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 Tore und Mauern

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Tika Erkan
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BeitragThema: Tore und Mauern   Mo Aug 03, 2009 4:30 pm

Tore und Mauern

Die Hauptstadt des Kaiserreichs ist die einzige große Stadt Tiranmars, die vollständig von einer Stadtmauer umgeben ist. Die Mauer besteht außen aus mächtigen Felsbrocken, innen ist sie mit Geröll und Kies gefüllt. Sie wird von Zinnen gekrönt und in regelmäßigen Abständen von Wachtürmen unterbrochen. Auf der Mauer patrouillieren in regelmäßigen Abständen Soldaten der Stadtwache. An der Mauer sind eiserne Fackelhalter angebracht, in denen Nachts Fackeln brennen, sodass kaum ein Teil der Mauer im Dunkeln liegt. Teile der Stadtmauer sind mit Kletterpflanzen und Ranken bewachsen, allerdings ist es trotzdem nahezu unmöglich, sie zu erklimmen. Außen vor der Mauer liegt ein Graben, der zwar nicht mit Wasser gefüllt, aber voller Gestrüpp ist. Dahinter befinden sich Felder und Obstgärten von Bauern, die in kleinen Hütten vor den Mauern Tarcons leben. Drei Tore öffnen sich in der Stadtmauer: Das Südtor im Süden der Stadt hat drei Torbögen und markiert den Beginn der Straße nach Kalmünde und ist das größte der Tore. Jeden Tag strömen zahlreiche Menschen in die Stadt und aus ihr heraus, vor allem Bauern, Händler und Reisende. Das zweite Tor ist das Stenvester Tor im Nordwesten, durch das eine Landstraße über Caëlyn bis nach Stenvest führt, das dritte ist das Brückentor, das im Nordosten direkt am Flusshafen liegt und von dem aus die Eskenwehrer Straße über eine Brücke nach Osten führt. Alle drei Tore sind von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet, danach werden die Fallgitter herunter gelassen, die Torflügel geschlossen und niemand wird mehr hereingelassen. An jedem Tor ist eine Gruppe Wächter postiert, die Reisende kontrollieren und Händlern den Zoll abnehmen. Begegnet ihnen ein Fremder, der den Eindruck erweckt, nicht ganz ehrbar zu sein, kann es vorkommen, dass er sich gründlich rechtfertigen muss, wer er ist, woher er kommt und was ihn nach Tarcon führt. Der größte Teil der Reisenden, welche die Tore durchqueren, wird allerdings nicht aufgehalten und findet sich schon bald mitten in den Straßen der Hauptstadt wieder.

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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Di Feb 22, 2011 9:03 pm

Von den Straßen Scarminthias...

Tika und Atralis traten auf das Tor zu. Inmitten der zahlreichen Menschen, welche die Hauptstadt betraten oder sie verließen, verschwanden sie fast. Tika blickte bewundernd zu den drei hohen Torbögen auf, von denen der mittlere der breiteste war. Sie quetschten sich an einigen Eselskarren vorbei und um den schwer beladenen Wagen eines Händlers, der mit den Wächtern zu feilschen versuchte. Als sie in den Schatten der mächtigen steinernen Tore eintauchten, wurde es einige Grad kühler.
"He!", rief eine Frau, die Tika versehentlich im Gedränge angestoßen hatte. "Verzeihung", sagte Tika, und konzentrierte sich wieder auf die Menschen um sie herum.
Einige Wächter, an deren Gürteln die Hefte von Langschwertern blitzen, beobachteten aufmerksam die Menge. Sie trugen Kettenhemden und rote Tuniken, auf denen silbern das Wappen Tarcons, ein Stadttor, eingestickt war. Sie warfen Tika nur einen kurzen Blick zu und nickten dann zum Zeichen, dass sie durchgehen könne.

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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Sa März 05, 2011 12:00 am

Leise seufzend betrachtete Berucas die beeindruckende Stadtmauer Tarcons während er seinen mittlerweile erschöpften Ballodair vorrantrieb und langsamen Schrittes auf das große Stadttor zuritt. Seit Anbeginn des Tages war er bereits in diesen verdammten Sattel unterwegs und seine Muskeln schmerzten mittlerweile unerträglich. Er freute sich jetzt schon auf einen gemütlichen Abend im Gasthaus "Zur Krone". Der Gedanke an einen schmackhaften Gänsebraten und einen teuren Krug Wein brachte seinen Magen zum Knurren. Außerdem würde er ein schönes, heißes Bad genießen und anschließend sich einen erholsamen Schlaf gönnen. Ein Schnauben durch die Nüstern Ballodairs riss ihn aus seinen Gedanken und er schaute auf ihn herab. Das arme Pferd hatte schon eine lange Tagesreise hinter sich und brauchte dringend Ruhe und Pflege. Er streichelte mit schlechtem Gewissen über den Hals des Tieres und konzentrierte sich anschließend wieder auf die vor ihn liegende Strasse. Je näher er dem Stadttor kam desto enger wurde es gleichzeitig auch auf der Strasse. Kutschen mit verschiedenen Handelswaren fuhren hindurch und wurden aufgehalten von Wachposten die skeptisch die Handelswaren begutachteten. Einige Menschen- manche zu Fuss, andere wiederrum zu Pferd- drängten sich an den Kutschen vorbei. Er schaute kurz zu den Wachposten rüber, die die Menschenmenge prüfend überblickte und hin und wieder nickten. Er lenkte Ballodair geschickt durch die Menschenmenge hindurch und schaute kurz zu dem Wachposten rüber der schließlich auch zur Bestätigung nickte. Während er durch das Tor trat suchte er bereits nach wegweisende Schildern.

zum Marktplatz...
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Atralis
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Kurzcharakteristik: Ruhiger Aviacarim mit schwarzen Flügeln, welcher so gut wie nie mit anderen redet und seine eigene Meinung zum Thema Richtig oder Falsch hat.

BeitragThema: Re: Tore und Mauern   So März 06, 2011 11:57 pm

Atralis trat auf das Tor zu, und in der Menschenmenge fühlte er sich nicht wirklich wohl. Er hatte das Gefühl, das ihn jeder anstarren würde. Seine Flügel waren ja nicht gerade unauffällig, aber die meisten waren eh mit was anderem beschäftigt.
Trotzdem wurde er das Gefühl nicht los.
"Weißt du, Tika... Mir ist das hier ein wenig unangenehm. Ich habe das Gefühl, das alle mich beobachten... Können wir nicht irgendeinen Ort hier aufsuchen, wo nicht ganz so viel los ist? Ich bin zwar freiwillig hier und wusste, worauf ich mich einlasse, aber trotzdem sind mir hier gerade zu viele Leute... "
Er quetschte sich durch die Menschenmenge, wo seine Flügel ein wenig im Weg waren. Schließlich erreichten sie das Tor, und während Tika von den Wächtern kontrolliert wurde, schlich Atralis einfach durchs Tor, ohne auf die Wachen zu achten.
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Mo März 07, 2011 9:20 am

Tika sah Atralis nachdenklich an. Natürlich musste er sich hier fremd vorkommen, immerhin war er kein Mensch, aber er schien doch ein ziemliches Problem mit all den Leuten zu haben.
"Hm... Naja, ich denke mal, wir suchen erst einmal ein Gasthaus auf. Dort wird es ruhiger sein. Was hälst du davon?"
Sie traten durch das Tor und fanden sich auf einer breiten, gepflasterten Straße wieder, die schnurgerade in die Stadt hineinführte und von hohen Fachwerkhäusern gesäumt wurde. Tika hielt Ausschau nach einem Schild über einer Tür, dass sie auf ein Gasthaus hinweisen würde, und tatsächlich entdeckte sie in einer Entfernung eine kleine Taverne, auf die sie nun zusteuert. Sylvester blieb auf ihrer Schulter sitzen, Ohren und Schnurrhaare zuckend, während er die Umgebung musterte.

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Atralis
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Mo März 07, 2011 1:53 pm

"Mh... Wenn du das meinst..."
Atralis folgte Tika einfach, während sie in Richtung einer Taverne läuft.
Er schaute sich um und war von den Gebäuden beeindruckt, jedoch fühlte er sich immernoch auf der großen Straße beobachtet. Er versuchte, sich zu beruhigen und die Umgebung nicht zu beachten. Er versuchte, an etwas anderes zu denken, bis sie bei der Taverne ankommen. Er überlegte, was sie nun mit Loghaire´s Geld anfangen würden, wo sie jetzt in Tarcon angekommen sind. Außerdem überlegte er, wo er einen Lehrmeister für seine dunkle Magie finden konnte, ohne das Tika von seiner magischen Begabung erfährt. Seit dem Unfall vor langer Zeit hatte er Angst vor seiner eigenen Magie, sie war zum Teil stärker, als er wollte, und er konnte sie nicht bändigen.
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Di März 08, 2011 9:14 pm

Tika steuerte zielstrebig durch die Menge auf die Taverne zu. Sie war dann doch etwas weiter entfernt, als auf den ersten Blick gedacht, doch nach einigen Minuten hatten sie das Gasthaus erreicht. Tika blickte auf und las den Namen auf dem Schild - Heldenrast.
"Sieh mal, das Gasthaus heißt 'Heldenrast'!", rief sie Atralis zu. Sie fand den Namen sehr sympathisch, und auch das solide Fachwerkhaus machte einen ehrbaren Namen. Eine kleine Holztreppe führte hinauf zum Eingang der Taverne.
'Ob hier viele Reisende und Abenteurer einkehren?', fragte Tika sich, über den Namen nachgrübelnd.
Sie erklomm die Holztreppe zur Eingangstür, während sie sich zu ihrem Reisegefährten umsah. "Atralis, kommst du?"
Dann öffnete sie die Tür, deren Holz mit den Jahren schon etwas nachgedunkelt war, während der Türknauf aus Messing jedoch sauber poliert war, und betrat das Gasthaus.

-> in die Taverne Heldenrast



[[outgame: okay, wir sind durch das Südtor gekommen, und die 'Heldenrast' ist im Norden der Stadt, aber das ist auch egal. Immerhin steht die Taverne ja nur stellvertretend für all die anderen]]

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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   So Mai 01, 2011 1:19 pm

[Am nordöstlichen Tor der Stadt, dem Brückentor, hinter dem die Ostbrücke über den Kalstrom führt]

Gwendolina von Stenvest trieb ihren Hengst an. Das Pferd, ein massiges, dunkelbraunes Tier, schnaubte und schüttelte seinen Kopf, während es sich einen Weg durch die Menge bahnte. Die breite Seilerstraße war voll von Stadtbewohnern und Reisenden, die über die Ostbrücke die Stadt betraten oder verließen, und der Hengst mochte keine Menschenmassen. Gwendolina hatte den Eindruck, dass er überhaupt nichts mochte, so unruhig und reizbar, wie er meist war.
Eine junge Frau mit einem Korb am Arm zog hastig ihr Kind beseite, damit es nicht unter die Hufe des Pferdes geriet, und die junge Ritterin auf seinem Rücken hob entschuldigend die Hand. Dann erreichte Gwen das Tor.
Die Wächter dort betrachteten eher gelangweilt die vorbeigehenden Leute, auch Paliona schenkten sie keine weitere Aufmerksamkeit. Die Ritterin zu Pferde jedoch grüßten sie freundlich.
"Seid gegrüßt", rief ihr einer der Wächter zu. "Wohin des Weges?"
"Erkentrutz", erwiderte die Ritterin und zügelte ihr Pferd. "Zum Turnier."
"Ah, zur Hochzeit? Spannende Sache. Wär auch gern dort, zum Zuschauen, aber die Pflicht..."
Er zuckte bedauernd mit den Schultern. "Nun ja, dann gute Reise, und möge Xerana mit Euch sein."
"Danke", erwiderte die Ritterin.

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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Di Mai 03, 2011 9:36 am

Der Zwerg biss herzhaft in einen Apfel den er sich gekauft hatte. Der Saft rann aus seinen Mundwinkeln und verschwand in seinem Bart. Er wartete auf Paliona die wohl etwas länger brauchte als er um sich mit Vorräten einzudeken. Er hatte sich etwas Brot und Trockenfleisch gekauft und ein Seil. Schliesslich konte man nie Wissen wann man es brauchte. Er schnürte sich gerade die Stiefel als eine Ritterin hoch zu Pferd seine Aufmerksamkeit erregte. Er ging auf sie zu und viel über seinen noch geöffneten Schnürsenkel. Als er sich fluchend wieder aufgerappelt hatte und den Stiefel verschürt hatte stand er vor das Pferd. "Seid gegrüsst, um was für eine Art Hochzeit geht es hier?" er war interessiert an den menschlichen Bräuchen und so lange Paliona nicht da war musste er sich die Zeit vertreiben. Du solltest aufhören ständig fremde anzusprechen. Sagte Simroth. Und du solltest aufhören mir stets zu sagen was ich tun und lassen soll. Gab Ferignur zurück.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Di Mai 03, 2011 2:28 pm

Paliona wurde kurz vor dem Tor von einer Reiterin überholt, die fast ein kleines Kind über den Haufen ritt. Sie überzeugte sich davon, das dem kleinen Mädchen nichts passiert war, bevor sie weiterging. Am Tor angekommen bemerkte sie, das Feringur bereits angekommen war. Er schien sich mit der Reiterin zu unterhalten, die vorhin ihr Pferd nicht vollkommen unter Kontrolle gehabt hatte. Scheinbar war die Frau auf dem Weg zum Turnier. Paliona meinte sich daran zu erinnern, das sie in Eskenwehr etwas von einer Hochzeitsfeierlichkeit gehört hatte. Das der Zwerg sich bereits nach der Hochzeit erkundigte gefiel Paliona sehr. Zwar war sie auf dem Weg nach Eskenwehr, aber sie musste ja nur ein Paket abliefern und hatte sonst auch nicht wirklich viel vor. Daher mochte es eine angenehme Abwechslung sein, sich die Feierlichkeiten anzusehen. Sie war noch niemals auf so einer großen Veranstaltung gewesen, bisher hatte die Söldnerin erst ein einziges Mal ein Turnier gesehen, das war ein großartiges Spektakel gewesen. Das einzige, was ihr nicht gefallen hatte, war, dass nur Edle zur Teilnahme berechtigt waren. Sie hätte sich gerne mal mit einem Ritter gemessen. Denn nur weil jemand in eine bessere Familie geboren war, konnte derjenige ja nicht automatisch besser kämpfen. Wahrscheinlich war die Regelung dieses Mal ähnlich, aber zumindest würde man auf die Sieger wetten können und auch das war spannend. Sie stellte sich an die Seite des Zwerges und nickte ihm still zu. Gespannt wartete sie darauf, ob die Ritterin ihrem Begleiter antworten würde.
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Di Mai 03, 2011 6:26 pm

Gerade wollte Gwendolina ihrem Pferd die Sporen geben, um in westlicher Richtung davon zu preschen, als sie plötzlich von jemanden angesprochen wurde.
"Seid gegrüsst, um was für eine Art Hochzeit geht es hier?", fragte eine männliche Stimme irgendwo vor ihrem linken Knie - jedenfalls erschien es ihr so. Sie blickte verwundert nach unten und sah vor sich einen Zwerg, der zweifelsfrei als solcher zu erkennen war, betrachtete man seine Statur und seinen üppigen Bartwuchs. Er hielt in der Hand einen angebissenen Apfel und sah interessiert zu Gwen hinauf.
"Wie bitte?", erwiderte sie. "Oh, die Hochzeit. Ihr habt noch nicht davon gehört? Ein Edelmann, Cadran von Erkentrutz, lädt auf die Burg seiner Familie, um dort seine bevorstehende Hochzeit zu feiern."
Einer der Stadtwächter, der das Gespräch mit angehört hatte, mischte sich ein, interessiert an einer Abwechslung von seinem Alltag. "Man hört, der junge Herr sei ein aufrechter Bursche, ganz edler Ritter, und auch nicht schlecht anzusehen. Die Braut kann sich sehr glücklich schätzen."
Der andere Wächter daneben grummelte etwas, was sich aber nicht verstehen ließ.
Gwendolina sah zu dem Zwerg herab, zu dem sich gerade noch eine andere Frau gesellte, um zu sehen, ob er das Gespräch noch fortsetzen wollte - andernfalls würde sie eilig aufbrechen, denn sie musste rechtzeitig auf Erkentrutz sein. Ihr Hengst scharrte nervös mit den Hufen.
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Mi Mai 04, 2011 10:30 am

"Ich danke euch." sagte der Zwerg und wandte sich an die eben angekommene Paliona. "Was meint ihr? Wollen wir uns das Turnier anschauen wenn wir euer Paket abgeliefert haben? Ich würde mich sehr dafür interessieren." Ich würde mich dafür interessiern wer dir einen Mord in die Schuhe schieben will. Simroth machte keinen Heel daraus dass er nicht glücklich war über die Reise nach Eskenwehr. "Kann ich auch am Turnier teilnehmen?" fragte er die Ritterin. Ein wenig Übung konnte ihm nicht schaden und den meisten Menschen war er im Kampf wahrscheinlich ebenbürtig wenn nicht gar überlegen.
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Mi Mai 04, 2011 1:02 pm

"Kann ich auch an dem Turnier teilnehmen?", fragte der Zwerg, woraufhin sich die Stadtwächter und die Ritterin ansahen. Dann brachen sie in Lachen aus.
Während Gwendolina recht schnell wieder ernst wurde, konnte der Wächter gar nicht an sich halten. Irgendwann sagte er, noch immer lachend: "Verzeiht, werter Herr, aber die Vorstellung an sich ist zu komisch."
"Ihr könntet wohl teilnehmen", informierte Gwendolina den Zwerg lächelnd und strich sich eine Strähne ihres braunen Haares aus der Stirn, die sich aus ihrem Pferdeschwanz gelöst hatte. "Aber gewinnen könntet Ihr nicht. Zumindest nicht den Preis in Empfang nehmen. Denn, Ihr müsst wissen, der junge Herr Cadran möchte wohl eine Hochzeit veranstalten, doch seine Braut steht noch nicht fest. Daher veranstaltet er auf Burg Erkentrutz ein Turnier, auf dem sowohl die Kampfkünste als auch andere Fähigkeiten der Kandidatinnen überprüft werden, um eine geeignete Gemahlin zu finden. Natürlich können auch andere Ritter und Adlige, vermutlich auch ihr, an dem Turnier teilnehmen, nur bleibt ihnen der Hauptpreis verwehrt.
Aber ich muss jetzt wirklich weiter, denn ich muss rechtzeitig auf Burg Erkentrutz sein, um mich anzumelden. Gehabt Euch wohl."
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Feringur
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Mi Mai 04, 2011 7:51 pm

Der Zwerg hörte die Worte mit Entzücken. "Habt ihr gehört? Ich kann am Turnier teilnehmen. Ich will doch gar nicht heiraten, ich will nur sehen wie gut ich bin." Sagte er an Paliona gewandt. Die Ritterin gab ihrem Pferd die Sporen. "Was meint ihr? Soll ich teilnehmen?" fragte er die Söldnerin. Ich finde immernoch wir sollten zum Gebirge zurückkehren. Sagte Simroth. Und ich denke du solltest den Kiefer ruhig halten, mich nach Erkentrutz begleiten und mich beim Turnier moralisch unterstützen. gab Feringur zurück.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Do Mai 05, 2011 10:22 am

Erstaunt hörte Palona den Worten der Reiterin zu. Jemand suchte sich seine zukünftige Ehefrau durch ein Turnier aus, wie seltsam. Sie freute sich darüber, das Feringur auch gerne zum Turnier wollte und auch, das eine Teilnahme wohl gestattet war, hörte sie gern. "Sicher solltet Ihr mitmachen, ich würde ja selbst gerne sehen, wie gut ich bin, aber ich fürchte als Frau teilzunehmen und dann nicht heiraten zu wollen, wäre ziemlich unhöflich, oder was denkt ihr? Andererseits große Chancen zu gewinnen habe ich ja sicher nicht. Also könnte ich ja vielleicht auch mitmachen. Naja selbst wenn das nicht geht, kann man sicher auf die Kämpfe wetten und auch das finde ich ziemlich spannend." Sie lächelte heute zum ersten Mal fröhlich. Nun hatte sie doch etwas, durch das sie sich ein wenig von Berucas ablenken konnte. Noch immer überlegte sie, ob es nicht besser gewesen wäre, zu warten, bis er auch erwacht war. Aber sie war sich nicht sicher, ob sie es dann noch geschafft hätte, die Stadt zu verlassen. Und wer wusste schon, ob er nicht insgeheim froh darüber war, das sie fort gegangen war, immerhin hatte er nicht einmal angeboten, sie zu begleiten. Es war nicht unwahrscheinlich, das ihr Interesse an ihm viel größer, als seins an ihr gewesen war.
"Lasst uns aufbrechen Feringur, ich will schnell das Päckchen abgeben, bevor wir zu dem Turnier gehen. Oder sollten wir zuerst zu dem Turnier gehen? Das Päckchen eilt nicht sonderlich und ich würde das Fest ungern verpassen."
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Fr Mai 06, 2011 7:19 am

Ritterin Gwendolina nickte den beiden und dem Wächter noch einmal kurz zu, dann presste sie die Fersen in die Seiten ihres nervösen Hengstes, um ihn anzutreiben. Das Ross wieherte und schüttelte sich, erhob sich sogar ganz kurz auf die Hinterbeine und wollte steigen, doch die Ritterin presste sich fest auf seinen Rücken und gab die Sporen, sodass der Hengst in wilder Jagd davon preschte und es nur die jahrelange Übung war, welche es der Ritterin ermöglichte, nicht herabzufallen. Das dunkelbraune Pferd jagte die Landstraße den Osten entlang und war nicht viel später in einer Staubwolke verschwunden.
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Fr Mai 06, 2011 9:47 am

"Ach wenn wir uns beeilen sind wir in da bevor das Turnier begonnen hat. Ihr könnt euer Päckchen abgeben und ich mich als Teilnehmer eintragen lassen. Ihr solltet auch teilnehmen. Es wäre erheiternd wenn ihr gewinnen würdet und den Prinzen heiraten müsstet. Ich glaube der Magier würde nach Eskentrutz fliegen um euch zu befreien." sagte der Zwerg und fing an zu lachen. Er wandte sich der staubigen Strasse zu auf der die Ritterin als kleiner Punkt in weiter Ferne auszumachen war und ohne ein weiteres Wort zu verlieren schritt er aus. Die Söldnerin folgte ihm. "Wisst ihr ein Teil von mir sagt mir dass ich zurück gehen und den Mord aufklären soll, aber ein anderer sagt mir, dass sich dieses Problem von selbst löst. Versteht ihr? Ich kann mir nicht vorstellen wer zu so einer Tat fähig ist."
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Fr Mai 06, 2011 12:13 pm

Paliona wanderte neben dem Zwerg her. Seine Verbannung schien ihn sehr zu beschäftigen, das konnte sie nachempfinden. Sich von den Raben zu lösen war ihr auch schwergefallen. Sie waren alles an Familie gewesen, an das sie sich erinnern konnte. Allerdings war sie aus freien Stücken gegangen, wie schlimm mochte es sein, wenn man gezwungen wurde zu verschwinden.
"Denkt nicht zuviel darüber nach Feringur, wenn ihr zurückkehrtet würde man Euch doch töten, oder laufen Verbannungen bei Zwergen anders? Und mit Eurem Tod könnt ihr Eure Unschuld nicht beweisen. Vielleicht solltet ihr das ganze anders angehen. Gibt es nicht andere Zwerge, die in der Welt der Menschen leben? Vielleicht könnt ihr von denen erst einmal Neuigkeiten erfahren. Wenn jemand so gegen Euch handelt, müsste derjenige doch davon profitiert haben, ansonsten würde die ganze Aktion keinen Sinn ergeben. Also solltet ihr zuerst vorsichtig in Erfahrung bringen, wer alles von Eurer Verbannung profitieren konnte. Danach können wir weiterüberlegen, oder was meint ihr? Vielleicht können wir auch herausfinden, was damals genau geschehen ist. Ich denke ihr solltet erst zurückgehen, wenn sich das Risiko lohnt, wenn ihr wisst wonach ihr suchen müsst, falls ihr versteht, was ich meine. Ohne Beweise lauft ihr ja doch nur in Euren Tod und wem wäre damit geholfen?" Sie gingen die Straße entlang, die auch die Ritterin genommen hatte, das Wetter war gut und Paliona empfand die Gegenwart des Zwerges mittlerweile als angenehm. Das merkwürdige Gefühl am Abend zuvor hatte sicher an dem hinterhältigen Angriff gelegen. Der Schlaf hatte dieses Gefühl vertrieben und der Tag heute versprach langsam besser zu werden. Die Söldnerin war gern unterwegs und konnte so all ihre Probleme für eine Weile vergessen. Wer mochte schon sagen, welche davon überhaupt noch vorhanden waren, wenn sie zurückkehrte.
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Sa Mai 07, 2011 2:26 pm

"Nein nein ihr habt recht was meinen Tod angeht. Ich sollte nicht mehr darüber nachdenken Tharekk wird schon wissen was er tut. Ich könnte ohnehin nicht zurückkehren. Ich schulde einer guten Freundin noch ein Schwert" sagte er augenzwinkernd. Seine Laune hatte sich bereits wieder gehoben und er dachte nicht mehr an den Mord. "Eigentlich gibt es nicht viele Zwerge die an der Oberfläche leben. Ich würde mich aber freuen sollten wir einen sehen." fügte er hinzu.
"Ihr seht bedrückt aus. Ist es wegen dem Magier?" fragte der Zwerg der den gesenkten Blick der Söldnerin bemerkt hatte.
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   So Mai 08, 2011 11:08 am

Paliona blickte den Zwerg an und lächelte leicht dabei."Es ist nicht nur das, mein Leben läuft immer ein wenig chaotisch ab, falls ihr versteht, was ich meine. Immer passiert etwas und meist ist es nichts besonders angenehmes. Aber das geht sicher allen Leuten so, ich will Euch damit nicht langweilen. Gestern hatte ich mich auf ein paar ruhige Tage gefreut, aber die hatte ich mir anders vorgestellt, als wieder durch die Gegend zu wandern. Obwohl es natürlich kaum etwas ruhigeres gibt." Sie streckte sich und blinzelte in die Sonne die auf sie hinabschien.
"Aber andererseits, das Wetter ist gut. Zwei gut gerüsteten Reisenden wie uns, sollte kaum etwas passieren können und die Straße liegt vor uns. Viel besser könnte ich mir mein Leben auch nicht vorstellen. Wenn ich an andere Frauen denke, die zuhause eingesperrt sind, mit einem nörgelnden Ehemann und einem Haufen quengeliger Kinder, dann habe ich es doch ganz gut getroffen. Außerdem habe ich festgestellt, das die meisten Personen, die man um ihr Leben beneidet, in Wirklichkeit auch kein so angenehmes Leben führen. Und das mit dem Magier, wird sich schon einrenken. So oder auch so, ist es für mich auf diese Art und Weise am wenigstens schmerzhaft. Die Entscheidung liegt bei ihm und wie die Entscheidung ausfällt kann ich mir ja bereits denken, also warum sollte ich mir darüber nun schon den Kopf zerbrechen. Ändern kann ich es ja doch nicht."
Sie schritt weiter aus, um die Stadt schneller hinter sich zu lassen. Je mehr Abstand sie zu Berucas gewann, desto leichter würde es ihr sicher fallen, an andere Dinge zu denken.
"Los Herr Zwerg, lasst uns noch ein paar Meilen hinter uns bringen, bevor wir rasten."

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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Fr Jun 10, 2011 4:54 pm

Es war nicht weit vom Hafen bis zum Brückentor und die Siri hielt sogleich ausschau nach dem alten Mann und anderen Gauklern, Künstlern und Musikern. Sie sollten nicht allzuschwer zwischen den anderen Menschen zu finden sein.
Nyranja war gespannt, wie sie bei den anderen ankommen würde. Sie war schon öfter auf 'Kollegen' gestoßen die ihre Art nicht verstanden oder mochten.
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Do Jun 16, 2011 3:06 pm

Der Geschichtenerzähler stand im Schatten eines der beiden massigen Türme, der zusammen mit seinem Gegenstück das Tor begrenzte. Um ihn herum hatte sich eine kleine Gruppe von Angehörigen des fahrenden Volkes gesammelt, darunter ein Mann mit nacktem Oberkörper und langem blondem Haar, unter dessen Haut sich kräftige Muskelstränge abzeichneten und der auf dem Rücken einige Stäbe mit dicken Ballen an den Enden trug. Offenbar handelte es sich um Fackeln. Neben ihm stand eine junge Frau in einem langen, von langen Reisen schon etwas verstaubten Gewand, die gerade ihre Handharfe stimmte, während sich ein anderer Mann in einem langen Mantel eher im Hintergrund hielt und gerade ein paar Worte mit dem alten Erzähler wechselte. Das kleine Mädchen war auch dabei, und als sie Mincetus entdeckte, rief sie an den Geschichtenerzähler gewandt: "Sieh mal, der geflügelte Mann, der singt!"
Er wandte sich um und trat auf die beiden Neuankömmlinge zu. "Ah, Ihr seid gekommen. Das freut mich."
Seine grauen Augen musterten die beiden forschend, aber auch wohlwollend. "Und, habt Ihr Euch schon überlegt, ob Ihr uns auf unserer Reise begleiten wollt? Wir wären sehr froh über etwas Verstärkung."
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Sa Jun 18, 2011 9:51 pm

"Sicher, darum bin ich ja hier!" grinste Nyranja und Tatami gab wie zustimmende Geräusche von sich. "Mein Begleiter hier, möchte gerne mehr über das Leben der Menschen lernen und findet das eine kleine Reise da ganz gut dazu passt. - Wenn ihr nichts gegen ein wenig zu wohl klingende Worte habt, wird euch sein Gesang sicher gefallen."
Die Gauklerin lachte fröhlich und eine Flamme erschien auf ihrer Handfläche. Im nächsten Moment verwandelte sie sich in Schmetterlinge, die sich in den Himmel erhoben. Das war einfach eine ihrer lieblings Illusionen und sie kam eigendlich immer gut an, ob nun in größerem Umfang oder im kleinen.
In höhe des zweiten Stockwerkes der Häuser verwandelten sich die Schmetterlinge in glimmende Sternchen, welche herabschwebten.
Die Siri bemerkte den Blick des Mädchens, welcher staunend erst den Schmetterlingen dann den Sternchen folgte.
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Mincentus Arbendos
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Di Jun 21, 2011 10:56 am

Mincentus schmunzelte als er die Worte der Siri hörte und nickte. "Sie hat recht. Darum werde auch ich mitkommen. Ich denke das ganze kann nicht schaden." Dann beobachtete er erstaunt die Vorstellung der Siri. Feuer, Schmetterlinge und Sternchen. Eine interessante Schaustellung, dass kann man schon sagen. Er nickte anerkannt "Eine wahrlich gute Voirstellung Nyranja. Ihr seid wirklich talentiert. Ich bin gespannt was ihr sonst noch für Künste beweisen werdet." Dann bemerkte er das Mädchen von vorher. Er lächelte ihr zu.

"Hallo meine Kleine. So sieht man sich wieder.
Und ja der geflügelte Mann, der singt Lieder.

Wie ein Vogel im Käfig, doch nun befreit,
deshalb ist er nun auch zum Singen bereit."
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BeitragThema: Re: Tore und Mauern   Fr Jun 24, 2011 11:04 pm

[hey ihr beiden, tut mir furchtbar Leid, dass ich nicht geantwortet habe, aber mir wurde hier kein neuer Beitrag angezeigt (wohl weil ich zwischendurch noch mal on war, während er schon existierte, ich ihn aber zu dem Zeitpunkt nicht gelesen habe) und daher hab ich nicht gesehen, dass hier gepostet wurde. Werde mich besser drauf konzentrieren Zwinkern ]


"Nicht schlecht", musster der Geschichtenerzähler zugeben, während er die kleine Demonstration Efyriels beobachtete. "Das wird den Leuten gefallen. Nun, ich denke, dann sind wir uns einig."
Er sah zu dem Mädchen hinüber, das probeweise eine Hand unter einen der Funken hielt, um zu sehen, ob er hindurchfallen oder darauf landen würde, und lächelte, als das Mädchen etwas enttäuscht feststellen musste, dass der kleine Stern durch ihre Hand glitt und langsam verblasste.
"Nun, nachdem die Kosten für Unterkünfte und ähnliches gezahlt sind, teilen wir unsere Einnahmen zu gleichen Teilen untereinander auf, und wir erwarten auch, dass sich alle so viel Mühe geben, wie sie können. Ich bin sicher, das wird kein Problem sein. Ich stelle euch nur kurz den anderen vor."
Der Rest der Gruppe kam herbei, und der alte Geschichtenerzähler deutete der Reihe nach auf sie. "Sivan, unser Flammenzähmer."
Der kräftige blonde Mann mit dem nackten Oberkörper, der auf dem Rücken Fackeln trug, nickte ihnen zu.
"Varena, unsere Bardin. Ihre Großmutter war eine Elfe."
Die Frau im Kleid mit der Harfe lächelte die Neuankömmlinge an. "Zumindest hat mir meine Mutter das immer erzählt", fügte sie hinzu.
Der Geschichtenerzähler wandte sich dem nächsten zu: "Und Cayad, Gaukler und Schwerttänzer."
Der Mann in dunklem Gewand nickte nur ernst.
"Er ist nicht sehr gesprächig und nicht gerade ein Witzbold, aber an Geschicklichkeit kann ihm keiner das Wasser reichen. Dann haben wir hier noch Miria, unsere kleine Artistin..."
Das Mädchen warf ihm einen vorwurfsvollen Blick zu.
"Nun, klein ist sie nichtmehr", korrigierte sich der Geschichtenerzähler lächelnd. "Unsere junge Artistin also. Und mein Name ist Gavalt, aber die meisten nennen mich 'Der Alte' oder 'Der Erzähler'. Wollt Ihr Euch noch allen vorstellen?"
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Tore und Mauern

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