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 Taverne 'Heldenrast'

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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Di Apr 12, 2011 9:05 pm

Paliona beobachtete die Frau neugierig, ob so eine Frau nach Berucas Ansicht sein sollte? Sie schauderte, was für ein eingebildetes Püppchen. Sie beachtete sie vorerst nicht weiter und wandte sich an Feringur. “Das wäre wundervoll, aber ich muss morgen die Stadt verlassen und habe daher leider keine Zeit auf ein Schwert zu warten.” Sie seufzte, es war doch schade, da hatte sie einmal die Gelegenheit, eine Gelegenheit, die sich garantiert so nicht wieder bot und konnte nicht bleiben. Vielleicht sollte sie ihre Abreise ein paar Tage aufschieben, aber mit jedem Tag den sie länger verweilte war die Gefahr größer, das Jemand sie verraten würde. Außerdem, so schnell wie der Magier die Fremde an den Tisch gebeten hatte, war es vielleicht besser so schnell wie möglich zu verschwinden. Sie lauschte erstaunt der Beurteilung des Dolches, sie selbst wäre auch davon ausgegangen, das der Dolch wertvoll war. Erstaunt hörte sie die Worte der Frau, hatte jemand angeboten mit ihr zusammen zu dem Antiquariat zu gehen? Sie fragte nicht einmal danach sondern setzte es einfach voraus. So sollten sich Damen benehmen, darauf konnte sie gut verzichten, so höflich sie tat, so unverschämt war sie. Und diese gekünstelte Art, gab es wirklich Menschen die auf so etwas hereinfielen? Niemand benahm sich wirklich so, oder etwa doch? Das sollte die gute Gesellschaft sein, auf so etwas konnte doch wohl jeder verzichten. Sie schnaubte kurz und meinte dann kurzangebunden.
“Nun es ist spät und ich bin müde, ich werde schlafen gehen.” Den Schlüssel hatte sie ja bereits und die anderen konnten ja nachkommen, wann immer sie wollten. Sie stand auf und ging die Treppe hinauf, ohne noch einmal zurückzusehen, sie war besorgt, aber wollte lieber nichts sehen, was sie nur noch mehr beunruhigen konnte. Oben sah sie sich kurz um und wollte dann die Tür zum Zimmer aufschließen, doch sie war bereits offen und daher trat sie in den Raum. Sie blickte sich kurz um und sah auf das Bett. Dann zuckte sie noch einmal kurz mit den Schultern, rollte ihre Decke auf dem Boden aus und legte sich hin. Aber obwohl sie müde war, konnte sie nur schwer einschlafen, zuviel ging ihr im Kopf herum.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Di Apr 12, 2011 11:09 pm

Neugierig beobachtete Berucas wie Feringur die Waffe seiner Liebsten prüfte. Das diese Klinge überhaupt etwas wert war wunderte ihn schon. Das Feringur anhand einer dermaßen abgenutzten Klinge sogar noch die Herstellung und vorallem so detailreich schildern konnte, war beeindruckend. Anscheinend ging der erfahrene Schmied seinen Beruf mit viel Leidenschaft nach. Bewunderswert ein Handwerk dermaßen zu beherrschen. Das Angebot seinerseits Paliona höchstpersönlich eine Waffe zu schmieden war eine großartige Gelegenheit eine von einem Zwerg geschmiedete Waffe zu besitzen. Ein bisschen beneidete er sie darum. Umso verwunderlicher war es, dass sie das so entschieden ablehnte. Seine dunklen Augenbrauchen zuckten entrüstet in die Höhe, als er erfuhr, dass sein Dolch keineswegs der Herkunft der man diesen zusprach nachwies. "Wie ich es bereits vermutet habe. Ich hoffe für diesen verdammten Händler, dass er sich in Sicherheit bringt, bevor ich wieder nach Zza'Vik zurückkehre. Spätestens dann werde ich wohl für diesen Dolch eine Verwendung finden." Er lächelte um seine letztere Aussage weniger ernst klingen zu lassen, aber auch über seine eigene Naivität. Vor anderen hatte er zwar behauptet, dass ihm wohl bewusst war, dass diese Geschichte fragwürdig war, aber im inneren hatte er wirklich daran geglaubt. "Nun Feringur, ich bin tatsächlich über Euer Fachwissen beeindruckt. Das Ihr an gewissen Details sogar dessen Herstellung zurückverfolgen könnt ist unglaublich." Während er seinen Dolch wieder an seinen Gürtel befestigte, vernahm er die Vorstellung der dazugekommenen Frau. "Freut mich Euch kennenzulernen, Isabelle." Aus welchem Hause stammt ihr?" Ihr Auftreten und natürlich auch ihre Kleidung wiesen bereits darauf hin, dass sie aus höherem Hause stammen musste. Die Einladung gemeinsam das Antiquariat zu besuchen, kam ihm entgegen, da er ohnehin dieses aufsuchen wollte und außerdem war die Bekanntschaft mit einer wahrscheinlichen Magierin recht interessant. "Würde mich freuen." Er lächelte. "Verzeiht die Frage, ihr seid Magierin?" Sein Blick wurde einen Moment von ihr abgelenkt, als sie sich kurz abwand um ihren Hund heranzurufen. "Ein prächtiges Tier." fügte er hinzu während er ihn beobachtete. "Meine Familie besaß damals ebenfalls einen Wachhund. Ein wirklich schönes Tier war das." Er runzelte die Stirn als sich plötzlich Paliona hastig von den Anwesenden verabschiedete und anschließend den Raum durch die in das obere Stockwerk führende Treppen verließ. Er sah ihr nichts verstehend nach und dann zu Feringur rüber. "Habe ich was falsches gesagt?" Langsam aber sicher überforderte ihn diese Frau etwas.
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Mi Apr 13, 2011 3:56 pm

"Ich danke euch Berucas. Ich werde mich ebenfalls hinlegen bis morgen dann." sagte er, nahm seinen Rucksack und erhob sich vom Tisch. Er ging die Treppe hoch und ging am Zimmer der Söldnerin vorbei. Warte ich habe ein Geräusch gehört und es hat sich nicht nach schlafen angehört. Sagte Simroth. Feringur drückte langsam die Klinke nach unten und schaute durch den Spalt. Eine Gestalt hatte sich über die schlafende Paliona gebeugt. Der Zwerg sah eine Klinge aufblitzen. Er reagierte sofort und zog die Beile. Er trat die Tür ein. "Hey was geht denn hier vor? Finger weg." brüllte er. Die Gestalt wirbelte herum und ehe sichs Feringur versah flog ein Dolch au ihn zu. Er wich dem Geschoss aus und schmiss seinerseits ein Beil nach dem Vermummten. Die Söldnerin schlug die Augen auf. "Was schaut ihr so? Hier will euch einer an die Kehle." Brüllte der Zwerg. Die vermummte Gestallt sprang aufs Fensterbrett. "Auf Wiedersehen meine Liebe." sagte er und verschwand mit einem Sprung in die Tiefe.
Feringur hob sein Beil auf und steckte es wieder an den Gürtel. "Alles in Ordnung? Ich wollte euch nicht wecken aber da war jemand der euch tot sehen wollte und ich konnte dass nicht zulassen. Ich schulde euch doch ein Schwert. Sagt wo führt euch eure Reise hin? Vielleicht könnte ich euch begleiten." sagte der Zwerg hoffnungsvoll. Du wolltest mir doch helfen. protestierte Simroth. Ich weiss aber was kann es schaden sie ein wenig zu begleiten? fragte Feringur. Simroth blieb ihm die Antwort schuldig.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Mi Apr 13, 2011 9:28 pm


Paliona sah erstaunt auf, es war lange her, dass es jemand geschafft hatte, sich an sie heran zu schleichen. Der Tag musste wirklich anstrengend gewesen sein. Ihr Schlaf war sonst so leicht, überhaupt hatte es nur eine Person geschafft, sie zu überraschen. Sie fuhr hoch und sprang ans Fenster, dabei fiel etwas von ihrem Hals herunter, auf den Fußboden. Als sie aus dem Fenster sah, war der Mann natürlich schon längst verschwunden, aber auf dem Fensterbrett lag ein Zettel, den sie an sich nahm.
“Habt Dank Feringur, ich hatte eigentlich vor nach Eskenwehr zu ziehen, allerdings war das der Wunsch von Lianor und ich bezweifle, das sie reisefähig ist. Aber ich muss dort auch noch ein Päckchen abliefern, Samira hat mich heute Abend darum gebeten und da sie sich nun noch weiter um die Elfe kümmert, ist es wohl nur richtig, wenn ich ihr den Gefallen tue.” Sie suchte den Boden mit den Augen ab, um zu sehen, was dort hinuntergefallen war. Schließlich zog ein Glitzern ihren Blick auf sich. Sie bückte sich und hob den Gegenstand auf. Neugierig las sie den Brief. Sie runzelte die Stirn und ging zur Tür, dort hob sie den Dolch auf, den ihr nächtlicher Besucher auf den Zwergen geworfen hatte. Sie kannte die Waffe, ein trauriges Lächeln machte sich auf ihren Lippen breit und sie hielt den Dolch Feringur hin. Er war eher unscheinbar, aber scharf und gut ausbalanciert und die einzige Verzierung war der Knauf, der aus einem tropfenförmigen roten Edelstein bestand. “Und was sagt ein Meisterschmied zu diesem Stück? Es war das wertvollste, was mein Mentor je besessen hat, jedenfalls sagte er das immer. Aber vielleicht ist er genauso übers Ohr gehauen worden, wie Berucas.” Sie ließ sich wieder auf dem Bett nieder und seufzte leise, wie merkwürdig der Zwerg hatte ihr angeboten sie zu begleiten, der Magier dagegen hatte es anscheinend nicht einmal in Betracht gezogen und nun noch dies hier. “Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr mich begleitet. Wie ihr gesehen habt, kann ich in nächster Zeit nicht mehr hierhin zurück. Aber ich hoffe ihr habt euch nicht zu viele Sorgen gemacht. Der Mann, der hier war, wollte mich nicht töten. Er ist vielmehr der letzte meiner alten Freunde. Er hat mir diesen Dolch gebracht, er gehörte meinem Mentor und der wollte wohl, das ich ihn bekomme. Außerdem hat er mir diese Warnung überbracht.” Sie hielt dem Zwerg kurz den Brief hin, allerdings nicht lang genug, als dass er etwas hätte entziffern können. Dann verstaute sie den Brief und den unscheinbaren Ring, der auf ihrer Brust gelegen hatte tief unten in ihrem Rucksack. Sie errötete leicht und meinte dann: “Bitte erzählt Berucas nichts davon, er denkt er könnte mir bei dieser Sache helfen, aber ihr wisst, das er kein Krieger ist, er würde sich nur in Gefahr bringen. Ihr kennt Krieger und sicher auch Söldner, sie kommen nicht alleine und bleiben nicht stehen, um sich von einem Zauber treffen zu lassen.”
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Mi Apr 13, 2011 9:46 pm

Eskenwehr? Verdammt weit weg. Lass uns lieber zu den Zwergen zurück gehen. empfahl Simroht. "Ich werde euch begleiten. Ich habe noch nicht viel vom Land gesehen und würde mich freuen mit euch zu ziehen." sagte der Zwerg und ignorierte Simroht. Er setzte sich auf den Boden und besah soch den Dolch. "Hm ein gutes Stück. Es liegen mindestens zwei Wochen Arbeit darin. Ziemlich wertvoll und mit... Ich vermute drei verschiedenen Eisen geschmiedet." Er nahm seine Gemmenlupe aus dem Rucksack und besah sich den Knauf. "Hier wurde allerdings geschludert. Der Rubin ist unsauber geschliffen und nicht schön eingefasst. Trotzdem ist es für einen Menschen ein sehr wertfolles Stück." sagte er und reichte ihr den Dolch. "Keine Angst ich werde ihm nichts sagen. Es bleibt unter uns." sagte er und stand auf. "Wenn ihr mich entschuldigt, im Gang steht ein Sessel der nach mir ruft. Ich sehe euch morgen nehme ich an." Er ging nach draussen und setzte sich in den Ohrensessel der auf dem Gang stand. Du wirst sie doch nicht wirklich nach Eskenwehr begleiten oder? Was ist mit meiner Erlösung? prostestierte Simroth. Bleib ruhig. Es kann nicht schaden etwas von unserem Land zu sehen bevor wir uns wieder deinem Plan widmen. entgegente der Zwerg und schlief ein.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Do Apr 14, 2011 8:09 pm

Zufrieden steckte die Söldnerin den Dolch in ihre Tasche und wünschte Feringur noch eine gute Nacht. Sie legte sich wieder auf ihr provisorisches Lager und schloss die Augen. Sie war versucht, sich den Brief und den Ring noch einmal genauer anzusehen. Beides hatte sie gerade nur kurz gemustert, aber sie war sich nicht sicher, wann Berucas wieder auftauchen würde. Und so wie sie ihn bisher kennengelernt hatte, ging sie nicht davon aus, das es eine gue Idee war, wenn er von beidem erfuhr. Es würde bis morgen warten müssen. Langsam schlief sie wieder ein, doch sie hatte keine ruhige Nacht. Ständig verfolgten sie wirre Träume.
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Do Apr 14, 2011 8:39 pm

Isabelle wusste nicht, was sie Berucas auf die Frage antworten sollte. Vielleicht war es gefährlich, im zu offenbaren, dass sie eine Magierin war. Jedoch entschied sie sich wie folgt zu antworten: "Nun ja ich bin eine Magierin in der Ausbildung für die Kunst der Beschwörung der Elementare."

Wenn er nun eine Präsentation ihrer Fähigkeiten verlangen würde, so wäre sie imstande einen schwachen Elementar herbeizurufen. Daher war sie so ziemlich abgesichert.

Ein bisschen weniger wohl fühlte sich Isabelle bei der Frage nach dem Hund. Sie hätte ihn nicht herbeirufen sollen. Hatte Berucas etwas gemerkt? Kurz überlegte sie und erzählte: "Nun ich komme aus einer sehr reichen und einflussreichen Familie in Temornia. Den Hund hier habe ich auf dem Weg aufgelesen. Er ist ziemlich anhänglich und man wird ihn schwer los." Sie versuchte ein Kichern zu imitieren.

Der Hund sah zu ihr hoch und hätte jetzt wahrscheinlich eine Augenbraue hochgezogen, wenn er eine gehabt hätte. Plötzlich schleckte er Isabelle am Bein und es schauderte sie leicht. Sie hasste Berührungen, besonders wenn sie mit einem dämonischen Wesen waren.

Um von ihrem Schaudern abzulenken fragte sie Berucas: "Woher kommt ihr und was hat euch in diese Gegend verschlagen? Ich nehme an, dass ihr euch ebenfalls für Magie interessiert, da ihr mich begleiten wollt?"
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Do Apr 14, 2011 9:41 pm

Während sie ihm antwortete zog er eine Augenbraue hoch. Als auszubildende Magierin müsste sie eigentlich während ihrer Studienzeit in einer Akademie leben und lernen. Zuerst vermutete er, dass sie hier in der Akademie von Tarcon unterrichtet wurde. Allerdings würde sie dann nicht soviel Reisegepäck mit sich herumschleppen müssen. Aber er beließ es schließlich bei der Aussage und lächelte einfach nur, wie eigentlich immer. Sie würde schon ihre Gründe haben und es ging ihn ja letztendlich nicht wirklich etwas an. Er beantwortete ihre Frage. "Ich komme aus der Stadt Zza'Vik, bin gelernter Magier der Magierakademie des Kalifen zu Zza'Vik und derzeit auf Reisen um meine Kenntnisse bezüglich der Magie etwas zu erweitern. Ihr wisst ja wie das so ist. Unstillbarer Wissensdurst." Er grinste. "Ich möchte nicht unhöflich wirken, Isabelle. Aber ich werde mich langsam aber sicher verabschieden müssen, auch wenn die Unterhaltung mit Euch zwar kurz aber dafür äußerst angenehm war. Ich bin mir sicher wir können, dass wiederholen." Er zögerte kurz bevor er dies ergänzte. "Spätestens morgen, wenn wir gemeinsam das Antiquariat besuchen. Treffen wir uns morgen früh bei den Ställen neben der Taverne?" Er wünschte charmant wie gewohnt seiner neuen Bekanntschaft eine angenehme Nacht und verließ schließlich ebenfalls die Taverne durch den Hintereingang, leistete Ballodair noch etwas Gesellschaft und versorgte ihn, unterhielt sich nebenbei mit dem Stallmeister, nahm dann sein Gepäck, welches er zuvor dem Stallmeister anvertraut hatte und ging schließlich über die in das obere Stockwerk führende Treppe zu seinem gemieteten Gästezimmer. Er hatte sich die Zahl auf dem Schlüsselanhänger gemerkt und suchte die Tür nach dieser nun ab, fand diese dann recht schnell auch und öffnete mit einen leisen Knarren die Tür. Sie war alleine in dem Zimmer und schlief anscheinend aus reiner Gewohnheit in ihrem Nachtlager auf dem Boden, genau neben dem leerstehenden Bett. Beim Anblick der friedlich schlafenden Söldnerin musste er faziniert lächeln. Zwar fragte er sich wo schon wieder Feringur geblieben war, aber beschäftigte sich dann nicht lange damit. Feringur war ein erwachsener Mann der genau wusste was er tat und darauf verließ er sich. Er legte sein Reisegepäck beiseite und ging zu ihr rüber. Ihr Körper war ganz leicht- zumindest leicher als erwartet. Mit einem leisen Seufzen nahm er sie behutsam in seine Arme und legte sie vorsichtig auf das gemütliche Bett, deckte sie zu und hauchte ihr einen Kuss auf ihre Wange. Sie öffnete zwar im Halbschlaf kurz ihre Augen, aber schloss sie direkt wieder. Wahrscheinlich hatte sie noch nicht einmal etwas davon bemerkt so erschöpft war das arme Ding. Im anliegenden Waschraum genoss er ein dampfendes Bad und legte sich anschließend wieder in seiner Haut wohlfühlend nur in einer Leinenhose gekleidet neben ihr in das Bett, aber sehr weit an der Bettkante um nicht aufdringlich zu sein. Er wollte genauso wenig auf dem Boden schlafen und sie auf dem harten Boden die Nacht verbringen zu lassen, währendessen er das komfortable Bett nutzte wäre dreist gewesen. Er starrte einige Minuten an die Decke über ihn, ließ den ereignissreichen Tag in seinen Gedanken an sich vorbeiziehen und somit verschwamm allmählich die Umgebung und schließlich schlief er ein. Diesmal träumte er nicht einmal. Vielleicht weil er sich das Bett mit ihr teilte und trotz der gewissen Distanz, die er beibehielt die Wärme ihres wundervollen Körpers fühlen konnte. Sicherlich war die Erscchöpfung nach so einem langen Tag ebenfalls ausschlaggebend für einen ruhigen Schlaf. Wie auch immer-es war schön eine Nacht zu erleben, welche nicht von schrecklicken Alpträumen geprägt war. Palionas unruhigen Schlaf nahm er im Unterbewusstsein wohl wahr und legte ihr im Schlaf in einer ihr zugewanden Seitenlage beruhigend einen Arm um ihren Oberkörper.
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Mi Apr 20, 2011 9:07 pm

Nyranja streckte sich und brummte etwas vor sich hin, dass man nicht wirklich verstehen konnte. Sie streckte sich und stieß dabei gegen Tatami. Das Frettchen fühlte sich unsanft getroffen, fauchte und schnappte nach den Fingern der Siri. "Autsch!" schneller konnte ein Mensch kaum wach werden.
"Du musst mich doch nicht gleich beißen!" schalt sie und schob das Tier beiseite, dass sie sich aufsetzen konnte. Kurz drehte sich das Zimmer um sie, doch dann stand es wieder still und ihr viel auf, dass der Aviacarim wohl im sitzen eingeschlafen war. Mincentus war noch nicht einmal bei ihrem erschrockenen Ausruf wach geworden. Wer wusste auch, wie lange er noch wach gewesen war?
Nyranja musste grinsen, nie hätte sie gedacht, die Nacht einmal im selben Zimmer wie ein Geflügelter zu verbringen. Sie streckte sich und stand langsam auf. Dann schlich sie um den schlafenden herum und verließ auf leisen Sohlen das Zimmer.
Zu ihrer Freude war die Frau des Wirtes bereits wach und richtete die Schankstube zum Frühstück. Sie bat sie ihr ein Mahl auf einem Tablett zu richten und trug dieses nach oben. Ein kräftiger Tee, Brot, Käse und Wurst lagen bereit. Breit grinsend dachte sie daran, dass das Geld mit welchem sie bezahlt hatte wohl jenes war, das Mincentus ihr auf dem Marktplatz zugeworfen hatte.
Klirrend stellte sie das Tablett auf den kleinen Tisch im Zimmer und wartete darauf, dass der Geflügelte wach wurde.
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Mincentus Arbendos
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Do Apr 21, 2011 5:26 pm

Leise erklang ein Gähnen vom Geflügelten, welcher sich ersteinmal ausgiebig streckte. Er hatte was gehört und war nun erstmal wach geworden. Langsam breitete er seine Flügel aus, was in diesem Zimmer schon fast wieder zu eng wurde, merkt aber rechtzeitig, dass es nicht ging. So kam er dem Chaos das er so angerichtet hätte zuvor und atmete erleichtert auf. Dann blickte er sich um. Als erstess bemerkte er die Siri, die wohl gerade was zu Essen geholt hatte. Das hatte ihn dann also wohl geweckt. Er schmunzelte und sprach ruhig "Oh guten Morgen, Nyranja. Ich hoffe ihr habt gut geschlafen?" Er schmunzelte etwas verlegen und kratzte sich am Hinterkopf "Schreinbar bin ich ja auch hier eingeschlafen." Dann blickte er nochmal aufs Essen "Bekomme ich auch etwas oder ist das Essen nur für euch und euren kleinen Freund? Oder Freundin?" Dabei wanderte sein Blick zu Tatami und er blickte sich das Tier etwas neugierig an. Dann gähnte er nochmal leise. Es war ja nicht so gu der Schlaf, wen man nur auf einem Stuhl schlief. Und hier drinne herrscht auch nicht genug Freiheit um seine Flügel auszubreiten. Nun man würde schon noch hier rauskommen.
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Do Apr 21, 2011 9:37 pm

Isabelle war es recht, dass sie nun Begleitung zu dem Laden hatte. Höfflich verabschiedete sie Berucas und sah im zu, wie er wegging. Wieder nippte sie an ihrem Drink. Wo sollte sie schlafen? Immerhin hatte es keine freien Zimmer mehr in dieser Taverne.

Seine Präsenz machte sich bemerkbar. Isabelle wurde schwindelig. Es wurde schwarz.
"Du hast versagt. Eigentlich wäre es nun wirklich nicht so schwer gewesen diesen verdammten Laden zu finden. Nun gut ich gebe dir morgen noch Zeit, wenn du mit diesem Magier unterwegs bist. Aber für heute gehört dein Körper mir", schimpfte der Dämon mit einer schauerlichen Stimme. Isabelle verlor nun gänzlich die Kontrolle über ihren Körper.

Apathisch und langsam Stand die junge Frau von ihrem Stuhl auf. Eine dunkle, kalte Aura begann sich um sie herum zu manifestieren. Langsam Schritt die Gestalt zum Ausgang und verschwand durch diesen. Der Hund folgte der Gestalt, doch er zitterte am ganzen Leibe. Einige der Tavernengäste hätten schwören können, dass die Augen der Frau geleuchtet haben und ihre Haut sich verfärbt hat, doch niemand wusste, ob das nicht auf den Alkohol zurückzuführen war und so vergassen sie es wieder.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Do Apr 21, 2011 10:38 pm

Aus reiner Gewohnheit wurde Paliona wach, kurz bevor der erste Hahn krähte. Sie hatte nicht wirklich viel geschlafen diese Nacht, aber sie war an wenig Schlaf gewöhnt. Erstaunt bemerkte sie, das sie sich im Bett befand, wie hatte Berucas sie dorthin bekommen, ohne das sie etwas bemerkt hatte. Sie musste gestern erschöpfter gewesen sein, als sie gedacht hätte. Sie kuschelte sich einen Augenblick lang an ihn und genoss seine Gesellschaft. Doch dann löste sie sich vorsichtig aus der Umarmung. Sie würden sie sowieso trennen müssen und Abschiede waren ihr unangenehm. Besonders dieser hier mochte ihr schwerer fallen, als alles andere zuvor. Sie nahm sich noch einige Augenblicke Zeit, den schlafenden Magier zu beobachten, schon jetzt wollte sie kaum von seiner Seite weichen. Abrupt wandte sie sich ab und räumte leise ihre Sachen zusammen. Als sie alles bereit hatte, holte sie noch ein Stück Papier hervor und schrieb ihm eine Nachricht. Sicher war er einen anderen Schreibstil gewohnt und auch ihre Schrift wirkte etwas ungeübt. Viel Schreiben musste sie in ihrem Beruf ja selten. Auch vielen ihr die Worte schwer, doch würde anders nicht leichter werden.

Mein lieber, arroganter Magier,
Wenn du das liest, hast du sicher schon deinen ersten Tobsuchtsanfall hinter dir, denn ich bin einfach gegangen, ohne noch einmal mit dir zu reden. Vielleicht zerreisst du diesen Brief auch und niemand erfährt jemals was für einen Schwachsinn ich hier schreibe. Du weißt, das ich die Stadt verlassen muss und hast dich ja bereits mit der anderen Magierin verabredet. Daher ist mir klar, das du nicht vorhast mich zu begleiten. Aber das ist nicht schlimm. Wenn ich wieder zurück bin werde ich nach dir suchen. Und damit du dir dessen sicher sein kannst. Habe ich dir den Ring meiner Mutter hiergelassen. Wie du weißt, ist das das kostbarste, was ich besitze. Wenn du nicht willst, das ich nach dir suche. Lass ihn einfach hier beim Wirt zurücklegen. Ich Liebe dich und hoffe das wir uns bald wiedersehen.

Paliona

Sie legte den Ring und den Brief neben Berucas auf das Kopfkissen und trat auf den Gang hinaus. Sie weckte den Zwerg und zog ihn mit sich zum Hintereingang hinaus.
“Lass uns schnell gehen, Feringur. Ich muss noch zu Samira und das Paket abholen.”
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Feringur
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa Apr 23, 2011 8:48 am

Feringur schreckte aus dem Schlaf als er die Stimme der Söldnerin hörte . Ehe er sichs versah wurde er zu einem Hinterausgang geschleift. "Auch euch einen guten Morgen Paliona." Grummelte er ünd reib sich verschlafen die Augen. Guten Morgen Feringur. sagte Simroth. Ja ja guten Morgen Schädel. Feringur mochte es nicht so unsanft geweckt zu werden. "So meine liebe wo gehts lang?" fragte er, schwang sich den Rucksack über die Schultern und blickte die Söldnerin erwartungsvoll an.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa Apr 23, 2011 12:09 pm

Die wärmenden Strahlen der vor einigen Stunden bereits aufgegangene Morgensonne fielen durch das geschlossene Fenster des Raumes, teilweise durch die Bettdecke hindurch und erreichte seinen Körper. Er vernahm die wohltuenden Sonnenstrahlen auf seiner Haut während leise und rhythmisch sein gleichmäßiger Atem im leeren Raum erklang. Das von draußen wahrzunehmende Vogelgezwitscher, die Stimmen der Menschen und das Holpern vorbeifahrender Kutschen über die Pflastersteinstrassen holten ihn aber dann irgendwann aus seinem recht erholsamen Schlaf und er empfand es noch nicht einmal weiter schlimm, da es nun wirklich unangenehmere Arten des Aufwachens gab. Einige Minuten lag in einer Art Halbschlaf in dem gemütlichen Bett, nicht klar denken könnend, leicht vor sich hinträumend und die Wärme des Sonnenlichts auf seiner Haut genießend. Erst nachdem er mehrmals seine vom einfallenden Morgenlicht geblendeten Augen öffnete, einigemale blinzelte vernahm er seine Umgebung und erinnerte sich an den vergangenen Tag. Die Bettseite, auf welcher Paliona geschlafen hatte, war leer und er vermutete, dass sie wahrscheinlich im Waschzimmer sich zurechtmachte oder bereits unten mit den Anderen frühstückte. Gähnend zwang er sich schließlich aufzustehen und nachdem er sich vergewissert hatte, dass sie anscheinend doch nicht im Waschzimmer war, wusch und rasierte er sein Gesicht, kleidete sich an und packte schließlich seine Sachen wieder ein. Mit einen prüfenden Blick durchstreifte er den Ruam, um zu schauen, ob er nicht vielleicht doch noch etwas vergessen hatte und entdeckte auf den Nachtschrank seiner Bettseite ein beschriftetes Pergament und einen Ring darauf liegend. Anfangs dachte er Paliona hätte diese Sachen vergessen, aber die Annahme wurde ihm nach dem Lesen des an ihn gerichteten Briefes nicht bestätigt. Während er den Brief las, krampfte sich sein Magen zusammen. Sie machte es sich seiner Meinung nach recht einfach, einen Brief zu schreiben. Er hatte sich schon etwas gewünscht, wenigstens noch ein oder zwei Stunden mit ihr verbringen zu können, bevor sie aufbrach. Er konnte sich bereits denken, dass es ihr wahrscheinlich nur schwer fallen würde, einen Abschied von Angesicht zu Angesicht zu ertragen, von daher war es wahrscheinlich für sie hier die angenehmste Lösung des Problems. Seltsamerweise hatte sie recht, dass er tatsächlich nie darüber nachgedacht hatte, sie zu begleiten. Warum sollte er auch? Sie hatte nur unwichtige Dinge im Auftrag einer Heilerin zu überbringen während er versuchte, Blutmagier zu werden. Sie konnte ja kaum ernsthaft erwarten, dass er dieses Ziel wegen solchen noch nicht einmal erwähnenswerten Aufträge aufgab. Sicher war ihm bewusst, dass sie von dessen Ziel kaum etwas ahnen konnte, aber sie konnte ja wohl begreifen, dass die ihr bekannten Studienreise des Magiers Vorrang hatte. Sein Keklkopf schnürrte sich zusammen und er schluckte schwer, als er in ihren Brief las, dass sie ihm zum Beweis ihrer Liebe und auch als Pfand ihres Versprechens, wieder zu ihm zurückzukehren, den geliebten Kupferring ihrer Mutter überließ. Er betrachtete den Ring und fragte sich, ob ihre Mutter ebenso schön und temperamentvoll wie sie selbst war. Seufzend schüttelte er den Kopf, sich fragend, ob er dass überhaupt wollte. War eine Frau an seiner Seite nicht vielleicht bei seinem Vorhaben aufhaltend? Wenn er das werden wollte, was er sich vorgenommen hatte, hatte er kaum Zeit für Liebschaften, soviel stand fest. Außerdem konnte er sich nicht vorstellen, dass sie ihn bis zu den der Verdorbenen Lande folgen würde. Trotzdem eine entgültige Entscheidung wollte er an diesr Stelle niccht treffen, zumal, da diese Entscheidung wahrscheinlich von verletzten Gefühle geprägt wäre. Er rollte das Pergament zusammen und packte es ebenfalls in seine Tasche. Dann setzte er sich auf sein Bett und betrachtete weiterhin in Gedanken versunken den scheinbar wertlosen Kupferring, welcher doch nun auch für ihn so wertvoll war.
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa Apr 23, 2011 5:17 pm

Die Sonne war aufgegangen und die Tür der Taverne schwang auf. Isabelle kam völlig zerzaust herein. Ohne Aufmerksamkeit zu erregen, stolperte sie die Treppe hoch und betrat ein beliebiges Zimmer. Es war leer.

Hastig stolperte sie zu dem Spiegel hinüber und betrachtete sich darin. Sie schien um locker 20 Jahre gealtert zu sein. Die Haare waren zerzaust, die Kleidung zerissen und einige Wunden zierten ihren Körper. Getrocknetes Blut war über ihren Hals und auf ihrer ganzen Kleidung verteilt. Der Dämon lachte leise in ihrem Kopf.

Mit der Kreide, die Isabelle von dem Strassenkind ergattert hatte, malte sie einige Beschwörungsrunen auf den Boden, um einen pervertierten Wasserdämon herbeizurufen. Als der Dämon vor ihr erschien, sprach sie mit zittriger Stimme: "Ich gebe dir all das Blut auf meinem Köper, wenn du mir dafür meine Wunden heilst, das Kleid flickst und mein Aussehen herrichtest

Gierig willigte der Dämon ein und nach einigen Minuten waren er, sowie die Wunden und das Blut verschwunden. Wieder schaute Isabelle in den Spiegel. Nun blickte ihr die hübsche junge Frau entgegen, die sie war.

Bruchstückhaft erinnerte sie sich an die vergangene Nacht. Schreie, Blut und Schmerzen waren die Hauptmerkmale der aufsteigenden Bilder. Plötzlich sah sie vor sich den Hundedämon, der tot am Boden lag. Gegen irgendetwas hatte sie da gekämpft. Etwas, das so stark war einen Dämonen zu töten. Doch ihr Dämon liess sie nicht sehen, gegen was.

Zitternd schüttelte sie ihren Kopf, stand auf, verwischte die Zeichen auf dem Boden und beschloss nun Berucas zu finden. Vielleicht würde er sie ein wenig ablenken.
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa Apr 23, 2011 5:52 pm

Nyranja lächelte Mincentus an: "Natülich könnt ihr was davon ab haben, so viel vertilgen Tatami und ich dann doch wieder nicht."
Sie hielt dem Geflügelten einen Teller hin auf dem zwei Scheiben Brot, ein recht großes Stück Käse und ein Stückchen Wurst lagen.
"Der Tee ist auch gleich fertig."
Dann nahm sie ein Stück Wurst und hielt es Tatami hin, gierig verschlang es der kleine Nager und wollte gleich noch mehr.
"Hier du kleiner Veielfraß!" lachte die Gaucklerin und warf ihm ein Stück Käse zu. Das Frettchen schnappte es sich und verschwand ersteinmal damit unterm Bett.
"Wollt ihr etwas von dem Tee? - Ich hoffe ihr mögt das..." sie deutete auf den Teller, welchen sie Mincentus gegeben hatte.
Sie wusste ja nicht, was Aviacarim sonst so aßen.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa Apr 23, 2011 10:19 pm

Paliona blickte den Zwerg an während sie unten aus dem Hof verschwand. “Ich muss noch zu Samira und das Paket abholen. Danach würde ich gern schnellstmöglich die Stadt verlassen. Aber ein paar Vorräte sollte ich schon noch besorgen, ich bin zwar nicht ganz ungeschickt bei der Jagd, doch man kann immer Pech haben und ich esse ungern Wurzeln. Benötigt Ihr noch etwas für unsere Reise?” Zwar war die Strecke, die sie zurücklegen mussten nicht die längste und es gab auch einige Gasthäuser unterwegs, doch so manche Nacht würden sie auch draußen verbringen müssen. Eine Bewegung in ihrem Augenwinkel erweckte die Aufmerksamkeit der Söldnerin, anscheinend waren sie trotz des recht frühen Morgens nicht allein. “Lass uns gehen und bevor du dir Sorgen machst, wir werden beobachtet, aber man will uns nichts böses, also sieh dich nicht zu auffällig um, ja?” Sie hoffte, Feringur würde nicht zu genau nachfragen, war sie doch gestern Abend schon recht ausweichend gewesen, aber sie war so früh am Morgen noch nicht in der Stimmung für lange Erklärungen. Wie war ihr Leben nur in so kurzer Zeit dermaßen kompliziert geworden. Gestern war sie erst von einer Reise zurückgekehrt und wollte sich eine Weile Ruhe gönnen und nun war sie schon wieder unterwegs.
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Feringur
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Di Apr 26, 2011 9:22 am

"Nun ich denke ich werde mir auch noch einige Vorräte besorgen nur um sicher zu gehen." Sagte der Zwerg. Die Söldnerin schien sehr in eile zu sein. Er hakte jedoch nicht nach, schliesslich hatte er dafür noch genug zeit auf der Reise. "Ich würde sagen wir treffen uns vor dem Tor." beschloss er und ging zügigen Schrittes in Richtung des nächsten Händlers der Essen feil bot. Warum gehen wir nochmals mit ihr mit? Fragte Simroth unterwegs. Ich denke Tharekk wird seine Gründe haben. antwortete der Zwerg ausweichend. Er wusste auch nicht warum er die Söldnerin begleitete. Warscheinlich einfach weil er sonst nichts besseres zu tun hatte.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Di Apr 26, 2011 12:15 pm

Auch nach einigen verstrichenen Minuten intensiven und stillen Einredens, eine ernsthafte Beziehung zwischen den Beiden würde durch die Verschiedenheit ihrer Ansichten und vorallem auch durch ihre Lebensweisen nicht funktionieren, fühlte er sich zurückgelassen und war enttäuscht. Selbst wenn er sich ständig einredete, dass diese doch harmlose, kurze Romanze zwischen ihnen nunmehr durch verspätete Frühlingsgefühle verursacht wurde machte es keineswegs besser. Immer wieder fragte er sich, ob er den Ring nicht tatsächlich unten bei dem Wirt aBgeben sollte, dann würde er sich und vorallem ihr alles andere ersparen. Er konnte ihr im Grunde genommen doch garnichts bieten....vielleicht ein nun verstaubtes Anwesen, ein durch seine verschwenderische Lebensart immer weniger werdendes Vermögen. Dafür müsste sie die ihnen ständig entgegengebrachte Misstrauen und Hohn der anderen Menschen in Zza'Vik ertragen und das konnte man nicht abverlangen. Es wäre weniger problematisch wenn sie einfach woanders leben würden, aber das wollte er widerum auch nicht. Die Stadt Zza'Vik war seine Heimatstadt und er war gebürtiger Azzani und daher hatte er mehr als das Recht da in Frieden zu leben und dieses Recht würde er durchaus wahrnehmen. Wenn er durch eventuelle Blutmagie mächtiger als jeder andere azzanische Magier wäre, müsste man ihn akzeptieren und würde ihn gegebenfalls auch eine höhere Anstellung im Kalifenpalast von Zza'Vik zusprechen. Schließlich musste ja keiner wissen, dass seine mächtige Magie durch Blutmagie geprägt sein würde und er würde sich sicherlich auch nicht durch Dummheit selbst verraten. Wie auch immer: Er musste wohl erstmal einen Anfang finden und diese Blutmagie erlernen und dannach würde sich alles andere ergeben und er würde schon bald den Respekt und Ansehen genießen können, welcher ihn zustand. Vorallem aber würde er wieder das Ansehen seiner Familie herstellen können und das war das Wichtigste von allen und dannach konnte er ja auch Paliona etwas bieten. Entschlossen stülpte er sich den Ring über den kleinsten Finger an seiner linken Hand, um sicher zu gehen, dass er ihn auch nicht verlieren würde und auch ein wenig damit er sie nicht vergisst. Der Ring saß ganz schön fest an dem Finger, da er so schmal ausgerichtet war, aber daran würde er sich sicherlich gewöhnen. Da sich die ruhige Minute gerade anbot vergewisserte er sich schließlich voller Konzentration und etwas nervös, dass er seine Feuermagie noch wirken konnte und dies erfolgreich. Das Feuer, welches er heraufbeschwor, flackerte in seiner Hand und wurde auch voller Zufriedenheit über das Gelingen wieder aufgegeben. Letzendlich mit seinen Reisegepäck über die Schulter verließ er das Gästezimmer und lief langsam auf die nach unten führenden Treppe zu um Isabelle zu treffen. Ihre Anwesenheit würde ihn sicherlich ablenken. Er hielt inne als er bemerkte, dass sie gerade aus dem Nebenzimmer trat. "Na, Guten Morgen , Isabelle. Verzeiht die Verspätung. Ich habe wohl länger geschlafen, als ich eigentlich wollte." Er lächelte. "Ich hoffe Eure Nacht war angenehm?"
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Di Apr 26, 2011 1:33 pm

Gerade als Isabelle das Zimmer verlassen wollte, stolperte sie Berucas in die Arme. Er begrüsste sie herzlichen. Isabelle musterte den Mann und ihr fiel auf, dass er sich ein wenig verändert hatte, ignorierte aber die Tatsache.

"Nun man könnte sagen ich war die Hauptfigur eines Alptraumes", lächelte sie und hoffte, dass die Wahrheit dieser Worte nicht durchsickerte, "Wie war es um euren Schlaf bestellt?"

Inständig hoffte sie, dass er ihren Hund nicht erwähnen würde, noch hatte sie sich keine Ausrede überlegt. Sollte sie kurz ins Zimmer zurück und einen Neuen beschwören? Nein das wäre zu auffällig.

"Wollen wir Frühstücken gehen? Oder habt Ihr keinen Hunger?", fragte Isabelle nun, mit einer Hand ihren Geldbeutel, der in einer geheimen Tasche in ihr Kleid eingenäht war, prüfend. Es war noch genug da oder war es mehr geworden? Plötzlich fühlte sie etwas flüssiges an einem der Geldstücke. Sie drehte sich um, zog ihre Hand hinaus, ohne dass es Berucas sehen konnte und erkannte, dass Blut an ihrer Hand klebte. Schnell streifte sie es an ihrem Kleid ab.

Lächelnd blickte sie über ihre Schulter zu Berucas und fragte: "Kommt Ihr?"
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Mincentus Arbendos
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Di Apr 26, 2011 9:47 pm

Mincentus schmunzelte und nahm mit einem freundlichen Nicken den Teller an. Heute morgen war sie viel angenehmer. Woran es wohl lag? Das die Gruppe, nun es waren ja nun nurnoch sie und er, und natürlich Tatami, kleiner war? Nun es war ja eigendlich auch egal, er fand sie so doch ganz nett. So wirft er einen nachdenklichen Blick auf den teller, insbesoindere auf die Wurst. Nun eigendlich aß er ja nicht wirklich Fleisch... Beziehungsweise hat es noch nicht getan. "Danke Nyranja. Das Essen sieht gut aus, ich danke euch." So belegte er sich mal sein Brötchen mit etwas Käse und beobachtete schmunzelnd das geschehen zwischen Nyranja und Tatami. Die Beiden schienen sich auf alle Fälle zu verstehen.
Als Nyranja ihn plötzlich wieder anspricht nickt er ruhig "Ja etwas Tee klingt gut, danke. Und ja, das Esen ist sehr lecker. Allerdings esse ich für gewöhnlich kein Fleisch..." Er schmunzelte kurz verlegen, grinst sie dann aber an "Aber ich denke das gehört als Mensch dazu was? Da muss ich mich wohl der höheren Macht beugen, wen ich die Menschliche Küche kennenlernen mag. Oh welch Schmach."
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Do Apr 28, 2011 8:27 pm

Kurz war Nyranja etwas iritiert, bei Mincentus Worten. Dann musste sie lachen: "Ihr müsst wahrlich nicht unbedingt Fleisch essen, um die 'Menschenküche' kennen zu lernen. Gelegentlich reicht mir mein Geld nicht für ein Stück Fleisch und nicht in jedem Eintopf lässt sich etwas davon finden. - Wie ihr seht, schadet das einem Menschen auch nicht. - Ihr könnt euer Stück Wurst gerne Tatami abgeben, der freut sich sicher darüber."
Wie auf ein geheimes Stichwort kam das Frettchen auch schon hervor und stellte sich abwartend auf die Hinterbeine. Seine Nase zuckte dabei leicht, als er schnupperte.
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   So Mai 01, 2011 1:27 pm

"Hochzeitsball und ritterliches Turnier auf Burg Erkentrutz - Gesuch nach Barden, Gauklern, Spielleuten, Erzählern und Spaßmachern aller Art."
Der ältere Mann in dem abgetragenen, grauen Mantel betrachtete prüfend das Plakat, dass er soeben an einer Mauer direkt vor dem Gasthaus 'Heldenrast' angebracht hatte. Die Stelle war gut sichtbar, der selbstgeschriebene Zettel mit leuchtend roter Schrift gut zu lesen.
Ein junges Mädchen mit jungenhaft kurzem Haar, das neben ihm stand, fragte: "Und meinst du, dass sich jemand meldet?"
"Natürlich", erwiderte der Alte und strich sich über den Bart. "Es steht alles dort: Dass die Gruppe noch etwas Verstärkung sucht, um auf dem Turnier aufzutreten. Dass sich Interessenten am Brückentor melden sollen. Wie lange die Sache dauert, und natürlich, dass die Bezahlung stimmt. Irgendwo in dieser Stadt wird es wohl ein paar brauchbare Gaukler geben, die Arbeit brauchen."
Einige Leute blieben stehen und lasen neugierig das Plakat, doch es waren nur einfache Bürger, kein fahrendes Volk. Der alte Geschichtenerzähler vertraute darauf, dass sich die Nachricht auch mündlich verbreiten würde. Hauptsache, es meldeten sich diesmal nicht nur Stümper und Gauner, und hauptsache, es dauerte nicht zu lange. Schließlich war der Auftritt auf Burg Erkentrutz bereits in wenigen Tagen.
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   So Mai 01, 2011 9:59 pm

Tika schlief tief, fest und lange. Erst als die Sonne durch das Fenster auf ihr Gesicht fiel, zuckten ihre Augenlider etwas, sie streckte sich und kehrte langsam in die Welt der Wachen zurück. Einige Minuten lang genoss sie es, im warmen Bett liegen zu bleiben. Doch während sie langsam wacher wurde, erinnerte sie sich an die Ereignisse des gestrigen Tages. Was wohl mit der armen Westelfe geschehen war? Hoffentlich ging es ihr gut.
Tika öffnete die Augen und setzte sich auf. Ihr rotes Haar stand zerzaust in alle Richtungen ab. Sylvester, der auf ihren Beinen zusammengerollt geschlafen hatte, sprang vom Bett und streckte sich unten ausgiebig nach Katzenart.
Tika blinzelte und griff dann nach ihren Sachen, wobei sie bemerkte, dass nun, wo ihr Gepäck verschwunden war, ein paar neue Kleidungsstücke dringen nötig wären.
Dann warf sie einen Blick hinüber zu dem anderen Bett, um zu sehen, ob Atralis schon wach war.

_________________
Wer für Tiranmar voten möchte, kann das hier und hier tun. =)


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Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
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Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Mo Mai 02, 2011 1:02 pm

"Danke der Nachfrage. Ich habe bestens geschlafen. Ihr habt sicherlich gestern noch lange unten verbracht, was? Kein Wunder, dass ihr Nachts nicht ordentlich schlafen könnt." Mit einem Anflug aus schlechtem Gewissen hoffte er, dass sie ihn nicht als anstandslos empfand, weil er gestern so plötzlich den Schankraum verlassen und sie somit alleine zurückgelassen hatte. Er wollte nicht zu spät in das Gästezimmer kommen, um vielleicht mit Paliona etwas Zeit verbringen zu können. Konnte ja keiner ahnen, dass sie dermaßen erschöpft war, dass sie sofort einschlief und genauso wenig konnte er ahnen, dass sie ihn mit einen Abschiedsbrief abspeist. Er hätte so gerne mit ihr nocheinmal gesprochen, aber dafür war es nun definitiv zu spät. Auf ihre Frage hin runzelte er die Stirn. Ihm war nach Palionas zurückgelassener Nachricht keineswegs nach Essen, da er immernoch eine gewisse leichte Übelkeit empfand. Allerdings konnte er kaum ihre Einladung ablehnen und somit zwang er sich zu einem Lächeln. "Sicher doch. Ein Tag ohne ordentliches Frühstück kann kein guter Tag werden und gerade ihr mit Eurer schlanken Figur solltet Ihr darauf nicht verzichten müssen." Er betrachtete ihren nahezu perfekten Rundungen des Körpers. Das waren halt die Unterschiede zwischen Frauen höheren Standes und einfachen Frauen. Bei einfachen Frauen waren halt Rundungen da so wie sie von der Natur gegeben waren, aber bei Frauen wie Isabelle war es eigentlich eindeutig, dass sie wahrscheinlich im jugendlichen Alter oft in irgendwelchen Korsagen gezwängt und somit der Körper vorallem in der Wachstumsphase perfektioniert wurde. Das dabei gerade diese jungen Mädchen teilweise Todesängste litten, weil sie Atmenöte ausstehen mussten, interessierte eigentlich keinen. Wenn er an Palionas Körper dachte, sah man schon, dass sie gut durchtrainiert war. Sie hatte kräftigere Muskeln, trotzdem schien ihr Körper immer gebrechlich. Isabelle drehte sich plötzlich um und kramte in ihrer Manteltasche. Schon merkwürdig wie sie sich verhielt, aber wahrscheinlich war saß irgendetwas nicht an ihren schicken Kleid und sie wollte nicht, dass es ihm auffällt. Frauen halt. Schließlich begleitete er sie nach unten und bedeutete sich an einen Tisch nahe eines Fensters zu setzen, während er einen Stuhl bereits hervorzug. "Möchtet Ihr etwas Bestimmtes essen?"
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Taverne 'Heldenrast'

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