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 Taverne 'Heldenrast'

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Lianor Thendril
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Fr März 18, 2011 12:06 am

Lianor konnte sich ein lächeln nicht verkneifen als sie die Gesten von Berucas zu deuten versuchte. 'Wie kann man sich so schnell zu so etwas hinreißen lassen?' fragte sie sich selbst, konnte sich andererseits aber durchaus vorstellen dass dies eine nette abwechslung nach einer langen und harten Reise war, die wohl beide hinter sich hatten. Sie machte sich auch nicht wirklich weitere Gedanken über die zwei oder ihre weiteren Absichten. Sie selbst würde wohl auch noch länger hier sitzen, so wie sich die Geschichten entwickelten, und so hoffte sie nur dass Paliona morgen früh ausgeruht und bereit für die Reise nach Eskenwehr war.

Lianor hatte ihr Stück Braten inzwischen hastig verschlungen. Der Eintopf von vorhin konnte ihren Hunger kaum stillen, wie sie jetzt bemerkte, und da der Braten vorzüglich schmeckte nahm sie sich noch ein Stück und goss noch etwas Soße darüber. Am liebsten hätte sie den Koch gelobt, aber es wäre wohl unhöflich gewesen Nyranjas Geschichte wegen soetwas zu unterbrechen und so nahm sie sich das für später vor.´


"Der schwarz-gekleidete Mann?" antwortete Lianor auf ihre Frage obwohl sie sich eigentlich schon dachte dass die Antwort eigentlich für jeden klar sein musste. "Was hat ihn dazu bewegt dich mit Steinen zu bewerfen?" fragte sie gleich noch hinterher. "Unverschämtheit" Dabei verzog sie spöttisch ihr Gesicht was zumindest der Wirt recht erheiternd fand.

In diesem Moment spürte Lianor wie eine Welle von Magie von ihrem Bogen und ihrem Schwert ausgingen. Sie durchströmte sie, was ein leichtes kribbeln in ihrem Körper auslöste. Das so schon diffuse Licht der Dämmerung wurde nun zusätzlich von Wolken verdunkelt, die sich plötzlich über Tarcon zusammenbrauten. Ein strenger Wind kam auf und brachte einige Fensterläden zum klappern. Als Lianor durch das Fenster auf die unter ihr liegende Straße schaute sah sie einige Menschen die hastig vom Marktplatz her Richtung Stadtmitte gingen, meist mit einigen Körben voll Waren oder diversen Tüchern behangen. 'Die wollen wohl vor dem Unwetter zuhause sein' dachte sich Lianor 'Aber merkwürdig wie schnell sich das Wetter hier geändert hat. Vor wenigen Minuten schien doch noch die untergehende Sonne durch die Fenster' wunderte sie sich und sah dabei den schwarzen Wolken zu, die, vom Wind angepeitscht, hastig über den Himmel zogen. Dabei hatte sie nur einen Gedanken: 'Irgendwas stimmt hier nicht'

Ein krächzen unterbrach Lianor jäh in ihren Gedanken. Es war die Tavernentür die, langsam aber gleichmäßig geöffnet wurde. Lianor drehte sich um um zu sehen was da vor sich ging. Als die Tür vollständig geöffnet war dauerte es einen Moment, Lianor dachte schon fast es wäre nur der Wind gewesen der die Tür aufgedrückt hat, aber dann kam eine schwarze Kutte mit Kapuze zum vorschein. Sie war aus einem sehr feinen Stoff und an der Taille mit einer roten Kordel zusammen gebunden. Die Person darunter konnte man kaum erkennen da die weite Kutte so gut wie alle Proportionen verdeckte. Die Kapuze, die über den Kopf der Person gestülpt war tat das übrige. So konnte man nicht mal erkennen ob es sich um eine weibliche oder männliche Person handelte.

Die Person schaute sich langsam in der Taverne um und Musterte die anwesenden Personen. Als er Lianor erblickte verharrte er kurz und Lianor fühlte wie ihr ein kalter Schauer über den Rücken lief als er sie ansah, aber dabei konnte sie einen kleinen, silbernen Anhänger ausmachen, der unter der Kutte kurz zum vorschein kam. Außerdem erkannte sie an den kantigen Gesichtszügen dass es sich wohl um einen Mann handeln musste. 'Unheimlich... ' war alles was Lianor in dem Moment in ihrem Kopf zusammen bekam. Allein die Gegenwart dieser Person war Lianor unangenehm. Der Mann ging langsam durch den Raum auf einen freien Tisch in der Ecke zu und setzte sich so hin dass er den Tisch, an dem Lianor und die anderen saßen, sehen konnte. Die Kellnerin, die gleich darauf zu ihm kam winkte er mit einer knappen Handbewegung ab ohne dabei Lianor aus den Augen zu lassen.

Sie selbst drehte sich indess wieder um, konnte aber immernoch die Blicke spüren, die sie von hinten förmlich durchbohrten. "Errm, Ja. Wie ging es nun weiter?" fragte sie Nyranja um sich selbst ein wenig abzulenken. Vieleicht war es ja einfach nur ein Reisender und ich mach mir hier umsonst Sorgen'


Zuletzt von Lianor Thendril am Fr März 18, 2011 2:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Fr März 18, 2011 1:43 am

Berucas hatte soeben seine Frage an Paliona gestellt als er plötzlich einen deutlichen Anstieg magischer Energie in seiner unmittelbaren Umgebung wahrnahm. Er konzentrierte sich auf die Quelle der magischen Kraft, selbst wenn Paliona ihn jetzt antworten sollte würde er es kaum wahrnehmen. Sein Blick richtete sich auf Lianor. Ihre Anspannung war ihr sofort anzusehen und er wusste, dass sie diesen Anstieg magischer Energie ebenfalls spürte. Ihn irritierte vorallem, dass diese nur schwer zu ignorierende Konzentration von Magie aus ihrer Richtung kam. Hatte sie diese freigesetzt? Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen als der durch die schmalen Gassen heulende Wind die Fensterläden der Taverne gegeneinander schlugen. Sein beunruhigter Blick wanderte zu einem der Fenster. Der gerade noch wolkenlose Himmel war nun leicht bewölkt und verdunkelte sich zu einer bedrohlich wirkenden, schwarzen Wand. Er spürte durch einen kühlen Luftstoß, dass sich hinter ihm am Eingang der Taverne die Tür öffnete. Er drehte sich leicht seitlich und betrachtete skeptisch den dunkelgekleideten Mann, der langsamen Schrittes die Taverne betrat. Berucas versuchte das Gesicht des Fremden zu erkennen. Dieses wurde allerdings von einer Kapuze verdeckt. Der Fremde hob den Blick und musterte die Anwesenden im Raum und betrachtete Liandor dann eingehender. Berucas schaute nochmal forschend zu Liandor hinüber dann wieder zu dem Fremden. Sie spürte wahrscheinlich ebenfalls, dass hier etwas nicht stimmte. Als der Mann langsam durch den Raum lief um an seinen für sich erwählten Tisch zu kommen zog Berucas die immernoch vor ihm stehende Paliona leicht an ihren Arm an sich heran, so dass er zweifelsohne in Richtung des Fremden etwas vor ihr stand. Der Fremde setzte sich, wollte anscheinend nichts bestellen und starrte einfach nur Liandor an, welche sich scheinbar beunruhigt wieder umdrehte. Berucas bedachte den Fremden mit einen warnenden Blick als er etwas von Palionas Arm abließ. Ärger lag wie ein dicker, schwerer Teppich aus Blei in der Luft, den man zwar weder mit den Augen erblicken, noch mit den Händen greifen, dennoch aber unmissverständlich fühlen konnte.
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Feringur
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Kurzcharakteristik: Ruhiger, offener und freundlicher typischer Zwerg

BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Fr März 18, 2011 12:58 pm

Feringur der sich inzwischen an den Tisch gesetzt hatte musterte die Leute am Tisch und hörte ihren Geschichten halbwegs zu. Was sollte er tun wenn sie ihn fragten warum er hier war? Sollte er ihnen die Wahrheit erzählen? Würden sie im glauben oder ihn ebenso verstossen wie es sein Volk tat? Noch war er mit erzählen ja noch nicht dran. Die Tür der Taverne öffnete sich erneut und ein Mann in schwarzer Kleidung betrat den Raum.
Die bis jetzt friedliche Stimmung spannte sich innert eines Wimpernschalges an. Als ob der Fremde etwas damit zu tun hatte. Feringur rückte seine Rüstung zurecht und legte vorsichtshalber eine Hand an ein Beil. Man konnte ja nie wissen. Mit der anderen nahm er ein Stück Braten und as es ohne den Blick vom vermummten Neuankömmling zu lassen.
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Fr März 18, 2011 3:09 pm

Nyranja zuckte leicht zusammen: 'Was geht hier vor?' fragte sie sich und beobachtete zugleich die Reaktionen von Lianor und Berucas. Also war er wirklich ein Magier. Sie warf einen Blick auf den Eintretenden in schwarz und schüttelte leicht den Kopf. Schon wieder ein Schwarzer Kerl! Noch dazu schien von diesem wirklich nichts gutes aus zu gehen.
Als die Elfe wissen wollte, wie es weiter ging, musste sie kurz überlegen, wo sie mit ihrer Erzählung gewesen war. Möglichst unbeschwert und locker erzählte sie also weiter:
"Dieser schwarze Kerl lief doch tatsächlich vor mir davon! - Es ist schwer zu glauben, aber offensichtlich wollte er mir nicht mehr begegnen. - Er übersprang die schmale Gasse und rannte auf dem anderen Dach weiter. Ich war total verdutzt, konnte ihm aber nicht gleich folgen, da ich nicht so weit springen kann. So Sprang ich vom Dach, schickte Tatami, meinen kleinen Freund hier..." Sie deutete auf ihn und hob ihn leich hoch.
"...Ihm zu folgen und mir anzuzeigen wo er hin lief. So folgte ich ihm auf dem Boden und stieg eine Feuerleiter in einem Innenhof hinauf um ihm wieder auf den Dächern zu folgen. Tatami zeigte mir wo er war und ich lief ihm ein ganzes Stück nach. Als er die Dächer wieder verließ, hatte ich keine Lust mehr und brach diese seltsame Verfolgung ab. - Nun, die Antwort auf die Frage, warum er mich mit einem Stein beworfen hat, blieb er mir schuldig."
Ihr Blick wanderte erneut zu dem seltsamen Kerl in schwarz. Er gefiel ihr ganz und gar nicht und sie überlegte, ob sie einfach von hier verschwinden sollte.
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Mincentus Arbendos
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Fr März 18, 2011 3:52 pm

Interessiert lauchte der Geflügelte der Geschichte von Nyranja. Nur kurz flog sein Blick zu Paliona und Berucas, jedoch wandte er sich schnell wieder ab. Sollten sie tun was sie wollten, sie waren erwachsene Menschen. Außerdem war er ein Aviacarim, was wusste er schon von menschlichen Sitten? Also kümmerte er sich lieber weiter um die Geschichte der Siri. Sie verstand es gut, sich zu präsentieren und ihre Geschichte wusste zu gefallen. So wollte er sie auch keines Wegs unterbrechen und lauschte nur weiter. Auch er hat sich wie Lianor gedacht, dass das mit dem Stein erneut der Schwarze war. Was für ein seltsamer Kerl. Was er wohl zu verbergen hatte? Dabei bemerkte er aber nichtmal, dass er ja ganz Tika vergessen hatte, die sich ob seiner Aussage über Schwarzgeflügelte nicht äußerte. Sie hatte ihn wohl nicht gehört oder war anderweitig abgelenkt, nun gut. Dann könnte er später mit ihr in ruhe darüber sprechen und vielleicht hatte er sich dann ja beruhigt. Immerhin war der Schwarzgeflügelte nichtmehr in der Nähe. So nickte er Tika freundlich zu [i]"Nunden, dann gewähret mir nach der Geschichte, die Ehre einer Únterhaltung mit euch. Auch mir liegt wenig daran, dies nun wärend dieser guten Geschichte zu besprechen."

Schließlich blickte er aber verwirrt drein. Wohin alle plötzlich sahen? Auch er blickte sich um und erspähte aus den Augenwinkeln einen in Schwarz gekleideten Mann. Von dunklen Gestalten wimmelte es in dieser Stadt wohl genug. Erst der Figur aus Nyranjas Geschichte, dann der Schwarzgeflügelte und nun dieser Kerl. Eine wahrlich seltsam anmutende Stadt war dies hier. Und dann auchnoch mit einer solch seltsamen Versammlung an Völkern hier am Tische.
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Paliona Sivallis
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Volk: Menschen (Kaiserreich und Caldámia)
Kurzcharakteristik: freundlich, hilfsbereit und redet lieber über andere

BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Fr März 18, 2011 10:30 pm

Paliona schaute erstaunt auf, als der Magier ihr vorschlug ein Zimmer zu nehmen. So hatte sie ihre Aufforderung eigentlich nicht gemeint. Aber man hatte es wohl so verstehen können. Was sollte sie ihm antworten, sie würde ihn ungern vor den Kopf stoßen. Aber im Grunde genommen hielt sie es nicht für eine gute Idee. Zwar war sie nicht unbedingt prüde, aber ein wenig übereilt war es schon. Sie wollte Berucas lieber einen Spaziergang vorschlagen, als sie aus dem Fenster sah. Sie riss die Augen auf, das eben noch angenehme, ja schöne Wetter war verschwunden. Dunkle Wolken türmten sich auf und es lief ihr kalt den Rücken herunter. Gefahr lag in der Luft, trotzdem bekam sie eine Gänsehaut. Sie fühlte wie sich Berucas anspannte und sah an ihm hoch. Sein Blick war konzentriert und er sah zurück zu ihrem Tisch, sie folgte ihm und erkannte, das er die Elfe ansah.
Automatisch rutschte ihre Hand zum Griff ihres Schwertes. Die Tür öffnete sich und ein Mann in einer schwarzen Kutte betrat die Taverne. Er schien ein Magier zu sein, wenn sie die Reaktion von Berucas und auch Lianor richtig deutete. Es war niedlich, wie der junge Magier sich halb vor sie stellte, doch behinderte er sie damit eher, als er sie schützte. Das er dort stand würde wohl kaum einen Zauber aufhalten, aber sie am schnellen Konter hindern. Doch der Fremde ging zu einem Tisch und ließ sich dort nieder. Aber er hielt Lianor weiter im Blick. Palionas Gedanken rasten, offensichtlich war der Mann gefährlich, aber was sie tun sollte, war ihr auch unklar.
"Was sollen wir tun?", flüsterte sie Berucas zu und trat dabei wieder einen Schritt in Richtung ihres Tisches. gleichzeitig bewegte sie sich so weit seitlich, dass sie eine direkte Sichtlinie zu dem Schwarzgewandeten hatte. Ihr Körper war angespannt, der Kampf gegen Magier war immer gefährlich. Sie musste schnell sein und bereit sein, den Fremden zu verletzen, bevor er einen Zauber zuende bringen konnte. Vielleicht sollte sie sich hinter den Tisch begeben, benötigten die meisten Zauber nicht Sichtkontakt.
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Fr März 18, 2011 11:06 pm

Der Weißgeflügelte war einverstanden, das Gespräch etwas später fortzusetzen, und wohl nicht verärgert, was Tika erleichterte. Doch als die Siri plötzlich zögerte und auch Berucas und die Westelfe etwas irritiert wirkten, sah Tika verwundert auf. Dann folgte sie dem Blick Lianors zur Tür, die sich langsam mit einem knarrenden Geräusch öffnete. Tikas Augen weiteten sich, als eine Gestalt im Türrahmen erschien, die als Protagonist der schlimmsten Gruselgeschichte getaugt hätte. Der weite Mantel, die Kapuze... all dies hielt Tika für einen Moment in erschrockener Faszination gefangen. Dann meldete sich ihr Verstand und ihre Neugier, und sie fragte sich, was dieser Aufzug wohl sollte.
Erst jetzt fiel ihr auf, dass das Wetter umgeschlagen war - es hatte zu regnen begonnen. Erstaunlich, wie schnell das gehen konnte... Dann war es vielleicht einfach nur Kleidung gegen das schlechte Wetter?
Tika warf einen Blick auf Sylvester, um dessen Reaktion zu sehen. Sein Fell war leicht gesträubt, seine Ohren steil aufgestellt, und sein Schwanz bewegte sich unruhig hin und her. Kein gutes Zeichen.
Lianor drehte sich wieder um, sah aber nicht sonderlich beruhigt aus, im Gegenteil. Berucas packte den Arm seines, nun, romantischen Interesses, und die Siri fuhr mit ihrer Geschichte fort, wohl um die Ereignisse wieder in normale Bahnen zu lenken.
"Wirklich eine erstaunliche Begebenheit", sagte Tika, die sich nur halb herumdrehte, um einigermaßen höflich zu ihr zu sprechen, ohne den Neuankömmling aus den Augen zu lassen. "Was ihn wohl zu diesem seltsamen Verhalten bewogen hat?"
In diesem Moment fegte der Wind draußen durch die Straßen, und die noch immer geöffneten Fensterläden klapperten. Tika stand auf und ging zu einem Fenster nicht weit von dem Tisch entfernt, um sie zu befestigen, wobei sie den Fremden im Auge behielt.

_________________
Wer für Tiranmar voten möchte, kann das hier und hier tun. =)


Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Feringur
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 11:10 am

Feringur schloss die Augen und sog die Luft ein. Er roch wie angespannt alle waren. Die Tischgessellschaft war vollends verstummt und blickte beklommen dem Fremden nach. "Scheussliches Wetter draussen." sagte der Wirt gespielt fröhlich um das Gespräch wieder aufzunehmen. Niemand steig auf seine Bemerkung ein. Feringur tat es den meisten anderen nach und erhob sich von seinem Stuhl. Er nahm noch einen tiefen Schluck von seinem Bier und rückte seine Rüstung zurecht. Seine Freundlichkeit war, wie der Sonnenschein, weggeblasen. "Bin ich der Einzige der ein schlechtes Gefühl bei diesem Fremdling hat?" Fragte er die Tischgessellschaft ohne den Fremden aus den Augen zu lassen.
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Lianor Thendril
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 12:26 pm

"Ganz und gar nicht" antwortete Lianor auf Feringurs Frage und tat es den anderen nun gleich und stand ebenfalls auf, den Blick auf den Fremden am Tisch in der Ecke gerichtet, der sie immer noch anschaute. Ihre Hand glitt zum Griff ihres Schwertes den sie dann mit ihren Fingern fest umklammerte ohne das Schwert zu ziehen. In dem Moment als sie das Schwert berührte efüllte Magie ihren Körper, die sie nicht kannte. Sie fühlte wie ihre Haut sich erhitzte und ihr Herzschlag sich beschleunigte. Sie konnte das Blut fühlen wie es Schlag für Schlag durch ihren Körper gepumpt wurde. Lianor, überwälltigt von dieser Energie und gleichzeitig ängstlich, zog ihr Schwert. Die Runen darauf glimmten in einem rötlichen Schimmer als sie es vor ihrem Körper hielt. 'Was? Was geht hier vor? fragte sich Lianor unglaubig. Sie blickte ratlos zu der Gruppe am Tisch, die alle angespannt zu dem Fremden schauten, wohl bereit für einen Kampf.

In diesem Moment brach der Fremde in schallendes Gelächter aus. "Ich grüße euch... Wächterin" sprach er dann mit einer rauhen Stimme, wobei er einen verächtlichen Tonfall hatte. "Was habt ihr hier nur für eine Leibwache..." grinste er, während er die Personen am Tisch musterte. "Und die sollen euch beschützen? Hahaha. Vortrefflich. Das wird einfacher als einem Kind die Kehle durchzuschneiden" dabei erhob er sich von seinem Stuhl und streifte langsam die Kapuze von seinem Haupt. Das Gesicht dieses Menschen, der wohl, ähnlich wie Berucas aus den südlichen Ländern stammte, war kantig und grob. Sein kurzes, blondes Haar war leicht zerzaust und sah ungepflegt aus. Seine Augen waren Blutunterlaufen und hatten nichts weißes mehr. Es war nur eine schwarze Pupille umgeben von dem tiefroten Augapfel. Ein breites, selbstsicheres Grinsen zeirte außerdem sein Gesicht was seine gelblichen Zähne zum vorschein brachte. Nun schritt er langsam auf die Gruppe zu und fixierte dabei Lianor, die immernoch wie angewurzelt dastant und ihm ihr Schwert entgegenstreckte. "Willst du sie mir nicht einfach geben? Vieleicht töte ich euch dann auch schnell" sagte er wieder lachend und deutete dabei mit seinen knochrigen Händen auf das Schwert und den Bogen Lianor's.

"Ich habe zwar keine Ahnung wovon du sprichst, aber meine Waffen werde ich dir bestimmt nicht geben..." erwiederte Lianor etwas verunsichert. Gepuscht von der Magie die sie durchströmte machte sie einige Schritte auf den Fremden zu. Der jedoch, zeigte keinerlei Reaktion und deutete mit seiner Hand weiterhin auf Lianors Schwert. "Ich hoffte bereits dass ihr euch Wehrt," grinste er, "so macht es mir viel mehr Spaß.". Inzwischen war der Fremde in Reichweite Lianors und so holte sie aus und machte blitzschnell einen Schritt nach vorn. Das Schwert saußte durch die Luft und durchschlug den Fremden von seiner rechten Schulter bis zur linken Hüfte. Lianor spürte jedoch keinen Wiederstand, den sie eigentlich erwartet hätte und so verlor sie leicht das Gleichgewicht. Als sie sich gefangen hatte starrte sie zu dem Wesen vor sich. Es war als würde dieser Zauberer nur aus Schatten bestehen, denn da wo das Schwert ihn durchschlug trennte man zwar seinen Oberkörper von dem Rest, aber anstatt zu sterben bildete sich an der verletzten Stelle ein nachtschwarzer Schatten der dann wieder die ursprüngliche Form seines Körpers annahm. Lianor versuchte es nochmal und wollte mit einem Hieb seinen Kopf von den Schultern trennen, doch auch hier bildeten sich sofort Schatten um die verletzte Stelle und der Schlag zeigte keinerlei Wirkung.

Der Fremde ließ sich von Lianors Angriffen nicht aus der Ruhe bringen. Ihre Schwerthiebe verpufften ohne jegliche Wirkung und so setzte er seinen Weg zu ihr fort. Als er nahe genug an ihr war hob er seine Hand. Einige zerrissene Schatten zuckten über seine blasse Handfläche und bildeten eine schwarze Klinge, die der Zauberer nun mit seiner Hand umfasste. Danach ließ er seine Hand nach unten schnellen und stieß der völlig unvorbereiteten Lianor die Klinge von oben in ihre linke Schulter. Der Schmerz den diese Klinge verursachte war unbeschreiblich. Es war nicht nur die Verletzung selber sondern es war als ob die Klinge zudem noch glühen würde. Es brannte entsätzlich und Lianor sank auf die Knie und musste mit sich kämpfen um nicht die Besinnung zu verlieren. Der Fremde zog indess die Klinge wieder heraus und wollte bereits nocheinmal zustoßen als er plötzlich inne hielt. Er blickte verwirrt durch den Raum bevor sich wieder ein Grinsen auf seinen Lippen ausbreitete. "DU? Haha, beinahe zu spät" schrie er in den Raum ohne sichtlich jemand anzusprechen. "Ich kann mein Werk auch ein anderes mal zuende bringen. Du kannst nicht immer über sie wachen!" Die schwaze Klinge in seiner Hand löste sich wieder in Schatten auf und er kniete sich zu Lianor. "Ich freue mich schon das nächste mal mit dir zu spielen" grinste er sie an und löste sich dann, ebenso wie vorher die Klinge, in verschwommene Schatten auf die noch kurz durch den Raum huschten bevor sie verschwanden.

Lianor hielt sich mit einer Hand die Wunde und stand umständlich wieder auf. Sie blickte zu ihren Freunden, aber auch die schienen wohl recht ratlos zu sein. Von dieser Person war nichts mehr zu sehen. Auch die Wolken rissen auf und die Sonne schickte einige verinzelte Strahlen durch die Fenster der Taverne. Selbst der eiskalte Winder verebbte. Lianor, die doch etwas mehr über ihre Waffen wusste konnte sich keinen Reim darauf machen. Wie mochte es da erst den anderen gehen, die nicht einmal wussten auf was es dieser Mann wohl abgesehen hatte. Lianor schleppte sich zurück zum Tisch. Ihre Wunde bereitete ihr immernoch immense Schmerzen und so konnte sie sich nichteinmal darauf konzentrieren einen Heilzauber auf sich selbst zu wirken. Sie würde wohl warten müssen und hoffen das der Schmerz irgendwann von selbst verebbten, oder hoffen dass einer der Anwesenden ihr helfen konnte. Sie schaute in die ratlosen Gesichter der Runde und schüttelte den Kopf. "Es tut mir leid, ich hatte nicht gewusst..." sie machte eine kleine Pause "dass... soetwas passieren würde." Sie blickte nocheinmal durch den Raum, aber von dem Fremden fehlte nun jede Spur. "Ich frage mich warum er plötzlich von mir abgelassen hat." sagte sie noch bevor sie ein weiterer, stechender Schmerz durchzuckte und sie am Sprechen hinderte.
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Feringur
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 1:11 pm

Feringur beobachtete den Kampf Lianor's wie versteinert. Irgendetwas hinderte ihn daran seine Beile zu ziehen und den Fremden in Stücke zu hacken. Diese verfluchte Magie dachte er sich. Er konnte nie etwas mit den Künsten der Magie anfangen und mochte sie ebenso wenig. Erst als Lioanor zum Tisch zurück kam konnte er sich wieder bewegen. Er stolperte vorwärts und knallte mit der Nase auf den Boden. Er hatte sich so sehr gegen den Bann gewehrt, dass er das Gleichgewicht verlohr als er brach. Er rappelte sich auf und besah sich die Wunde der Elfe. "Ich habe noch ein paar Kräuter in meinem Gepäck aus denen ich eine Paste machen kann um eure Wunde zu verbinden. Wenn jemand mehr Ahnung davon hat lass ich ihm gern den Vortritt." sagte der Zwerg und blickte in die Runde.
Er griff in seinen Rucksack und nahm seine Pfeife hervor, stopfte sie und steckte sie an. "Stört es jemanden wenn ich rauche?" fragte er und begann die Kräuter in seinem Mörser zu zerstampfen.
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Nyranja Efyriel
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 1:30 pm

Erst als Lianor den Mann mit dem Schwert angriff, erkannte Nyranja die Illusion. Es war eine besonders gute und dazu war sicher sehr viel Energie nötig. Jedenfalls erschien es ihr so.
Als er verschwunden war, betrachtete sie nachdenklich die Stelle, an der er gestanden hatte. Sie kannte sich ja nicht wirklich mit Magie aus... Sie wusste lediglich, was ihr die eigenen Erfahrungen gelehrt hatten. Doch ihr kam es vor, als sei dies mehr als einfache Maige gewesen. Iritiert schüttelte sie den Kopf und stellte enttäuscht fest, dass ihre Geschichte schneller vergessen war, als sie erzählt worden war. Rasch goss sie sich einen Becher Wein ein und trank ihn beinahe genau so schnell aus. Vermutlich hatte sie nun schon zu viel davon getrunken, doch das war ihr einfach zu viel. Total benommen blickte sie auf Lianor und wunderte sich darüber, was gerade geschehen war.
"Das ist doch... alles nicht wahr..." sie schüttelte den Kopf, vermutlich sollte sie wirklich so schnell es ging von hier verschwinden.
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 2:26 pm

Da niemand etwas dagegen einzuwenden hatte, nahm Feringur ein Stück Stoff aus seinem Rucksack und begann die Schulter der Elfe mit der Paste zu bestreichen und sie dann mit dem Stoff zu verbinden. Sie schien Schmerzen zu haben. "Tut jetzt nicht so zimperlich." herschte er die Elfe an. "Schliesslich hilft es euch" fügte er kopfschüttlend hinzu. Diese verweichlichten Elfen dachte er bei sich. "Ich werde euch jetzt meine Geschichte erzählen." sagte er und nahm noch einmal einen tiefen Zug aus seiner Pfeife. "Es begann logischerweise mit meiner Geburt, ich wurde in eine kleine Familie geboren vor 75 Jahren. Die meisten von euch war wahrscheinlich damals noch nicht einmal in planun. Ich wuchs in einer sehr kleinen Familie auf, mit meine drei Brüdern, meiner Schwester, Mutter, Vater, Tanten und Onkel. Ihr müsst wissen werte Freunde, Zwergenfamilien im Silberzwergenreich haben meistens über füfnzehn Mittglieder. Meine Familie war also sehr klein. Warum das so war weiss ich nicht und mein Vater wusste es auch nicht. Mein Vater war Schmied und nahm mich früh mit in an die Esse. Ich weiss bis heute nicht was es war aber die Glut faszinierte mich schon immer. Als ältester Sohn wurde ich zum Schmied ausgebildet und machte nebenbei noch eine Ausbildung zum Krieger." dieser Teil der Geschichte stimmte zwar nicht ganz aber Krieger tönte besser als Wächter. "Ich musste wie jeder Zwerg eine Abschlussarbeit beim Ältestenrat der Zwerge einreichen." Er nahm die Beile aus dem Gürtel und legte sie auf den Tisch. "Ich reichte diese Zwei ein und durfte mich vortan Schmied nennen. Ich übernahm die Schmiede meiner Familie und wurde mit der Zeit einer der besten Schmiede im Zwergenreich der Silberzwerge." Er machte eine kurze Atempause. Es war nicht einfach über seine Vergangenheit zu sprechen. Vor allem der Tei der jetzt kam. "An einem Morgen wurde ich von der Wache, den Kriegern." verbesserte er sich. "Vor das Gericht geführt und wegen mehrfachem Mord angeklagt. Ich hatte mir nichts zu schulden kommen lassen geschweige denn jemanden umgebracht. Niemand glaubte mir ausser meiner Familie. Ich wurde hintergangen. Der Ältestenrat verbannte mich aus dem Zwergenreich und ich darf erst wieder heimkehren wenn das Verbrechen aufgeklärt ist." Er blickte beschähmt zu Boden. "Seither wandere ich durch das Land. Das ist meine Geschichte. Ich hätte dann gerne noch ein Bier." sagte er zum Wirt gewandt der sich sofort erhob und davoneilte.
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 2:39 pm

Tika hatte wie erstarrt neben dem gerade geschlossenen Fenster gestanden und den Fremden beobachtet. Er war auf Lianor zugegangen und hatte seine Kapuze abgenommen, und darunter war ein Mann zum Vorschein gekommen - doch das war kein Mensch gewesen. Entsetzt hatte Tika den Kampf zwischen diesem etwas und Lianor beobachtet, bis es mit einer rätselhaften Bemerkung auf den Lippen verschwand.
'Er ist weg - etwas hat ihn vertrieben!', stellte Sylvester fest, genauso überrumpelt von den Ereignissen wie alle anderen.
Doch jetzt war keine Zeit für Spekulationen. Die Westelfe war verletzt, durch etwas sehr unnatürliches. Tika lief zu ihr, gefolgt von dem Kater, und kniete sich neben ihr auf den Boden, im gleichen Moment fiel ihr ein, dass sie ja das falsche Gepäck hatte - Loghaires Sachen, noch immer - und sie mit all dem rätselhaften Plunder und dem ganzen Gold Lianor wohl kaum helfen konnte. Verflucht!
"Es tut mir leid, ich hatte nicht gewusst...dass... soetwas passieren würde.", brachte Lianor offensichtlich unter Schmerzen hervor. Tika warf einen Blick auf die Wunde, die übel aussah.
"Wir brauchen einen Heiler!", rief Tika. "Kennt sich irgendwer von euch mit der Heilkunst aus?"
Der Zwerg merkte an, dass er eine Heilpaste bei sich führe, und Tika warf ihm einen leicht skeptischen Blick zu. Seine Stimme klang so unbeteiligt, und irgendwie hatte sie nicht das Gefühl, dass er sich sonderlich gut mit Heilkunst auskannte - aber das war besser als gar nichts.

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Mincentus Arbendos
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 2:53 pm

Mincentus blickte etwas verwirrt drein ob diesen Ereignissen. Eine Illusion? Magie? Es wirkte verwirrend. er hätte ja nicht ahnen können, das sein erster richtiger Aufenthalt in einer Menschenstadt gleich so zugehen würde. Und dies gerade nachdem dieser Dunkelgeflügelte Aviacarim auftauchte. Und da sollte jemand nochmal sagen diese Viecher bringen kein Unglück. Das es so wah sah man ja an diesem tage gut genug. Kaum tauchte einer von denen auf, ging es hier drunter und drüber. Er seufzte auf, als er bemerkte, dass es Lianor nicht gut zu gehen schien. Jedoch war er kein Heiler und kannte sich nicht gut mit diesen Sachen aus, aber zum Glück schien es bei dem Zwerg anders auszusehen. er schien was von erster Hilfe zu verstehen und so atmete der Aviacarim erleichtert auf. Entschuldigend warf er nochmal einen Blick zu Nyranja "Eine sehr interessante Geschichte, wohlan. Und ein sehr komischer Kerl. Es tut mir leid, dass eure Geschichte mit soeinem Vorfall enden muss. Anders wäre es wohl eindeutig besser gewesen..." Dann blickte er nochmal zu Lianor und sprach mit ruhiger Stimme zum Zwerg "Bekommt ihr die Versorgung hin? Ich kenne mich nicht sonderlich mit der Versorgung Verwunderter aus, ihr scheint da eindeutig mehr Erfahrung zu besitzen. Ich darf also annehmen, dass ihr sowas nicht zum ersten Male macht?" Schließlich lauschte er auch der Geschichte vom Zwerg, der gerade fertig war Linor zu Verbinden. Nach dessen geschichte nickte er ruhig und erhob seine Stimme erneut "Sehr nette Geschichte. Man hat euch also verbannt bevor euer Verbrechen bewiesen war? Das sind sehr harrsche Gesetze, die euer Volk euch da unterwarf. Ein Verbrechen sollte aufgeklärt werden, bevor man das Urteil spricht. Solltet ihr wirklich nichts mit dem Mord zu tun haben, dann wäre dies wahrlich eine Blöße für die Zwergische Rechtssprechung. Ein Unschuldiger gehört nicht bestraft, dies verstößt gegen jegliche Prinzipien."
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 5:34 pm

--> von 'Straßen der Stadt' nur Hundedämon (mit Aura-Abschirmungs-Zauber).

Der Hundedämon war nun auf vor der Tür der Taverne angelangt. Kurz blickte er noch einmal zu Isabelle zurück. Glücklicherweise hatte die Gestalt von vorhin die Tür nicht ganz geschlossen, so dass der Hund nun ganz einfach die Türe aufschieben konnte.

Drinnen fand er einen bunten Haufen Leute vor. Einen Geflügelten in Weiss, eine rothaarige Frau, eine verwundete Frau, eine Frau mit blauen Haaren, einen Zwerg und noch einen Mann, der eine andere Frau festhielt. Ausserdem den Wirt und ein paar angestellte.

Möglichst unauffällig trippelte der Hundedämon zu einem anderen Tisch hinüber, unter dem ein paar Essensreste gefallen waren. Ihm war bewusst, dass einige ihn vielleicht bemerkt hatten, jedoch glaubte er an seine gute Tarnung.

Anscheinend war der Kampf doch nicht so gut ausgegangen für die verwundete Frau. Von dem schwarzen Mann war nichts mehr zu sehen, jedoch lag seine Energie noch im Raum, was ebenfalls gut für die Tarnung des Hundes war.

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Lianor Thendril
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 6:05 pm

Die Paste brannte als der Zwerg sie großzügig über der Wunder verstrich, aber viel stärker konnten die Schmerzen die sie Lianor zufügte sowiso nicht mehr werden, also biss sie die Zähne zusammen und als der Zwerg fertig war hatte der Schmerz auch schon ein wenig nachgelassen. 'Er scheint sich wirklich recht gut mit Kräutern auszukennen.' dachte sich Lianor, die mit ihrer rechten Hand den verletzten Arm stabilisierte. 'Leider wird das nicht reichen. Es ist keine normale Wunde. Sie wurde mir von reiner Magie zugefügt. Schwarzer Magie'. Sie spürte wie sich etwas im Bereich der Wunde ausbreitete, sie mehr und mehr infizierte. Sie schielte kurz zu ihrer Schulter und sah wie sich die Adern um die Wunde schwarz verfärbten. Schweiß bildete sich an ihrer Stirn und begann sich Tropfen für Tropfen zu sammeln um dann langsam über ihr Gesicht zu laufen. Lianors Blick wurde trüb und sie hatte große Mühe nicht einfach die Augen zu schließen. Ihr Atem wurde flach und schnell. Sie konnte sich nicht dagegen Wehren. In ihrem Körper breitete sich Dunkle Magie aus die sie von innen her verzehrte. Sie konnte sie spüren, wie eine dunkle Präsenz die sich ihres Körpers bemächtigt.

Die Geräusche um sie herum hörte sie nur noch verzerrt und dumpf. Als wäre sie von Wasser umgeben das alle Geräusche abschwächte. Sie konnte beinahe schon ihren eigenen Herzschlag hören der langsamer und langsamer wurde. Es war ein lautes, verzweifeltes Pochen. Bum-Bum.... Bum-Bum.... Bum-....

Lianors Schmerz wurde schwächer... Sie schloss ihre Augen, und als sie sie wieder öffnete war vor ihr nicht mehr der alte, grobe Tisch der Taverne und auch ihre Freunde waren verschwunden. Sie war in einem vollkommen anderen Raum. Es war hell, obwohl nirgends Fenster oder sonst eine Lichtquelle zu sehen war. Es war als würde alles leuchten. Sie schaute rasch zu ihrer Schulter doch wo vorhin ihre Wunde klaffte war nichts. Sie stand langsam von dem weißen Stuhl auf, auf dem sie saß und schaute sich um. Der Raum war leer. Keine Möbel, keine Fenster, nicht einmal eine Tür gab es. Nur vier Wände und der Stuhl auf dem sie gesessen hatte. "Was?.. Wo bin ich" fragte Lianor spontan. "Bin ich... Tot?" ihre Stimme war ängstlich. Sollte ihr Abenteuer wirklich schon zu ende sein? Verzweifelt ließ sie sich zu Boden sinken.
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 6:33 pm

Er hörte Nyranjas Erzählungen im Hintergrund, beachtete sie aber kaum, da er sich auschließlich auf den Fremden konzentrierte. Er konnte es spüren. Er musste ein Magier sein. Die magischen Energien wurden immer intensiver und er spürte wie sie in seinen Adern pulsierten als er sich innerlich bereits auf einen Kampf vorbereitete. Eine gewisse Unsicherheit überkam ihn als er daran dachte, dass er noch nie außerhalb der eigens dafür errichteten Arena in der Akademie seine Feuermagie im Kampf verwendet hatte. Wann hatte er überhaupt letztens seine Magie gewirkt? War es vor sechs oder sieben Monaten oder sogar noch mehr? Er hatte sich letztens dazu gezwungen als er nicht aus der Übung kommen wollte gerade für solche unverhofften Situationen und musste sich dabei seine aufkommende Angst durch das heraufbeschworene Feuer überwinden. Dies war recht unangenehm und somit ließ er es dannach einfach sein. Unklug, wie er nun feststellen musste. Er hörte wie Paliona etwas flüsterte: "Was sollen wir tun?" Bevor er auch nur antworten konnte verfiel der Magier der nun aufstand und ihn schallendes Gelächter aus. Er sprach etwas von einer "Wächterin". Meinte er Lianor? Wahrscheinlich. Berucas zog eine Augenbraue hoch als der nun gesprächige Magier seine Kapuze aus dem Gesicht zog und somit seine Herkunft aus den südlichen Ländern verriet. Dannach ging alles so verdammt schnell: Liandor versuchte den Magier mit ihren Schwert zu töten, der allerdings schien eine ihm unbekannte Art von Illusionsmagie zu wirken, denn anders konnte er sich seine Unverletzbarkeit nicht erklären. Er sah wie der Magier eine aus Schattenmagie geformte Klinge heraufbeschwor und diese durch die Schulter der Westelfe stieß. Um Lianor vor schlimmeren zu bewahren konzentrierte er instinktiv seine Magie, spürte wie sie seinen Körper durchfloss und in seiner Hand entstand ein klassischer Feuerball, den er geradewegs in Richtung des Magiers schleudern wollte, allerdings garnicht erst soweit kam, da dieser wieder erlosch. Entsetzt sah er auf seine Hand, versuchte es erneut aber wieder erlosch dieser. "Was? Das kann doch nicht sein...." Seine Stimme war von Entsetzten und Unverständnis geprägt. Alles was dannach passierte bekam er garnicht mehr so mit, da seine Gedanken sich nur um seine nicht mehr funktionierende Magie kreisten. Er versuchte es wieder und wieder aber irgendwann kam noch nicht einmal mehr ein Funken seiner Feuermagie. Er hört nur wie eine junge Stimme nach einem Heiler rief. Er hätte zumindest ihre Wunde mit heilenden Flammen schließen können, reagierte aber trotzdem nicht und starrte auf seine leere Hand. Das durfte nicht sein. Das konnte man ihn nicht antun. Es war doch seine Bestimmung - sein Geburtsrecht - ein Magier zu sein. Er konnte es nicht begreifen. Den Hundedämon bemerkte Berucas auch nicht.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 11:11 pm

Paliona war entsetzt, ein Gegner, der nicht zu bezwingen war, worauf hatte sie sich da nur eingelassen. Sie bewies mal wieder ein großartiges Geschick bei der Auswahl ihrer Bekannten. Ihre Hand zitterte und sie kämpfte gegen den Drang die Taverne einfach zu verlassen und niemals zurückzukehren. Fast wäre sie dem Drang gefolgt, als sie zu Berucas hinüber sah. Sie sah einen Funken in seiner Hand, der aber einfach wieder verschwand. Erst ging sie davon aus, er habe erkannt, das es keine besonders gute Idee war innerhalb eines Raumes einen Feuerball oder ähnliches zu beschwören. Doch sein Gesichtsausdruck zeigte etwas anderes, anscheinend war er eher entsetzt darüber, das es wohl nicht so funktionierte, wie er sich das gedacht hatte. Die Söldnerin sah sich um, unschlüssig, was sie tun sollte. Da sich der Zwerg bereits um Lianor kümmerte blieb sie bei Berucas. Aber sie wusste nicht wirklich was sie tun sollte, also blieb sie einfach dicht bei ihm stehen und berührte vorsichtig seinen Arm. Während des ganzen Rummels hatte sich anscheinend ein Hund in den Raum geschlichen, merkwürdig, das er ihr auffiel, aber der Abend war so erstaunlich verlaufen, das sie sich vielleicht an so einem normalen Anblick festhielt, um nicht komplett die Fassung zu verlieren.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   Sa März 19, 2011 11:55 pm

Die Berührung an seinen Arm riss ihn aus seinen panischen Gedanken und er zuckte zusammen. Er ließ von seinen zwecklosen Versuchen die Feuermagie heraufzubeschwören ab und schaute zu ihr. Diesmal war da kein Lächeln, kein Glanz in seinen Augen, sondern nur blankes Entsetzen. Sie hatte wahrscheinlich dieses Versagen mit angesehen, zumindest entnahm er das ihrer mitfühlenden Geste in Form dieser gänsehautverursachenden Berührung. Aufkommende Übelkeit breitete sich in ihm aus und sein Magen krampfte sich zusammen. Dieses Versagen war eine Schande. Sie würde sicherlich denken, dass er nichts weiter sei als ein überheblicher, verkrüppelter Magier welcher seine angebliche Magie nur behauptete aber nie wirken konnte. Das Gefühl des Entsetzens wich nach und nach und anstelle dieses trat einfach nur Scham. Er konnte ihren Blick nicht standhalten und versuchte schließlich auszuweichen indem er einfach nur auf den Tisch auf der gegenüberliegenden Seite schaute.
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   So März 20, 2011 12:40 am

Die Elfe taumelte und brach zusammen. Feringur konnte sie noch auffangen bevor sie auf den Boden krachte. "Könnt ihr mich hören? Lianor?" fragte er die Elfe. Sie zuckte nur in seinen Armen. Jegliche Farbe war aus ihren Augen gewichen, es waren nur noch weisse Kugeln. "Was ist mit ihr?" fragte der Zwerg in die Runde. Du kannst ihr nicht helfen. hörte er eine stimme neben ihm. Er blickte sich um und neben ihm schwebte ein Totenschädel. Er war umgeben von blauen Flammen und seine Augen leuchteten dunkelgrün. Bin ich jetzt verrückt? fragte Feringur sich. Offenbar war er der Einzige der den Schädel sehen konnte. Nein seid ihr nicht. Ihr habt der Elfe geholfen und der Dämonenzauber ist auf euch abgetropft. Mein Name ist Sîmroth. Ich bin ab jetzt euer Begleiter. Sprach der Schädel. Seid ihr ein guter oder ein böser Dämon? Der Zwerg fand es seltsam sich über seine Gedanken zu unterhalten. Es ist eure Entscheidung, durch eure Taten und Entscheidungen werde ich entweder ein guter oder ein böser Dämon. sagte Simroth. Was soll ich mit der Elfe tun? Wie kann ich ihr helfen? Fragte Feringur ihn. Ihr könnt ihm nicht helfen. Sie muss von einem Magier geheilt werden. Und zwar ziemlich bald. meinte Sîmroth und schwebte um die Elfe. "Wir brauchen einen Magier der sie heilen kann." donnerte er durch die Taverne.
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   So März 20, 2011 1:45 am

Der Hundedämon hatte die Szenerie bis jetzt unbeteiligt beobachtet. Das normale Treiben halt, welches die Menschen taten, wenn jemand zusammenkrachte. Nur eine der Frauen hatte den Dämon einmal angeschaut. Ansonsten hatten ihn die Anwesenden ignoriert.

Doch plötzlich fiel ihm einer seiner Brüder auf. Der Hundedämon fragte sich verdutzt, was dieser hier tat. Anscheinend konnte nur der Zwerg ihn sehen.

Hastig schlich der Hundedämon aus dem Blickfeld des anderen Dämons und ein bisschen näher an die Gruppe heran. Hier war er perfekt stationiert, um zuzuhören, vom andren Dämon nicht erkannt zu werden und die Suppe die sich hier am Boden ergossen hatte, aufzulecken.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   So März 20, 2011 11:25 am

Paliona atmete tief durch und versuchte sich und ihre wild rotierenden Gedanken zu ordnen. Immernoch war alles in heller Aufregeung, aber die größte Gafahr schien zumindest vorerst gebannt. Allmählich schien auch der Rest der Taverne zu realisieren, was hier geschehen war. Auch wenn scheinbar keiner der anderen daran auch nur einen Gedanken verschwendete, mochte hier die nächste größere Hürde lauern. Die Taverne war ein beliebtes Gasthaus der Wache und auch die Wächter erholten sich langsam von dem Schock. Wie sie allerdings auf eine solche Begebenheit reagieren mochten, war überaus fraglich. Der fremde Magier hatte so geklungen, als kenne er die Elfe und auch wenn sie allein es war, die verletzt wurde, konnte man sie mit den Vorkommnissen in Verbindung bringen. Das mochte durchaus eine weitere Befragung aller Beteiligten nach sich ziehen. Und dann in dieser Gesellschaft zu sein, Paliona seufzte. Der Zwerg hatte einen denkbar schlechten Augenblick gewählt, um seiner Umgebung mitzuteilen, das er ein Mörder war, oder zumindest dessen verdächtigt wurde.
Zum Glück kannte sie einige der Wächter, also wäre es vielleicht möglich das Gröbste abzuhalten, abe ein erneuter Blick in die Runde verhieß weiteres Übel. Einige der hier anwesenden Gäste, schienen die Gruppe eher gierig zu beobachten, die Geschichte einer Elfe, die von einem übermächtigen Magie angegriffen wurde und die er Wächterin genannt hatte. Paliona mochte sich garnicht vorstellen, was für Gerüchte bereits jetzt im Umlauf waren. Eine der Kellnerinnen war bereits verschwunden, hoffentlich nur aus Angst, aber darauf verlassen wollte sich die Söldnerin nicht. Mit der verletzten Elfe durch die Stadt zu ziehen würde noch mehr Aufmerksamkeit auf die Begebenheit ziehen, aber hier zu bleiben, es konnte nicht mehr lange dauern, bis die Schaulustigen eintrafen. Wie lange mochte es noch dauern, bis die ersten Kopfgeldjäger und Glücksritter ein gutes Geschäft vermuteten und hierher aufbrachen.
Ein denkbar schlechter Augenblick für die anscheinend unangenehme Erkenntnis des Magiers an ihrer Seite. Sie drehte sich so, das Berucas gezwungen war, sie anzusehen. "Berucas, ich weiß nicht was los ist, aber ich brauche jetzt deine Hilfe. Hier kann jederzeit ein Chaos losbrechen. Wir können dankbar sein, das alle bisher so ruhig geblieben sind. Du hast selbst gesehen, wie einfach Lianor uns ihre Waffen gezeigt hat, ohne uns überhaupt zu kennen. Wer weiß, wem sie die noch alles unter die Nase gehalten hat. Es wird nicht lange dauern und hier wimmelt es von Verbrechern, Glücksrittern und Gaffern. Über alles andere können wir leider erst später reden. Bitte, alleine schaffe ich das nicht!" Sie strich ihm über die Wange und sah ihm in die Augen, was auch immer ihn getroffen hatte, sie hoffte nur das er es, wenigstens vorerst beiseite schieben konnte. Sie fasste ihn am Amr und zog ihn wieder zurück an den Tisch. Wo sich die Situation nicht wirklich verbessert hatte. Lianor murmelte in ihrer Ohnmacht etwas vor sich hin und der Zwerg starrte in die Luft. Viel Zeit hatten sie vielleicht nicht mehr, dazu kam nun noch die Schwierigkeit einen heilenden Magier aufzutreiben. Sie blickte den Zwerg an und schüttelte den Kopf. "Das wird ja immer besser." Dann sah sie sich schnell um. Ihr Blick blieb an der blauhaarigen Gauklerin hängen, Nyranja mochte noch am Besten verstehen, was hier gleich los wäre.
"Nyranja, wir müssen etwas unternehmen, du weiß sicher, was hier gleich los ist, sobald der erste Bettler von dem Tumult hier erfahren hat, weiß es die gesamte Unterwelt. Kennst du in der Nähe irgendein Versteck, wo wir Lianor später hinbringen können? und es muss noch jemand zu der Alten Samira gehen, sie wohnt in der Gasse drei Querstraßen von hier, ich wette sie kann der Elfe helfen. Würdet Ihr sie bitten durch den Hintereingang herzukommen?" Bei den letzte Worten sah sie Tika an. "Sie ist eine Hexe, aber sehr nett, sagt ihr das Paliona diesmal ihre Hilfe braucht und sie wird sicher mitkommen. Ich wäre Euch wirklich dankbar für die Hilfe." Jetzt blieb erstmal nur die Schwierigkeit Lianor zu verstecken, aber hoffentlich hatte einer der anderen da eine Idee. "Die wächter kann ich vielleicht abwimmeln, aber bei allen andern wird es schwer."
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Lianor Thendril
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   So März 20, 2011 7:22 pm

Lianor kniete auf dem weißen Boden und stütze sich mit ihren zitternden Armen ab. Tränen liefen über ihre Wangen und sammelten sich an ihrem Kinn um von dort in großen Tropfen auf den Boden zu fallen. Sie konnte nichts dagegen machen. Sie fühlte sich so leer und hilflos. Als sie vor 4 Tagen aus ihrem Dorf aufgebrochen war, war sie voller Zuversicht mehr über sich zu erfahren und ihre eigene Geschichte zu prägen. In ihrem Herzen trug sie ein solches Glücksgefühl und konnte es kaum erwarten sich in ihr Abenteuer zu stürzen. Als sie den ersten Tag durch die Windgrashügel streifte und sich das hohre Gras um sie im Wind hin und her bewegte, oder als sie auf Burg Stenvest das erste mal mit einem Menschen redete. Lianor musste kurz lächeln als sie an Leon zurückdachte, und wie sie sich fühlte als sie mit dem geborgten Kleid den Speisesaal betrat. Alle Blicke waren auf sie gerichtet und Leon's Vater blieb der Mund offen stehen als er sie erblickte. Den Blick seiner Frau in diesem Moment würde sie wohl nie mehr vergessen. Selbst als sie in Tarcon ankahm und Paliona und Berucas kennen lernte war noch alles so unbeschwert. Und sie hatte bereits den ersten Hinweis auf einen Teil der Rüstung. Es schien einfach alles so Perfekt.

"Hätt ich die Waffen nicht so offenherzig herzeigen sollen?" schrie sie unter Tränen in den leeren Raum nur um sich dann wimmernd noch weiter auf den Boden sinken zu lassen. "Warum musste es so enden? Wer war diese Person? Und warum hatte er einen solchen Hass gegen mich dass er mich quälen und Töten wollte?" fragte sie sich leise selbst. 'Und was wird nun aus den anderen? Bin ich schuld wenn auch sie sterben müssen?' ging es ihr noch durch den Kopf.

"Was habe ich nur getan?" ... "Was... habe ich nur getan?" stammelte sie leise während weitere Tränen einen glitzernden Pfad auf ihrer Wange hinterließen.
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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   So März 20, 2011 8:28 pm

"Alte Samira", wiederholte Tika, "natürlich."
Sie sprang auf und warf einen Blick in dem Gasthaus umher. All das Durcheinander, Berucas Lage, Palionas Sorgen und den Hund glitt an ihrem Bewusstsein vorbei, soviel konnte sie nicht auf einmal beachten.
Sie sah zu Lianor, die halb bewusstlos zu sein schien. Tränen quollen unter den Augenliedern der Westelfe hervor und Tika mochte sich nicht vorstellen, was für Schmerzen sie wohl leiden musste.
"Bleib hier", sagte sie zu Sylvester, dann wandte sie sich um und rannte durch die Gaststube zur Tür, stieß sie auf und sprang nach draußen.
Mit einem Sprung war sie die hölzerne Vortreppe herab und wandte sich dann der Straße zu. Drei Querstraßen von hier... Tika sah sich rasch um und rannte dann die Haupttraße entlang, auf der Suche nach dem Haus der Heilerin. Das Wetter hatte sich weiter verschlechter, Blitze zuckten über den Himmel und es regnete in Strömen. Kein Mensch war auf den Straßen, Tikas Schritte halten auf dem nassen Pflaster wieder. Einen Moment lang überlegte sie, ob es vielleicht besser wäre, die Magier aus der Akademie um Hilfe zu bitten, immerhin hatte ein übernatürliches Wesen Lianor angegriffen, aber vermutlich würde sie es sowieso nicht rechtzeitig schaffen, die Akademie zu erreichen.
Endlich fand Tika das kleine Haus und pochte heftig an die Tür, schwer atmend, während ihr das regenasse Haar im Gesicht klebte.

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BeitragThema: Re: Taverne 'Heldenrast'   So März 20, 2011 9:05 pm

Mincentus musste sich auf seinem Platz zurücklehnen. Ihm wurde das hier langsam zuviel. Er war solche erlebnisse nicht gewohnt. Zuhause in den Turmstädten... Da war es bei weitem nicht so. Das Leben in den Menschlichen Städten war wirklich... Aufregend. Ja so konnte man es wohl wahrlich nennen. Auch wen er im Augenblick nicht viel tun konnte. er war Fremd hier und nur ein Barde. Er konnte nicht heilen und kaum kämpfen. Wäre sein Wissen gefragt, dann hätte er ja helfen können... Doch was brachte hier schon das Wissen über Geschichte und Politik? Vermutlich garnichts. So blickte er kurz zu nyranja, die ihn aj eigendlich hier in der Stadt herumführen wollte. Aber aus diesem Vorhaben wird wohl nichtsmehr. Erstens wegen den Ereignissen hier und zweitens, weil sie ziemlich teilnahmslos und angetunken wirkte. So wollte er ihr nicht zumuten durch die Stadt zu laufen oder sonstwas zu tun. Aber Paliona fragte sie etwas, ohne das sie reagierte. Mincentus schüttelte kurz an Nyranjas Schulter und sprach ruhig "Hey, Nyranja. Wacht auf. Ich glaube man möchte etwas von euch." Er seufzte. Er bezweifelte, dass es viel brachte. So winkte er den Wirt zu sich her undlächelte ihn so f reundlich wie in dieser Situation möglich an "Ah, Herr Wirt... Ich hätte noch gerne ein Zimmer für eine Nacht." So bezahlte er bei diesem und bekam sogleich einen Schlüssel ausgehändigt. Er würde Nyranja garantiert so nicht raus lassen. So sprach er in die Runde "Wen ihr nichts dagegenhabt bringe ich Nyranja, später oder gleich auf ein Zimmer. Schaut sie euch an. Man kann sie so doch kaum mit zwingen?"
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