StartseiteStartseiteÜber TiranmarAnmeldenLoginFAQMitgliederNutzergruppenSuchen
Votet für Tiranmar:Fantasy Top 100 | Rollenspiel-Topliste

Teilen | 
 

 Erzählung über die Liebe des Elfen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Madlène
Streuner

Streuner

avatar

Geschlecht : Weiblich
Alter : 26
Punkte : 33
Beiträge : 35
Mitglied seit : 12.01.11

Charakterbogen
Alter: 15 Jahre
Volk: Marinae
Kurzcharakteristik: Halb-Marinae

BeitragThema: Erzählung über die Liebe des Elfen   Di Jan 18, 2011 3:53 pm

Im Rahmen eines "ach du bist so toll"-liebes-Wahnsinns hab ich das mal geschrieben und stell das nun hier rein, weil auch ein Elf vorkommt und ich das gerne mit euch teilen möchte.


Erzählung über die Liebe des Elfen.

Gerade in diesem Augenblick liege ich, vom Tage und von Sorgen erschöpft, ruhelos in meinem Bett. Die Augen zwar geschlossen der Geist jedoch weit offen. Gedanken huschen über mein inneres Sichtfeld, Gedanken, die sich um eine alte Geschichte drehen, die mir meine Grossmutter einst erzählt hatte:

Vor langer, langer Zeit lebte ein Elf. Er war der einzige seiner Art. Geboren wurde er aus der Erde selbst. Am Anfang gefiel ihm das Leben so allein, denn er konnte tun, was er auch immer gerade wollte. Pflanzen und Tiere waren seine einzigen Freunde. Die Menschen waren zu dieser Zeit noch nicht entstanden. Fauna und Flora lebten im ruhigen Einklang untereinander. Er tollte herum, schwamm in Seen, kletterte auf majestätische Bäume, trieb Schabernack mit den Tieren und lebte sein Leben, doch etwas fehlte ihm. Kein Geschöpf gab ihm Liebe. Freundschaft war das einzige, was er erhielt. Doch er wusste: irgendwo da draussen war seine grosse Liebe.
Und so begann er zu suchen. Zuerst durchstöberte er die ganze Pflanzenwelt, doch keine, auch noch so anmutige Blume konnte ihm das geben, nach dem er sich sehnte. So entschloss er sich dazu, sich an die Tiere zu halten, denn er dachte, dass die Tiere viel aktiver waren als die Pflanzen und dass er bei ihnen sicher jemanden finden würde, der ihn liebte, doch er fand niemanden. Weder Tiere der Luft, des Wassers noch der Erde konnten ihm Liebe geben. Verzweifelt und traurig zog er sich von dem Geschehen zurück und verschwand in einer kalten, einsamen Höhle.
Der Herbst brach an, die Bäume warfen ihr Gelbes Kleid ab und einige Tiere betteten sich zur Ruhe. Jedoch wollte der Elf nur einige Blicke davon erhaschen, denn es machte ihn traurig, die kahlen Äste und die trägen Tiere zu beobachten. Noch vor einigen Tagen waren sie herumgetollt und hatten Spass.
So verzog er sich wieder in seine Höhle und blieb dort, bis eines Tages ein eisiger Hauch seine Wangen berührte. Als er nun aus seiner Höhle sah, erblickte er eine weite Landschaft, ganz in weiss gefärbt. Das glitzern des Schnees erheiterte ihn, doch als er die kahlen Bäume sah, erstarb seine Fröhlichkeit von neuem. Auch keine Tiere waren anzutreffen. Alle hatten sie sich zurückgezogen, wo es warm und gemütlich war. Wieder betrübt verkroch sich der Elf in seiner Höhle, alleingelassen, wie er es wollte.
Dann kam der Frühling. Liebestoll verbreiteten sich die Tiere und Pflanzen wieder auf der Erde. Knospen und Blätter wuchsen an den einst so leeren Zweigen der Bäume. Tiere getrauten sich wieder aus ihren Verstecken und genossen die ersten warmen Sonnenstrahlen, doch einige waren noch immer nicht hier. Und auch wenn die Bäume ihre Blätterpracht entfalteten, so würden sie noch nicht in vollem Glanze erstrahlen. Daher kehrte der Elf in seine Höhle zurück und versteckte sich vor dem, was draussen geschah.
Wärmende Sonnenstrahlen trafen seine bleich gewordene Haut. Traurig und Träge öffnete er seine Augen und verliess seine sichere Höhle. Blätter strahlten im Antlitz der Sonne, Blumen hatten sich aus der Erde gewagt und gaben ihre Schönheit preis. Tiere wälzten sich in dem wohltuendem Gold, das von der Sonne her kam. Das war die Welt, in der der Elf sein wollte. Er fand seine Liebe. Schon die ganzen Jahre war sie da gewesen, nur hatte er sie nicht erkannt, nicht richtig wahr genommen. Was für ein Ignorant er doch gewesen war. So trat auch er in die Sonne und verkündete den Namen seiner Liebe: Er liebte den Sommer.

Damals dachte ich meine Grossmutter war schon ein wenig senil geworden, denn ich hatte die Geschichte nie verstanden. Bis heute. Und nun sagt mir versteht ihr sie? Ich jedenfalls habe die Person, die den Sommer in ihrem Namen trägt, für immer in meinem Herzen.



Kommentare, Wünsche und Kritik sind erlaubt.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tika Erkan
Weltenschöpfer

Weltenschöpfer

avatar

Geschlecht : Weiblich
Alter : 23
Punkte : 2334
Beiträge : 1808
Mitglied seit : 02.05.09

Charakterbogen
Alter: 26 (sieht ein wenig jünger aus)
Volk: Halbelfen
Kurzcharakteristik: waghalsige, neugierige, abenteuerlustige und nette Halbelfe auf Reisen.

BeitragThema: Re: Erzählung über die Liebe des Elfen   Di Jan 18, 2011 4:41 pm

Eine sehr schöne Geschichte. In sich schön geschlossen und stimmig, und märchenhaft =)
Die Sprache ist auch irgendwie nett, auch wenn beim ersten Lesen manche Wörter irgendwie unpassend wirkten (nur ein klein wenig): zum Beispiel "Fauna und Flora lebten im ruhigen Einklang untereinander." oder "So verzog er sich wieder", da hab ich kurz gestutzt Zwinkern
Ansonsten ist es sehr schön geschrieben. Kann auch gut sein, dass das nur mein persönlicher Eindruck war. =)

Natürlich wäre ich jetzt gespannt auf die Geschichte dahinter (Wer trägt denn die Sonne im Namen?), aber das gehört ja eigentlich nicht zum Thema ^^ Das mit dem ""ach du bist so toll"-liebes-Wahnsinn"-hab ich jetzt schon gut ein Jahr, kommt mir also bekannt vor ^^

_________________
Wer für Tiranmar voten möchte, kann das hier und hier tun. =)


Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://tiranmar.forumieren.com/
Madlène
Streuner

Streuner

avatar

Geschlecht : Weiblich
Alter : 26
Punkte : 33
Beiträge : 35
Mitglied seit : 12.01.11

Charakterbogen
Alter: 15 Jahre
Volk: Marinae
Kurzcharakteristik: Halb-Marinae

BeitragThema: Re: Erzählung über die Liebe des Elfen   Di Jan 18, 2011 4:56 pm

Danke für das Feedback. Jah ich weiss ich muss da noch ein paar mal durch, bevor es so richtig gut zu lesen ist. Gibt dann paar mal noch ein Edit drauf.

Ich weiss die Wörter sind teilweise bisschen unpassend, das ist so mein Hauptproblem.

Du hast dich ein wenig verlesen. Den Sommer im Namen, nicht Sonne. Und ja der Witz ist einfach. Die Person heisst Sommer zum Nachnamen.

Ja ja die Liebe und ihre Tücken...

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tika Erkan
Weltenschöpfer

Weltenschöpfer

avatar

Geschlecht : Weiblich
Alter : 23
Punkte : 2334
Beiträge : 1808
Mitglied seit : 02.05.09

Charakterbogen
Alter: 26 (sieht ein wenig jünger aus)
Volk: Halbelfen
Kurzcharakteristik: waghalsige, neugierige, abenteuerlustige und nette Halbelfe auf Reisen.

BeitragThema: Re: Erzählung über die Liebe des Elfen   Di Jan 18, 2011 5:08 pm

Ah, entschuldige. Natürlich Sonne *vor die stirn schlag*

_________________
Wer für Tiranmar voten möchte, kann das hier und hier tun. =)


Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://tiranmar.forumieren.com/
Gesponserte Inhalte






BeitragThema: Re: Erzählung über die Liebe des Elfen   

Nach oben Nach unten
 

Erzählung über die Liebe des Elfen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Tiranmar :: Außerhalb des Spieles :: Kunsthalle-