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 Straßen der Stadt

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Tika Erkan
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BeitragThema: Straßen der Stadt   Mo Aug 03, 2009 4:30 pm

Straßen

Die Straßen der Stadt Tarcon sind voller Leben. Egal, ob man sich am Flusshafen, vor dem Kaiserlichen Palast oder in den engen Gassen im Norden der Stadt befindet: Es herrscht immer dichtes Gedränge in den Straßen, und man trifft auf eine bunte Mischung verschiedener Menschen und Nichtmenschen. Die meisten Magier und Geweihten sieht man im Süden der Stadt, wo sich die Magierakademie und die Tempel von Isisha und Xerana befinden, während man auf Krieger und reiche Stadtadlige im Zentrum der Stadt trifft, nahe der Kriegerakademie und des kaiserlichen Palastes. Im Süden und im Zentrum der Stadt sind die gepflasterten Straßen meist breit genug für zwei Karren nebeneinander, auch wenn der Platz durch Marktstände und die Auslagen von Handwerkern und Ladenbesitzern erheblich verkleinert wird. Im Norden der Stadt sind die Straßen nicht weniger belebt, aber meist enger und verwinkelter, denn hier befindet sich das ältere Viertel der Stadt. In Tarcon kann man nahezu alles kaufen: Von Gewändern und Hüten über heiße Teigfladen mit Käse bis zu goldenen Ohrringen mit Glassteinen. In Läden bieten Weber, Schreiner, Goldschmiede, Glasbläser, Töpfer und zahllosen andere Handwerker ihre Waren an, nicht zu vergessen natürlich die Bäcker, Fleischer und Gemüsehändler. Die Häuser zu beiden Seiten der Straßen sind oft drei Stockwerke hoch. Am Stadtrand sind die meisten aus Fachwerk erbaut, im Stadtzentrum aus Stein. Die obersten Stockwerke sind immer etwas breiter als die unteren, sodass sich die Häuser über die Straßen neigen und fast alles Licht verschlucken. Zwischen den Häusern spannen sich oft Wäscheleinen, und manchmal springen Katzen - oder Diebe auf der Flucht - von einem Dach zum nächsten. In den Hinterhöfen der Häuser findet man oft schlafende Hunde, einen Brunnen und ein paar Hühner, und manche Bewohner der Stadt halten sich auch eine Ziege oder ein Schwein hinter ihrem Haus. Die Straßen leeren sich auch nachts kaum, und trotz der tatkräftigen Bemühungen der Stadtwächter, die durch die Gassen patrouillieren und nach dem Rechten sehen, muss jeder selbst auf seinen Geldbeutel achtgeben, denn Taschendiebe und sogar Straßenräuber gibt es in jeder größeren Stadt. Für Landbewohner, die zum ersten Mal eine Stadt betreten, wirkt Tarcon wie ein Labyrinth voller Wunder, und selbst Einheimische verlaufen sich manchmal in fremden Stadtteilen. Rund um die Uhr ist die Stadt voll von Geräuschen und Gerüchen, die durch das Zusammenleben zahlreicher Menschen entstehen: Die Atmosphäre einer großen, lebendigen Stadt.

_________________
Wer für Tiranmar voten möchte, kann das hier und hier tun. =)


Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Naantol
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Feb 05, 2011 9:37 pm

Fortsetzung vom Marktplatz

Naantol sah die Siri in einer Straße verschwinden.
'Gut damit wäre ich sie los und ich habe eine redefreudige Frau mehr an mir dran hängen.' dachte er bei sich. Er ging an der Gasse vorrüber, in der sie verschwunden war und bog in die nächste ein. Er streunte ein wenig durch die Gassen, doch es geschah nichts spannendes und auch den Typen von vorhin fand er nicht wieder.
War ihm jedoch auch recht so, musste er sich nicht mit fremden Problemen herrum schlagen.
Auf einmal klangen traurige Flötenklänge durch die Gassen zu ihm rüber.
Da links und rechts der Straße etwas größere Häuser standen, lief er in einen Hinterhof, sprang auf eine Kiste und von dort über ein Fenstersims aufs Dach. Dann folgte er den Geräuschen der Flöte, bis er irgendwann über einer Straße stand, aus der die Klänge zu ihm hinauf klangen.
Er schaute in die Gasse hinunter und sah zu seinem erschrecken die Siri, wie sie auf einer Kiste saß und betrübt ihre Flöte bespielte.
Nach dem Streich vom Platz, wollte er ihr auch einen Streich spielen, nahm einen kleinen Stein auf und ließ ihn vom Dach fallen. Gespannt schaute er dem Stein hinterher. Als er sich versichert hatte, dass er die Siri treffen würde, zog er den Kopf wieder zurück, um nicht entdeckt zu werden.


Zuletzt von Naantol am Sa Feb 05, 2011 11:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Feb 05, 2011 10:06 pm

Ein Schrei entfuhr Nyranja, als sie etwas unerwartet auf der Schulter traf. Nicht das es besonders weh getan hätte, aber erschrocken war sie doch. Sofort sprang sie auf und sah an dem Haus hinter ihr hinauf. Na diesem Spassvogel würde sie zeigen was es hieß eine Siri wie sie zu ärgern. Eine solche Hauswand stellte kein wirkliches Hinderniss für sie dar. Sie war schließlich eine geübte Akrobatin. Mit einem raschen Blick versicherte sie sich, dass gerade keiner zusah, dann stand sie auch schon auf der Kiste. Mit einem Sprung brachte sie sich in die Lage nach dem Balken zu greifen, der das Dach stützte. Dann schlang sie die Arme darum und schwang sich so, dass sie genügend Schwung bekam um auf dem Dach zu landen.
Tatami hatte es da einfacher, er kletterte flink über kleine Absätze und erreichte so schnell das Dach.

Als sie jedoch sah, wer sich hier verbarg, kam sie ins Straucheln und musste sich an den Ziegeln abstützen. "Was!? - Das hätte ich mir ja denken können! Was soll das eigentlich? Ihr seid wirklich ein unglaublicher Plagegeist! - Wenn ich das gewusst hätte... Ich hätte euch noch viel mehr missachtet als ihr mich!"
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Feb 05, 2011 10:15 pm

Als er den Schrei hörte, huschte für einen kurzen Moment ein zufriedenes Lächeln über sein Gesicht. Er wollte schon aufstehen und sich abwenden, da sprang die Siri auf einmal über die Dachkante, dicht gefolgt von ihrem Frettchen.
Als sie ihn sah, strauchelte sie kurz, doch stützte sie sich an den Zigeln ab und schaute ihn an.
Nachdem sie den ersten Moment der Überraschung überwunden hatte, verfiel sie direkt wieder in ihre geliebte Redseligkeit. So hatte Naantol sich das nicht vorgestellt.
Schnell schaute er an ihr vorbei und als er sah, dass das nächste Haus nicht sonderlich weit entfernt war, schob er sie kurzerhand zur Seite, machte einen Satz zum nächsten Dach und lief davon.
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Feb 05, 2011 10:35 pm

"He! Ihr seid mir noch eine Antwort schuldig!" Mit einem Salto landete sie in der Gasse und schickte Tatami das nächste Gebäude hinauf, dem Kerl zu folgen. Dann lief sie in die nächste Straße und folgte ihm. Auf dem Dach kam das Frettchen mindestens genau so schnell vorann wie der Mann. Als sie einen Hinterhof erreichte, in den eine Feuerleiter hinab reichte nutzte sie wieder die selbe Technik und erreichte so das Dach. Unter ihr schimpfte eine Männerstimme, doch da war sie schon oben und sah sich um. Natürlich hatte sie Glück gahabt, dass das Tor gerade offen gestanden hatte, aber etwas Glück gehörte eben auch dazu.
Doch konnte sie keine schwarz gekleidete Gestalt erkennen. Auch Tatami konnte sie nicht ausmachen, war sich aber sicher das er auf diesem Dach gewesen war.

Sie zog schnell ihre Flöte hervor und spielte einen Triller. Bei diesem Geräusch richtete Tatami sich auf und stieß einige Pfeiftöne aus. Doch konnte sie ihn immer noch nicht erblicken. Da flatterten einige Vögel aufgeregt davon. Erfreut schlug sie diese Richtung ein. Erstaunt stellte sie fest, dass der Mann gar nicht mehr weit entfernt war.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Feb 05, 2011 10:43 pm

Nachdem er ein paar Schritte gelaufen war, warf er einen kurzen Blick über die Schulter. Die Frau war verschwunden. Scheinbar konnte sie ihm nicht folgen. Gerade wollte er wieder langsamer werden, da sah er eine Bewegung.
Das Frettchen der Frau folgte ihm und somit würde er sicherlich auch die Frau bald wieder sehen.
So lief er schnell weiter, sprang von einem Dach zum anderen und suchte nach einer geeigneten Stelle, die Dächer wieder zu verlassen.
Auf einmal hörte er ein paar Töne aus der Flöte. Scheinbar war die Frau auf die Dächer zurück gekehrt und suchte nach ihm und ihrem Frettchen.
Das Frettchen blieb kurz stehen um zu antworten.
Naantol lief schnell weiter. Vielleicht hatte er jetzt Chancen, dieses Duo wieder los zu werden.
Zwei Dächer weiter, sah er dann die Gelegenheit in einem Innenhof eines Gebäudekomplexes lag ein kleiner Haufen Heu herrum. Direkt daneben war ein kleiner Schuppen. Schnell war Naantol vom Dach des Gebäudes über den kleinen Schuppen ins Heu gesprungen und rannte zum Torbogen hinüber, der ihn wieder zur Straße führen würde.
Im Schatten des Torbogens blieb er kurz stehen und schaute zurück.
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Feb 05, 2011 11:16 pm

Kekernd sah das Frettchen Naantol hinterher und wartete auf Nyranja. Diese hatte das Verschwinden des Mannes vom Dach registriert und sah sich sogleich nach einer anderen Möglichkeit um nach unten zu gelangen. Ein Fenster unter ihr öffnete sich gerade in diesem Moment und es wurde ein Kübel Wasser nach draußen gekippt. Sogleich legte sie sich aufs Dach und sah nach unten.
"Entschuldigt, dürft ich durch ihr Fenster und ihr Treppenhaus nach unten steigen?" fragte sie in gebildetst klingendem Ton.
Die Frau sah sie sprachlos an und lachte dann los: "Aber sicher, was macht ihr denn dort oben?"
"Ich wurde von einem wütenden Hund gejagt und flüchtete eine Feuerleiter hinauf. Nun suche ich eine Möglichkeit wieder herab zu kommen."
"Dann kommt, wenn ihr denn könnt."
"Tretet bitte ein Stück vom Fenster zurück und bitte erschreckt nicht." Dann schwang sie sich direkt vom Dach durch das Fenster ins Zimmer.
"Habt vielen Dank!" sie verneigte sich vor der leicht drallen Frau, welche ihr bewundernd Aplaudierte. "Ihr seid eine Gauklerin?"
"Ja, vielen Dank noch einmal für eure Freundlichkeit. Ohne eure Hilfe müsste ich noch lange suchen wie ich hier wieder herab komme."
Dann spazierte sie gemütlich die Treppen hinab.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Feb 05, 2011 11:27 pm

Er wartete noch einen kurzen Moment und schaute zurück zum Dach, auf dem er so eben noch gestanden hatte.
Nichts bewegte sich und auch das Frettchen war nirgends zu sehen. Sollte er sie also doch wieder los geworden sein? Was für ein Glück.
Erleichtert drehte er sich zur Straße und trat hinaus. Ein Blick nach Links und Rechts, doch die Siri war nicht zu sehen.
So wandte er sich nach rechts, weil er in dieser Richtung den Marktplatz im Kopf hatte und genau zu diesem wollte er nun zurück kehren.

Weiter auf dem Marktplatz


Zuletzt von Naantol am Mo Feb 07, 2011 5:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Feb 05, 2011 11:37 pm

Nyranja bedankte sich noch einmal überschwänglich bei der Frau und beschloss, dass sie keine Antwort mehr von dem Kerl wollte. Doch als sie aus der Tür trat sah sie genau den ein gutes Stück entfernt genau in die Richtung gehen, die auch die ihre war. Sie zuckte mit den Schultern, lud Tata auf ihre Schulter und ging weiter. Wenn es denn noch einmal zu einer Begegnung kommen sollte...
Sie würde es vermutlich weniger stören wie ihn. Er schien ja offensichtlich nun endgültig genug zu haben. aber warum er vor ihr davon gelaufen war, war eine gute Frage. Kurzerhand beschloss sie ein Spottlied auf einen mutigen Mann zu dichten, der vor einer kleinen Frau weg lief. Sie summte vor sich hin und spann in Gedanken einen Text dazu. Dabei lag ein breiten greinsen auf ihrem Gesicht. Die Traurigkeit von zuvor war wie weg gewischt.

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Mincentus Arbendos
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Feb 06, 2011 10:40 am

Wärend sich in der größten Stadt des Kaiserreichs und Tiranmars eine recht interessante Verfolgungsjagd über die Dächer und durch die Straßen der Stadt ereignete, machte sich vor der Stadt eine andere Gestalt zu schaffen. Es war ein Aviacarim, der gerade landete um die Stadt zu betreten. Wen er in einer Menschlichen Stadt unterwegs war würde er nicht fliegen. Er mischte sich unters Volk. Das war seiner Ansicht nach der einzige Weg, die Kultur und Kunst eines Volkes zu verstehen. So streifte er seine feinen Kleider zurecht und grüßte die Wachen am Tor mit einem Verneigung, ehe er die Stadt betratt. Er blickte sich um. Das war also Tarcon. Die große Stadt im Kaiserreich. Es war wahrlich fazinierend. Er atmete einmal tief durch, doch verzog leicht das Gesicht. Nun an den Geruch müsste er sich gewöhnen. Er war an den Geruch der freien und sauberen Lüfte seiner Heimat gewöhnt. Es war eine gewaltige Umstellung. Aber damit musste man wohl leben. Wärend er also nun langsam auf den Marktplatz zuschreitete, - wo auch sonst wäre das Volk am besten zu bestaunen? - blickte er sich interessiert um und nahm langsam seine Harfe vom Rücken, die dort gut befestigt war. Langsam stimmte er ein kleines Lied an, in der Sprache der hiesigen Gesellschaft natürlich.

"Oh, Stadt der tausend Leute,
Hoch und her die Bauten steh'n,
Möcht ein jeder hier gern geh'n,
So wander ich auch heute."


Langsam erreichte er den Marktplatz und blickte sich um. Nun man würde sehen, wie sehr ihn dieser Ort noch inspirierte. Ob es hier gar eine Muse für ihn gab? Man würde es wohl herausfinden müssen.

"So steh ich hier am Flecke,
Doch bin kein mut'ger Recke,
Meine Waffe ist die Zunge,
Sieh da ein Wanderjunge!

Ja, den sollt man fragen,
Was er hat mir zu sagen,
Ich wüsste es ja gerne,
Was das ist in der Ferne."


Er suchte sich eine kleine erhöhte Stelle, damit er sich gut umsehen konnte. Man wusste ja nie, wann einem eine Inspiration über den Weg lief. Sowas geschah oft sehr unerwartet. Und eben darum sollte man es immer erwarten.
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Naantol
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Feb 21, 2011 3:18 pm

Naantol lief weiterhin hinter dem Jungen her. Dieser schien ihn nicht bemerkt zu haben und lief munter durch die Straßen der Stadt.
Mal ging er links, dann verschwand er wieder rechts um eine Ecke, doch Naantol konnte ihm gut folgen.
Schnell kamen sie in ein viertel der Stadt, dass nicht ganz so wohlhabend zu sein schien, wie es bei den Häusern im Zentrum der Fall war.
Doch noch immer lief der Junge ziellos durch die Straßen. So zumindest erschien es Naantol und er überlegte, ob er mit seiner Einschätzung richtig lag, dass der Junge ihn zu anderen seiner Art führen würde.
Irgendwann setzte sich der Junge in eine Ecke und widmete sich zunächst dem Brot, dass er immer noch in der Hand gehalten hatte.
Naantol hielt kurz im Schatten inne, doch lief er alsbald weiter und ging an dem Jungen vorbei, als würde er ihn nicht bemerken.
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Feringur
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa März 12, 2011 1:30 pm

Feringur ging durch die Strassen der ihm völlig neuen Stadt. Er kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Dörfer die er bis jetzt gesehen hatte waren ein Witz gegen diese eindrückliche Stadt. Sein linker Fuss trat auf etwas dass mit sicherheit nicht Pflasterstein war. Er bilckte nach unten und sah, dass er in einen grossen Haufen Pferdemist getreten war. Toll, eine neue Stadt und das erste was sie mir gibt ist Mist. Kann dieser Tag noch besser werden? dachte er sich und versuchte den Mist auf dem Pflaster abzutreten, was ihm jedoch nicht sonderlich gelang. Sein Magen meldete sich so laut zu Wort, dass sich einige Leute in seiner Nähe erstaunt umblickten. "Ja ich habe Hunger, habt ihr ein Problem damit?" wenn überhaupt möglich sank seine Laune jetzt noch tiefer als sie onehin schon war. Ein Wächter kam auf ihn zu. "Hallo Herr Zwerg, gibt es ein Problem hier?" fragte er freundlich. "Sagt ihr es mir. Ich bin in einen riesen Haufen Pferdemist getreten ohne überhaupt ein Pferd gesehen zu haben und ich habe so grossen Hunger, dass ich jenes Pferd problemlos verspeisen könnte." gab Feringur wütend zurück. "Entschuldigt ich wollte euch nicht anschreien." Entschuldigte sich der Zwerg sofort. "Macht nichts. Ich verstehe euch nur zu gut. Warum geht Ihr nicht in die Taverne "Heldenrast" dort gibt es etwas Gutes zu essen und ihr könnt eure Stiefel waschen." sagte die Wache und erklärte ihm den Weg. "Vielen Dank." sagte Feringur und ging schnellen Schrittes den ihm beschriebenen Weg.
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So März 13, 2011 2:03 pm

Isabelle war nun das erste Mal wieder richtig zu sich gekommen. Sie blickte sich um. Wie bei allen Dämonen, war sie nach Tarcon gekommen? Dämon!, rief sie in sich hinein, in der Hoffnung er würde ihr antworten, wieso hast du mich nach Tarcon geschleppt? Und wie lange hat die Reise gedauert?

Erst blieb es still. Isabelle hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet, eine Antwort zu bekommen, doch dann erschall seine Stimme in ihrem Kopf: Nun meine Liebe, du bist eine Dämonenbeschwörerin und als solche im Stande einen Dämonen zu beschwören, auf dem du reiten kannst. Die Reise hat zwar ein paar Monate gedauert und deine geldlichen Mittel sind auch strapaziert worden, um Proviant zu kaufen. Nun auf die Frage, was ich hier suche hab ich ebenfalls eine Antwort. Du musst für mich in das 'Magische Antiquariat' gehen, um dort etwas zu kaufen. Es handelt sich dabei um einen Stab. Ich bin sicher du wirst ihn sofort erkennen, wenn du ihn siehst. Ich muss mich jetzt ausruhen. Es war anstrengend für mich, dich die ganze Zeit unter Kontrolle zu halten.

Empört fluchte Isabelle: Was? Jetzt soll ich auch noch Geld für dich ausgeben!
Doch sie wusste, dass sie keine andere Wahl hatte. Nun gut. Dann werde ich das tun, antwortete Isabelle. Spürbar verschwand der Dämon aus ihrem Körper und sie fühlte sich nun wieder ein wenig freier als zuvor.

Auf einmal kam ihr in den Sinn, dass sie noch das Buch über Dämonen hatte und als sie in ihrer Tasche danach greifen wollte, zog sie ein paar verbrannte Fetzen hinaus. Anscheinend hatte der Dämon gemerkt, was sie vorgehabt hatte. Wahrscheinlich war er in diesem Buch zu finden gewesen und hatte es darum verbrannt. Isabelle beschloss ein weiters Exemplar zu suchen, oder zumindest jemanden, der das Buch gelesen hatte. Mit diesen Gedanken, machte sie sich nun auf die Suche nach dem Laden.
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo März 14, 2011 2:44 pm

Isabelle war nun schon einige Minuten herumgewandert, ohne den Laden zu finden. Ausserdem hatte sie gemerkt, dass sie ohne Schutz war. Ein Dämon musste her und zwar sofort. Doch woher sollte sie um diese Zeit einen Beschwörungszirkel nehmen? Natürlich könnte sie selbst einen machen, aber ihr fehlte die Kreide und es müsste im Heimlichen geschehen.

Erschöpft und mutlos, lehnte sie sich an eine Hauswand. Die Strassen waren nun fast leer, da die meisten Leute wahrscheinlich in Tavernen waren, um den Tag ausklingen zu lassen. Isabelle fasste in ihre Taschen, um die verschmorten Buchseiten herauszunehmen. Aber sie merkte schnell, dass man hier nichts Interessantes mehr finden konnte.

Isabelle riss eine Seite nach der anderen hinaus und liess sie vom Wind davon treiben. Es beruhigte sie, Zerstörung anzurichten. Plötzlich bemerkte sie einen Jungen neben sich, der ihr gebannt und mit grossen Augen zusah. Zuerst wollte Isabelle ihn ignorieren, doch irgendwann ging ihr sein bohrender Blick auf die Nerven und sie fragte ihn, ob er nichts Besseres zu tun hätte, als Fremde Leute anzustarren.

" Oh, das tut mir Leid meine Dame, aber ich habe noch nie gesehen, dass jemand ein so wertvolles Buch einfach so zerreisst", antwortete der Junge stotternd. Erst jetzt fiel Isabelle auf, dass der Junge Lumpen anhatte. Anscheinend war er vom Pöbel. "Nun für eine Kreide würde ich es dir geben", sagte sie und ihre Augen blitzten dabei höhnisch auf. Der Junge wühlte in seinen Taschen und zog eine weisse Kreide heraus. Isabelle gab ihm das Buch und nahm die Kreide. Die Augen des Jungen glänzten vor Freude und er rannte davon.

Isabelle huschte in eine Seitengasse, die ihr als vollkommen ausgestorben erschien und malte das Zeichen auf den Boden. Nach kurzer Prozedur stand auch schon ein Dämon vor ihr. Er hatte die Gestalt eines streunenden Hundes angenommen. Isabelle wies ihn an, auf sie aufzupassen. Der Dämon bellte zur Bestätigung. Nun war Isabelle gerüstet für Notfälle und sie machte sich weiter auf die Suche nach dem Laden.
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Naantol
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do März 17, 2011 1:42 pm

Als der Junge aufgegessen hatte, erhob es sich und schaute sich um.
Naantol war klug genug gewesen, nicht mitten auf der Straße stehen zu bleiben und so bemerkte der Junge ihn nicht. Nachdem er sich offenbar in sicherheit glaubte, ging er weiter. Links Rechts ging es um ein paar Ecken. Naantol folgte ihm, bis der Junge auf einmal wieder stehen blieb und sich schnell umschaute.
Als er keinen entdecken konnte, verschwand er zwischen zwei Häusern. Schnell ging Naantol auf den Durchgang zu und schaute vorsichtig um die Ecke. Als er sich vergewissert hatte, dass keiner auf der Straße war und auch der Durchgang unbeobachtet war, ging er zwischen die Häuser.
Es war eine schmale Ausbuchtung zwischen den Häusern, die an einer Wand endete. Naantol fragte sich, wo der Junge hin war und sah sich um.
Es lag relativ viel Müll und Schutt herrum, doch nichts auffälliges im ersten Moment.
Naantol schaute in eine Tonne, doch sie war nur mit abgestandenem Wasser gefüllt. Er ging noch mal zur Mauer, als ihm auch schon ein kleines Loch in einer Ecke auffiel. Da wo die Mauer an die Hauswand stieß, fehlten einige Steine und die Erde war ein wenig abgetragen. Naantol kniete sich hin und spähte in das Loch.
Es war ein Durchschlupf durch die Mauer. Was auf der anderen Seite lag konnte er von hier nicht erkennen.
So stand Naantol wieder auf. Er würde niemals durch das Loch passen, so blieb ihm nichts anderes übrig, als den Weg über die Mauer zu nehmen. Zum Glück war selbige nicht sehr hoch und mit ein wenig Anlauf und einem Sprung bekam er die Kante zu fassen und zog sich langsam hinauf.
Vorsichtig spähte er über die Mauer. Er konnte auf einen kleineren Hinterhof blicken, der von allen Seiten von Häusern gesäumt schien. Wie man also eigentlich auf den Hof kommen sollte war Naantol ein Rätsel, doch er konnte niemanden sehen und so zog er sich schnell auf die Mauer und ließ sich auf der anderen Seite wieder hinunter gleiten.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa März 19, 2011 5:21 pm

Nur war Isabelle schon eine ganze Stunde durch die Strassen gewandert und hatten den Laden noch immer nicht gefunden. Noch nie zuvor war sie in Tarcon gewesen und wie sollte sie irgendetwas ohne Karte finden? Dieser verfluchte Dämon. Wie konnte er sie nur so verschleppen?

Sie bog nach links in eine Seitenstrasse ab. Hier war auch nichts zu sehen, ausser einem grossen Schild, auf dem 'Heldenrast' vermerkt war. Anscheinend eine Taverne. Plötzlich bemerkte sie, wie das Wetter umschlug. Der Himmel verdunkelte sich und dicke Quellwolken zogen auf. Der Dämon kam nun ganz nahe zu Isabelle zurück, was ihr zeigte, dass sie in Gefahr war. "Es sind keine natürlichen Wolken oder?, fragte sie den Dämon leise, wobei sie sich runterkauerte um ihn zu streicheln. So war es einfach unauffälliger. Der Hund schielte kurz nach oben und antwortete: Nein, meine Herrin sie sind aus einem bestimmten Grund hier.

Bevor Isabelle fragen konnte, aus welche, erblickte sie plötzlich eine dunkle Gestalt, die die Taverne betrat. War diese schon vorhin da gewesen? Jedoch würdigte sie Isabelle keines Blickes. Anscheinend hatte es andere Ziele.

Isabelle beschloss noch ein wenig zu warten, man wusste nie, ob man aus so einer Situation noch einen Vorteil ziehen könnte. Nach einer Weile klärte der Himmel wieder auf. Anscheinend hatten die Leute in der Taverne es selbstständig geschafft, diese Gestalt loszuwerden. Vielleicht sollte Isabelle hier warten und den Erstbesten, der raus kam, fragen, ob er wisse, wo der Laden ist.

"So Dämon ich will von dir, dass du zu der Taverne hinübergehst. Blicke hinein und sag mir dann, wer alles darin sitzt. Immerhin nimmt es mich wunder, wer diese Gestalt besiegt hat", befahl Isabelle dem Hund. Sie stand auf und prüfte ihn noch mal mit einem skeptischen Blick. Seine Dämonenaura war schwach. Er wusste sie sehr gut zu verstecken. Ausserdem war er für die Hunderolle wie geboren. Wenn Isabelle nicht gewusst hätte, was er war, hätte sie ihn auch für einen Hund gehalten. Vorsichtshalber sagte sie jedoch noch: "Umhülle dich bitte noch mit einem Aura abschirmendem Zauber. Immerhin sind wir hier in einer Grossstadt und Dämonen sind ein Tabu."

Der Hund schloss kurz seine Augen und Isabelle spürte einen magischen Strom von ihm ausgehen und dann war seine Dämonenaura plötzlich um ein vielfaches gesunken. Er leckte ihre Hand zum Abschied und trappelte los.

--> Taverne 'Heldenrast'
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do März 24, 2011 4:32 pm

Er schaute sich kurz im Hof um, doch konnte er nichts auffälliges entdecken. Schnell überquerte er den Platz und ging zu der schrägen Luke, die auf der anderen Seite in den Keller eines Gebäudes zu führen schien. Er lauschte einen Moment, doch konnte er nichts hören.
Darum zog er an der Luke, um diese zu öffnen, doch der Flügel bewegte sich nicht. Er zog erneut - etwas kräftiger - doch sie bewegte sich immer noch nicht. Scheinbar war sie von innen verschlossen. Naantol sah sich um, ob er noch einen anderen Eingang oder etwas ähnliches entdecken konnte, doch auch dies war nicht der Fall.
'Der Junge muss also hier rein gegangen sein, doch wie hat er das angestellt? Klopfzeichen, versteckter Mechanismus oder kam noch was anderes in Frage?'
Naantol sah sich die Luke noch mal genauer an, doch konnte er nichts entdecken. Da erklangen auf einmal zwei Stimmen von der anderen Seite der Mauer durch das Loch. Schnell schaute sich Naantol um, doch es gab keine Möglichkeit sich zu verstecken. So stellte er sich gegenüber von der Mauer auf den Hof und wartete kurz.
Als erstes erschien der Kopf von einem Jungen in dem Loch, doch er war nicht besonders aufmerksam und drehte sich sofort wieder zu dem Durchschlupf um, als er aufgestanden war. Sobald sich Naantol sicher war, dass nun auch das Mädchen, welches noch auf der anderen Seite gewartet hatte, den Kopf im Loch hatte, lief er schnell auf die Mauer zu und zog sich mit einem Satz und seinem Schwung hinauf, um direkt auf der anderen Seite wieder hinunter zu springen.
Kaum war er auf seinen Füßen gelandet, lief der aus dem Durchgang zwischen den Häusern wieder hinaus und zurück auf die Straße.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Apr 30, 2011 9:32 pm


Von der Taverne

Paliona sah dem Zwerg nur kurz hinterher, bevor sie sich selbst auf den Weg machte. Zuerst schaute sie bei der verletzten Elfe vorbei. Lianors Zustand machte ihr Sorgen, einerseits hatte sie der Elfe versprochen, sie nach Eskenwehr mitzunehmen, aber in nächster Zeit würde die wohl kaum reisefähig sein. Auch Samira hatte keine guten Nachrichten. Die Heilerin hatte beschlossen, die Elfe mit zu sich nach Hause zu nehmen und dort weiterzupflegen. Aber sie ging nicht davon aus, dass sie bald aufwachen würde. Daher half die Söldnerin beim Transport zu dem gemütlicheren Heim der alten Frau und nahm dort auch gleich das Paket entgegen. Samira wies sie noch einmal darauf hin, das Paket nur ihrer Schwester zu geben und sonst niemandem, dann verließ Paliona das Haus und schaute noch kurz auf dem Marktplatz vorbei. Sie besorgte ein wenig Trockenobst und Brot, Fleisch hoffte sie unterwegs zu erlegen. Dafür besorgte sie sich noch einige Schlingenfallen und neue Pfeilspitzen.
Dann schlenderte sie langsam in Richtung Tor, als ein kurzer Pfiff sie ablenkte. Sie bog in die nächste Seitengasse ein und wartete. Zu ihrer Rechten huschte ein Schatten vom Dach und lehnte sich an die Wand neben ihr. “Ich wollte noch kurz mit dir reden, gestern Abend hattest du für meinen Geschmack zuviel Gesellschaft dafür. Wie kommt es, dass du nun alleine bist?” Die Söldnerin grinste und lachte leise. “Glaub mir soviel Gesellschaft, wie ich gestern hatte, hatte ich selten, seit ich unterwegs bin. Wie kommt es überhaupt, dass ihr hier seid? Ich gehe nicht davon aus, dass ihr den langen Weg, nur mir zuliebe auf Euch genommen habt, oder Nara?” Er grinste nur. “Nein das war eher Zufall, wir waren in Caldámia und kamen auf dem Rückweg hier vorbei. Das du hier bist kam leider durch einen Zufall heraus. Hätte ich es zuerst erfahren, ich hätte dich nicht verraten, aber ich muss zugeben, es freut mich, das ich so wenigstens noch einmal mit dir reden konnte. Es hat sich viel verändert, seit du gegangen bist. Aber ich sollte nicht jammern, mir geht es immer noch gut. Du siehst auch gut aus.” Er lächelte verlegen und seine Wangen wurden leicht rot. Er sah nach unten und ließ die Haare ins Gesicht fallen. “Aber ich sollte gehen, ich will ja nicht schuld daran sein, dass du doch noch entdeckt wirst. Leb wohl, Pali. Es war schön dich zu treffen, vielleicht sehen wir uns ja mal wieder, wenn ich alleine in der Stadt bin.” Mit einem Sprung war er schon die Mauer hinauf und sah nur noch einmal kurz zurück. “Danke Nara, bis bald.” Er nickte ihr noch einmal zu und war dann auf den Dächern verschwunden. Paliona lächelte vor sich in und machte sich dann auf den Weg zum Tor.

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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Mai 05, 2011 9:29 pm

aus der Taverne
Vor der Taverne blieb die Gauklerin kurz stehen und wartete auf Mincentus. Dabei musste sie über sich selbst und die Situation lachen. Sie wartete doch tatsächlich auf einen Aviacarim! Bis vor kurzem konnte sie dieses Volk so gar nicht leiden und nun war sie auf dem besten Wege dahin sich mit einem anzufreunden. Es war einfach absurd... Andererseits, hieß das ja nicht, dass die anderen Geflügelten auch so waren.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Mai 06, 2011 7:15 am

Als Nyranja aus dem Gasthaus trat, hatte der Geschichtenerzähler gerade einige Meter entfernt an einer gegenüberliegenden Hauswand sein Plakat an die Wand geklebt. Nur einen Moment später erblickte er die junge Siri in ihrer farbenprächtigen Kleidung. Sie wirkte flink und gewandt, doch ihre blauen Haare ließen ihn zögern. Jedermann wusste, dass Siri zwar geschickte Gaukler waren, doch konnte man ihnen nicht trauen. Man kannte ja die Geschichten von den Taschenspielertricks und Diebereien, die bei diesen Gesellen an der Tagesordnung waren.
Andererseits - ablehnen konnte er sie immer noch, nachdem er ihr Talent auf die Probe gestellt und sich ein genaueres Bild von ihr gemacht hatte. Vorausgesetzt, die junge Siri hatte Interesse an einem einträglichen Auftrag. Er schlenderte auf sie zu und versuchte, mit seinen grauen, unter dichten Augenbrauen hervorblitzenden Augen ihren Blick einzufangen, während das Mädchen mit den kurzen Haaren ihm folgte.
"Guten Tag, werte Dame", begrüßte er sie mit ruhiger, angenehmer Stimme. Er wusste, dass sein Mantel abgetragen und sein Äußeres nicht sehr respekteinflößend waren, doch auf die Kraft seiner Stimme konnte er sich immer verlassen.
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Mai 06, 2011 6:31 pm

"Guten Tag," entgegnete Nyranja und Tatami streckte neugierig seine Nase vor. "Ihr sucht anscheinend Gaukler und Musikanten?" fragte sie und deutete auf das Plakat.
"Ei Mincentus, wo bleibt ihr denn?" fragte sie die Treppe hinauf. Doch von dem Geflügelten war noch nichts zu sehen.
"Ich möchte mein Interesse nicht leugnen," wandte sie sich wieder dem Mann zu. "Doch muss ich dem werten Herr Aviacarim erst noch ein wenig die Stadt zeigen. - Jedenfalls, wenn er sich heute noch dazu entscheiden kann die Taverne zu verlassen." Die Siri grinste schief und Tatami tat kekernd kund, dass er der selben Meinung war. "Ja nicht, lässt uns der schicke Herr gar noch warten. Hoffentlich vergisst er seine Harfe nicht."
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Mai 06, 2011 9:41 pm

"In der Tat", erwiderte der Geschichtenerzähler. "Wir sind eine Gruppe fahrender Gaukler, Spielleute, Akrobaten und dergleichen mehr und suchen noch ein paar Männer und Frauen. Einige Mitglieder haben uns vor kurzem verlassen, weswegen wir Verstärkung brauchen."
Die Siri vor ihm schien gut gelaunt und recht unschuldig-arglos zu sein, dennoch traute er ihr noch nicht. Die Dame wandte sich in diesem Moment um und rief nach ihrem Begleiter.
"Ein Aviacarim, sagt Ihr?", wiederholte der Geschichtenerzähler mit unverholener Überraschung. "Faszinierend."
Er dachte einen Moment nach, dann fragte er: "Ich bin erfreut, dass Ihr Interesse habt, mitzuwirken, aber welche Künste beherrscht ihr denn? Gaukelspiel, Zaubertricks, Tanz und Musik oder etwas in dieser Richtung?"
Dass der Begleiter der jungen Siridame seine Harfe nicht vergessen sollte, hörte der alte Erzähler auch sehr genau. Doch wollte er sich zunächst auf die Siri konzentrieren, bevor er sich den Aviacarim näher ansah. Bei allen Göttern, ein Geflügelter in seiner Gruppe wäre unglaublich wertvoll, die Menschen würden schon zu ihm kommen, um ihn nur zu bestaunen, wenn er noch Harfe spielen konnte, umso besser. Doch seine innere Stimme mahnte ihn zur Vorsicht. Warum war ein Aviacarim, vermutlich allein, außerhalb seines Landes unterwegs? Er beschloss, sich die beiden vielversprechenden Kandidaten sehr genau anzusehen.
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Mincentus Arbendos
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Mai 07, 2011 9:23 am

Langsamen Schrittes verlie der Aviacarim endlich die Taverne. Es war ja wirklich schlimm, wie man mit seinen Flügheln hier zurechtkam. Die Stadt hier war eindeutig nicht für Aviacarim gebaut worden. Mincentus hoffte darum einfach mal, dass der Rest in dieser Stadt einfacher werden würde. So war es wahrlich nicht einfach für ihn. Ein wenig sehnte er sich schon jetzt nach der Freiheit, die seine Heimat ihn geboten hatte. Nicht so eingeengt, wie an diesem Orte. So streckt er drausen kurz seine Flügel und atmete tief ein. Endlich hatte er wieder frische Luft um sich, dass war ihm eindeutig lieber als soeine stickige, für Menschen vielleicht noch akzeptable, Taverne. Langsam brachten ihn seine Füsse schließlich zur Siri, die scheinbar mit einem anderen Mann, einem älteren, in ein Gespräch verwickelt war. So gesellte er sich zu ihr und blickte kurz zum Mann und dann wieder zu Nyranja "Ein Freund von euch, werte Nyranja?" Er mustere ihn ein wenig. Er wirkte nicht sehr... nun wie soll man sagen... ansehnlich. Und auch reich wirkte er nicht. Doch Reichtum sagte einfach wenig aus, dass sah er ja schon an Nyranja. Und auch war er sich bewusst, dass es ziemlich seltsam anmuten würde. Eine Siri und ein Aviacarim. Wen er so an die Geschichten über die Siri dachte, dann war es doch wahrlich verwunderlich, dass er, ein Aviacatim, sich mit soeiner abgeben würde. Er hätte es vor kurzer Zeit vermutlich auch nicht erwartet, doch Situationen ändern sich nunmal. Und Nyranja war aufjedenfall eine sehr akzeptable Persönlichkeit. Zumindest hatte er ewinen guten Eindruck von ihr gewonnen, auch wen er sie noch nicht allzulange kannte.
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Mai 10, 2011 9:44 pm

Nyranja drehte sich zu Minentus um: "Nein, noch kein Freund. - Er sucht Gaukler und Musikanten für seine Truppe."
Dann drehte sie sich wieder dem Mann zu: "All das was ihr da aufzählt außer dem Tanz," sie grinste und strich dem Frettchen über den Kopf. "Das überlasse ich meinem kleinen Freund hier."
Sie wartete bis der Geflügelte die Treppe herab gestiegen war. "Aber wie gesagt muss ich dem Herren erst noch etwas die Stadt zeigen, da ich ihm das versprochen habe."
Die Siri lächelte gewinnend und machte dann eine theatralische Verbeugung, wobei Tatami auf ihrer Schulter balancieren musste. "Gerne werde ich mich später am Brückentor einfinden." Dann warf sie einen weiteren Blick auf das Plakat. "Ihr solltet die Gaukler und Musikanten auf dem Marktplatz direkt fragen. - Nicht viele von ihnen können lesen..." Sie selbst hatte auch so ihre Schwierigkeiten damit, hatte sie es doch nie richtig gelernt.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Mai 13, 2011 7:46 am

Atralis und Tika stiegen, gefolgt von Tikas schwarze Kater Sylvester, die kleine Treppe vor dem Gastaus herab. Tika blickte sich um, als sie unten an kam, und sah die Straße hinauf und hinab auf der Suche nach einem Hinweis, in welche Richtung sie jetzt gehen sollten.
Atralis hatte gemeint, sie könnten die Stadt erkunden, neue Sachen kaufen und eventuell etwas essen. Tika fragte sich nur, wie lange sie so weiter machen konnten, ehe Loghaires Geld ausgegeben war. Was sollte sie ihm dann geben, um ihre Harfe zurückzubekommen?
Nun, momentan konnte sie daran nichts ändern, also machte sie sich auf den Weg die Straße entlang, vorbei an einigen Leuten, die sie gestern noch im Gasthaus gesehen hatte: Der Siri und dem weißgeflügelten Aviacarim. Da die beiden offenbar gerade in ein Gespräch verwickelt waren, hoffte sie, dass der Aviacarim Atralis nicht bemerken würde und es zu keiner Auseinandersetzung käme. Sie nickte den beiden nur kurz zu, dann schlug sie den Weg nach Norden ein.

_________________
Wer für Tiranmar voten möchte, kann das hier und hier tun. =)


Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Straßen der Stadt

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