warf, war eindeutig. Zumindest aus ihrer Sicht. Mimiken abzulesen war Fiene schließlich schon immer sehr leicht gefallen. Sie würde es also später erfahren? Aber bereits jetzt konnte sich die junge Aviacarim einen Teil denken.
Zwei gingen... eine kam zurück. Ihre Begleiterin ist gestorben! Oder verschollen... aber ihr Blick, diese Traurigkeit... da liegt keine Hoffnung drin. Oh nein... Liana!
Jemanden zu verlieren war eine Sache, aber jemanden zu verlieren und dann nie wieder zu sehen, das war noch ein Stück härter. Fiene war sich vollkommen sicher ihre Familie irgendwann wiederzusehen. Aber bei Liana und ihrer Begleitung vor einigen Wochen schien das anders zu sein. Ob sie mit ansehen musste, wie ihr Gefährte starb? Fiene mochte sich diese Geschichte nicht ausmalen, denn schon jetzt zitterte ihr Herz vor Mitleid.
Doch dann erklärte Liana,wie stark Fienes Bereitschaft, in dieses Land einzureisen war. Der kleine Satz den sie daran anfügte, konnte die aviacarische Gelehrte durchaus verstehen. War ihr Gefährte also doch verschollen?
Fiene verscheuchte diese Gedanken durch ein Kopfschütteln und blickte nun wieder zum Veteranen. Dieser schrieb ihr gerade die Einlasspapiere aus! Was hatte sie denn nun wieder verpasst? Hatte Liana den Soldaten etwa überzeugt?
Wenn sie ehrlich war, hatte sie nicht richtig zugehört, aber als sie ein wenig in ihren jüngsten Erinnerungen kramte, entdeckte sie schließlich die Information, die sie unbewusst aufgenommen hatte. „Ich geb euch lieber die eine Erlaubnis als dass ihr einfach geht und [...]“ Der Rest war ihr entgangen, aber dieser kleine Halbsatz, reichte ihr auch.
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, denn nun brauchte sie sich doch keinen zweiten Weg zu überlegen, um in die Verdorbenen Lande zu kommen und das alles dank...
„Liana...“ sagte Fiene behutsam, aber mehr zu sich selbst als zu ihr. Es war kaum zu hören, doch schwang tiefes Mitgefühl in ihrer Stimme mit. Was würde sie ihr wohl für eine Geschichte anvertrauen?
Der Veteran, bat die beiden schließlich zu gehen, nachdem Fiene das Papier eingesteckt hatte.
Etwas anderes wäre der jungen Aviacarim auch nicht in den Sinn gekommen, also verabschiedete sie sich höflichst, bedankte sich herzlich und schritt dann mit Liana zusammen durch die Tür.

Als sie das Gebäude verließen schloss sich die Tür hinter ihnen mit einem lauten, knartschenden Geräusch. Die Wachen standen noch immer davor und waren einfach zu bemitleiden, dass sie an diesem wunderschönen Tag die ganze Zeit herumstehen mussten. Fiene konnte sich wirklich besseres vorstellen und sie war froh, diesen besseren Beschäftigungen auch nachgehen zu können.
Solaris und Nabella wurden von zwei anderen Wachen festgehalten, damit sie nicht davon flögen.
Oh Nein, meine arme kleine Bella...
Die Greifin war außer sich vor Freude ihre kleine Freundin wieder zu sehen. Der Wachmann hatte ihr wohl ziemlich viel Angst gemacht, weswegen sie sich hinter Solaris versteckt hatte. Der Anblick war einfach zu niedlich! Sie kannte diesen Greifen noch nicht einmal einen Tag und schon diente er ihr als Schutzwall vor dem bösen Wachmann. Letzterer war ziemlich genervt von Nabellas Verhalten und das tat er auch pöbelnd kund, als sich die aviacanischen jungen Frauen ihren Greifen näherten.
„Was ist das denn für ein dämlicher Vogel! Der hält einfach nicht still! Warum habt ihr ihn nicht ordnungsgemäß angebunden, bevor ihr rein gegangen seid! Passt besser auf Kleine! Der hätt mir fast die Hand abgebissen.“
Vollkommen überrumpelt von diesen Nörgeleien, bekam Fiene das Seil in die Hand gedrückt, mit dem man ihre arme Nabella angebunden hatte. Sie selbst benutzte niemals Reitgeschirr oder ähnliche Utensilien, da ihre Bella schon dort blieb wo sie war, wenn ihre Freundin es ihr nur ausdrücklich sagte. Es war für das scheue Tier einfach unzumutbar, sich den Schnabel zubinden zu lassen, damit sie an Ort und Stelle blieb. Daran merkte man auch, dass die Wache von eben, keinen eigenen Greifen besaß. Kein normaler Greifenreiter hätte sein Reittier so angebunden, denn dann wäre es schneller weg gewesen als man gucken konnte. Nabella war aber geblieben, trotz dass sie Angst vor der Wache hatte... ob dies auch ein wenig an Solaris lag?
„Ach Bella... tut mir leid, wie hätt ich ahnen können, dass so ein Grobian kommt und dich festbindet.“ eilig nahm sie das Seil ab und kuschelte ein wenig mit ihrem verschreckten Reittier. Ein leises gurren signalisierte der Aviacarim, dass nun wieder alles in Ordnung war.

Nun galt es aber, einen Ort aufzusuchen wo man ungestört alles weitere besprechen konnte.
„Wollen wir wieder zurück, zum Wirtshaus fliegen, oder lieber einen anderen Ort ansteuern, um die Reise in die Verdorbenen Lande zu planen? Außerdem gibt es wohl noch einiges was Ihr mir erzählen wolltet, oder nicht?“
Sie erinnerte sich wieder an Lianas Gesichtsausdruck, als sie von ihrer Reise in die Verdorbenen Lande erzählte. Dies könnte bereits das Ende ihrer gemeinsamen Reise bedeuten, denn Fiene wollte ihr bestimmt keine schlimmen Erinnerungen zumuten, die bloß eine Woche zurück lagen. Was war bloß geschehen ?
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Di Jun 21, 2011 11:09 am

Als Liana und Fiene das Gebäude verließen bemerkte sie sofort die beiden Männer, die sich ihrer Greifen bemächtigt hatten. Sie seufzte. Ihr war klar, dass diese das nur aus Sorge oder Angst getan hatten, aber trotzdem mochte sie es nicht. Aber Solaris war das von den Botenflügen schon gewohnt, da ihm das schon öfter passiert war. Seelenruhig ordnete er sich das Gefieder, was auch mit zugebundenem Schnabel funktionierte und ignorierte den Soldaten der ihn festhielt. Die beiden waren noch recht jung und anscheinend noch nicht lange Soldaten.
„Danke dass ihr meinen Partner gefesselt oder eher geknebelt habt. Er hätte Euch sonst bestimmt beide mit Haut und Haar gefressen“ sprach sie in sarkastischem Ton den Soldaten an, als sie ihm einfach das Seil aus der Hand nahm. Ihr Blick war vorwurfsvoll und sie befreite Solaris sofort. Dieser freute sich dass er wieder mehr Freiheit hatte und drückte seinen großen Kopf gegen sie Geflügelte, die leise auflachte und ihn kraulte. Dann bekam sie mit, wie der andere Soldat doch tatsächlich Fiene anblaffte und sie wandte sich zu diesem.
„Hättet Ihr sie in Ruhe gelassen, hätte sie sich nicht so aufgeregt und nicht versucht Euch zu beißen!“ sagte sie barsch. „Da sieht man wieder das manche Leute keine Ahnung haben.“ fügte sie unfreundlich hinzu.„ Der Soldat funkelte sie böse an, drehte sich um und verschwand fluchend im Gebäude. Der Zweite folgte ihm stumm aber auch er machte ein finsteres Gesicht. Liana hatte das 'Kleine' absichtlich überhört um keinen Streit zu beginnen. „Die glauben wohl eine Heldentat vollbracht zu haben.“ schnaubte sie ärgerlich und blickte ihnen nach. „Vogel.“ murmelte sie kopfschüttelnd und ärgerte sich immer noch über diese beiden ,wie sie fand, Trottel.
Nun sprach Fiene sie auf die Geschichte an, die sie ihr noch erzählen wollte. Sie sah kurz zu ihr rüber und dann wieder zu Solais. „Lasst und irgendwo hin gehen, wo wir ungestört sind.“ sagte sie und dachte an einen der steinigen Strände der nur für Aviacarim licht zu erreichen war. „Was haltet ihr von der kleinen Bucht nördlich von hier? Dort sind wir bestimmt ungestört und es ist genug Platz für unsere kleinen hier.“ Mit diesen Worten zeigte sie auf die beiden großen Tiere.

(Magst du du uns dahin schreiben mit Tbc: Die Felseninsel? Dann wird mein Post nicht so lang und ich muss nicht ungefragt über Fiene bestimmen ^^)
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Di Jun 21, 2011 2:25 pm

Wie immer, konnte Liana besser mit diesen beiden Witzfiguren umgehen. Ein wenig lächelte Fiene schon bei ihren Worten, auch wenn sie selbst etwas nervös auf der Stelle trat.
Schließlich konnte ihre neue Gefährtin die eher unerfahrenen Wachen mit ebenso unfreundlichen Worten abwehren und hatte damit in diesem Gespräch das letzte Wort. Für Fiene war es einfach erstaunlich zu beobachten wie sich diese junge Frau behaupten konnte. Selbst gegenüber des Veteranen hatte sie ihr Selbstbewusstsein behalten. Jedenfalls erschien es ihr so. Ob es in Lianas Gefühlswelt anders aussah, konnte sie nicht genau beurteilen.

Liana schlug einen Ort nördlich von hier vor, der für ein privates Gespräch angemessen sein sollte. Fiene kannte sich hier nicht wirklich aus, also willigte sie einfach ein, im Vertrauen darauf, dass ihre Gefährtin wusste von was sie da sprach.
Nachdem sie Nabella zum fliegen überredet hatte, dieser Ort hier hatte schließlich viele Fremde Augen, welche die Greifin sehr nervös machten, breitete auch die junge Gelehrte ihre Schwingen aus und begab sich in die Lüfte. Sie war sich absolut sicher, dass Liana folgen würde also blickte sie vorerst noch nicht zurück, sondern begab sich auf Nabellas Rücken und hielt nach der besagten Bucht Ausschau.

Tbc: Aviacarus: :Der freie Aviacarus:: Die Insel Altamar:: Die Felseninsel:: Seite1

( Kein Problem =D Wunsch erfüllt ^^)
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BeitragThema: Re: Stadt Altamar   Sa Aug 20, 2011 2:41 pm

cf:Aviacarus::Der Freie Aviacarus::Die Insel Altamar::Die Felseninsel::Seite1

Wieder war sie hier, in der Stadt, in der sie Bekanntschaft mit Liana gemacht hatte. Es betrübte sie sichtlich, die arme Aviacarim alleine gelassen zu haben, aber die Zeit drängte. Nabella blieb dicht hinter ihr, während sie durch die Straßen gingen und versuchten sich keinen Ärger einzuhandeln.
Sie mussten sich genügend Proviant beschaffen, um in den Verdorbenen Landen zu bestehen. Fiene konnte weder ein Tier erlegen, noch jenes kochen. Auch kannte sie sich nicht wirklich mit Kräutern aus, ihr blieb also nichts anderes übrig, als genügend Nahrung mitzunehmen. Ein wenig Geld wäre auch nicht verkehrt, zumal sie den Proviant auch erst einmal besorgen musste. Wie sollte sie also an Geld kommen? Gelegenheitstätigkeiten waren das einzige, was sie aus dieser Situation heraus bekommen konnte, allerdings hatte sie Angst davor. Der Kontakt mit Fremden würde ausnahmslos Teil dieser Gelegenheitstätigkeit sein, egal welcher Art, daher zögerte sie bei jeder Idee, die sie diesbezüglich hatte.
Also wenn ich ein wenig als Schankmaid arbeiten würde, dann käme ich sicher gut an Geld heran. Andererseits wäre es mir schon lieber, einfach nur ein paar Zimmer zu putzen. So oder so, werde ich zum nächsten Wirtshaus gehen müssen, um an Geld zu kommen. Hoffentlich dauert meine Suche nicht zu lange...

Nach einigem Suchen erreichten die beiden scheuen Geschöpfe das alte Gasthaus, indem die Bekanntschaft mit Liana angefangen hatte. Vielleicht würde sie irgendwann wieder dort auftauchen, das war jedenfalls Fienes Hoffnung, also nahm sie all ihren Mut zusammen und fragte dort nach einer Tätigkeit, die sie vielleicht verrichten könnte. Tatsächlich wurde gerade eine Schankmaid im Wirtshaus gebraucht. Ein Halbargentis pro Tag würde ihr Lohn sein und sie würde auch Nachts arbeiten müssen, wenn das Wirtshaus am vollsten war. Nabella würde derweil einen kostenfreien Platz im Stall bekommen, während Fiene in einem kleinen engen Zimmer nächtigen würde. Auch dieses war an keine Kosten gebunden.
Ein so großzügiges Angebot konnte die junge Aviacarim einfach nicht ablehnen, auch wenn sie dies gerne getan hätte. Der Gedanke daran, in einem vollen Gasthaus auszuschenken machte sie ganz nervös.

Nachdem sie in ihr kleines Zimmer eingezogen war, zog sie sich ihre Tracht an und besah sich im runden Spiegel nahe der Tür.
Ach du meine Güte... ich sehe ja beinahe aus wie ein käufliches Mädchen. Muss dieses Dekolleté denn so einladend geschnitten sein? Zumindest ist das Kleid lang genug.
Während sie ihr Häubchen zurecht zupfte, bemerkte sie wie stark ihre Hände zitterten. Gleich würde sie hinunter gehen und ihrer neuen Arbeitgeberin zur Hand gehen. An ihre Vorgesetzte hatte sie sich bereits ein wenig gewöhnt, doch waren es vielmehr die Gäste, die ihr Kummer bereiteten.
Was tut man nicht alles, um seinen Bruder zu retten. Ich frage mich, wo er gerade ist. Wenn er mich so sehen würde, hätte er mich bestimmt wieder nach Hause geschleift und mir einen Vortrag darüber gehalten, wie man sich angemessen kleidet. ei n leises kichern begleitete ihren Gedanken.
Als Liana und Fiene das letzte mal hier waren, konnte sich die Aviacarim nicht daran erinnern, dass die Wirtin solch ein Kleid getragen hatte. Andererseits hatte sie auch sonst keine andere Schankmaid gesehen, weswegen die Gelehrte vermutete, dass nur eben jene solche Kleider trugen.
Ob das Kundschaft anlocken soll?
Schließlich begab sie sich zu ihrer neuen Arbeitsstelle, die zudem ihre erste richtige Arbeitsstelle war, und begann die noch wenigen Gäste zu bedienen.
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