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 Jasaya´s Unterschlupf

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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Jasaya´s Unterschlupf   Mo März 21, 2011 11:30 pm

Das Gebäude liegt im ärmeren Viertel der Stadt. Es ist bereits etwas heruntergekommen und hätte sicher einmal einen Anstrich nötig. Selbst im Vergleich zu den umstehenden Häusern, schneidet Jasaya´s Unterschlupf schlecht ab. Das Dach ist halb eingestürzt und die Hälfte der Fenster ist zerstört und mit Brettern vernagelt. Im Grunde genommen sieht es unbewohnt aus, aber die Türen sind abgeschlossen. Jasaya, der das Haus gehört, ist nur selten in der Stadt. Ihre Freunde wissen, das unter einem Stein im Hinterhof ein Schlüssel für den Keller ist. Über den betritt man auch das Gebäude. Die obere Etage ist einsturzgefährdet und sollte besser nicht betreten werden. Die Einrichtung ist spartanisch.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mo März 21, 2011 11:34 pm

Paliona lächelte Berucas an. “Es geht schon wieder, aber ich habe irgendwie ein ungutes Gefühl. Etwas ist ,… wie soll ich es am besten ausdrücken… falsch, spürt ihr das auch?” Sie trottete die Straße entlang und folgte dem Zwergen. Doch seine Worte ließen sie empört stehenbleiben, was dachte der Kerl eigentlich, wer er war. Wagte es, erst ihre Gastfreundschaft nutzen zu wollen und ihr dann noch Vorschriften zu machen. Sie biss sich auf die Lippe, aber warum sollte sie sich zurückhalten. Ihre Laune war im Moment eher dürftig. Sie sollte ihre Romanze aufschieben, welche Romanze? Es war bisher doch rein gar nichts passiert, aber vielleicht hatte der Zwerg recht. Doch bevor sie eine Romanze aufschieben konnte, sollte sie überhaupt erstmal eine haben. Sie fühlte sich mit einem Mal sehr rebellisch. Sie drehte sich zu dem Magier um und grinste. Sie warf noch einen kurzen Blick nach vorne, wo der Zwerg bereits in den Regen davon stapfte. Immer noch lächelnd drückte sie Berucas gegen die Wand und streichelt über seine Wange und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. “Lass uns gehen.” Sie lief durch den Regen und setzte sich vor den Zwerg. “Ihr müsst da links abbiegen.” Sie führte die anderen rasch durch das Gewirr der Gassen und schließlich in einen heruntergekommenen Hinterhof. Sie bückte sich und holte einen Schlüssel unter einem Stein hervor.
“So hier ist es, nichts besonderes, aber hier wird uns auch so schnell keiner vermuten.”
Sie schloss die Kellertür offen und führte sie hinein.
“Die Treppe runter und dann links ist ein Bett, bringt die Elfe dorthin bitte.” Paliona blieb oben in der Tür stehen und sah nach draußen. Komischerweise fühlte sie sich besser, wenn der Zwerg ein wenig Abstand zu ihr hielt, oder es kam ihr nur so vor.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Di März 22, 2011 1:04 am

Der Wind pfiff heulend durch die schmalen Straßen der Stadt. Als Berucas von einem kühlen Windstoß erfasst wurde bereute er es bereits, die gemütliche Taverne hinter sich gelassen zu haben. Strömender Regen prasselte auf ihn nieder und er zog die Kapuze seines grauen Mantels über den Kopf um sich davor zu schützen während er schnellen Schrittes Paliona einholte. Sie hatten ein wenig Abstand zu Feringur, der Lianor eisern durch den Regen schleppte. Dann musterte er die Söldnerin neben sich. “Es geht schon wieder, aber ich habe irgendwie ein ungutes Gefühl. Etwas ist ,… wie soll ich es am besten ausdrücken… falsch, spürt ihr das auch?” Er schüttelte unbeeindruckt den Kopf. "Das Gefühl wird schwinden, sobald wir sie in Sicherheit gebracht haben und es ist völlig verständlich, dass Ihr euch in dieser doch recht ungewöhnlichen Situation unwohl fühlt." Er konzentrierte sich auf die regenüberflutete Strasse vor sich. Seine Gedanken drehten sich die ganze Zeit um seine scheinbar verloren gegangene Magie. Dann nahm er aus dem Augenwinkel wahr, dass Paliona plötzlich stehen blieb. Er blieb ebenfalls stehen. "Was habt Ihr?" Hatte er irgendetwas falsches gesagt oder drohte erneut ein Schwächeanfall? Ihr Grinsen war dann doch etwas mehr als verwirrend. Dann kam sie einen Schritt auf ihn zu, drückte ihn etwas gegen die nahegelegene Hauswand und es folgte ein für ihn wunderbarer Kuss. Dieser war viel zu kurz, dass er ihn überhaupt in den Moment des Geschehens hätte realisieren können. Ihre Lippen waren weich und warm. Dann ließ sie von ihm genauso schnell ab wie sie ihn überrascht hatte und eilte den Zwerg hinterher bis sie ihn letztendlich eingeholt hatte. Er stand nur da und starrte ihr atemlos hinterher. Dieser Kuss war der kürzeste, welchen er jemals erlebt hatte, aber er war der schönste von allen. Sein Bauch tat ihm weh und er hatte das Gefühl als würde sich sein Herz zusammenkrampfen. Was war nur los mit ihm? Er brachte ein Lächeln zustande, auch wenn er sich sein Durcheinander der Gefühle nicht erklären konnte, folgte ihnen weiterhin bis zu einem heruntergekommen Hinterhof, auf welchen Paliona aus einem Versteck einen Schlüssel hervorholte und eine Tür öffnete. Er ließ Feringur ebenfalls den Vortritt und blieb draußen stehen. Die Häuser waren hier wirklich sehr runtergekommen und sahen aus, als ob sie jeden Moment in sich zusammenfallen würden. Ein leichtes Unbehagen stieg in ihm auf während er sich umsah. "Wohnt Ihr auch hier in der Gegend?"
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Di März 22, 2011 8:58 am

Paliona lehnte sich an den Türrahmen und blickte nach oben in die Sterne. “Ich? Nein ich wohne nicht hier.” Sie lächelte leicht, sie bemerkte seinen Blick, er schien sich hier in der Gegend unwohl zu fühlen. Die Söldnerin konnte es nachempfinden, es war keine gute Gegend, wie er sie sicher gewohnt war. Trotzdem war der Unterschlupf besser als alles, das sie als Zuhause bezeichnet hätte. “Ich wohne nicht hier. Richtig wohnen tut hier glaube ich niemand, hier existiert man nur.” Sie schwieg einen Augenblick. “Ich sagte es bereits vorhin und das war nicht nur, um den Zwerg nicht einladen zu müssen. Ich habe kein zuhause. Das letzte Mal wo ich irgendwo fest gelebt habe, war als meine Mutter noch lebte. Als sie starb warf ihr Mann mich aus dem Haus. Und seitdem …” Sie zuckte mit den Achseln. Sie holte den Ring hervor, den sie an der Kette um ihren Hals trug. “Das ist die letzte Erinnerung, die ich an mein altes Leben habe. Er ist wertlos, aber das ist der einzige Grund, aus dem ich ihn behalten konnte. Vielleicht würde ich auch hier leben, wenn mich nicht ein Söldner aufgenommen hätte, oder ich wäre längst tot. Aber ich will Euch nicht mit meinem Leben langweilen. Wie fühlt Ihr euch, geht es wieder etwas besser?” Sie sah ihn fragend an. Dann trat sie noch einen Schritt an ihn heran und legte ihre Arme um ihn. “Ich glaube im Moment können wir nur Warten, das Tika zurückkommt, oder?” Sie genoss ein wenig die Wärme, die von seinem Körper ausging, auch wenn seine Kleidung, genau wie ihre vom Regen durchnässt war. Der Regen plätscherte neben ihnen zu Boden und sie fühlte sich so wohl, wie schon lange nicht mehr.
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Di März 22, 2011 9:53 am

Feringur legte die zitternde Elfe auf das Bett welches in einer Ecke stand und deckte sie mit der Decke etwas zu damit sie nicht frohr. "Macht euch keine Sorgen. Ihr werdet wieder Gesund" beruhigte er sie. Hört auf Dinge zu versprechen die ausserhalb eurer Macht liegen. sagte Simroth der hinter ihm schwebte. Jetzt hör schon auf so schlecht zu denken. Tika und die Heilerin werden sicherlich jeden Moment durch die Tür kommen. Entgegnete der Zwerg und blickte hoffnungsvoll zu der Tür. Dort standen aber nur Berucas und Paliona die ihre Arme um ihn gelegt hatte. Ahh die Liebe. säuselte Simronth. Der Zwerg verdrehte die Augen. Pah überbewerter Gefühlskram. wimmelte Feringur ab. Ihr habt euch bei der Rettung der Elfe auch von euren Gefühlen leiten lassen. Schliesslich war sie eine Fremde und ihr habt sie dennoch gerettet. meinte Simroth. Das nimmst du zurück, sofort. Wenn du noch einmal sagst dass ich diese Elfe aus Liebe gerettet habe dann schlage ich dir den Kopf... Feringur viel ein, dass der Dämon gar keine Schultern hatte von welchen er seinen Kopf hätte schlagen können.
Einen Moment lang wollte er zu der jungen Frau und dem Magier gehen, dachte aber es wäre unhöflich sie in ihrer trauten Zweisamkeit zu stören. Desshalb nahm er sich einen Stuhl und setzte sich zu der Elfe im Bett. "Habt ihr etwas schönes Geträumt?" fragte er sie. Ich will kein Wort hören von dir. sagte er dem Dämon der zum sprechen angehoben hatte. Gefühle waren für ihn nicht wichtig. Das einzige was für ihn zählte war Muskelkraft, sein Instinkt und der Weg auf dem Tharekk ihn führte. Gefühle waren etwas für Weiber und die verweichlichten Elfen. Er hoffte inständig dass diese Elfe anders war als die übrigen ihres Volkes. Er spührte etwas in ihm aufkeimen dass er seit seiner Verbannung nicht mehr gefühlt hatte. Ihr hofft doch nicht etwa dass die ihr die Elfe begleiten könnt? fragte Simroth. Natürlich nicht. Das war gelogen.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Di März 22, 2011 12:06 pm

Aufmerksam und ohne sie unterbrechen hörte er ihr zu. Die Geschichte über ihre verstorbene Mutter berührte ihn sehr. Er konnte ihren Schmerz der nie endenden Trauer nachempfinden, ihre Sehnsucht nach mütterlichen Rat und vorallem familiärer Liebe. Es fehlte ihm genauso sehr und es zeriss ihm beinahe das Herz als er nur einen momentlang wieder an seine Eltern dachte. Das sein Vater an der Lungenentzündung sterben musste war eine Sache des Schicksal. Es war zu akzeptieren. Aber der Gedanke, dass seine Mutter solche schrecklichen Schmerzen erleiden musste war für ihn nach wie vor eine Qual und diese würde niemals enden, das wusste er. Er betrachtete ihren tatsächlich wertlosen Kupferring. Ihre Familie musste damals schon ärmlich gelebt haben. “Das ist die letzte Erinnerung, die ich an mein altes Leben habe. Er ist wertlos, aber das ist der einzige Grund, aus dem ich ihn behalten konnte. Vielleicht würde ich auch hier leben, wenn mich nicht ein Söldner aufgenommen hätte, oder ich wäre längst tot. Aber ich will Euch nicht mit meinem Leben langweilen. Wie fühlt Ihr euch, geht es wieder etwas besser?” Er lächelte leicht und das auch nur für einen Moment. Wie sollte es ihm schon gehen? Seine Fähigkeit als Magier waren miserabel und er konnte es sich keineswegs erklären. In der Akademie hatte er stets mit Bestleistung seine Aufgaben im praktischen und theoretischen Bereich bestanden und es war für ihn unbegreiflich wie er plötzlich dermaßen versagen konnte. Aber diese Gedanken würde er sicherlich nicht vor ihr aussprechen, denn es zeugte von Schwäche. Er überging einfach ihre Frage und genoss ihren warmen Körper, welcher sich an ihn schmiegte. "Ihr langweilt mich keineswegs mit euren Geschichten...im Gegenteil." Das Plätschern des Regens in der absoluten Stille des Hinterhofes tat sein übriges und er spürte, dass hier und jetzt wohl der beste Zeitpunkt war und er würde wahrscheinlich keinen besseren geboten bekommen. Er erwiderte ihre Umarmung mit einen sanften Kuss, schmeckte ihre zarten Lippen und wurde dabei immer leidenschaftlicher. Er bemerkte wie ihr Körper unter der Kälte und der Nässe des Regens zitterte, auch wenn sie dies kaum zeigte. Er ließ kurz von ihr ab und zog lächelnd seinen Mantel aus und streifte diesen ihr einfach über. Der Mantel war noch ganz warm durch seine Körperwärme. Es machte ihn garnichts mehr aus, dass der strömende Regen nicht nur seine Haare, sondern auch sein Hemd völlig durchnässten. "Sonst holt Ihr euch....", er unterbrach kurz und korrigierte sich..."holst du dir noch eine Erkältung und das kann ich unmöglich verantworten." Er dachte sich, dass er nun nach diesem Kuss und dieser Vertrautheit sicherlich auf solch einer distanzierten Anrede verzichten konnte ohne anstandslos zu wirken. " Wie alt warst du als dieser Mann dich rausgeworfen hatte?"
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Di März 22, 2011 11:00 pm

Paliona schloss die Augen und erwiderte den Kuss, dabei presste sie ihren Körper ein wenig gegen seinen. Sie genoss den wohligen Schauer, den seine Berührungen in ihr auslösten. Als er sich etwas von ihr löste, um ihr den Mantel zu reichen, war sie zuerst ein wenig erstaunt, erwiderte dann aber doch nichts. Auch das sie eigentlich selten krank wurde, lag ihr bereits auf der Zunge, doch erwähnte sie es nicht. Sie bekam gerade einfach kein Wort heraus, es hatte sich wahrscheinlich noch niemals jemand so sehr um sie gekümmert, wie er es gerade tat. Eine Erkenntnis, die, so schön sie auch war, ziemlich schmerzte. Es fiel ihr schwer das einzuschätzen, war es wirklich etwas besonderes, oder einfach etwas, das so gut wie jedem, außer ihr schon passiert war. Seine nächste Frage kam gerade recht, um sie aus ihren Gedanken zu reißen. “Hm ich weiß es gar nicht mehr genau, ich muss gerade sechs oder sieben Jahre alt gewesen sein. Das war direkt nach dem Tod meiner Mutter, aber ich bin mit ihm nie besonders gut ausgekommen. Er mochte eher meine Mutter und nicht mich. Danach habe ich eine Weile hier in der Stadt auf der Straße gelebt. Bis mich ein älterer Söldner beim Klauen erwischt hat, das hat mich wahrscheinlich gerettet. Er war recht freundlich zu mir, auf seine Art.” Sie lehnte sich mit dem Rücken an die Wand und dachte über ihre Kindheit nach, viel Kindheit war es nicht gerade gewesen, aber immerhin hatte sie viel gelernt. “Wie war das bei dir? Wie bist du aufgewachsen?” Sie strich mit dem Finger die Konturen seiner Wange entlang. “Muss man als Magier nicht auch früh fort von seiner Familie?”
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mi März 23, 2011 12:44 am

Sein Hemd war schon derart durchnässt, dass es nur noch wie ein seidenes Blütenblatt an seiner wohlgeformten Brust festklebte. Ein schimmernder Tropfen lief seine Wange hinab zu seinem Kinn und tropfte dann hinab auf den weißen Stoff seines ohnehin schon enganliegenden Hemdes. Während er ihre Geschichte zuhörte betrachtete er sie. Wenn sie ihn anlächelte und ihn berührte schlug sein Herz so schnell und er hatte jedesmal den ungewöhnlichen Drang sie an sich zu ziehen, sie zu halten, sie zu berühren. Sein Blick blieb die ganze Zeit an ihren Augen hängen, die ihn etwas unsicher aber trotzdem liebevoll und voller Zuneigung ansahen. Ihre Kindheit war anscheinend ziemlich grausam verlaufen. Wie konnte man nur als erwachsener Mann ein Kind, welches man wohlmöglich selbst jahrelang großgezogen hatte, einfach auf die Strasse setzen. Dieser Bastard sollte sich glücklich schätzen, dass er höchstwahrscheinlich ihn niemals zu Gesicht bekommen würde. Zumindest würde das Schicksal ihn somit viele Schmerzen ersparen. Er musterte sie eingehender als sie von dem Söldner sprach. Er konnte sich bereits denken, was der wiederrum von ihr verlangte. Er hatte das damals kleine Mädchen wohl kaum aus sozialen Gründen aufgenommen. Er konnte sie das allerdings nicht fragen. Wenn seine Vermutung wahr wäre, wäre diese Frage grausam gewesen und das wollte er sicherlich nicht. Er seufzte als sie nun wieder begann Fragen zu stellen. Er konnte diese wohl kaum nocheinmal übergehen, dass würde ihr sicherlich diesmal auffallen und sie würde denken, er wollte im Grunde garnicht mit ihr sprechen. Er zwang sich zu einem Lächeln. "Deine Geschichte ist traurig... nun meine Kindheit ist sicherlich nicht mit deiner zu vergleichen..." Er schluckte und er fühlte wie seine Kehle trocken wurde. "Ja du hast recht, muss man. Aber es war nicht schlimm. Ich wurde erst mit elf Jahren in die Akademie aufgenommen." Er zuckte gleichgültig mit den Schultern. "Aber dadurch, dass die Akademie direkt in meiner Heimatstadt Zza'Vik war, hatte ich es soweit gut und konnte nach Belieben meine Eltern besuchen. Unser Anwesen war ja nur ein Stadtviertel entfernt und schnell zu erreichen"
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Feringur
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mi März 23, 2011 6:28 pm

Feringur setzte sich auf einen wackelden Stuhl. Er streckte die Beine und nahm seine Pfeife aus dem Rucksack den Paliona in einer Ecke abgestellt hatte. Er steckte sie an und zog gemütlich daran. Ok jetzt sollten wir uns ernsthaft unterhalten. Meinte er an Simroth gewandt. Ich bin gerne bereit euch Auskunft zu geben. Sagte dieser. Ich habe keine Ahnung vom Umgang mit Dämonen und würde von dir gerne etwas mehr wissen. Wie wird man ein Dämon und ich frage dich noch einmal: Was kannst du? Ein Dämon zu werden ist keine leichte Sache. Ich habe, als ich noch lebte, mit mächtigen magischen Artefakten Versuche gemacht und einer ging schief. Ich bin nicht gestorben sondern verband mich mit der Magie. Ich war fortan nur noch ein schwebender Schädel der dem Herren der Dämonen folgen. Ich tauchte hie und da wieder auf als ein Magierlehrling das Beschwöhren von Dämonen lernte. Ich bin kein mächtiger Dämon nur ein Handlanger wenn ihr so wollt. Ich kann keine Zauber wirken oder euch vor ihnen schützen. Ich kann mich aber als späher für euch nützlich machen und euch vor Gefahren warnen. Sagte er und blickte ihn mit seinen flammenden Augen an. Feringur hatte das Gefühl dass Simroth ihn anlächelte obwohl er es nicht sehen konnte. Siehst du ich wusste du würdest noch nützlich werden für mich. Meinte der Zwerg und lächelte seinerseits den Schädel an. Er schaute sich nach Berucas und Paliona um. Sie standen immer noch im Türrahmen und redeten mitteinander. Feringur hob an etwas zu sagen. Nicht, ihr solltet sie nicht stören in ihrer Verliebtheit. wollte Simroth sagen doch es war zu spät der Zwerg hatte schon: "He ihr zwei. Ist euch nicht kalt?" durch den Raum gepoltert.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mi März 23, 2011 10:30 pm

Paliona lauschte den Worten des Magiers interessiert und wollte gerade neue Fragen stellen, als der Zwerg sich zu Wort meldete. Sie zuckte kurz zusammen, den hatte sie ja fast vergessen, aber langsam dämmerte ihr, wie man ihn eines Mordes verdächtigen mochte. Er hatte kein Benehmen und war unhöflich und auch aufdringlich. Sie würde sicher kein Urteil über ihn fällen, aber das jemand ihm zutraute zu morden konnte sie nachvollziehen. Was sie aber mehr erstaunte war, das bisher niemand versucht hatte ihn zu töten. Er kratzte an ihren Nerven. “Mir ist nicht kalt, macht Euch keine Sorgen,” rief sie kurz hinunter. Dann wandte sie sich wieder Berucas zu. “Kaum zu glauben, das noch niemand versucht hat ihn zu töten. Selbst ich bin kurz davor es zu versuchen, und ich töte eigentlich nur Leute, die mich angreifen. Aber wo waren wir stehengeblieben, als du in die Akademie gekommen bist, sa hab ich noch für die Söldner gekocht und geputzt, eigentlich hatte der alte Mann nicht vor, mir das Kämpfen beizubringen, zuerst war ich als reines Dienstmädchen nützlicher. Aber irgendwann hat er wohl mein Gejammer nicht mehr ausgehalten und dann wurde ich vollwertiges Mitglied der Gruppe. Es war eine lustige Zeit. Gibt es einen Grund, wieso du hierher gekommen bist?” Es schien als hätte der Regen ein wenig nachgelassen, aber leider hatte der Zwerg recht, es wurde ein wenig kühl hier draußen, selbst mit dem Mantel, den sie trug, wie kalt musste erst Berucas sein. “Wenn du willst können wir auch reingehen, ich wäre nur ungern schuld daran, wenn du krank wirst. Was ist das eigentlich für ein Anhänger, den du um den Hals trägst. Er ist mir schon in den ersten Augenblicken aufgefallen, ein Schwert ist eine ungewöhnliche Form für einen Magier, oder?” Sie fuhr mit der Hand seinen Hals entlang in Richtung seines Anhängers, berühren wollte sie ihn nicht so einfach, immerhin könnte es ihm unangenehm sein. Sie wusste ja nicht ob und wenn ja, was für eine Bedeutung dieses Symbol für ihn hatte.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Do März 24, 2011 12:45 am

Die derbe Stimme des temperamentvollen Zwerges ließ ihn ebenfalls zusammenzucken und er schaute amüsiert zu ihm als er Palionas kurzangebundene Antwort auf dessen gutgemeinten Frage hörte. Er lachte laut auf. "Feringur, ihr könnt gerne auch mitkuscheln kommen. Dann wird uns wieder etwas wärmer." Dann senkte er seine Stimme wieder während er wieder seine reizende Gesellschaft anschaute. Liebvoll fuhr er ihr mit seiner rauen Hand über ihre Wange. "Das ist das Temperament des zwergischen Volkes. Er möchte sicherlich nicht unverschämt oder dergleichen sein. Ich denke, er ist einfach nur so derb in seinem Umgangston, meint es aber letztendlich nur gut mit Anderen" Dann folgte er weiter ihre Erzählungen. "Dann wirst du sicherlich eine wunderbare Köchin sein. Kochst du gerne?" Sie wurde ja immer perfekter. Palionas Besorgnis um seine Gesundheit nahm er mit einem herausfordernden Grinsen auf. Das letzte mal, dass er wirklich krank wurde, war nach der Hinrichtung seiner Mutter und das lag damals wohl eher an seinen psychischen Zustand als an seinem körperlichen. Er spürte ihre Hand auf seiner Brust während sie mit der anderen über seinen Hals in Richtung seiner Kette strich. Dieses Gefühl brachte einen momentlang eine aufkommende Lust mit sich. Ihr Körper unter der eher weniger schmeichelhaften Kleidung war sicherlich genauso schön, wenn nicht sogar noch schöner als ihr bezauberndes Gesicht. Er hätte sie am liebsten berührt und musste sich wirklich beherrschen es nicht zu tun. "Die Halskette habe ich mir damals kurz vor meiner Abreise in Zza'Vik anfertigen lassen. Weißt du, das Schwert steht für Stärke und der darineingelassene Edelstein steht für meine Feuermagie." Er zuckte zusammen und sein Blick trübte sich als er diesen Satz unüberlegterweise sagte. Seine Feuermagie? Wie lange wollte er sich eigentlich noch selbst belügen? Er schaute zu ihr auf und versuchte mit einem täuschenden Lächeln seine Unsicherheit zu verbergen. "Wir sollten wirklich reingehen." bemerkte er.
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Do März 24, 2011 8:17 am

Tika lief die Straßen entlang, vor ihr sprang Sylvester immer wieder einige schnelle Sätze vorwärts, um dann auf sie zu warten, während er versuchte, den größer werdenden Pfützen auszuweichen. Hinter Tika lief die alte Samira, eine Frau von etwas mehr als fünfzig Jahren, die einen langen Rock sowie eine ausgeblichene Bluse trug und die ihr schon etwas ergrautes, aber einst kastanienbraunes Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hatte. An ihre Brust drückte sie beim Laufen eine Tasche aus dunklem Leder, in der sie alles verpackt hatte, was sie für die Behandlung von Verletzungen brauchte. Samir war eine Hexe, also eine Magierin, die ohne Aufsicht durch das Gesetz von irgendeiner anderen ebenfalls nicht lizenzierten Zauberkundigen ausgebildet worden war und keine 'richtige', also klassische Magie beherrschte, sondern sich auf Sprüche und Techniken spezialisiert hatte, die über Generationen von älteren Hexen an jüngere weitergegeben wurden. Natürlich beherrschte sie auch den einen oder anderen Fluch, aber hauptsächlich war sie eine Heilerin. Offiziell war sie eine einfache Kräuterkundige ganz ohne Magie, doch in ihrem Stadtviertel wandte sich jeder Kranke oder Verletzte sofort an Samira, denn ihr Ruf als fähige Heilerin und Hexe eilte ihr voraus.
Tika kam vor der kleinen Hütte zum stehen, zu der sie Sylvester geführt hatte, und einen Augenblick später war Samira neben ihr. Im Türrahmen standen nahe beieinander der südländische Magier und die Söldnerin, sie schienen auf Tika gewartet zu haben. Tika öffnete den Mund, doch die Hexe kam ihr zuvor.
"Wo ist die Verletzte?", fragte sie. "Zeigt sie mir."
Ihr Tonfall war ernst und duldete keinen Aufschub, und in ihrem schon etwas faltigen Gesicht funkelten ihre grauen Augen.

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Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
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Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Do März 24, 2011 10:44 pm

Paliona wollte Berucas gerade ins Innere des Gebäudes folgen, als sie Tika und die alte Samira näherkommen sah. “Endlich”, flüsterte sie erleichtert und führte die alte Hexe schnell nach unten zu dem Lager, auf dem Lianor lag. “Danke dass du gekommen bist Samira, Lianor braucht dringend Hilfe.” Die Söldnerin lehnte sich neben dem Lager an die Wand. “Und kannst du ihr helfen, fragte sie nach einer kurzen Weile.” Samira sah sich die Verletzung an und wurde ernst. “Das wird nicht einfach, aber ich bringe sie schon durch. Übrigens, jemand fragt nach dir. Ein gewisser Korem, sagt dir das etwas?” Paliona wurde bleich, aber nickte dann. “Weißt du, ob ihm jemand etwas verraten hat?” Sie legte den Kopf schief, sie würde auf jeden Fall die Stadt verlassen müssen. Samira sah nur kurz auf, während sie einige Kerzen anzündete. “Das weiß ich nicht, aber er meinte du wärst seine Frau und hättest ihn verraten? Ich hab ihm natürlich nichts gesagt, aber wenn du ihn sehen willst, er hat wohl ein Zimmer hier in der Nähe.” Die Söldnerin nickte der Hexe noch kurz zu. “Das ich ihn verraten habe stimmt sogar.” Sie verließ den Raum und begann im Nebenzimmer Nachtlager herzurichten. Keine guten Nachrichten, es war nur eine Frage der Zeit, bis sie jemand verraten würde. Zum Glück wusste kaum jemand, das sie schon wieder zurück war.
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Fr März 25, 2011 1:17 am

Die etwas älter klingende Stimme ließ ihn nach rechts rumfahren. Eine bescheiden bekleidete Frau, das Gesicht gezeichnet von tiefen Furchen der Erfahrung, kam ihn Begleitung von Tika herbei und eilte die nach unten führende Treppe hinunter nach dem sie sich vergewissert hatte, dass ihre vermeintliche Patientin sich da auch befand. Er folgte den Anderen ebenfalls in den Raum und musterte nochmals Lianor, die auf einem Bett sichtlich erschöpft und sich kaum bewegend lag. Er beobachtete das professionelle Handeln dieser Heilerin. Es gab keine schnelle und schmerzlose Methode, diese Wunde zu behandeln, dass wusste Berucas. Während die Heilerin konzentriert mit geschickten Bewegungen begann den provisorischen Verband zu entfernen erzählte sie Paliona etwas von einem Mann namens Korem, der sie wohl aufgrund eines Verrates suchte und auch behauptete sie wäre seine Frau. Berucas zog erstaunt über diese Nachricht eine Augenbraue hoch, musterte mit einem stechenden Blick die ebenso unerfreute Söldnerin und vernahm ihre Reaktion darauf. Er wusste nicht was er von dieser Behauptung halten sollte. Diese Angelegenheit hörte sich nach Ehebruch oder mindestens einer misslungenen Verlobung an. Er war keineswegs amüsiert über die Tatsache, dass Paliona ihn diesen Umstand verschwieg. Nun vielleicht hatte sie die Befürchtung, er würde sich von ihr entfernen und sie als "Schande" ansehen. Er beobachtete stillschweigende wie sie den Raum durch die Tür in das angrenzende Zimmer verließ und folgte ihr dann leise um nicht die Heilerin in ihrer Konzentration zu stören. Die aus massiven Holz bestehende Tür knarrte etwas als er sie aufschon und leise hinter sich wieder schloss und an dieser auch angelehnt stehen blieb. "Na, das mit deinem angeblichen Mann hast du wohl ganz zufällig vergessen zu erwähnen, nicht?" Seine Stimme klang immernoch freundlich und er wirkte gelassen.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Fr März 25, 2011 9:33 am

Sie sah den Magier nur ruhig an. “Ich habe dir gesagt, dass ich die Stadt verlassen muss, weil jemand aufgetaucht ist, oder? Und er ist nicht mein Mann, das hätte ich erwähnt. Er war mal mein Partner, das stimmt und er meint ich hätte ihn verraten, in gewisser Weise hat er damit sogar recht.” Sie holte tief Luft und ließ den Kopf hängen. “Ich habe dir doch von den Söldnern erzählt, bei denen ich aufgewachsen bin. Korem ist nun ihr Anführer und wegen ihm, habe ich die Gruppe verlassen. Das sehen sie als Verrat an. Naja was soll ich groß sagen, er war nett und witzig und der erste Mann, der mich jemals beachtet hat. Wir waren eine Weile zusammen, er war der Sohn von dem Söldner, der mich von der Straße geholt hat. Und als er die Gruppe von seinem Vater übernommen hatte, änderte er die Vorgehensweisen. Sein Vater hielt sich an Prinzipien, es gab Dinge, die er einfach nicht getan hat. Korem sieht nur Dinge, die teurer sind als andere. Ich hatte nie ein Problem damit, Karawanen zu beschützen oder einer Kampftruppe Unterstützung zu gewähren. Aber ich töte keine hilflosen Frauen und Kinder, egal wie viel Geld ich bekomme. Daher habe ich die Gruppe verlassen, sein Vater hat dafür gesorgt, das ich unbeschadet gehen konnte. Das Korem nun hier ist zeigt, das sein Vater gestorben sein muss, solange er lebte hätte er sich nicht gegen seinen Willen gewendet. Das er immer noch hinter mir her ist zeigt mir nur, das er ein noch größerer Idiot ist, als ich dachte. Das Ganze ist vier Jahre her. Hat er nichts besseres zutun, als mein Leben in Unordnung zu bringen? “
Sie sah Berucas an, ließ ihren Blick über seinen Körper streifen und seufzte dann erneut. “Denkst du nicht, das ich wirklich lieber hier bliebe, bei dir. Aber ich kann den Sohn meines Mentors nicht einfach töten, das kann ich nicht, also muss ich gehen. Wenn du das nicht verstehst, tut es mir leid. Aber ganz ehrlich, wir kennen und wenige Stunden, auch wenn es mir viel länger vorkommt. Und du hast auch noch weniger von deinem Leben erzählt, als ich. Ich erwarte nicht, das ich jetzt schon alles von dir weiß. Jeder Mensch hat Geheimnisse, die er nicht sofort mit anderen teilen will. Das sollte man respektieren, denkst du nicht?” Sie trat an den Magier heran und strich über seinen Arm und beruhigte sich einen Moment. Sie hätte vieles sagen können, doch sie ließ es einfach. Er hatte ihr praktisch nichts über sein Leben erzählt und wunderte sich nun, nicht über jeden ihrer Schritte genau informiert gewesen zu sein. Sie lächelte ihn sanft an. “Berucas, wir haben uns nicht gerade unter günstigen Umständen kennengelernt. Und ich habe keine Ahnung, ob wir uns jemals wiedersehen, aber du bist mir schon jetzt sehr wichtig. Ich wünschte, wir könnten unter besseren Umständen noch einmal anfangen. Aber ich bin nicht einmal sicher, ob wir uns jemals wiedersehen werden.” Sie lehnte sich leicht gegen ihn und küsste ihn noch einmal, dieses Mal weder kurz noch vorsichtig. Sie legte all ihre Gefühle in diesen einen Kuss. Sie fühlte sich leicht und warm und sicher. Ihre Knie zitterten ein wenig, aber sie kostete jeden Augenblick aus, als wäre es ihr Letzter.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Fr März 25, 2011 11:54 am

Ihre Geschichte war wie die Geschichte ihres restlichen Lebens ebenfalls von Unglück und Schmerz erfüllt. Er fragte sich wieviele derartige Rückschläge ein Mensch überhaupt ertragen konnte während er sie musterte. Sie hatte vollkommen recht. Sie kannten sich gerade mal einige Stunden und er verlangte von ihr jeden einzelnen Lebensabschnitt zu erfahren, während er selbst sich bisher sehr zurückgehalten hatte was das betraf. Die vorwurfsvolle Reaktion seinerseits war wirklich unangebracht und das sah er auch ein. "Natürlich verstehe ich das." meinte er ganz ruhig und verständisvoll. Er lächelte als sie sich eingestand, dass sie nach dieser kurzen Zeit des Kennenlernes schon eine gewisse Zuneigung für ihn empfand. Vielleicht war es gerade deshalb, weil sie ihn noch nicht lange kannte. Er hätte gerne das selbe geantwortet und seine empfundene Gefühle ausgesprochen, doch er ließ es sein. Sie würden sich ohnehin voneinander trennen müssen und da war ein solches Geständnis überflüssig. Er lächelte sie an und als er erkannte, wie viel Zärtlichkeit in ihrem Blick war, spürte er ein unglaubliches Kribbeln, das seinen ganzen Körper erfasste. Bevor er seine Entscheidung überdenken konnte küsste sie ihn leidenschaftlich, gleichzeitig fuhr er ihr liebevoll durchs Haar und sie strich ihm sanft über den Rücken. Er spürte wie sehr sie diesen Kuss und seine Berührungen genoss und wurde immer leidenschaftlicher.
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Sa März 26, 2011 12:15 am

Tika blieb noch eine Weile in Lianors Zimmer. Interessiert und besorgt beobachtete sie die Heilerin dabei, wie sie sich um die verletzte Elfe kümmerte und dabei sowohl Kräuter als auch magisches Wissen anwandte. Sie schien mit großer Konzentration bei der Arbeit zu sein, also hütete Tika sich, sich zu stören.
Die Hexe erwähnte noch, dass ein gewisser Korem Paliona sehen wolle, was dieser nicht sehr zu gefallen schien. Das klang nach Schwierigkeiten für die Söldnerin, die sich ins Nebenzimmer zurückzog, um mit dem Südländer zu reden.
Tika blieb noch eine Weile, dann merkte sie jedoch, wie sie immer müder wurde, und außerdem hatte sie ein schlechtes Gewissen, weil sie Atralis ohne ein Wort der Erklärung in der 'Heldenrast' zurückgelassen hatte.
"Wird sie gesund werden?", fragte sie schließlich die Heilerin. Diese sah nur auf, runzelte die Stirn und erwiderte dann knapp: "Möglich."
"Könnt ihr euch diese Nacht um sie kümmern? Wenn es nötig ist, bezahle ich euch auch dafür", bot Tika an.
Die Hexe machte eine wegwerfende Handbewegung. "Sorgt nur dafür, dass mich niemand stört."
Tika nickte, bedankte sich leise und verließ den Raum. Dann wies sie Berucas und Paliona darauf hin, dass die Heilerin die Nacht hier bei Lianor verbringen würde und nicht gestört werden wollte.
"Ich gehe zurück in die Herberge. Morgen komme ich aber auf jeden Fall noch mal vorbei."
Sie ging zur Tür, gefolgt von Sylvester, und verabschiedete sich. "Eine Gute Nacht euch."

_________________
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Sa März 26, 2011 2:12 pm

Lianor nahm ihre umgebung nur noch sehr verschwommen war. Es schien als würde die Zeit teilweise in Zeitlupe an ihr vorbeistreichen und dann fehlten ihr wieder Stunden in denen sie wohl wieder das Bewusstsein verloren hatte. Sie merkte dass sich irgendwann eine ältere Frau zu ihr Kniete und begann ihren Verband abzunehmen. Mit trüben Augen erkannte sie Tika und Paliona neben ihr und begriff dass diese ihr wohl nur helfen wollte. Als sie ihre Augen das nächste mal aufschlug waren aber beide wieder gegangen. Sie versuchte kurz sich aufzurichten, die alte Frau drückte sie aber gleich wieder auf das Bett. "Liegen bleiben!" fuhr sie Lianor an und schickte sich dann an einige Kräuter zu zermahlen um damit wohl Lianors Wunde zu behandeln. Lianor schloss ihre Augen da sie selbst das fahle Licht der Kerzen, die die alte Frau angezündet hatte, unangenehm schmerzte. Sie konnte noch einige dumpfe Wortfetzen wahrnehmen die die alte von sich gab und spürte auch wie der Schmerz langsam leichter wurde. Danach gab sie sich der Müdigkeit hin die sie jetzt schlichtweg übermannte.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   So März 27, 2011 12:33 am

Eigentlich wollte sie den Kuss schon lange beenden, doch kannte sie sich einfach nicht von Berucas lösen. Wer wusste schon, ob sie dazu jemals wieder die Gelegenheit bekäme. Sie spürte, wie die Erregung stärker wurde, ihr Blut pochte heiß durch ihre Adern. Doch so schwer es ihr auch fiel, sie löste sich schwer atmend von dem Magier. Hier war leider wohl kaum der richtige Ort dafür. Gerade als sie wieder Luft bekam, verabschiedete sich Tika von ihnen. Paliona nickte ihr zum Abschied zu. “Habt Dank für Eure Mühe und es würde mich freuen Euch morgen wiederzusehen.” Als die Halbelfe gegangen war, wandte sie sich erneut Berucas zu. “Naja vielleicht sollten wir zusehen, das wir etwas Schlaf bekommen. Du bist sicher ein komfortableres Nachtlager gewohnt.” Sie breitete ihre Decke auf dem Boden aus und ließ sich darauf nieder. “Ich werde hierbleiben, falls Samira noch irgendetwas braucht, wenn es dir hier zu unbequem ist, kannst du ja zurück in die Taverne gehen.” Sie sah zu ihm nach oben und war sich nicht sicher, was sie lieber wollte, das er sofort ging und sie ihn nicht wiedersah, bevor ihre Gefühle für ihn noch stärker wurden, oder das er blieb und ihr weiter Gesellschaft leistete. Draußen regnete es noch immer, aber der Keller war wahrhaftig keine gute Unterkunft.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   So März 27, 2011 2:09 am

Der leidenschaftliche Kuss erweckte in ihm ein immer stärker werdendes Bedürfnis nach mehr. Es reichte ihn nicht aus und er wollte sie für sich haben. Stimmen seiner Vernunft warnten ihn, raunten ihm zu, vorsichtig zu sein. Aber er hörte nicht auf sie. Jemand, der solche Gefühle in ihm hervorzaubern konnte, vor dem brauchte man ihn nicht warnen und es konnte keine weiteren Konsequenzen haben außer, dass der Abschied von ihr schmerzvoller sein würde. Das war er allerdings so schon, daher speilte es ohnehin keine Rolle mehr. Berucas schaltete die Stimmen aus, ignorierte sie und genoß einfach ihren zärtlichen und intensiven Kuss, der ihm fast den Verstand raubte.
Dann ließ sie von ihm ab und war ganz atemlos. Ihm ging es nicht anders, doch die lustvolle Gier in seinen Augen verriet, dass er liebend gerne diesen wunderbaren Kuss wiederholt hätte. Die Tür zum Zimmer öffnete sich leise und Tika verabschiedete sich kurzangebunden aber durchaus freundlich. Sie sah mehr als erschöpft aus. Einen momentlang hatte er sich überlegt ihr anzubieten, sie bis zur Taverne zu begleiten, da er es als gefährlich empfand sie einfach ohne männliche Begleitung durch die heruntergekommenen Gassen der Gegend alleine gehen zu lassen. Andernseits wollte er sich nur ungern aufdrängen. "Eine erholsame Nacht wünschen wir Euch auch. Schlaft gut." Er lächelte ihr aufmunternd zu. Erst nachdem sie den Raum verließ und sich mit ihr die knarrende Tür leise schloss, schaute er zu der Söldnerin. Im flackernden Kerzenschein wirkte ihr leidergottes bekleidete Körper noch erotischer und er musste kurz wegschauen um sich abzulenken. Er lehnte sich an einen Tisch und beobachtete sie wie sie sich auf ihren selbsterrichteten Nachtlager bequem machte. “Ich werde hierbleiben, falls Samira noch irgendetwas braucht, wenn es dir hier zu unbequem ist, kannst du ja zurück in die Taverne gehen.” Er lächelte. "Ich würde jede erdenkliche Unbequemheit auf mich nehmen nur um bei dir bleiben zu können." Er hatte das Gefühl die Zeit lief ihm davon und er wollte noch sovieles über sie erfahren. Er schaute kurz auf den staubigen Boden und überlegte wie er es hätte formulieren sollen. Dann schaute er sie an und das Lächeln verschwand. "Komm mit mir nach Zza'Vik." Aus der eigentlichen Frage, die er stellen wollte wurde eine undurchdachte Aufforderung. "Ich habe ein eigenes Anwesen und ein reichliches Vermögen. Du müsstest nie wieder diese gefärhliche Arbeit als Söldnerin nachgehen und könntest stattdessen das genießen, was man dir solange verwährte. Du wirst schöne Kleider tragen, in netter Gesellschaft sein, ich werde dir alles kaufen was du möchtest und dann könntest du..." er brach ab und sah ein wie jämmerlich das doch alles war. Was war bloß los mit ihm? Er kannte sie nur einige Stunden und war mehr oder weniger dabei ihr einen Heiratsantrag zu machen. Es war mehr als dumm von ihm gewesen und sie würde sicherlich gleich in Gelächter ausbrechen oder empört darüber sein und ihn rausschicken.
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   So März 27, 2011 6:39 pm

Der Zwerg beobachtete die alte Frau fassziniert bei ihrer Arbeit. Ich denke die Elfe wird wieder. Meinte Simroth und besah sich die Arbeit der Hexe. Woher diese Zuversicht? Du hast sie schon fast abgeschreiben. Feringr war ziemlich sauer. Er ging zur Tür hinter der er den Magier und die Söldnerin hatte verschwinden sehen. Er wollte schon die Klinke drücken doch der Dämon sagte: Wie wärs mit anklopfen mein trampeliger Freund? Feringur verdrehe die Augen und lies einen Seufzer. Er klopfte an die Tür und wartete. Die Türe öffnete sich und der Magier blickte ihn fragend an. "Tut mir leid euch zu stören, ich würde mich sonst anbieten hier zu bleiben über die Nacht. Wenn ihr wollt könnt ihr zurück zur Herberge." Dem Zwerg war es wirklich nirgens recht, weil er dachte er hätte die beiden schon wieder bei einem romantischen Moment gestört.
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   So März 27, 2011 9:19 pm

Die hörte seine Worte und konnte kaum glauben, was sie da vernommen hatte. Erlaubte er sich einen Scherz mit ihr, das konnte er nicht ernst meinen, sie hatten sich heute erst zum ersten Mal gesehen und bisher nur kurz unterhalten. Sie war sprachlos und hatte keine Ahnung, was sie ihm antworten sollte. Zum ersten Mal am heutigen Abend war sie ein wenig erleichtert, das der Zwerg hereinkam und sie unterbrach. Ihre Gedanken rasten, ihr Herz pochte noch immer so laut, das sie meinte es müsse für alle hörbar sein. Sie nickte dem Zwerg zu und antwortete hm mit heiserer Stimme. “Danke, das ist nett, wir überlegen uns, ob wir auf das Angebot zurückkommen.” Sie überlegte noch immer, was sie Berucas erwidern konnte. Sie wartete natürlich, bis Feringur das Zimmer wieder verlassen hatte, bevor sie erneut sie Stimme erhob. Paliona trat zu dem Magier hinüber und sah im ernst in die Augen. Ihre Finger streichelten über seine Wange und sie küsste ihn lang und innig bevor sie ihm antwortete. “Du weißt, das ich das nicht machen kann, nicht wahr. Es gibt nichts, was ich lieber täte, als mein Leben mit dir zu verbringen. Aber so wie du es vorschlägst könnte es nie funktionieren. Wir würden uns am Ende beide unglücklich machen. Ich könnte auf Dauer niemals so leben. Ich brauche eine Aufgabe und das schöne Leben, das du mir versprichst, würde mich schrecklich langweilen. Die schöne Gesellschaft würde mich aufgrund meiner Manieren schnell verachten und dadurch auch dich, weil du eine Frau gewählt hast, die nicht deinem Rang entspricht. Mir ist es egal, wie ich behandelt wäre, aber das du darunter leiden müsstest, könnte ich niemals ertragen. Ich brauche keine schönen Geschenke und kein einfaches Leben. Aber ich brauche dich. Ich habe niemals für jemanden so empfunden, wie für dich. Aber wenn wir zusammen sein wollten, müssten wir uns etwas ganz neues aufbauen. Weil weder mein Leben zu dir, noch dein Leben zu mir passt. Wenn ich zurückkehre, will ich dich wiedersehen. Ich will sehen, ob das zwischen uns eine Chance hat etwas zu werden, viel mehr zu werden als es jetzt schon ist. Und ich denke wir sollten das Angebot des Zwergen annehmen und unsere Nacht geniessen, keiner von uns kann wissen, was die Zukunft bringt.”
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   So März 27, 2011 11:50 pm

Er erwartete bereits die alles entscheidende Antwort und hielt ihren entsetzten Blick stand, auch wenn es verdammt schwer fiel. Ruhe erfüllte den Raum, der von zwei recht verstaubten Kerzenständern mit weißen Kerzen beleuchtet wurde. Es war hier plötzlich dermaßen still, dass er Angst hatte, sie würde sein pochendes Herz hören. Seine Hände ruhten leicht zitternd auf der schweren, aschbraunen Tischplatte. Dieser kleine Moment machte ihn fast wahnsinnig. Ein unerwartetes Klopfen ließ seinen ohnehin angespannten Körper leicht zusammenzucken und er schaute zur Tür, die sich langsam von außen öffnete. Feringur betrat den Raum, blieb aber im Türrahmen stehen, weil er anscheinend merkte, dass dieser Moment nun wirklich mehr als ungünstig war. Sein Angebot, die Nacht hier zu verbringen quittierte er mit einem knappen Nicken und ließ Paliona sprechen. Er zog eine Augenbraue hoch und betrachtete den kräftigen Zwerg nochmals eingehender. Die Tatsache, dass das zwergische und das elfische Volk sich gegenseitig normalerweise verachteten machte es ihm schwer zu glauben, dass Feringur wirklich soviel Interesse an Lianors Genesung hatte. Letztendlich kam ihn die ganze Geschichte mit den angeblichen Mord schon seltsam vor. Er hätte genauso gut im Auftrag einer Ermordung hier sein können. Dann verließ der Zwerg wieder den Raum und schloss leise die Tür. Sein Blick wanderte wieder zu Paliona, drang sie förmlich dazu, endlich zu antworten während er seine Bedenken bezüglich des Zwerges vergaß. Sie erhob sich von ihren selbsterrichteten Nachtlager und kam zu ihm. Bevor er nur irgendwie einer der unzähligen Gedanken die ihm überkamen überhaupt fassen konnte, hatte sie ihre sanften Lippen schon wieder auf seine gebracht und die Erregung übermannte ihn ein wenig. Er vertiefte den Kuss immer mehr, da er sich sicherer fühlte. Der Kuss in all seiner Leidenschaft brachte ihn zum entgültigen Schluss, dass sie sein Angebot annahm. Sie löste sich von ihm und er schaute ihr in die Augen. Sie brauchte es nur noch auszusprechen, dann würde er sie nicht mehr verlieren. Alles aber auch wirklich alles was ihm bisher soviel bedeutete, sei es seine Studien bezüglich der Blutmagie oder auch sein Bestreben seine Magie zu perfektionieren, war plötzlich vergessen. Alles drehte sich nur um diese begehrenswerte Frau. Doch die Antwort ihrerseits war wie ein demütigender Schlag in sein Gesicht. Er starrte sie an. Ihre folgenden Worte kränkten ihn auch wenn sie sanft ausgesprochen waren. Mit einem Mal platze der Traum dem er sich hingegeben hatte. Anscheinend machte es ihr eine Freude ihn in dunkle Löcher zu stupsen in die kein Licht und keine Hoffnung drang. Zumindest hinterließen diese Unterbrechungen und Zurückweisungen immer wieder so ein Gefühl bei ihm. Eben noch war sie ihm so willig erschienen, so als würde sie genau das tun, was er auch wollte. Er schluckte, weil sein Hals so trocken wurde. Ihre Argumentation konnte er nicht verstehen und er schüttelte den Kopf. "Paliona, diese ach so schöne Gesellschaft verachtet mich schon längst. Das macht dann auch keinen Unterschied mehr." Er schaute zur Seite um ihren Blick auszuweichen, damit sie nicht sah, wie sehr ihn ihre Entscheidung traf. Zum ersten Mal in seinem Leben wies ihn eine Frau ab und das musste ausgerechnet auch noch die Frau sein, die er am meisten begehrte. Er brauchte ein wenig bis er wieder zu ihr schauen konnte, aber diesmal war sein Blick kalt und nichtsaussagend. "Aber den Abend möchtest du mit mir verbringen, ja? Dafür bin ich dir dann genug? Paliona, ich biete DIR an mit MIR mitzukommen....ich biete DIR an aus diesen verdammten Leben auszusteigen und ein besseres Leben einfach zu leben...denn das tust du hier nicht. Du lebst nicht..." Er lachte unerfreut aber leise auf. "Wie du schon selbst vorhin treffend sagtest exestierst du hier nur und das auch nur noch, weil dich dein damaliger Freund gnädigerweise noch exestieren lässt. Paliona, es ist deine Entscheidung: Bleibe hier und lebe in eine ungewisse Zukunft hinein oder komm mit mir mit und du bekommst auch das was du verdienst. Es muss auch nicht Zza'Vik sein, wenn du magst auch irgendwo anders. " Eine kurze Pause folgte."Wenn du wirklich denken solltest, dass das hier das Richtige für dich ist, dann bitte, dann bleib. Dann aber verlange ich von dir, dass du mir sagst wo dieser Hundesohn Korem aufzufinden ist, damit ich wenigstens deines Lebens sicher sein." Seine Stimme klang ernst, fordernd und bestimmend zugleich.
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mo März 28, 2011 10:16 pm


Paliona musterte ihn genau, sie hatte damit gerechnet, dass er sie nicht verstehen würde, doch der Schmerz in seinem Blick schnitt ihr direkt ins Herz. Doch er schien sich schnell gefangen zu haben und seine folgenden Worte ließen auch sie begreifen, was wirklich los war. Scheinbar ging es ihm kaum um sie, immerhin hatte er ihr weder richtig zugehört noch sich die Mühe gegeben, ihre Worte wenigstens zu überdenken. Die Söldnerin wurde blass, die Ereignisse des gesamten Abends schienen langsam ihren Tribut zu fordern. Sie war mit ihren Nerven, sowie mit ihrer Geduld am Ende. Und zum ersten Mal in ihrem Leben war sie absolut bereit dafür sich lautstark Luft zu machen. Sie holte tief Luft, Schreien wollte sie nicht, schon allein wegen der kranken Elfe im Nebenraum nicht. “Denkst du wirklich, das ich jetzt noch ja sagen könnte, nachdem du mich, mein Leben und alles was mich ausmacht beleidigt hast? Ich dachte ganz zu Anfang, das du ein arroganter Junge bist, der keine Ahnung vom Leben hat. Und so falsch lag ich damit wohl nicht. Du erwartest allen ernstes, dass ich von allem, was ich kenne fortgehe. In ein Leben, das ich nicht kenne und mich so verhalte, wie es gegen mein Wesen ist. Jetzt sofort und auf der Stelle, wo wir uns nicht einmal 24 Stunden kennen. Das ich alles aufgebe und in Zukunft eingesperrt mit niedlichen Kleidchen, als dein Weibchen irgendwo rumhocke? Du kennst mich nicht, wenn du so etwas von mir verlangst. Außerdem was habe ich denn von dir bekommen, was mich dazu bewegen könnte, alles aufzugeben. Du weißt alles wichtige, was in meinem Leben passiert ist. Das heißt du wüsstest es, wenn du mir überhaupt zugehört hättest. Jetzt erwähnst du plötzlich, das man dich in deiner Heimat verachtet, wäre es nicht angebrachter gewesen, mir das vorher mitzuteilen? Aber du hast ja fast nichts von dir erzählt und dann wunderst du dich, das ich dich zuerst besser kennenlernen will?”
Ihre Stimme zitterte vor Wut und sie holte tief Luft, bei den letzte Worten war sie lauter geworden, als sie geplant hatte. Sie fing sich wieder und für mit normaler Lautstärke fort. “Wenn du mir wirklich zugehört hättest, wäre dir aufgefallen, das ich nicht mein jetziges Leben als pures Existieren geschildert habe, sondern das, was mich als Kinderdiebin erwartet hätte. Mein derzeitiges Leben ist durchaus angenehm und auch ausgefüllt, denn ich habe etwas zu tun, ich kann Menschen helfen. Ich mache die Welt zu einem besseren Ort, nicht in großem Rahmen, aber jeden Tag ein kleines bißchen. Und was denkst du eigentlich was du bist, du denkst du kannst mich retten, vor Korem? Ich brauche da keine Rettung, denkst du nicht, dass ich allein mit ihm fertig werden kann, aber nein das glaubst du natürlich nicht, weil Frauen für dich anscheinend kleine Spielzeugpuppen sind, die man nett ausstaffiert und dann präsentiert. Mit Korem könnte ich locker alleine fertig werden, aber er ist wohl kaum so blöd hier alleine aufzutauchen, und selbst dann wäre es immer noch Mord. Du glaubst ich würde zulassen, das du zum Mörder wirst, oder eher zum Selbstmörder? “ Sie stoppte gerade noch rechtzeitig, um ihre Zweifel an seinen magischen Fähigkeiten zu äußern, sie wollte nur ihren Standpukt klarmachen und ich nicht absichtlich beleidigen. “So wie ich das sehe, suchst du keine Partnerin, du suchst ein kleines Weibchen, das alles so macht, wie du das gerne hättest, wie du auf Widerstand reagierst hab ich ja gerade mitbekommen. Ich meine ich kann ja verstehen, das du enttäuscht bist, weil ich nicht auf der Stelle ja sage, aber ich hatte nicht nein gesagt. Ich wollte dich nur erst besser kennenlernen. Außerdem, wenn dir soviel an mir liegt, hättest du schon längst anbieten können, mich zu begleiten. Aber das schien nie eine Option zu sein, entweder müsste ich dir hinterher laufen oder gar nichts, nicht wahr?” Ihr kamen die Tränen. “Ich werde lieber gehen, das ist mir echt alles ein wenig zuviel für einen einzigen Tag. Leb wohl.”
Sie ging zur Tür und die Gasse entlang, fast hoffte sie, dass er sie zurückrufen würde, aber rechnen tat sie damit nun nicht mehr. Sie ließ ihre Tränen einfach weiterlaufen.
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Feringur
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Di März 29, 2011 10:11 am

Feringur sass wieder auf seinem Stuhl, rauchte seine Pfeiffe und beobachtete weiter die Hexe bei der Arbeit. Dem Streit im Nebenzimmer folgte er nicht. Er ging ihn nichts an. Siehst du? Ich habe dir gesagt dass man nur Ärger hat mit der Liebe. Sagte er zu Simroth. Du liebst doch deine Familie auch oder? fragte der Dämon interessiert. Ja aber dass ist etwas anderes. Eine andere Form von Liebe. Gab der Zwerg trotzig zurück. Die Tür neben ihm schlug auf und fegte ihn vom Stuhl. Fluchend fiel er zu Boden. Die Söldnerin stürmte heulend aus dem Haus und der Magier stand verzweifelt in der Tür. Feringur stellte den Stuhl wieder auf. "Tut mir leid dass es mit euch Zweien nicht geklappt hat." sagte er und meinte es auch so. Er legte dem Magier die Hand um die Hüfte da er seine Schulter nicht erreichen konnte. "Kommt setzt euch, wenn ihr darüber reden wollt." sagte er und deutete auf den Stuhl. Du willst wirklich jemandem bei seinen Gefülen helfen? Simroth war offensichtlich verdutzt. Ich habe nichts von helfen gesagt. Ich weiss aus Erfahrung dass es besser ist darüber zu reden. erwiederte er. Die Hexe schien vom ganzen Radau nichts mitgekriegt zu haben. Sie beugte sich immernoch über die verletzte Elfe und murmelte unverständliche Worte.
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Jasaya´s Unterschlupf

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