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 Story "Nadodon"

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Atralis
Glücksritter

Glücksritter

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Geschlecht : Männlich
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Charakterbogen
Alter: 23
Volk: Aviacarim
Kurzcharakteristik: Ruhiger Aviacarim mit schwarzen Flügeln, welcher so gut wie nie mit anderen redet und seine eigene Meinung zum Thema Richtig oder Falsch hat.

BeitragThema: Story "Nadodon"   Do Nov 11, 2010 10:34 pm

Joa, ich poste hier mal einfach meine Story, aus der mein Charakter Irochiga stammt.
Die is noch nicht ganz fertig und die ersten Kapitel sind auch nicht so toll (älter).
Würd mich über n paar Kommentare/Kritik freuen ^^
(die is übrigens noch nicht ganz fertig)

Kapitel 1. Chan-Chan
In der Regenbogen-Dimension herrscht wieder einmal Frieden. Die Hohen Hexen sorgten für Ordnung. Doch Salice, der weise Baum, war heute nicht sehr gut gelaunt. Seine Kräfte verrieten ihm, das sich etwas böses nähert. So etwas spürte er. „Es ist soweit. Die Zeit ist gekommen, das du deinen Partner findest. Er soll dir einen Namen geben, und du sollst seine magischen Kräfte
verstärken.“ Mit diesen Worten fällt ein Hase aus dem Himmel und schwebt langsam zu Boden.
Salice spricht magische Worte, und der Hase entfernt sich langsam und schwebt auf den Marktplatz hinzu. Dort fällt er zu Boden. Doch schon bald kommt ein kleines Mädchen angerannt.
Sie hebt den Hasen auf und sieht ihn mit großen Augen an. „Ooooh wie niedlich! Yay!
Komm mit!“ Sie nimmt den Hasen in den Arm und setzt sich mit ihm auf eine Bank.
„Oh du bist ja ein süßer Hase! Aber du brauchst einen Namen. Ich werde dich... Chan-Chan nennen!
Oh ja das ist ein süßer Name!“ Das Mädchen läuft mit ihrem Hasen fröhlich über den Platz,
als sie plötzlich weggeschubbst wurde und hinfiel. Ein größerer Junge hat sie weggestoßen.
„EY! Kannst du nicht besser aufpassen, Sanyu?!? Mach Platz!“ Sanyu fing an zu weinen.
„Oh und was für einen niedlichen Teddy du da hast! Wäre schade wenn ihm was passieren würde.“
Doch plötzlich leuchteten die Augen von Sanyu auf! „Lass...meinen...Chan-Chan in Ruhe!“
Mit diesen Worten erhob sie sich und wirkte plötzlich sehr bedrohlich, nicht mehr so süß und zerbrechlich wie vorher. Sie hob ihre Hand in die Luft. Plötzlich blinkten die Augen von Chan-Chan auf! In ihrer Hand erzeugte sie einen Feuerball, den sie auf den Jungen schleuderte. Er konnte noch gerade so ausweichen. Sie zog die Hand erneut nach hinten, und eine große Steinsäule schiesst aus dem Boden hervor und haut den Jungen weg. „Niemand legt sich mit Sanyu an!“
Mit diesen Worten rennt der Junge heulend weg. Jetzt hören Sanyus Augen auf zu leuchten.
„W-was war das?“ Sanyu schaut sich ein bisschen irritiert um und sah, das sie mit ihren Kräften
sehr viel Unordnung angerichtet hatte. Da kam der Junge auch wieder und hatte einen älteren Herren bei sich. „Sanyu-Chan, was hast du getan! Wie konntest du dem armen Jungen so etwas antun! Und guck mal! Du hast alles zerschrottet! Rodyle, komm mit. Und Sanyu, du kommst auch mit!“ Sanyu erkannte, wie Rodyle hinter seinen Tränen hinterlistig grinste. Er war anscheinend ein guter Schauspieler. Aber Sanyu konnte nichts tun, also nahm sie ihren Chan-Chan in den Arm und kam sie mit und lies sich eine Strafe geben. Sie sollte dem Bauern Karl auf seiner Farm beim Ernten helfen. Sie lief aufs Feld und fing direkt an. Sie wurde schnell dreckig und durch die harte Arbeit fing sie an zu schwitzen. Bald schmerzten ihre Handgelenke, aber sie machte weiter.
Plötzlich hört sie im Hintergrund ein Lachen und Klatschen. Sanyu dreht sich um und sah einen
jüngeren Mann auf dem Zaun sitzen. „Ha! Du scheinst echt gut im Ackerbau zu sein!
Und wie du trotz Dreck und Schmerz durchhälst... Beeindruckend!“ „Wenn du mich so toll findest... Dann hilf mir doch bei der Arbeit!“ „Nene.. Arbeiten ist nicht so mein Ding...“ Sanyu dreht sich genervt wieder um. Der Mann springt von dem Zaun. „Ich arbeite eh schon viel zu lang. Ich bin echt kaputt.“ Der Mann näherte sich Sanyu. „Ahja... und was machst du? Und wer bist du überhaupt?“ „Ah wie dumm von mir. Ähm... mein Name ist Yakerion. Ich komme aus der Welt der Wächter und bewache die Dimensionen und die Grenzen von Zeit und Raum.“
Sanyu merkte, das sie leicht abgelenkt war, und wendet sich nun wieder an ihre Arbeit.
Die Arbeit lief jetzt irgendwie viel schneller, und als sie fertig war, wollte sie sich weiter mit Yakerion unterhalten. Doch dieser lag schnarchend auf dem Acker. Sanyu konnte sich das Lachen noch gerade so verkneifen. Also hockte sie sich neben den schlafenden Yakerion.









Kapitel 2. Irochiga und Cerise
Während Sanyu neben Yakerion saß und wartet, herrscht in der Donnerwolken-Dimension Aufruhr.
In den Donnerwäldern gibt es einen Stamm dunkler Elfen... die Chon-Crozz. Dort soll heute einer der Elfen hingerichtet werden.
„Irochiga... heute ist der Tag, an dem du sterben wirst. Du weißt, das du eine schreckliche Tat begangen hast... Es ist ein schlimmes Vergehen, ein fremdes Weib zu lieben und hierher zu bringen!
Du hast unseren Stamm verraten... Dies ist durchaus der Todesstrafe würdig!“
Der Anführer klatscht in die Hände und zwei Wächter kommen, die Irochiga fesseln und an die Wand hängen. „Aber bevor du hingerichtet werden sollst... sollst du zusehen, wie deine kleine Freundin stirbt!“ Ein anderer Wächter bringt eine Frau herbei. „Los... erhäng sie, Geoffry!“
Geoffry ist ein Gefangener und kein Elf. Um nicht ermordet zu werden, arbeitet er für die
Chon-Crozz. Also packt er der Frau an den Armen , fesselt sie und trägt sie zu einem Galgen. Er bereitet alles vor und legt ihr die Schlinge um. Und dann passierte es...Geoffry haut den Boden weg... und dort hing sie. Leblos baumelte sie vom Seil. Irochiga konnte nicht hinsehen.
„So... und nun zu dir, Irochiga! Bring es zu Ende, Geoffry!“ Geoffry nimmt einen Dolch und geht auf Irochiga zu. Er holt aus... und... kippt um! Die Frau, die soeben erhängt wurde, hat ihn umgelegt! „D-d-das kann doch nicht sein... bist du etwa... eine Vampirin?“
Die Frau drehte rasch ihren Kopf und grinste den Anführer mit ihrem heimtückischen Lächeln an.
Ihre Zähne blitzen hervor. Die Vampirin springt in die Luft und landet hinter dem Anführer.
Sie öffnet ihren Mund und beißt zu. Andere Elfen erschraken und versuchten, ihren getöteten Herren zu rächen. Mit allen möglichen Waffen stürmten sie auf die Vampirin zu. Sie legte
jeden einzelnen um, indem sie zuschlägt, ihnen den Kopf mit dem Fuß eintritt und manche auch mal beißt... Sie packt einen Elfen am Kragen und schubbst ihn zu Irochiga, sodass er ihm die Fesseln mit einem Messer durchtrennt. Schnell löst Irochiga die restlichen Fesseln und schlägt dem Typen ins Gesicht. Er greift in seine Tasche und holt einen Dolch raus. Er hat ihn selbst aus einem Drachenzahn geschnitzt. Er geht nun auch auf die restlichen Gegner los und bald waren alle am Boden. Manche waren noch am leben und holten noch schwer Luft, aber die meisten haben sie erlegt.

„Komm Cerise, wir müssen verschwinden!“
Doch Cerise dreht sich um. „Komm, wir müssen los!“
„Verschwinde, Irochiga! Wann kapierst du es endlich? Ich will nichts von dir!“
Cerise geht zu dem am Boden liegenden Anführer. Sie beugt sich zu ihm runter und nimmt ihm die Krone ab und setzt sie sich auf den Kopf. „Ich bin nur wegen der Macht mitgekommen und hab dich nur geliebt, damit meine Rasse weiterleben kann.“

Doch Irochiga hatte immer noch nicht genug von Cerise. Er drückte Cerise an die Wand und versuchte, sie zu küssen. „Hast du es etwa immer noch nicht verstanden, Irochiga? Ich will nichts mehr von dir und wollte auch noch nie was von dir! Du bedeutest mir gar nichts! Hau ab, oder dir ergeht es genau so wie deinen Kameraden hier!“
Cerise setzt sich auf den Thron. Doch plötzlich wurde Irochiga wütend und geht mit seinem Dolch
auf Cerise los. Er stach ihr öfter in die Brust, aber sie spürt keine großen Schmerzen.
„OK, du bist jetzt wirklich zu weit gegangen! Du sollst für deine Tat bestraft werden!“
Cerise steht auf und zeigt Irochiga ihre Zähne. „Oh komm her, Irochiga.. komm her...“
Obwohl Irochiga immer noch in Cerise verliebt war, kannte er Cerises Pläne und weicht aus.
„Okay, Irochiga. Ich will dich am Leben lassen, aber verschwinde von diesem Ort!
Und lass dich hier nie wieder blicken! Dies ist nämlich ab dem heutigen Tag... MEIN REICH!“





Kapitel 3. Kampf in der Regenbogen-Dimension
In der Zwischenzeit ist Yakerion aufgewacht.
„Man hast du aber lange geschlafen!“ bemerkte Sanyu. „Komm! Komm! Los! Ich bin mit meiner Arbeit fertig! Komm lass uns etwas spielen!“ Yakerion steht langsam auf und gähnt laut.
„Los, komm schon, Schlafmütze! Lass uns etwas spielen!“ Sanyu hopste fröhlich pfeifend über die Wiese, und als Yakerion endlich ganz aufgestanden ist, rennt sie los.
Plötzlich kam ein merkwürdiges Wesen angerannt. Es rennt an Sanyu vorbei und schubbst sie fast um. „Oh was für ein süßes Hundilein! Komm, Chan-Chan, hinterher!“ Sie nahm ihren Hasen und rennt hinterher. Yakerion schaute ihr nur kopfschüttelnd hinterher. „Mpfh... Kinder. Haha.“
Und, ohne sich etwas dabei zu denken, legt er sich wieder ins Gras und wartet, das Sanyu wiederkommt, als plötzlich eine schwarze Gestalt vorbei rennt. Doch Yakerion ignorierte den Typen. Doch dann rannte der Hund wieder vorbei und überrannte Yakerion. Er wollte gerade aufstehen, um den Hund zu verfolgen, als Sanyu angerannt kam und Yakerion versehentlich wohin tritt. Doch Sanyu lief weiter. Plötzlich kam noch jemand angerannt. Ein komplett schwarz gekleideter Mann mit einem goldenen Schwert in der Hand. Er rannte ebenfalls über Yakerion,
welcher seinen Kopf einziehen musste, damit dieser ihm nicht vom Schwert abgehackt wird.
Jetzt wurde Yakerion wütend. Er steht auf und zieht ein Messer aus seiner Tasche.
Er folgt den anderen dreien. Sanyu verfolgt immer noch den Hund, obwohl dieser viel zu schnell war. Doch er wurde irgendwie langsamer. Plötzlich sprintet er los, springt in die Luft und ein heller Donnerstrahl traf den Boden. Er landet auf Sanyus Kopf, wo er gleich wieder abspringt, um einen weiteren Donnerstrahl auf den dunklen Verfolger zu schiessen.
Dieser sprang jedoch zurück und hob sein Schwert in die Luft. Als er es schwingt, schleudert er einen hellen Feuerball auf das Tier. Dieses sprang in die Luft. Es landete auf dem Feuerball,
packte diesen mit den Pfoten, dreht sich einmal in der Luft und schleudert den Feuerball zurück.
Der Mann macht einen eleganten Sprung zur Seite und wirft sein Schwert in die Luft.
Er springt hinterher, packt es und fällt wieder hinunter, sodass er das Tier mit dem Schwert zur Seite schlägt. Nun wurde das Tier wütend. Es fing an zu schreien. Es wurde immer wärmer und sein
Bauch fing an zu leuchten. Es öffnet den Mund und ein heller Flammenstoß strömt aus, der den Gegner wegschlägt. Doch dieser wollte wieder angreifen. Jetzt wurde Sanyu wütend.
„Lass... jetzt... dieses... süße... Hundi in Ruhe!“ Chan-Chans Augen fingen an zu leuchten.
Sanyu hebt die Hand in die Luft und schwingt sie schnell nach hinten. Darauf hin entstand ein Felsen in der Luft, der auf den Gegner zufliegt und diesen wegkickt.
Der Mann wurde sehr wütend und geht nun mit seinem Schwert auf Sanyu los.
Das Tier wollte gerade losrennen, aber Yakerion war schneller und blockte mit seinem
Messer. Er griff den Mann an. Auch wenn er nur ein kleines Messer besaß, wusste er, wie man damit umgeht und wahr deutlich stärker als der Gegner. Nun springt Yakerion in die Luft.
Er dreht sich in der Luft und plötzlich fliegt er auf den Gegner zu. Er kickt ihm mit dem Fuß so stark in den Bauch, sodass er im hohen Bogen weg fliegt. „Komm, wir sollten hier verschwinden!“
Er schnitt mit seinem Messer ein Muster in die Luft und plötzlich öffnete sich ein Portal, das sie einsog. Sie landeten auf einem anderen Planeten. Die Erde war sehr trocken und steinig.
Doch während sie die Umgebung betrachteten, merkten sie, das jemand mitgekommen war.
Der merkwürdige Hund! Beim genaueren Betrachten erkannte man jedoch den Körper einer Maus.
Diese Maus richtet sich auf. Die Gesichtszüge veränderten sich plötzlich und auch Körper,
Arme und Beine verwandelten sich. Schon bald sahen die beiden einen größeren Menschen vor sich. „Hallo! Mein Name ist Pikasi!“







Kapitel 4. Auf Moltuna
„...ich bin Pikasi!“
Sanyu erschrak, als sie Pikasi sah, der vorher noch ein kleines Tier war.
„Öh... Äh... ich bin Sanyu... ehm... und das ist Yakerion. Er ist...“
„Ruhe, Sanyu! Das geht niemandem was an!“ Sanyu erschrak,
als Yakerion plötzlich ausflippte. „Das darfst du niemandem sagen...“
Yakerion beruhigte sich schnell wieder. „Okay, ihr beiden. Meine Aufgabe für diesen Part
der Geschichte ist somit getan. Ihr seid jetzt in Sicherheit. Ich muss dann wieder verschwinden.
Machts gut! Auf wiedersehen!“ Yakerion löste sich langsam auf und verschwand dannach.
„Sooo... Pikasi heißt du also? Ich bin Sanyu.“ Doch Pikasi ingorierte sie. „Moment mal...
hier scheint etwas nicht zu stimmen...“ Pikasi geht ein paar Schritte weiter. „Ich... ich spüre merkwürdige Kräfte... komm mal her, Sanyu.“ Sanyu näherte sich Pikasi vorsichtig.
„Sanyu... siehst du das? Dort im Krater... was sind das für merkwürdige Gestalten?“
Sanyu bekam Angst. „Hehe, das könnte lustig werden. Komm mit, Sanyu!“ Pikasi reckte sich
und verwandelt sich in seine Mausgestalt. „Komm!“ Pikasi rennt schnell weg.
„W-w-warte! I-ich kann nicht so schnell!“ Sanyu nimmt ihren Chan-Chan und versucht, hinterher zu kommen. Als Sanyu angekommen war, hat sich Pikasi bereits hinter einem Felsen versteckt.
„Psst... Sanyu! Komm her. Hier hin!“flüsterte er ihr zu. Sanyu kam schnell angerannt und versteckt sich ebenfalls hinter dem Felsen. „W-was sind das?“ „Weiß ich auch nicht, Sanyu. Es scheinen irgendwelche merkwürdigen Mondkreaturen zu sein...“ Plötzlich packte eine grässliche schleimige Hand Sanyus Schulter. Sie dreht sich ängstlich um und schrie vor Angst laut auf, als sie sah, was hinter ihr stand: Eine riesige weiß-graue Kreatur mit kleinen Flügelansätzen und einem weißen verschmolzen, verlaufenen Gesicht. Es gibt mit tiefer Stimme merkwürdige Laute von sich und packt Sanyu und hält sie am Bauch fest, sodass sie sich nicht mehr wehren konnte. Die Kreatur drückt fest zu. Die Kreatur quetscht mit ihren großen starken Armen ihren ganzen Körper ein.
Bald wird sie bewusstlos und kippt um.Die Kreatur lässt Sanyu fallen und schleift sie dannach an ihrer Hand über den Boden weg. Als Sanyu wieder zur Besinnung kommt, sieht sie sich und Pikasi in einem Käfig in einem Schloss liegen. „Haha... ihr seid wohl endlich erwacht... hihi...“
eine feminin klingene Stimme ertönt. „Dann will ich doch mal sehen, wen wir da gefangen haben.“
Eine mysteriöse Gestalt kommt aus einer dunklen Ecke. Sie nähert sich den Gefangenen.
„So... Dann wollen wir uns mal die Eindringlinge ansehen. Ein Hund und ein kleines Mädchen...
Wie könnt ihr es wagen, hierher nach Moltuna zu kommen und mich bei der Arbeit zu stören?
Nun ja, eigentlich kommt ihr genau zum richtigen Zeitpunkt. Ihr könntet mir helfen, denn meine kleinen süßen Mondgeister sind sehr hungrig. Und ihr seht sehr schmackhaft aus... Dann wollen wir das Gericht vorbereiten...“ Sie schnippst mit den Fingern und die Mondkreatur, die Sanyu und Pikasi gefangen hat, kommt herbei. Sie öffnet den Käfig und fasst Sanyu und Pikasi an die Stirn.
Ihre Augen werden plötzlich schwarz und beide kippen um. Das Monster packt beide am Kragen und bringt sie zu einem größeren Krater außerhalb des Schlosses, wo bereits eine heiße Flüssigkeit am Kochen ist. Die Kreatur legt die beiden neben den Krater. Die Hitze erwärmt schnell die kleinen Körper der Beiden. Das Mädchen geht zum Krater. Sie hat Chan-Chan im Arm, welchen Sanyu verloren hat. Doch plötzlich leuchten die Augen von Chan-Chan auf. Sanyus Augen leuchten ebenfalls. Sie krümmt sich, und plötzlich fängt sie an zu schweben. „Lass...Chan-Chan in Ruhe!“
Sanyu reißt ihre Hand in die Luft. Eine Steinsäule prescht aus dem Boden hervor und schießt die Kreatur weg. Sanyu formt ihre Hände zu zwei Pistolen und plötzlich schießen Feuerbälle aus den Fingerspitzen. Diese treffen das andere Mädchen. Sie schreit auf und springt rückwärts zurück.
Sie nimmt sich ein Schwert. „Okay, ihr wagt es also, euch mit Luana, der Mondgöttin anzulegen?“
Sie schwingt das Schwert und helle Lichtstrahlen durchbrechen die Luft und treffen Sanyu.
Nun kommt auch Pikasi zur Besinnung. Er rennt auf Sanyu zu und flüstert ihr etwas ins Ohr.
Sanyu rennt auf Luana zu, beschwört einen Felsen, schleudert ihn auf sie und schnappt sich Chan-Chan. Dann springt sie hinter Luana. Sie atmet tief ein und pustet. Aus dem kleinen Luftstrom wird ein großer Sturm und Luana wird weggeschleudert. Sie fliegt durch die Luft und fällt in den See.
Sanyu geht langsam auf den See zu. Sie streckt ihre Hände darüber aus und plötzlich gefriert der See an der Stelle, in der Luana schwimmt. Nun kann sie sich nicht mehr wegbewegen.
Sanyu entfacht einen neuen Sturm, indem sie stark einatmet. Als die wütenden Mondkreaturen auf sie zu kamen, blies sie sie zu ihrer Chefin in den See. Nun verwandelt sich Pikasi in seine Mausgestalt. Er rennt auf den See zu, springt und entfesselt einen Blitz, der den See trifft.
Das Wasser leitet die Energie schnell weiter und der See explodiert. Luana und die Kreaturen werden mit elektrischer Energie durchflutet. „Komm Sanyu, wir müssen nun schnell hier weg!“

Kapitel 5
„Dies ist nämlich ab dem heutigen Tag... MEIN REICH!“
Irochiga kapierte nun, das Cerise ihn nur ausgenutzt hat. Wütend flieht er aus dem Lager, wo einmal die Chon-Crozz lebten. Die Donnerwälder sollten nun Cerise gehören.

„Hey, du! Bleib stehen!“ Jemand ist Irochiga gefolgt. Doch Irochiga läuft weiter. „Hey! Bleib stehen!“ Irochiga ignoriert die Rufe seines Verfolgers. „Bleib stehen! Irochiga!“
Irochiga machte plötzlich halt. Er bleibt ruhig stehen. Plötzlich dreht er sich um. Er wirft
seinen Dolch auf seinen Verfolger. Ein lauter Schrei. Irochiga nähert sich nun langsam seinem Verfolger. Er war noch am Leben. Der Dolch hat nur knapp die Brust verfehlt.
Stattdessen hat der Dolch den Verfolger an einem Baumstamm festgenagelt.
„Wer bist du...?“ Irochiga kommt noch näher. „Warte... du? Geoffrey? Wieso folgst du mir? Solltest du nicht in den Wäldern bleiben und dem neuen Anführer dienen?“
„Ja...das sollte ich eigentlich. Aber dort ist es nicht mehr sicher. Diese Cerise, sie ist vollkommen durchgedreht! Sie hat fast die komplette Bevölkerung umgebracht. Die Hütte des Anführers ist komplett rot gefärbt vor Blut. Dort konnte ich nicht mehr bleiben. Also bin ich dir gefolgt, Irochiga...“ Irochiga entfernt den Dolch, hilft Geoffrey hoch und geht dann weiter.
Geoffrey wischt sich den Staub von den Hosen. Dann versucht er, Irochiga einzuholen.
Plötzlich prallt Geoffrey gegen Irochiga, der plötzlich stehen geblieben ist. „Hast du das auch gehört, Geo?“ Geoffrey lauscht. „Also ich höre nichts...“ „Doch... hier ist irgendwas...
Komm... wir müssen vorsichtig sein...“ Irochiga geht weiter. Geoffrey schleicht hinterher.
Plötzlich ein lautes Brüllen. Ein lautes Knacken. Die Bäume krachen um. Eine große Kreatur springt hervor. Ein riesiges Chimärenwesen. Ein Mischwesen. Man erkennt einen Tigerkopf und einen Wolfkopf auf einem Drachenkörper. Die Chimäre greift an. Der Tigerkopf greift Irochiga an.
Irochiga konnte noch im letzten Moment ausweichen. Er nahm seinen Dolch und steckt ihn durch seine Unterlippe. Der Kopf zieht zurück. Nun springt der Wolfkopf auf Geoffrey zu. Geoffrey macht einen Schritt nach links und weicht noch gerade so aus. Ohne zu wissen, was er nun tun soll, haut er mit seinem Ellenbogen gegen die Stirn der Bestie. Die Bestie wird darauf hin wütend und trampelt mit langsamen kurzen Schritten auf Geoffrey zu. Dieser jedoch rennt weg und versteckt sich hinter einem Felsen. Nun dreht sich die Kreatur zu Irochiga. Das Tigermaul öffnet sich und stößt einen Feuerodem aus. Der Odem verletzte seine Brust. Doch Irochiga kämpft weiter.
Er rennt zu der Chimäre und rammt ihr den Dolch in den Bauch. Die Chimäre jedoch reagiert gar nicht und stoßt Irochiga weg. Irochiga stolpert und fällt hin. Die Chimäre kommt näher.
Sie hebt ihre Füße. Zielt auf Irochiga und... ein Schrei. Die Chimäre macht einen Schritt zurück.
Ein Messer flog um den Wolfkopf der Chimäre und greift die Kreatur an. Der Dolch fällt nun zu Boden. Eine Hand fängt ihn auf. Eine Gestalt kommt aus dem Dunklen. Dann steht Irochiga aus,
rennt auf die Chimäre zu, springt und trennt ihr mit seinem Dolch einen Kopf ab. Die andere Gestalt wirft den Dolch erneut und trennt den Wolfkopf ab. Beide fallen zu Boden und das Blut fließt aus den offenen Wunden. „Gut, Marutaschi. Unsere Arbeit ist hiermit bald getan. Die Grenzen sollten
bald wieder in Ordnung sein.“ Irochiga nähert sich der mysteriösen Person. Geoffrey, der die ganze Zeit zugeguckt hat, kommt mit. „Wer bist du...?“ „Guten Tag. Mein Name ist...Yakerion.
Ich bin nur hier, um euch zu helfen. Und meine Arbeit hier ist bald getan.“ Yakerion hält sein Messer in die Luft. Ein Portal entsteht und saugt Irochiga und Geoffrey auf. Plötzlich verschwand auf Yakerion. Irochiga erschrak, und als er sich noch einmal die tote Chimäre ansah, bemerkte er glühende rote Augen im Hintergrund. Eine weibliche Gestalt. Sie schüttelte den Kopf.
Kapitel 6 Das Böse
„Und...? Hast du diesen Mausmenschen gefangen, Muba?“ „Nein... So ein komischer Typ und ein kleines Mädchen sind dazwischen gekommen... Sie haben mich fertig gemacht.“
„Muba! So kann das nicht weitergehen! Wenn wir was erreichen wollen, musst du dich auch an den Plan halten!“ Zwei junge Männer in einem Wald in der Regenbogen-Dimension stritten sich aus bis jetzt noch unbekannten Gründen. „Okay, dann hast du es wohl vermasselt, Muba. Ganz klasse.
Lässt das Monster und diese Sanyu einfach abhauen. Was meinst du wo die jetzt wohl mittlerweile sein können!“ „A-aber Boss... Ich kann ja auch nichts dafür wenn dieser Dimensionstyp dazwischen kommt. Ich hab ja auch versucht mit meinem Schwert sie zu bekämpfen, doch die waren einfach zu stark. Weißt du, die eine da, das kleine Mädel, die hatte sogar einen Stoffhasen! Also die waren...“
„Schluss! Ich will deine Ausreden nicht mehr hören! Nunja... dann muss ich es wohl selbst erledigen und von diesem verdreckten Planeten abhauen.“ Einer der Männer tritt hervor.
„Komm, Muba.“ Darauf verschwinden beide aus dem Wald.

„Hier, Fluya. Heute hast du die Aufgabe, dich um Salice zu kümmern und ihre Wurzeln zu pflegen.“
Ein älterer Mann führte ein Mädchen zu Salices Lichtung. „Okay. Ich glaube, Sie könnten mich dann alleine lassen, Herr Theodor. Ich werde mich sehr gut um Salices Kräfte kümmern.“
„Sehr freundlich von dir, Fluya. Du bist ein gutes Vorbild für alle Anderen hier. Vor allem Sanyu sollte was von dir lernen.“ Damit lies Herr Theodor Fluya mit Salice allein.
Fluya steckte sich eine mysteriöse blaue Blume ins Haar und beugte sich dann zu Salices Wurzeln hinunter. Ihre Hände fingen plötzlich an grün zu glühen. Auch die Blütenblätter ihrer Blume im Haar fingen an zu Leuchten. Sie streift mit ihrer Hand über den Wurzeln lang.
Merkwürdige Kräfte durchströmen Salice und Fluya. Plötzlich hört Fluya in ihrem Kopf Stimmen.
„Du hast es vermasselt...“ „A-aber Boss...“ „Weißt du, die eine da...“ Plötzlich sieht Fluya Bilder in ihrem Kopf. Zwei große dunkle Adler pflücken Früchte von Salices Äste ab. Darauf sah Fluya die Dimension, schwarz und dunkel. „Fluya... pass auf... hinter dir...das Böse... es kommt!“
Plötzlich kippt Fluya um. Jemand hat sie mit einem Schlag gegen den Kopf bewusstlos gemacht.
Die Gestalt tritt Fluya ein. In Gesicht und Bauch. Nun rennt eine zweite Gestalt auf Salice zu.
Sie hat ein großes Schattenschwert. Sie holt aus... und sticht das Schwert in Salices Wurzeln.
Ein lauter schriller hoher Ton. Ein gequälter Schrei. Eine Druckwelle. Und plötzlich war alle Farbe in der Regenbogen-Dimension verschwunden. Plötzlich kam Theodor angerannt.
Obwohl es dunkel war, erkannte er beide Gestalten. „Wie kannst du nur, Rodyle?!? Was machst du da, mein Junge?!? Du hast Salice umgebracht! Weißt du was das bedeutet?“ Nun sah er die blutende
Fluya, die gekrümmt am Boden lag. „Oh, bei den hohen Hexen, was habt ihr mit der Fluya gemacht?!? Was seid ihr für Monster...!“ Rodyle geht langsam vor. „Ich... mein guter Herr... bin Lord Rodyle. Herrscher über die Finsternis... Auslöscher der Guten Göttlichen Kreaturen, wie du siehst. Und auch du wirst nun Zeuge meiner Kräfte werden. Tschüss, Alter Mann.“
Eine große dunkle Wolke zieht herbei. Ein dunkelvioletter Sturm entsteht über Rodyle.
Der kleine Junge wurde zu einer gigantischen Bestie. Ein lauter Schrei der Kreatur. Eine Berührung mit Theodor, und dieser kippte um. Nun verwandelte sich die Kreatur in einen großen Mann mit Umhang. Er ruft Muba zu sich, ein Schattenportal entsteht und beide verschwinden.
Die Regenbogen-Dimension war nun völlig zerstört... ausgerottet... So gut wie niemand durfte überleben. Die Regenbogen-Dimension ist nun vorbei. Welche Auswirkungen dies auf den Raum hat, das wird sich noch zeigen...








Kapitel 7 Der Drachenmeister
Wir sind zurück in der Donnerwolken-Dimension.
„Mist. Sie sind weg...“ Die Person, die sich hinter den Bäumen versteckt hatte,
trat nun hervor. Es war Cerise. „Sie sind mir entkommen...
Trotz der Chimäre... Dort liegt sie jetzt... aber... wo kam die eigentlich her?“
Plötzlich spürte Cerise eine Hand auf ihrer Schulter. Sie spürte den Atem
eines Unbekannten in ihrem Nacken.
Cerise blieb vorerst ruhig. Sie bewegte sich kaum.
Bis sie sich schnell umdrehte und versuchte, die Gestalt hinter ihr zu beißen.
Jedoch spürte sie zwischen ihren Zähnen nur Holz.
Sie biss in einen langen Holzstab, an einem Ende war er spitz und scharf,
am anderen Ende war eine Glaskugel befestigt.
Als sie aufblickte, die Zähne steckten immernoch im Holz fest,
sah sie eine dunkle Gestalt. Diese Gestalt hob den Stab nun mit
einer Hand an, und Cerise hing immernoch mit ihren Zähnen fest.
Cerise´s Füße berührten nun nicht mehr den Boden.
Nun fing die Kugel am Ende des Stabes zu leuchten.
Und plötzlich wurde Cerise von einer Druckwelle vom Stab heruntergeschleudert.
Sie landete hart auf dem Boden. Außerdem blutete sie aus dem Mund. Einige ihrer Zähne sind im Holz stecken geblieben. „W...wer bist du...? Du bist hier in meinem Reich...“,
meinte sie. „Du irrst dich, Cerise. Dies ist nicht dein Reich.
Du hast es denen geklaut, denen es wirklich gehört.
Du hast keine Ahnung, was du angestellt hast. Du bist nicht hier angepasst.“
„Was? Wie kannst du... Ich habe Jahre lang gearbeitet, um diese verdammten Elfen
zu finden und zu vernichten! Ich musste jahrelang die glücklich verliebte für diesen
Elfen spielen! Wenn du wüsstest, was ich für ihn alles machen musste...“
„Das interessiert nicht! Hast du diese Bestie gesehen? Du wirst noch mehr solcher
Monster begegnen, wenn du dich nicht dazu bereit erklärst,
dieses Land zu verlassen. Wenn du möchtest, begleite ich dich, Kleine.“
Dieser Spitzname machte Cerise wütend. Jedoch fürchtete sie sich vor
den Kräften des Unbekannten, und beschloss, umzukehren.
Sie versuchte, zurück zu dem ehemaligen Platz der Chon-Crozz zu laufen,
jedoch wurde dies schnell verhindert. Ein großer Lindwurm versperrte
Cerise den Weg. Dies sind große, lange schlangenähnliche Drachen mit kurzen Beinen.
Er lief auf Cerise zu, mit seinem gigantischen Maul. Selbst Cerise hatte vor
dieser Bestie Angst. Sie versuchte, so schnell wie sie konnte wegzulaufen, doch der Lindwurm
war trotz kurzer Beine zu schnell. Bis plötzlich der Unbekannte von vorhin auftauchte.
Er schlug mit seinem Stab auf den Boden. Ein donnerndes Geräusch.
Plötzlich öffnete sich über dem Lindwurm ein Portal. Aus diesem Portal erschien
ein Drache. Er flog mehrmals im Kreis über dem Lindwurm. Es war ein gigantisches
Wesen, mit edlen karmesinroten Schuppen, zwei großen schwarzen Flügeln und
vier starke Beine. Sein Kopf war Salamanderähnlich. Nun hörte man ein lautes Zischen.
Aus dem Mund des Drachen schoss ein großer Feuerball.
Dieses Feuer war jedoch nicht normal. Es hatte eine dunkle Farbe, schwarz wie die Dunkelheit.
Dieser Feuerball traf den Lindwurm. Er verbrannte sofort. In dem Aschehaufen
landete der Drache nun. Der Fremde hob seinen Stab hoch und wurde dabei
auf den Rücken des Drachen teleportiert. „So, Cerise. Willst du nun weiter hier
rumsitzen und sterben? Oder kommst du mit.“
Cerise schüttelte den Kopf, blickte jedoch noch einmal auf den Aschehaufen des Wurms und entschied sich dann doch um. „Ich gehe aber nur mit, weil mir die Kraft dieses Drachen gefällt.“
„Ja, das ist der Honoo. Und mein Name ist Doragon.“
Kapitel 8 Der Wassergeist
„So... Hast du eine Idee, wie wir von diesem Mondding runterkommen, Pikasi?“
„Nein, Sanyu. Und jetzt sei bitte mal ruhig! Du nervst schon die ganze Zeit.“
Pikasi und Sanyu wandelten immernoch durch die Landschaft von Moltuna.
Sanyu summte dabei eine fröhliche Melodie, und Pikasi war nur ziemlich genervt und
versuchte, etwas schneller zu werden. Doch plötzlich versperrte ihnen etwas den Weg.
Ein gigantischer See. Er schien unendlich groß. Es gab keine Möglichkeit, ohne Hilfe
über das Wasser rüber zu kommen. „Na toll. Sanyu! Kannst du das Wasser hier kontrollieren?“
Sanyu erhob die Hand und.. nichts geschieht. „Von diesem See geht irgendeine Magie aus.
Ich schaffe es nicht. Blöder See...“ „Dann müssen wir wohl einen Weg drumherum finden.“
Pikasi schaute sich den See einmal an und sah keinen Weg, an dem See vorbei zulaufen.
„Dann lass uns beginnen...“ Die beiden wollten gerade loslaufen, als sie plötzlich ein lautes Rauschen hörten, das immer näher zu kommen schien. Es war ein Wasserrauschen, und man konnte erkennen, wie eine Gestalt über das Wasser lief, in Richtung zu Sanyu und Pikasi.
Als sie näher kam, erkannten die beiden, was es war... ein Pferd?
Das Pferd kam nun sehr nahe und sprang vom Wasser herunter.
„Oooch, wie süüüüß!“ Sanyu rannte sofort auf das Pferd zu. Es war komplett weiß.
Als Sanyu es anfasste, fühlte es sich wie Wasser an. „Sanyu! Fass das Pferd nicht an.“
Das Pferd machte eine Geste und deutete, die beiden sollen aufsteigen.
„Duuu... Pikasi? Ich glaube, Pferdi will uns helfen! Komm, steig auf!“ Sanyu setzte sich sofort aufs Pferd. „Du weißt nicht, was das für ein Pferd ist...“, Pikasi schaute noch einmal auf den See,
„aaber... vielleicht hast du Recht. Ich hab keine Lust, da ganz drumzulaufen.“
Auch Pikasi steigte auf. Das Pferd wieherte einmal, drehte sich hastig um und rannte aufs Wasser hinauf. Das Wasser war sehr düster. Man könnte sogar meinen, mehrere große Wesen und ihre glühenden Augen erkennen zu können. Zum Glück konnten diese Monster Pikasi und Sanyu nicht angreifen, da sie ja auf dem Pferd ritten, welches über dem Wasser schwebte.
Nun erkannte Pikasi plötzlich die andere Seite des Sees. „Dort! Da ist wieder Land!“
Kurz nachdem er diesen Satz gesagt hatte, sprang das Pferd hoch und tauchte gerade nach unten ins Wasser. Pikasi und Sanyu saßen immer noch auf dem Pferd. Sie konnten nicht herunter. Sie schienen gefesselt zu sein. Nun veränderte sich plötzlich die Gestalt des Pferdes. Es wurde fast durchsichtig. Die Augen fingen an zu glühen. Pikasi und Sanyu konnten keine Luft mehr bekommen. Es schien zu Ende zu sein. Doch Sanyu konnte im letzten Moment ihre Kräfte bündeln und eine Luftblase erschaffen. Man spürte, wie sie ihre letzte Kraft opfern musste.
„...Sanyu, ich habe dir doch gesagt... Du solltest niemandem hier trauen...“ Die beiden schauten sich Unterwasser um. Was sie erkannten, waren tote Körper. Überall lagen Kadaver von zerfleischten Menschen herum. Es schien, als hätte sie jemand... gefressen.
„Ich weiß jetzt, was das ist! Diese Wesen werden Kelpie genannt! Man findet sie oft an
großen Gewässern und meinen, sie bringen einen über Gewässer, jedoch stürzen sie
die Opfer ins Wasser und fressen sie! ...“, fiel Sanyu ein. Schon bald erreichte das Kelpie den Grund. Auf dem Grund liegen viele Säulen herum. Außerdem erkannte man die Grundmauern
eines alten Gebäudes. Es sah aus wie ein alter Tempel. Doch er war zerstört.
Das alte Gebäude war mit Algen überwuchert. Verschiedenste Fische haben sich
hier Nester gebaut. Das Kelpie ritt auf den Boden und zwischen den Säulen in den Tempel herein.
Hinter den Wänden war eine große Höhle. Diese war einfach prächtig gestaltet.
Alles war versilbert. Alle möglichen Juwele schmückten den Raum. In der Mitte, auf einem Podest, war eine Art Altar. Auf diesem Altar stand ein Kronleuchter, ebenfalls aus Silber.
Der Kelpie ritt in die Höhle hinein, genau auf den Altar zu. Er warf Sanyu und
Pikasi runter. Vor allem Sanyu war erschöpft. Sie war ohnmächtig, als sie herunterfiel.
Ihre Kleidung war komplett durchnässt. Pikasi war ebenfalls komplett nass.
Er konnte nicht mehr klar sehen. Er versuchte, nach Sanyu zu sehen, jedoch konnte er nicht aufstehen. Jedoch konnte er erkennen, das der Kelpie an Sanyus Kleidung herumkaut.
„Gute Arbeit, Sakana.“ Hörte man eine Stimme. Hinter dem Altar befand sich plötzlich eine Person.

Kapitel 9 Die Weise des Wassers
Es dauerte lange, bis sich Sanyu und Pikasi wieder erholten
Sie fanden sich schließlich im Tempel wieder.
Sanyu richtete sich langsam auf. „Pikasi... wo sind wir hier?“
Sanyu konnte immer noch nicht deutlich sehen, wo sie sich befinden.
Doch sie erkannte die Person, welche sich hinter dem Altar befindet.
„Seid ihr endlich aufgewacht? Wir haben euch schon erwartet.“
Langsam wachte auch Pikasi wieder auf.
Er war noch am taumeln, als er aufstand. Doch dann erinnerte er sich daran,
wie der Kelpie sie in das Wasser gestürzt hatte.
„Sanyu! Ist noch alles in Ordnung? Komm, wir müssen abhauen!“
Pikasi rannte auf Sanyu zu, verwandelte sich dabei in seine zweite Gestalt,
packte Sanyu und rannte in Richtung Ausgang.
Doch kurz vorm Ausgang hielten sie an. Als sie die Umgebung außerhalb
des Tempels sahen, erschraken sie. Überall war Wasser.
Um den ganzen Tempel herum war nichts anderes als Wasser.
Und obwohl die Tür offen war, strömte kein bisschen Wasser herein.
„Dann müssen wir wohl schwimmen. Sanyu! Ich kann uns nach oben tragen.
Wir waren ja fast am anderen Ufer, so weit ist es nicht mehr. Du musst deinen Luftstrom machen!“
Doch kurz bevor sie nach draußen gehen konnten, sahen sie, wie der Kelpie ihnen entgegen kam.
Er ritt genau auf die beiden zu. Er konnte einfach so über den Boden laufen und ignorierte das Wasser einfach. Das Klappern der Hufe wurde immer lauter.
Jetzt erreichte der Kelpie die beiden. Doch kurz bevor er die beiden überrannte,
sprang er und lief zurück in den Tempel. „Puuh... Da hatten wir nochmal Glück, Pikasi.“
Doch plötzlich hörten die beiden ein lautes Brüllen. Der Kelpie wurde verfolgt.
Die beiden erkannten einen... großen Frosch? Er kam immer näher geschwommen, bis
er schließlich im Tempel ankam. Er war groß. Er hatte eine grüne Haut,
Schwimmhäute zwischen Zehen und Fingern und ein affenähnliches Gesicht mit einem Schnabel.
In seinem Kopf war eine größere Delle, in der Wasser lag.
Er brüllte. Als er Pikasi und Sanyu sah, schoss er einen Wasserstrahl aus dem Schnabel und traf Sanyu. Pikasi konnte noch ausweichen und griff das Wesen mit einem Feuerball an.
Das Monster zeigte keine Schwäche und schoss Pikasi ebenfalls zurück.
Dann richtete sich Sanyu langsam wieder auf. Sie hob die Hand und lenkte einen großen Windsturm auf das Monster. Das Monster brüllte erneut und war immer noch nicht geschwächt.
So ging es eine ganze Zeit weiter und die Kräfte von Sanyu und Pikasi waren am Ende.
Da kam plötzlich die unbekannte Person. Erst jetzt aus der Nähe erkannte man,
das sie eine Frau war. Ihr Kelpie kam hinterher. Die Frau griff in die Satteltasche ihres
Kelpies und holte eine einfache Gurke heraus. Die wütende Bestie wurde sofort ruhig, sogar etwas kindlich, als es die Gurke sah. Die Frau warf die Gurke zu dem Monster, welches diese sofort fraß.
Dann verbeugte sie sich vor dem Monster. Dieses verbeugte sich ebenfalls aus Höflichkeit.
Dabei vergoss er das Wasser aus seiner Delle und fiel plötzlich hin.
Das Monster schrumpfte, bis es schließlich nur noch die Größe eines Frosches hatte.
Es versuchte, schnell zurück ins Wasser zu kommen, doch die Unbekannte zog einen Dolch
und tötete das Monster. „Oh mein Gott. Was war das für ein Ding?“, fragte sich Sanyu verwundert.
„Dies, meine Freunde, war ein Kappa. Es gibt sie zu oft in diesem Gewässer, jedoch liefern sie mit ihrem Wasser magische Kräfte. Sie haben eine Vorliebe für Gurken, deswegen hat meine Sakana immer welche in ihrer Satteltasche. Diese Kappas können nämlich sehr unangenehm werden, sind jedoch auch sehr dumm.“ Die Frau holte eine Flasche aus der Tasche und füllte sie mit dem Kappawasser. „Mein Kelpie lenkt die Kappas regelmäßig hier her, damit ich ihr Wasser stehlen kann. Er brachte euch ebenfalls her, denn ihr seid etwas Besonderes.
Ihr seid auserwählt, die Welt vor dem Bösen zu beschützen. Wir werden euch jetzt von hier wegbringen. Ich werde euch begleiten, Sanyu und Pikasi. Ach, ich bin übrigens Minami.“
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Story "Nadodon"   Do Nov 11, 2010 10:55 pm

Wie bereits im Chat gesagt finde ich die Geschichte sehr spannend. Und fantasievoll (bei mir ist das ein Kompliment, kein höfliches Wort für durchgeknallt oder so).
Irgenwie finde ich die ganze Geschichte... farbenfroh. Natürlich spielt sie in einer eigenen Welt, die sich stark von Tiranmar unterscheidet, aber das macht ja keinen Unterschied. Sag mal, die Welt hast du dir doch selbst ausgedacht, oder? Finde ich total cool. Allerdings sind mir einige Details noch unklar, aber das liegt sicher daran, dass es noch nicht fertig ist.
Der Schreibstil ist natürlich nicht druckreif (ist ja auch nur Hobby), aber es liest sich schon ganz nett. Würde gerne mehr hören und erfahren, ob die Fäden noch zusammenlaufen und was so passiert.

LG Tika

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Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
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BeitragThema: Re: Story "Nadodon"   Do Nov 11, 2010 11:13 pm

Also erstma danke für die Antwort Zunge rausstrecken
Also die Welt habe ich mri größtenteils selbst ausgedacht,
das Konzept basierte darauf, das die meisten Chara´s von verschiedenen
Personen ausgedacht wurden. Aber ich schreib halt alles.
Es ist klar, das es noch nicht ganz verständlich ist.
Nachdem es fertig ist, werde ich noch ein paar Details überarbeiten müssen,
da manche nicht in die Hintergründe eingeweiht sind.
Nunja, der Schreibstil.. kA Zunge rausstrecken vor allem in den 1. Kapiteln war das aber sehr schlimm.
Ich glaaube, das war die 1. Hälfte oder 1. Drittel oder so.
Ich will die möglichst schnell zusammenkommen lassen,
und dann wirds wahrscheinlich nicht mehr so lang bis zum Ende dauern ^^
joa ^^
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Story "Nadodon"

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