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 Nordeiswald

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Tika Erkan
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BeitragThema: Nordeiswald   Fr Dez 03, 2010 4:03 pm

Nordeiswald

Zwischen den Frostzinnen und den Falkenbergen erstreckt sich ein ausgedehntes Waldgebiet, das aufgrund seiner Lage im Norden Tiranmars und an den Hängen des Gebirges fast das ganze Jahr über im kalten Griff des Winters gefangen bleibt. Fichten und Tannen reihen sich dicht aneinander und graben ihre Wurzeln in den gefrorenen Boden. Die von einer dünnen Eisschicht umhüllten Zweige ragen wie gläserne Nadeln in den Himmel, während sich an den unteren Ästen Eiszapfen bilden. Dicker, weicher Schnee bedeckt Steine, Bäume und den Boden, sodass sich Äste und Zweige von der Last beschwert nach unten neigen. Oft ragen nur die spitzen von trockenen Grashalmen aus der Schicht heraus. Der Wind treibt sein Spiel mit den beständig fallenden Flocken und weht sie fort, um sie andernorst zu mächtigen Schneewehen zusammenzutragen. Nur wenige Tiere durchqueren den winterlichen Wald, darunter sind Hirsche, die unter der Schneedecke nach Gras suchen, kleine Nagetiere, die sich von Nüssen und Wurzeln ernähren, Krähen und Raben. Bären streifen nur selten durch den Wald, eher noch findet man die Fährten von Füchsen oder kleinen Wolfsrudeln. Wenn nicht der Wind in den Zweigen rauscht oder nachts das Heulen von Wölfen ertönt, ist es vollkommen still in dem erstarrten Wald. Nur im Hochsommer taut der Schnee ein wenig und gibt für wenigen Wochen seinen eisigen Griff auf, während der Wald aufatmet und Kräfte für den nächsten Winter sammelt.

_________________
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Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Anomandaris
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BeitragThema: Re: Nordeiswald   So März 13, 2011 11:48 pm

~ Einstiegspost ~

In den lichteren Gebieten des Waldes war der Schnee teilweise meterhoch, doch auch unter dem Schutz der Bäume war es alles andere als einfach, sich fortzubewegen. Wenigstens war es im Moment windstill.
Schweigend stapfte Anomandaris weiter, den schweren Leinenrucksack auf dem Rücken, während er Speer und Stab als Wanderstöcke nutzte. Einmal mehr dankte er dem Mantel für seinen magischen Schutz vor der tödlichen Kälte.
Vor mehr als zwei Wochen bereits hatte er die Akademie, die so lange sein Zuhause gewesen war, verlassen. Nicht selten wünschte der Halbelf sich zurück und erwischte sich bei der Frage, was er in der Zivilisation überhaupt wollte. Der umkehren tat er nicht. Ich muss aufhören, darüber nachzudenken. Diese Unsicherheit ist eine Schwäche.
Besser würde es sein, sich mit dem was noch kommen würde, auseinanderzusetzen. Die Ebene von Aviacarus hinter sich lassend, würde er sich in der Hafenstadt Somarintia ein Schiff über die Deltabucht suchen. Vermutlich nach Haldar.
Von dort müsste er sich noch einmal kurz durch die Wildnis schlagen, an den Ausläufern der Weissen Gipfel entlang und danach durch den Eskenwald, bis er Eskenwehr erreichten würde. Von da an dürfte es nicht mehr schwierig werden, Tarcon zu erreichen. Und dann?

Leichter Schneefall setzte ein und ließ den Wald sogar recht malerisch aussehen. Wenn man leise war, konnte man in der Ferne das Heulen einiger Wölfe hören - die Nacht war nicht mehr fern. Anomandaris blickte nach hinten. Die Spur die er hinterließ würde nun langsam zuschneien, aber darauf würde er sich nicht verlassen können. In der Nacht war der Wald noch viel gefährlicher.
Der Eiskristall des Stabs leuchtete sanft auf und verblasste dann wieder. Der Magier richtete den Blick nach vorne und schritt weiter.
Ja, und was dann? Es gab so viele Möglichkeiten in der Welt der Zivilisation, doch sie mochten ihm alle nicht so wirklich gefallen. Er könnte für Reisende den Führer durch verschneite Gegenden spielen oder als Zauberäffchen im Zirkus seine Künste vorführen. Ha! Anomandaris wollte nicht aussschließen, dass es soetwas tatsächlich gab.
Nunja, irgendwie zumindest würde auch er sich ein wenig Silber verdienen müssen.
Zwei Stunden später rastete der Halbelf für die Nacht. Ein Feuer würde er nicht entfachen, er legte sich einfach ohne großes Drumherum in eine Mulde im Schnee und deckte sich mit einigen Zweigen, die er vorher aufsammelte oder von den Tannen schnitt, zu. Ein natürlich Bett im Schnee gefiehl ihm. Dank dem Mantel und seiner Fähigkeiten als Eismagier war es manchmal sogar recht gemütlich ... in Anbetracht dessen fragte er sich ein weiteres Mal, wieso es ihn überhaupt ins Kaiserreich zog.

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Nordeiswald

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