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 Straßen der Stadt

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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Jun 01, 2011 10:51 pm

[[uff... ich komme in letzter Zeit mit den ganzen Vorstellungen und so kaum mit dem Schreiben hinterher... Sei mir bitte nicht böse, die nächsten Tage habe ich wahrscheinlich mehr Zeit zum Posten =) ]]

"Gut, machen wir uns also auf den Weg zur Kriegerakademie", meinte Tika, und sie machten sich auf den Weg. Bald bemerkte Tika, dass sie überhaupt nicht wusste, wo es lang ging, und vermutlich würde Atralis sich hier auch nicht auskennen. Sie beschloss also, eine Passantin zu fragen, die ihnen gerade entgegen kam.
"Wartet, werte Dame", sprache Tika die junge Frau mit dem dunklen Pferdeschwanz an, die gerade ein Pferd zwischen den Menschen entlang führte. "Wisst Ihr, wo wir die Kriegerakademie finden?"
Die Frau sah sie verwundert an. "Natürlich, dort hinten", sagte sie und wies mit der Hand über die Schulter. Tika bemerkte, dass sie eine Tunika mit dem Stadtwappen trug und darunter ein Kettenhemd - da war sie wohl an eine Soldatin der Stadtwache geraten. Umso besser, vielleicht war sie sogar an der Akademie ausgebildet worden.
"Ihr müsste nur dieser großen Straße bis zum nächsten Platz folgen. Dort wählt Ihr die Straße Richtung Norden, und wenn ihr zehn Minuten lauft, seid Ihr dort."
Sie warf Atralis noch einen verwunderten Blick zu, doch Tika sagte bereits: "Vielen Dank!", und die Wächterin wandte sich ab und ging weiter, ihr Pferd am Halfter führend.
"Ich denke, dort müssen wir lang", meinte Tika und wies in die angegebene Richtung.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Jun 01, 2011 11:03 pm

[kein Problem ^^ Jetzt habe ich ja Vento, ist schon in Ordnung ^^ ]
Sie liefen eine ganze Zeit lang durch die Straße, bis sie merkten, das keiner von ihnen wusste, wo sie überhaupt hingehen müssen.
Zum Glück kam Tika auf die Idee und fragte eine Frau, die ihnen zufällig entgegen kam. Atralis bemerkte, das sie scheinbar verwundert war, das ein Aviacarim sich in solch einer Stadt aufhält. "Also weißt du, wo wir angeblich die Akademie finden?"
Er schaute der Fremden hinterher. Solchen Leuten vertraute er nicht gerne.
Alleine schon diese Blicke, wenn er als Aviacarim gesehen wird, mag er nicht.
Jedoch wollte er sich nicht ablenken lassen, drehte sich wieder um, und lief Tika hinterher.
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Jun 03, 2011 3:16 pm


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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Jun 27, 2011 1:42 pm

aus der Kriegerakademie.

Tika und Atralis traten aus der Akademie heraus und schlugen dann eine Straße ein, die von dem Platz davor weg führte, in ein Viertel, das von verschiedenen Werkstätten und den Wohnhäusern von Handwerkern geprägt war. Tika sah Korbflechter, Töpfer und viele andere, die hier ihrer Arbeit nachgingen. Nachdem sie etwa fünf Minuten unterwegs waren, stieg Tika ein verlockender Duft in die Nase, und auch Sylvester schnupperte. Bald sah sie auch, wo der Ursprung des Duftes lag: An einem kleinen Stand verkaufte ein junger Mann frisch gebackene Brote mit Salat und Käse.
"Wollen wir dort etwas zu Essen kaufen?", fragte Tika an Atralis gewandt.

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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Jul 03, 2011 10:40 pm

Atralis hielt sich dicht an Tika und betrachtete das Geschehen um ihn herum.
Viele Menschen gingen hier ihren Berufen nach, seiner Meinung nach waren es zu viele Menschen. Schließlich kamen sie an eniem Stand an, welcher etwas Essbares verkaufte. Als er jedoch gerade zustimmwn wollte, fiel ihm das Versprechen ein, das er Isabelle gegeben hatte. "Zu gerne würde ich mich hier noch ein wenig mit dir hinsetzen, aber du hast sicherlich mitbekommen, das ich Isabelle ein Versprechen gegeben habe, und ich möchte sie nicht im Stich lassen... So, wie ich im Stich gelassen wurde Ich hoffe, du verstehst das."
Er wollte sich umdrehen und fort laufen, aber schließlich kehrte er noch einmal zu Tika zurück. Er legte seine Hände auf ihre Schultern und schaute ihr in die Augen.
Er war den Tränen nahe. "Danke... Danke, Tika, für alles. Du hast mir mit meinem Leben sehr geholfen. Es fällt mir schwer, dich verlassen zu müssen, aber es geht nicht anders. Vielleicht sehen wir uns ja eines Tages wieder, ich werde dich vermissen..."
Während er diese letzten Worte sagte, kam er ihr langsam näher, er hätte sie fast geküsst. Aber ausnahmsweise dachte er vorher noch einmal nach und blieb schließlich starr vor ihr stehen.
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Jul 04, 2011 9:28 pm

"Oh", sagte Tika, die die Überraschung in ihrer Stimme nicht ganz verhehlen konnte. Natürlich war es ganz klar, dass sich ihre Wege irgendwann wieder trennen würden, aber Tika hatte irgendwie trotzdem nicht damit gerechnet. Sie sammelte sich einen Moment.
"Du gehst also mit Isabelle? Nun... wenn du es ihr versprochen hast, ist das natürlich richtig. Dann also... mach's gut... Viel Glück."
Er drehte sich um und ging davon, und Tika dachte einen Moment lang, das wäre jetzt alles gewesen. Fast schon enttäuscht sah sie ihm nach, während Sylvester um ihre Beine strich, da drehte Atralis sich nocheinmal um und kam zurück. Sie sah die Trauer in seinem Blick, und plötzlich musste auch sie schlucken. Atralis legte ihr die Hände auf die Schultern und bedankte sich für das, was sie für ihn getan hatte, aber sie schüttelte nur leicht den Kopf. Was hatte sie schon für ihn getan? Sie kannte ihn doch kaum, wie konnte sie auch nur versuchen, ihm zu helfen und ihn zu verstehen?
Sie sah ihn an und begegnete seinem Blick, der voller schwer zu enträtselnder Emotionen den ihren erwiderte. Plötzlich, ohne ein Wort, nahm sie Atralis in den Arm und drückte ihn einige Sekunden lang an sich.
"Alles Gute", sagte sie, als sie sich löste. "Ich bin sicher, du wirst deinen Weg finden. Es war schön, mit dir zu reisen."
Sie lächelte ein wenig. "Ich werde dich auch vermissen, ich glaube nicht, dass ich so schnell wieder jemanden wie dich treffe."

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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Jul 13, 2011 10:52 am

Von der Taverne "Zur Heldenrast"

Nachdem sie voller Anmut an ihm vorbeigeschritten war ließ er die Tür hinter sich zufallen und ging langsamen Schrittes die nach unten führende Treppe hinab. Anschließend setzte er am Fuss dieser das Gepäck ab und schaute zu ihr auf. "Ich werde mein Pferd eben holen. Dann brauchen wir das Gepäck nicht mit uns herumtragen." Er lächelte ihr nocheinmal zu und lief dann um die Ecke des Gasthauses. Berucas betrat die Ställe und er Geruch von Pferde und frischem Heu kamen ihn entgegen. In einer Ecke der Stallungen war der Stallmeister damit beschäftigt, den Mist wegzukehren. Dieser schaute kurz zu dem Magier auf, lächelte und nickte freundlich. "Guten Morgen." "Guten Morgen." erwiderte Berucas ebenfalls lächelnd. Sein Blick schweifte kurz über die wenigen Pferde in den zugteilten Boxen und nachdem er Ballodair erkannt hatte ging er langsam auf diesen zu, betrachtete beim Näherkommen die prächtige Stute neben ihm und eine andere Box entfernt eine weitere. "Na mein Freund, bist ja richtig umgeben von hübschen Frauen,hmm?" Er klopfe beim Vorbeigehen auf den hinteren Oberschenkel. Der große schwarze Hengst stellte sofort seine Ohren auf, als er die Schritte und die Berührungen seines Herren spürte. Ein erfreutes Schnauben verließ seine Nüstern und Berucas strich Ballodair über die Stirn. Ein kurzes Gespräch mit dem Stallmeister folgte, dann die Bezahlung für den Unterstand und nachdem das Tier gesattelt und die Zügel angelegt war, verließen beide die Stallungen. Langsam führte Berucas seinen Ballodair an die Zügel die Strasse entlang, bog um die Ecke des Gasthauses und ging geradewegs auf die wartende Isabelle zu. "Da sind wir auch schon wieder." Er grinste ihr zu. "Hat ein bisschen gedauert. Der Stallmeister ist durchaus redselig." Während er dies äußerste schnallte er Isabelles und sein eigenes Gepäck an den Sattel. Die Luft war erfüllt von den Gerüchen des naheliegenden Marktplatzes und das erinnerte ihn unweigerlich an die erste Begegnung mit Paliona und Lianor. Er fragte sich wie es Paliona gehen würde. Wie sich fühlte. Außerdem fragte er sich, ob es Lianor besser ging. Immernoch hatte er ein schlechtes Gewissen, dass er nicht eingegriffen hatte, als dieser Magier oder was auch immer das war, sie angegriffen hatte. Er seufzte einmal gedankenversunken. Nachdem er mit Isabelle das Magisches Antiquariat besucht hatte, würde er sicherlich nocheinmal bei Lianor vorbeischauen, nur um sich zu vergewissern, dass es ihr gut ging.
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Lianor Thendril
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Jul 15, 2011 4:40 pm

<--- Von den Straßen der Stadt

Lianor folgte dem Weg um einige Biegungen zwischen die Häuser durch. Die Schmerzen ihrer Schulter waren größtenteils abgeklungen und trotzdem fühlte sich Lianor unwohl und schwach, aber das zeigte sie nicht. Sie ging erhobenen Hauptes durch die Gassen und bemühte sich immer einen freundlichen Gesichtsausdruck zu bewahren.

Bald schon änderte sich Zusehens ihre Umgebung. Aus den zerfallenen Häuserruinen wurden immer gepflegtere Bauten und die Trampelpfade wurden abgelöst durch gepflasterte Straßen wobei man zusehen konnte wie die Steine immer akkurater gelegt waren je weiter sich Lianor fortbewegte. Zum Schluss konnte man sogar komplizierte Muster erkennen die die verschiedenfarbigen Pflastersteine bildeten. Auch wurden die Straßen immer Belebter. Anfangs begegnete Lianor nur gelegentlich anderen Leuten die aber meist ihr Gesicht mit einer Kutte bedeckten wenn sie sie sahen und dann schleunigst das Weite suchten. Hier waren die Straßen schon weit belebter und die Leute trugen Kleidung aus feinen Stoffen und mit aufwendigen Stickereien. „Ich muss wohl in der Nähe des Palastes sein.“ stellte Lianor fest und betrachtete dabei die Leute um sich herum die jedoch ebenso wenig mit ihr zu tun haben wollten wie die vorhin im Armenviertel. Sie hatte schon einige mal versucht jemanden nach dem Weg zu fragen, erntete aber immer nur einen Strafenden Blick oder einen unfreundlichen Rempler. So folgte sie der Straße und versuchte immer wieder durch die schmalen Gassen zwischen den Häusern einen Blick auf die Taverne zu erhaschen um sich endlich orientieren zu können, doch dann erregte ein kurzer, erstickter Schrei ihre Aufmerksamkeit.

Sie drehte ihren Kopf in die Richtung in der sie die Stimme vermutete und erblickte dort eine junge Frau, wohl kaum älter als sie selbst, die dort mit ihrem schönen, grünen Kleid auf dem Dreckigen Boden saß und ihr Gesicht in ihren Armen vergrub. Gleich neben ihr stand ein Mann der irgendwie widersprüchlich aussah. Er trug sehr schöne Kleidung wie es Lianor bisher erst bei Leon und seiner Familie auf Burg Stenvest sah. Aber das Gesicht des Mannes war wutverzerrt und die Ärmel waren über seine stämmigen Unterarme hochgekrempelt, was ziemlich im Widerspruch zu der eleganten Kleidung stand, die er trug. Außerdem zierten große Narben sowohl sein Gesicht, die den wütenden Gesichtsausdruck noch verstärkten, als auch seine linke Handfläche. Das junge Mädchen wimmerte leise aber das schreckte den Mann nicht ab. Er packte sie an ihren Arm und zog sie grob wieder auf die Füße, holte aber sogleich mit seiner Rechten aus und schlug ihr mit seinem Handrücken so fest ins Gesicht dass sie unsanft gegen die Hauswand hinter ihr krachte und dann zu Boden sackte. Obwohl sich das Mädchen kaum noch rührte hatte der Mann nicht vor aufzuhören. Schon machte er einen Schritt auf sie zu, packte sie mit seiner massigen Hand am Hals und zog sie so hoch bis ihre Füße den Boden nicht mehr berührten.

Lianor sah voller Schrecken dem Schauspiel zu und legte beinahe automatisch einen Pfeil in ihren Bogen und spannte leicht die Sehne. Sie merkte dass auch andere Personen hier das Schauspiel bemerkt hatten, sich aber gleich wieder abwendeten als der Mann sie wütend anblickte. Niemand hielt es für Nötig etwas zu unternehmen und auch Lianor zögerte einen Augenblick, aber nicht weil sie das Mädchen ihrem Schicksaal überlassen wollte sonder weil sie die Einstellung der Menschen hier so irritierte. Wie konnte man so Herzlos sein und das Mädchen einfach im Stich lassen…

Der Mann holte inzwischen zum nächsten Schlag aus und wollte gerade seine Faust auf das Mädchen niedersausen lassen als Lianor seine Aufmerksamkeit erregte. Mit dem Pfeil auf den Mann zielend schrie sie ihm zu: „Lass sie los, du Schwein, oder du wirst es bereuen!“ und in ihrer Stimme lag keinerlei Furcht sonder reine Überzeugung und Hass. Einige Passanten bemerkten das Schauspiel hielten sich aber raus. Einer deutete Lianor mit einem Kopfnicken sich besser nicht einzumischen. Das kümmerte sie aber nur wenig und so Zielte sie weiter auf den Mann der das Mädchen immer noch mit einer Hand gegen die Wand presste sich aber mit dem Oberkörper Lianor zugewandt hat. Das Mädchen zuckte noch leicht mit den Beinen, versuchte aber sonst nicht mehr sich zu Wehren. „Halt dich da raus, du Schlampe, oder du bist die nächste!“ schrie der Mann zu Lianor über die Straße und lachte lauthals. Davon ließ sich Lianor aber nicht beeindrucken und als der Mann sich wieder seinem Opfer zuwandte und zum nächsten, vielleicht letzten Schlag ausholte ließ Lianor den Pfeil los der sogleicht surrend durch die Luft flog und zielsicher auf den Kopf dieses Mannes zusteuerte.
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Lianor Thendril
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Jul 27, 2011 4:44 pm

Als die Sehne ihres Bogens den Pfeil in die Richtung des Mannes schleuderte spürte Lianor in sich einen Mix aus Zufriedenheit und Gerechtigkeit, aber leider mischten sich auch Furcht darunter. Furcht was die folgenden Ereignisse für Konsequenzen haben könnten. Der Pfeil bahnte sich indess seinen Weg über die Straße, vorbei an tratschenden Weibern und beschäftigt wirkenden Adeligen. Einige bemerkten weder den grausamen Mann, das Mädchen oder Lianor. Andere verfolgten gespannt das Schauspiel, und Lianor konnte bei einigen sogar ein leichtes Grinsen erkennen während sie dem Pfeil mit den Augen folgten. Der Pfeil hatte inzwischen die andere Straßenseite erreicht und glitt kanpp an einer etwas älteren Dame vorbei, die Gedankenversunken die Straße entlang trottete. Lianor konnte erkennen wie die Frau ihren Mund zu öffnen begann um ihren Schreck kund zu tun, aber all dies konnte dem erbarmungslosen Mann nicht mehr helfen. Der hatte gerade mit seiner Rechten ausgeholt und die Hand zur Faust geballt als er wohl aus den Augenwinkeln eine Bewegung bemerkte, aber das kam zu spät.

Man konnte noch einen kurzen, angsterfüllten Blick in den sonst so verhärteten Gesichtszügen des Mannes erkennen bevor sein Gesicht für immer erschlaffte. Ein leerer, starrer Blick trat in seine Augen die vor wenigen Momenten noch vor Hass und Selbstgerechtigkeit glühten. Der Pfeil zog eine rote Spur hinter sich her als er sich hinter dem Mann in eine Hauswand bohrte und dort federnd stecken blieb. Die junge Frau, die wohl spürte wie der Griff des Mannes erschlaffte, öffnete zaghaft die Augen und erstarrte sogleich als sie langsam zu begreifen begann. Als nächstes gab eines der Beine des Mannes nach und er kippte langsam zur Seite wo er mit einem dumpfen Knall auf den Boden aufschlug und liegen blieb; für immer. All dies konnte man verpassen wenn man nur einmal geblinselt hätte, aber all diese Eindrücke regneten auf Lianor ein und ihr kam es vor als ob die Zeit nicht verstreichen wollte. Erst jetzt normalisierte sich der Zeitfluss wieder. Der alten Dame, die der Pfeil erschreckte, entfuhr ein kurzer Schrei gefolgt von einem längeren als sie den Mann erblickte unter dem sich eine rote Pfütze ausbreitete. Die meisten Leute sahen zu dass sie sich aus dem Staub machten. Ob sie nur den lästigen Fragen der Wache entkommen wollten oder selbst etwas zu verbergen hatten konnte man bei einigen nicht erkennen. Einige, vor allem die Damen, blieben wie angewurzelt stehen und stimmten sogleich in das Gekreische mit ein, als auch sie die Leiche des Mannes sahen. Die junge Frau, die neben dem toten Mann saß, hatte sich inzwischen etwas gesammelt und blickte nun zu Lianor und auf ihrem zarten Gesicht, das nun von einer großen Platzwunde auf der Stirn verunstaltet wurde, zeichnete sich ein kaum erkennbares Lächeln ab, das Lianor mehr Dank entgegen brachte als es ein, in Worte gefasstes "Danke schön" je hätte machen können. Ein älterer Mann, der unweit von Lianor entfernt das Schauspiel mitverfolgt hatte murmelte: "Das wird Lord Regensburg nicht gefallen dass sein Neffe ermordet wurde." Plötzlich wurde Lianor bewusst dass auch sie sich schnellstens von hier entfernen sollte. Das junge Mädchen war bereits aufgestanden und huschte um eine Ecke zwischen die Häuser.

Angelockt von dem Geschreie der Damen, das einfach nicht abklingen wollte, kamen bereits einige Wachen die Straße entlang gelaufen. Allesamt in voller Rüstung und mit Speer oder Schwert und Schild bewaffnet ergab es eine merkwürdige Geräuschkulisse als sich das Klimpern der Rüstungsteile mit dem Geschrei der Damen mischte. Und schon übertönte eine harsche, männliche Stimme die anderen Geräusche. "Was ist hier los?!" Lianor wog sie blitzschnell ihre Möglichkeiten ab. Sie konnte sich ergeben und ihnen die Sachlage erklären, aber würden sie ihr Glauben? Hatten die Wachen überhaupt schon genug von ihr gesehen um sie wieder zu erkennen? Bei diesem Gedanken wandte Lianor sich von den heranstürmenden Wachen ab. Ihr entschluss stand fest, WEG VON HIER. Also sprintete sie los. Direkt in eine schmale Gasse zwischen zwei Häuser, dann links, rechts und dann kletterte sie noch über eine mannshohe Mauer die ihr den Weg versperrte. Als sie auf der anderen Seite herunter sprang durchzuckte sie ein Schmerz der ihr ihre verletzte Schulter wieder jäh ins Gedächtnis rief, aber darauf konnte sie jetzt keine Rücksicht nehmen, sie hörte bereits wie die klappernden Schritte der Wachen wieder näher kamen und so lief sie wieder los. Einige Abzweigungen später fand sie sich wieder vor einer Mauer, nur diesmal war sie zu hoch um darüber zu klettern. Hinter ihr konnte sie bereits die Schritte der Wachen hören die jeden Moment um die Ecke biegen mussten. Sie saß in der Falle und wie von selbst zog Lianor ihr Schwert und ging in Kampfhaltung.

"Sei nicht dumm Kind! Einen grausamen Frauenschänder zu töten ist eine Sache, aber wenn du Hand an die Wachen der Stadt legst ist dein Leben verwirkt!" hörte Lianor eine leise, alte, männliche Stimme neben ihr rufen und im selben Moment öffnete sich eine Türe neben Lianor und eine faltige Hand zog sie in eines der Häuser. "Schnell, versteck dich da drinnen" und mit diesen Worten wurde Lianor in einen kleinen Raum befördert und die Tür hinter ihr geschlossen. Einen Moment spielte sie mit dem Gedanken die Türe wieder zu öffnen, aber da ertönte auch schon die Stimme einer der Wachen. "... Mörder, und er ist hier in diese Gasse gelaufen. Weißt du wo er ist? Er trägt einen grünen Wams und hat weiße Haare." Da wurde Lianor bewusst dass sie nicht einmal wusste dass sie eine Sie war und musste sich ein leises Kichern verkneifen, aber dann wartete sie gespannt auf die Antwort des anderen Mannes. "Nein, ich habe niemanden hier gesehen, außer dich und deine Meute. Versucht es wo anders." Danach hörte Lianor noch ein leißes Knurren und danach die Schritte der Soldaten wie sie sich wieder entfernten. Trotzdem wagte es Lianor nicht die Tür zu öffnen sondern wartete im stockdunklen Raum bis man sie wieder hinaus ließ. Es dauerte noch einige Momente bis sich die Türe schließlich öffnete und ein alter Mann mit zerzausten, weißen Haar und tiefen Lachfalten zu ihr hineinlächelte. "Keine Sorge, sie sind weg"
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Lianor Thendril
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Aug 03, 2011 11:40 pm

Nachdem Lianor dem alten Herren einige Zeit in die Augen sah ohne sich von der Stelle zu rühren, in seinem, von Sonne und Wind gegerbten Gesicht aber kein Anzeichen von Boßheit oder Hinterlistigkeit entdecken konnte schritt sie an ihm vorbei aus dem dunklen Raum, der wie sie nun bemerkte wohl eine Abstellkammer war. Sie fand sich nun in einem weitläufigen Raum wieder der die Gesamte untere Etage dieses Hauses bildete und nur durch einige Säulen und Möbeln abgeteilt war. Er war zwar durchwegs schlicht Möbliert, aber keinesfalls ungastlich. In dem Bereich in dem sie nun Stand wurde wohl vornehmlich gekocht, denn zu ihrer Rechten fand sie eine ganze Reihe von Kästen und Kästchen an der Wand hängend oder am Boden stehend und gleich daneben ein Eisenbottich und zwei Eimer gefüllt mit Wasser. Wohl das unumstößlichste Zeichen dafür dass sie sich im Kochbereich befand viel Lianor aber erst zum Schluss auf; ein Herd. Keine Feuerstelle wie sie sie aus ihrem Dorf kannte sondern ein richtiger Herd. Er hatte zwei Türen an der Vorderseite von denen eine offen stand und den Blick auf ein knisterndes, frisch angezündetes Feuer freigab. Neben dem Kochbereich stand ein schmuckloser Holztisch der aber Platz für 6 Personen bot. Der Rest des Raumes war möbliert mit diversen Schränken, Truhen und Teppichen. Beinahe über eine gesamte Länge des Raumes war die Wand gesäumt mit Bücherregalen und selbst wenn man gesucht hätte, hätte man trotzdem keinen Platz für ein weiteres Buch gefunden.

"Ist das eine Bibliothek" fragte Lianor unwillkürlich und eher sich selbst, trotzdem erschallte nach dieser Frage ein Gelächter hinter ihr. "Bibliothek? Nein, ich bin einfach Alt und das hat sich über die Jahre angesammelt." Dabei machte der Mann eine ausladende Bewegung mit seinem Arm. Lianor, die beinahe wie hypnotisiert auf die ganzen Bücher starrte, riss sich von den Eindrücken des Raumes los und drehte sich zu dem Mann um. "Ich.. danke dir dafür dass.." aber der Mann unterbrach sie schlicht. "Dieser Kerl hatte es verdient... Darf ich dir etwas zu trinken Anbieten.. ähm, wie war dein Name gleich?" "Lianor, und du bist...?" "Gerold" dabei lächelte der er Lianor so aufrichtig ins Gesicht dass auch ihre Mundwinkel sich unwillkürlich ein wenig in die Höhe zogen. "Also, darf es nun etwas zu Trinken sein?" "Errm, etwas Wasser, gern" und noch während Lianor sprach trabte der Mann etwas behäbig zu einem der Schränke und holte zwei Becher hervor die er mit einer flinken Bewegung in einem der zwei Eimer tauchte um sie mit Wasser zu füllen. Als er, in jeder Hand einen Becher haltend zu Lianor zurückkehrte, konnte sie den Gedanken nicht Abschütteln dass hier etwas nicht stimmte. Sie musterte ihn eindringlich und versuchte den Gründ für ihr Gefühl zu finden, aber es wollte ihr einfach nichts Ungewöhnliches auffallen und so wollte sie das Gefühl schon zu jenen unlogischen Gefühlen zuordnen wie das Gefühl etwas vergessen zu haben wenn man ein Zuhause verlässt, wenn ihr Blick nicht in dem Moment von den faltigen Gesichtszügen weg auf den Hals des Mannes geschweift wäre.

Am Hals des Mannes konnte Lianor eine filigrane Kette unter dem Kragen seines Hemdes ausmachen und ihr Magen krampfte sich reflexartig zusammen. Jegliches Glücksgefühl entwich ihr als sie der Kette weiter folgte, die sich unter seinem feinen Hemd deutlich abzeichnete und an ihrem Ende einen Anhänger durchschimmern sah. 'Natürlich, woher konnte er wissen warum ich auf der Flucht vor den Wachen war! Woher konnte er wissen was sich da ereignet hat!' schoss es ihr durch den Kopf wobei sie sich intuitiv rückwärts von ihm weg bewegte ohne ihn aus den Augen zu lassen. Leider übersah sie so den Stuhl der hinter ihr stand und so krachte sie wenige Sekunden später mit dem Rücken auf den Boden und schlug so herftig mit dem Kopf auf dass sie leicht benommen liegen blieb,
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Aug 07, 2011 9:55 pm

Isabelle setzte sich auf die Treppe vor dem Gasthaus, während sie auf Berucas wartete. In ihrem Kopf schwirrten allerlei Gedanken umher. Ab und zu auch einige, die nicht ihr gehörten, sondern dem Dämon.

Vielleicht war es dumm gewesen sich mit Berucas anzufreunden, doch es war zu spät. Den Laden den sie suchte hätte sie bestimmt auch anders gefunden. Als sie die Hufe des Pferdes hörte, blickte sie auf: "Ein schönes Pferd hast du da. Woher hast du es?"

Als sie Berucas genauer musterte, bemerkte sie, dass auch er in tiefe Gedanken versunken war. Wahrscheinlich würde ihr kleiner Ausflug nicht mit langen Gesprächen bestückt sein.

Inbrünstig hoffte sie, dass das Pferd die Anwesenheit des Dämonen nicht spürte. Schon in der Vergangenheit hatte sie die Erfahrung gemacht, dass Tiere Präsenzen viel besser wahrnehmen konnten.

Sie lächelte Berucas ins Gesicht: "Welche Richtung schlagen wir ein?"
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Lianor Thendril
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Aug 08, 2011 6:41 pm

Als Lianor die Augen wieder aufschlug lag sie auf dem Boden und Gerold kniete neben ihr und strich ihr mit seiner Hand eine Stähne ihres weißen Haares aus dem Gesicht. Wie im reflex griff sie nach ihrem Schwert, aber das war nicht da wo sie es vermutete. Gerald bemerkte ihre bewegung und deutete lächelnd auf einen Tisch in der nähe auf dem fein säuberlich ihre Waffen drapiert waren. "Was.. Was wollt ihr von mir?" stammelte Lianor, gegen die innere Ohnmacht ankämpfend nichts machen zu können. "Ich kann dir leider nicht viel sagen, aber glaube mir, ich will dir nichts bößes." "Aber dieser Anhänger! Ich sah ihn schon ein mal, als ich..." da unterbrach sie Gerold mit einer knappen Handbewegung. "Das war niemand von uns. Auch unsere Gegner tragen ein solches Zeichen. Mit der Zeit wirst du lernen uns zu unterscheiden, und sosnt wirst du sterben" grinste er Lianor an und sie konnte nicht erkennen ob er das irgendwie als scherz meinte oder nicht.

Nachdem Gerold ihr wieder aufgeholfen hat und ihr ihre Waffen zurückgegeben hat setzten sie sich an einen Tisch. "Bevor du fragst.. " begann Gerold "... ich kann dir deine Fragen nicht beantworten, es tut mir leid. Aber ich werde dir helfen aus dieser Stadt heraus zu kommen. Ich habe ein Schiff mit dem du auf dem Kalstrom hinuntersegeln kannst. Ich weiß nicht wohin dich dein Weg treiben wird, aber ich hoffe dass du bald einige Antworten auf die Fragen findest die dir im Moment im Kopf herumschwirren." Lianor konnte kaum einen klaren Gedanken fassen aber besann sich trotz ihrer inneren Stimme darauf diesem Gerold zu vertrauen. Nach einige förmlichen Abschiedsfloskeln verschwand sie aus dem Haus und ging in Richtung des Flusses. Die Stadt war recht belebt und so fiel sie keinem auch nur im Geringsten auf als sie die Straße hinunterschlenderte.

Am Ufer des Flusses angekommen sah sie auch schon Bald des, von Gerold beschriebene Schiff. Es war eigentlich nur eine kleine Holzschale mit einem Mast in der Mitte und einem kleinen Segel, aber was konnte sie denn mehr verlangen. Sie sprang geschickt über die Kaimauer und landete sanft im Boot. Nachdem sie die Taue gelößt hatte setzte sich das Schiff auch schon in Bewegung. In eine ungewisse Zukunft.


Zuletzt von Lianor Thendril am Sa Aug 13, 2011 12:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Aug 09, 2011 12:13 am

Er lächelte während er stolzen Blickes seinen treuen Freund musterte. "Ich habe damals Ballodair in Zza'Vik erstanden. Er ist wirklich eine Klasse für sich." Liebevoll, schon beinahe verliebt in dieses anmutige Geschöpf streichelte Berucas seinen Hengst über den Nasenrücken, schaute dann aber zu seiner Begleiterin. "Er hat mich damals ein halbes Vermögen gekostet, aber er lohnt sich in jeder Hinsicht." Um ihre Frage zu beantworten schaute er sich kurz um. "Hmm...gute Frage." Wir sollten in Richtung Marktplatz gehen, da werden sicherlich auch einige Wegweiser zu finden sein. Ich denke..." Er unterbrach plötzlich als zwei uniformierte und bewaffnete Stadtgardisten am Strassenende auftauchten und an ihnen etwas suchend und recht aufgebracht vorbeieilten. Mit hochgezogenen Augenbrauen sah er ihnen nach bis sie schließlich außerhalb seines Blickfeldes in die nächste Abbiegung der anliegenden Strassen verschwanden. Neben Berucas und Isabelle standen zwei Frauen mittleren Alters, welche ebenso verwundert ihr Gespräch unterbrachen und den Satdtgardisten nachsahen. Wieder näherten sich eilige Schritte aus der selben Richtung aus welcher die Beiden gerade herkamen und eine recht junge Stimme erklang. "Mama, Mama! Weißt du was ich gerade gesehen habe?" Berucas schaute zu dem Besitzer der Stimme. Er war gerademal ein halber Mann. Er schätzte ungefähr vierzehn bis fünfzehn Jahre. Keuchend blieb er vor den beiden Frauen stehen und stütze seine Hände in die Knie, holte einigemale tief Luft und schaute dann zu seiner Mutter auf. "Hinten vorm Marktplatz hat eine Westelfe einfach so einen Mann erschossen! Der Pfeil hatte sich direkt durch seinen Körper gebohrt und er ist einfach so tot umgefallen. Überall war Blut und dann sind die Stadtgardisten gekommen und wollten die Mörderin verhaften, aber die ist geflohen!" Ungläubigkeit mit einer Mischung von blanken Entsetzen durchbohr den Magier. Eine Westelfe in der Gegend war zu selten um davon auszuegehen, dass es sich um die vermeintliche Mörderin nicht um Lianor handelte. Aber wie konnte sie schon wieder auf den Beinen sein? Waren schon wieder Leute hinter ihr her und sie wollte sich nur zur Wehr setzen? Er konnte sich keinen anderen denkbaren Grund vorstellen, welchen Grund sie sonst gehabt hätte einen Menschen mitten in einer belebten Strasse kurzerhand zu ermorden. Der Junge fügte etwas leiser hinzu: "Man sagt, dass der Ermordete der Neffe des Lord Regensburg sei und das seine Begleitung nur verschont worden sei, weil die Gardisten schon gekommen waren. Die Menschen dort haben gesagt, dass sie sicherlich eine Auftragsmörderin war, eine Attentäterin." Berucas fluchte leise undkaum hörbar. "Mist..." Er schaute zu Isabelle hinab. "Isabelle, bevor wir zum Antiquariat muss ich dringend jemanden besuchen. Es ist durchaus wichtig. Möchtest du mitkommen oder solange lieber hier warten? Es würde sich nur um zehn bis zwanzig Minuten handeln." Es gab letztendlich drei Möglichkeiten für ihn: Entweder es handelte sich um eine völlig andere Person die zufällig eine mit einen Bogen bewaffnete Westelfe war und Lianor schlief sich immernoch von ihren Verletzungen erholend und war in Behandlung dieser sonderbaren Heilerin von gestern oder sie war tatsächlich die Mörderin und war auf der Flucht. Dann würde sie sich wahrscheinlich wieder in Jasaya´s Unterschlupf verstecken. Oder - und das wäre die komplizierteste und durchaus ungelegenste Variante aller Varianten gewesen - sie war die Mörderin, würde von den Garidsten sowohl als auch von diesen komischen Magier oder was auch immer diese Leute waren verfolgt und würde sich irgendwo in der Stadt verstecken. Dann würde er keine Chance haben sie auzufinden und helfen zu können. Im Grunde genommen hatte er selbst wenn es so wäre nichts damit zu tun. Allerdings plagte ihn sein Gewissen vorhin bereits versagt zu haben sehr und er fühlte sich mehr oder weniger verpflichtet ihr in irgendeiner Form zu helfen. Wenn sie allerdings ohnehin schon als Mörderin gesucht wurde, sollte er sich lieber von ihr fern halten. So etwas konnte leicht ins Auge gehen und er wollte nur ungern als Komplize in einer Mordsache am Galgen hängen. Während er diesen und jeden anderen Gedanken folgte wartete er auch schon auf Isabelles Entscheidung.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Aug 10, 2011 6:06 pm

Isabelle lauschte der Erklärung über Berucas Pferd. Sie fand es immer interessant wie Menschen mit Tieren umgehen. Früher hatte sie sich auch ein Haustier gewünscht, nämlich eine Katze, doch ihre Mutter war allergisch gegen die Katzenhaare.

Als Berucas einen Weg vorschlagen wollte, unterbrach er sich als zwei Stadtgardisten an ihnen vorbei eilten. Anscheinend suchten sie etwas, denn sie wirkten aufgebracht und schauten wild umher. Isabelle lief es kalt den Rücken hinunter. Heute Morgen war sie Blutverschmiert aufgewacht, ohne ihren Hund. Suchten die Gardisten etwa sie? Unauffällig trat sie hinter Berucas, der den Gardisten nachsah. Da er viel grösser als sie war, würden die Gardisten sie nicht so schnell bemerken. Ausserdem nahm sie die Hände vor den Mund und versuchte so auszusehen, als ob sie das schockieren würde.

Was hatte dieser vermaledeite Dämon bloss getan? Isabelle durchsuchte ihr Gehirn, doch sie konnte nicht den leisesten Ansatz einer Erinnerung finden. Wieso war der Dämon nicht in der vergangenen Nacht selbst in das Antiquariat eingebrochen?

Ein Junge kam herbeigeeilt. Ohne es bemerkt zu haben, standen neben Isabelle und Berucas zwei Damen mittleren Alters. Der Junge sprach eine von ihnen als seine Mutter an. Als er erzählte, dass eine Westelfe jemanden erschossen hatte, fühlte sich Isabelle gleich wieder um 5 Jahre jünger. Doch Moment. Es gab wenige Westelfen hier in der Stadt und am vorigen Tag hatte ihr Hund doch eine in der Taverne gesehen. Anscheinend hatte sie den Angriff überlebt.

Auch als der Junge Lord Regensburg erwähnte war Isabelle das ein Begriff. Die Reichen kannten sich nun einmal untereinander, auch wenn sie in verschiedenen Städten wohnten. Jeder war irgendwie der Handelspartner eines Bekannten.

Berucas fragte sie nun, ob Isabelle mitkommen, oder ob sie lieber hier warten wolle. Er schien angespannt zu sein. Immerhin kannte auch er die Westelfe, wusste aber nicht, dass Isabelle von ihr wusste.

Wenn sie warten würde hätte sie Zeit sich einen neuen Dämon zu beschwören, um das Verschwinden des Hundes zu vertuschen, doch das Pferd von Berucas würde den Braten dann wahrscheinlich riechen.

Daher entschloss sie sich: "Ich werde mit dir kommen." Bei diesen Worten legte sie eine Hand auf Berucas Arm um ihm zu zeigen, dass sie mehr wusste, als sie zugegeben hatte.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Aug 17, 2011 11:22 am

Während sie ihm antwortete spürte er die Wärme ihrer Hand auf seiner Haut. Hatte sie seine innere Aufruhr bemerkt? Er war sich keinen Verhalten bewusst, welches ihr es hätte verraten können. Offentsichtlich war er in letzter Zeit recht einfach zu durchschauen. Eine schlechte Sache - wie er für sich befand. Eine Sache die er unbedingt ändern sollte. Er lächelte. "Bist du dir sicher? Die Gegend da ist nicht die feinste." In den Moment als Isabelle den Arm des Magiers berührte wurde Ballodair plötzlich unruhig. Ein beunruhigendes Schnauben stieß aus seinen Nüstern, dann bäumte er sich plötzlich wiehernd und protestierend auf und zog natürlich die Aufmerksamkeit der Anwesenden der Strasse auf sich. "Hey!!!" Berucas zog an den Zügeln in seiner Hand fester, hatte überhaupt zu tun, diese festzuhalten. Der Hengst stampfte mit den Beinen wie wild auf den gepflasterten Boden ein, versuchte sich von den Zügeln loszureißen, sich und seinen Gefährten von dem was ihn so dermaßen beunruhigte wegzuziehen. "Gottverdammt nochmal!Ballodair!" Mit einen unsanften Ruck zog er das Pferd zu sich und hielt dessen Zügel mit festen Griff. "Ist jetzt gut, ja? Das darf doch wohl nicht wahr sein." fluchte er leise. In den Augen des Hengstes spiegelten sich eine Mischung von Furcht und Unterwerfung wieder. Zwar zog Ballodair seinen Kopf immer wieder von seinen Besitzer weg, beruhigte sich allerdings nach und nach.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Aug 25, 2011 10:54 pm

Isabelle erschreckte sich leicht ab der Reaktion des Pferdes, doch Berucas schien nicht gemerkt zu haben, dass das Pferd wegen ihr Angst hatte. Beinahe empfand sie Mitgefühl für das Pferd, sie wusste, wie sich ungewollte Präsenzen anfühlten.

"Ich hab doch gesagt, dass ich dich begleiten werde", lächelte Isabelle Berucas ins Gesicht, "Immerhin hab ich auch noch ein zwei Tricks auf Lager, die dir helfen könnten." Unauffällig auffällig zupfte sie ihren Ausschnitt zurecht.

Noch einmal lächelte sie Berucas an: "Wollen wir dann los? Ich folge dir!"
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Aug 28, 2011 10:55 pm

Mit jedem Atemzug, welchen das Pferd tat beruhigte es sich auch wieder. Die Hand seines Besitzers ruhte auf seinen Nüstern und streichelte leicht darüber. Die Worte seiner Begleiterin brachte den Magier zum schmunzeln. "Na, ich hoffe du greifst nicht wieder zu tief in deine Trickkiste." Er schaute kurz andeuttungsvoll auf ihren ansehlichen Ausschnitt. Ihn belustigte immernoch die Tatsache, dass sie sich vorhin so über den Tisch beugte um ihn zu beeindrucken und normalerweise geht er auf solche Chancen sofort ein. Nur an diesen Tag war es etwas anderes, etwas was ihn zurückhielt sich wie ein nichtsdenkender Zuchtbulle auf jede Frau zu stürzen, die ihn nur ansatzweise die Chance dazu gab. Vielleicht hatte die Begegnung mit Paliona ihn etwas hinterlassen. Vielleicht war er der Belustigung der Frauen bis sie sich völlig hingaben schon müde geworden oder vielleicht war er einfach nicht in der Stimmung nach dem Korb den er von Paliona verpasst bekommen hatte. "Nein, Scherz beiseite. Ich denke, dass diese sicherlich irgendwann zum Einsatz kommen." Er zwinkerte ihr zu und führte Ballodair an ihr vorbei, diesmal in die gegengesetzte Richtung des eigentlichen Ziels. "Du hast Recht. Lass uns aufbrechen."

In Jasayas Unterschlupf...
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Sep 13, 2011 8:09 pm

Die ersten 15 minuten blieb Lianor im Boot stehen, jeden Muskel angespannt um im Notfall sofot aus dem Boot auf das nahe Ufer zu springen. Ganz konnte sie diesem Gerold nicht vertrauen, so geheimnissvoll wie er sich darstellte. Aber die 15 minuten vergingen und der Fluss entfernte sich stetig von dem südlichen Haupthandelsweg von Tarcon und von der Stadt selbst. Allmählich entspannte sich Lianor und ließ sich auf den Boden des Bootes sinken. Leider war das Boot zu klein um eine angenehme Position zu finden und so musste Lianor den kleinen Masten zwischen die Beine nehmen und lehnte sich so leicht gegen das Heck, wobei sie immer aufpassen musste dass sie das Boot nicht mit einer unachtsamen Bewegung zum Kentern brachte. "Außgerechnet ich, wohl die einzige Westelfe die es immer gemieden hat zu segeln, sitze jetzt hier in dieser Nussschale" beschwerte sich Lianor leise, obwohl sie die Ironie gleichzeitig leicht erheiternd fand. Mit einem kurzen Blick kontrollierte sie ihr Hab und Gut. Ihre Waffen waren vor ihr an den Mast gelehnt und das Metall schimmerte leicht rötlich im Sonnenlicht das schon ein leichtes Abendrot annahm. Danach betastete sie den Lederbeutel der an ihrer Hüfte hing und ließ auch die paar Münzen die sich darin befanden einmal durch die Hand rieseln. "Bald werd ich mir etwas Geld verdienen müssen..." bemerkte sie ernst. Bisher hatte sie diesen Aspekt immer außer Acht gelassen, konnte sie doch einfach etwas Jagen wenn sie Hunger hatte oder konnte sich in eine Höhle zurückziehen wenn das Wetter eine Übernachtung im Freien nicht zuließ. Jetzt musste sie sich wohl oder übel ein Zimmer in einem Gasthaus nehmen und das kostet nunmal Geld. Aber diese Sorgen schob Lianor im Moment auf die Seite, konnte sie ja sowiso nichts daran ändern solange sie sich auf diesem Fluss befand.

Einige Zeit und etliche Flussbiegungen später war Tarcon nur noch durch einige Rauchfahnen in der Ferne erkennbar. Das Segel des Bootes hing schlaff am Mast an dem es befestigt war und so wurde das Boot nur sehr gemächlich von der Strömung des breiten Flusses vorangetrieben. Die Landschaft um Lianor hatte sich auch stark geändert. Waren zu Anfang die Felder links und rechts des Flusses bestellt und umsäumt von Zäunen der Bauernhöfe so lagen sie nun brach. Vereinzelt konnte sie noch einen Bauernhof ausmachen aber viele von denen waren auch schon am verfallen. Viele der Bauern hier sind wohl in die Stadt Tarcon gezogen um auf ein besseres Leben zu hoffen und haben ihren Besitz hier zurückgelassen. Hier und da sah man kleine Bäume emporwachsen die ihrerseits ihre Chance sahen aus dem Schatten der älteren Bäume auszubrechen und hier ein Gebiet für sich zu beanspruchen. Weiter hinten auf einem Feld konnte sie zwei junge Füchse ausmachen die miteinander spielten und herumtollten. Dabei schreckten sie immer wieder einen schwarm Insekten auf der sich in der Nähe niedergelassen hatte um sich an den Blüten der Gräßer gütlich zu tun. Plötzlich regte sich etwas direkt neben Lianor im Wasser und noch bevor sie reagieren konnte sprang ein Fisch aus dem Wasser und tauchte kurz darauf wieder ein, wobei er wohl etwas ungeschickt landete da er für so einen eleganten Fisch ungemein viel Wasser emporspritzte. Als die kleinen Wassertropfen Lianors Gesicht benetzten konnte sie nicht verhindern dass sich ihr Mund zu einem breiten Lächeln verformte. Hier, direkt vor ihr, schien die Welt so unglaublich perfekt zu sein. Mit diesem Gedanken ließ sie sich noch etwas tiefer sinken und versuchte sich ein wenig zu entspannen, denn auch wenn sie kürzlich viel geschlafen hatte fühlte sie sich müde und ausgelaugt.
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Straßen der Stadt

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