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 Jasaya´s Unterschlupf

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AutorNachricht
Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Di März 29, 2011 11:38 am

Ihre folgenden Worte kränkten ihn schon ein wenig. Er hatte ihre Geschichte aufmerksam zugehört, wollte immer mehr von ihr wissen und vorallem detailreicher und nun behauptete sie er hätte nicht zugehört. Hatte er den wirklich zugehört? Er war sich plötzlich nicht mehr sicher. Seine scheinbar verlorengegangene oder derzeit unbeherrschte Magie beschäftigte ihn die ganze Zeit schon in seinem Hinterkopf und er konnte sich vorstellen, dass er dadurch einiges nur am Rand wahrgenommen hat. Er hatte zunehmend das Gefühl, dass sie nun ein falsches Bild von ihm hatte. Er war recht unsicher gewesen und er hatte seine Fragen durchaus auch ernst gemeint. Und dass sie ihn nun so abgefertigt hatte und ihn mit solch harten Worten bestrafte, das verletzte ihn doch sehr. Viel schlimmer als die Art, wie sie mit ihm sprach, war das, was sie ihn mitteilte. Sie befand ihn als schwach. Ja, ihn als schwach. Glaubte sie wirklich ein gewöhnlicher Verbrecher, und das musste dieser Korem wohl gewesen sein, hätte nur annähernd eine realistische Chance gegen ihn als Magier? Er wusste oder redete vielmehr sich selbst ein, dass seine Magie wieder beherrschbar sein würde, im Grunde genommen wie damals als er schon einmal vor dem selben Problem stand. Sie spielte doch auf seine Magie nicht an, oder? Zumindest wusste er nun was sie von ihm hielt, auch wenn ihre Eindrücke eher weniger positiv waren. Im Grunde hatte sie trotzallem Recht. Sie kannten sich erst seit wenigen Stunden und er verlangte solch eine Entscheidung von ihr. Seine Annahme war wohl töricht gewesen, dass er ihren Respekt erringen würde, indem er ihr von einem schönen Anwesen und angeblichen Reichtum erzählte. Im Gegenteil sie schien das keineswegs zu beeindrucken. Vielmehr hatte er nun die Befürchtung sie hegte eine gewisse Abneigung gegen solch eine Lebensart. Zumindest hörte sich das so an. Ihm entging der Schimmer in ihren Augen nicht. War sie kurz davor zu weinen? Er wollte sich erklären, ihr beweisen, dass sie die Dinge falsch sah doch dazu kam er nicht, da sie sich kurz angebunden verabschiedete und dann den Raum im schnellen Gang verließ. Die Tür fiel zu und erlösende Stille umgab ihn. Er war mehr wütend auf sich als auf sie. Dann atmete er einmal tief durch und überlegte kurz. Er könnte ihr hinterlaufen und sich erklären. Andernseits könnte er genauso gut warten bis sie wieder zu ihm kam. Doch dies war wohl recht unwahrscheinlich. Ein leises Seufzen entrann seiner trockenen Kehle, dann verließ er ebenfalls langsamen Schrittes den Raum. "Tut mir leid dass es mit euch Zweien nicht geklappt hat." Er schaute kurz zu Feringur hinüber. Er musste kurz auflachen, auch wenn darin keine Freude lag. "Nun, ein kleiner Streit bedeutet ja nicht, dass wir uns nie wieder anschauen." Sein Gesichtsausdruck wurde zügig wieder ernst. Er hoffte es, dass es das nicht bedeutete, aber mit Sicherheit sagen konnte er das auch nicht. Das plötzliche Mitleid des Zwerges den er im Grunde garnicht wirklich kannte, konnte er auch nicht wirklich einschätzen, aber es schien ihn unfreundlich ihn abzuweisen. Er setzte sich kurz auf den Stuhl und schaute prüfend zu Lianor, dann wieder zu Feringur. "Macht euch keine Gedanken, meine Lieber. Sie wird schon wieder zurückkommen. Da ist sie nicht anders als die anderen Frauen, glaubt mir. "Das erwartete er nicht wirklich, da sie definitiv anders war als alle anderen Frauen und das war ihm auch durchaus bewusst, doch vor einem anderen Mann konnte er wohl kaum seine Bedenken zugeben. Ihm reichte es schon zu, dass Paliona ihn nicht wirklich ernst nahm.
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Feringur
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Di März 29, 2011 9:51 pm

Feringur wusste dass ihm noch mehr auf der Seele lag, fragte aber nicht nach. Er legte die Hand auf seine Schulter und versuchte ihn zu trösten. "Ich habe nicht viele Erfahrungen mit Frauen gemacht. Es gibt nur wenige Frauen bei uns. Aber ich weiss von meiner Mutter, egal ob ihr Recht habt oder nicht die Frau hat immer Recht. Ich weiss nicht ob es bei allen Völkern so ist und es steht mir auch nicht zu darüber zu urteilen aber ihr solltet euch bei ihr entschuldigen." Weise Worte meinte Sinroth anerkennend. Du hast wohl gedacht ich könnte nur Schädel spalten und Bier trinken. Sagte Feringur. Ehrlich gesagt schon.
Die Hexe erhob sich und packte zusammen. "Mehr konnte ich nicht tun aber sie sollte wieder genesen. Lasst sie schlafen." Feringur nickte und schaute wieder zu Berucas. "Geht schon, sucht sie, entschuldigt euch und dann küsst sie oder was auch immer. Ich bleibe hier und passe auf dass ihr" er nickte zu der Elfe rüber "niemand zu nahe kommt." er lächelte den Magier an.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Di März 29, 2011 11:49 pm

Die tröstende Berührung seiner Schulter erinnerte ihn an etwas väterliches und sie war beruhigend. Das Feringur trotz seines schätzungsweise hohem Alters wenig Erfahrung mit Frauen hatte, konnte er kaum glauben. Erfahrung hin oder her: Feringur oder besser dessen Mutter hatte vollkommen recht. Seine Forderung war nunmehr als anmaßend und er hatte sie vermutlich wirklich damit beleidigt. Er sollte sich entschuldigen, auch wenn er damit riskierte, dass sie ihn zurückwies. Er nickte kurz zustimmend. Stirnrunzelnd beobachtete er die Heilerin, welche ihre Behandlungsinstrumente und Medikamente sorgfältig wieder in die große Tasche einsortierte. "Wird sie denn ihre Schulter wieder richtig einsetzen können?" Die Heilerin schaute nicht auf. "Ja, macht Euch keine Sorgen. Sie sollte zwar anfangs ihre Schulter schonen, aber das wird schon wieder." Bercuas nickte. "Hoffentlich." Dann erwiderte er Feringurs Blick. "Ja, ihr habt Recht. Einen Kuss wird sie kaum widerstehen können." Er erhob sich von seinem Stuhl. "Ich danke Euch für euren Rat, Feringur. Ich hoffe wir werden nocheinmal die Gelegenheit bekommen, uns ausführlicher zu unterhalten und vielleicht könnt ihr mir ein wenig mehr über das zwergische Volk erzählen. Ich würde mich wirklich darüber freuen." Er schaute nocheinmal zu Lianor rüber, dann wieder zu ihm. "Ich verlasse mich darauf, dass ihr wirklich auf sie aufpasst. Wenn etwas sein sollte findet Ihr mich in der Taverne. Schönen Abend, Feringur." Ein dankbares Lächeln umspielte seine Lippen und er nickte freundlich zum Abschied bevor er letztendlich das Haus verließ. Der Regen von vorhin hatte nachgelassen und die kühle Abendluft bescherte ihn kurzzeitig eine Gänsehaut. Er schloss leise die Tür zum Haus und schaute sich zunächst recht orientierungslos um. Diese heruntergekommene Gegend war nicht gerade die günstigste um Paliona verweint herumlaufen zu lassen. Er eilte schnellen Schrittes die Strasse entlang, auf welcher sie bereits vorhin hierhergekommen waren und nach einigen Abbiegungen entdeckte er schwach Palionas Gestalt. Einige Schritte mehr und schwer atmend, erreichte er sie, hielt sie an ihren Unterarm fest und drehte sie ruckartig zu sich um. "Paliona..." sein Brustkorb hob sich schnell auf und ab und er musste einmal tief Luft holen. "Es tut mir leid, ja? Du hattest Recht. Es war unverschämt von mir anzunehmen, du würdest auch noch auf diese dumme Forderung eingehen." Er verspürte ein beklemmendes Gefühl und musste nocheinmal tief durchatmen. Seine körperliche Ausdauer war wohl auch nicht mehr die Beste gewesen. "Paliona, ich habe mich wohl falsch ausgedrückt und du hast es auch etwas falsch verstanden. Ich möchte dich nicht als ein schickangezogenes Weibchen-wie du es nennst-vorführen oder gar Zuhause einsperren. Ich wollte dir doch wirklich nur etwas Besseres bieten und damit möchte ich keineswegs dein jetziges Leben beleidigen, auch wenn ich persönlich deine Gründe warum du dieses bescheidene Leben führen möchtest immer noch nicht ganz verstehe. Deine Begründung, dass du anderen Menschen helfen möchtest ist durchaus edel von dir und beweist mir erneut was für eine wunderbare Frau du bist. Doch du wirst davon nicht glücklicher Paliona. Dankbarkeit ist vergänglich und sie werden dich in ihrem eigenen Glück völlig vergessen und zurück bleibst du und das dann letztendlich unglücklich, weil du nur an Andere und nicht an dich gedacht hast." Er strich ihr über die von Tränen befeuchtete Wange und lächelte. "Außerdem habe ich dir sehr wohl zugehört. Ich bin heute etwas durcheinander und mich beschäftigen wirklich belastende Dinge, daher habe ich wohl teilweise einfach nicht das aufgenommen. Aber glaube mir, dass hat nichts damit zu tun, dass ich dir nicht zuhören wollte. Im Gegenteil, ich möchte immer mehr von dir wissen und das du mehr von mir wissen möchtest bevor du mit mir irgendetwas eingehst ist auch völlig verständlich. Nur hätte ich dir von Anfang alles erzählt würdest du nicht mit mir hier stehen, dann hätten wir uns nicht geküsst und du hättest mich garnicht erst kennenlernen wollen. Das verstehst du doch,oder?" Sein Blick versuchte ihren zu deuten. Er konnte nur auf ihr Verständnis hoffen und vorallem darauf, dass sie ihn nicht weiter ausfragen würde. Er wusste, dass sie dann sich abwenden würde. Dann grinste er. "Außerdem bin ich kein arroganter Junge...wenn schon bitte Mann."
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Paliona Sivallis
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mi März 30, 2011 9:59 pm

Paliona ging weiter die Straße entlang und wurde etwas langsamer, als sie hinter sich Schritte hörte. Doch sie war enttäuscht, als sie erkannte, dass es nur Samira war. Sie hielt an und drehte sich zu der alten Frau um. “Und wie geht es der Elfe?” Sie hörte sich ihren Bericht an und nickte nur. Gerade als sie sich wieder abwenden wollte hielt die alte Frau sie auf. “Schätzchen, du kommst nicht zufällig in der nächsten Zeit wieder nach Eskenwehr, oder? Ich habe ein Päckchen für meine Cousine dort. Falls du es mitnehmen könntest wäre das großartig. Es ist nämlich ein etwas heikles Paket, das ich nicht jedem anvertrauen möchte. Falls du in nächster Zeit in die Gegend kommst, kannst du dich ja bei mir melden. Ich geb dir dann dein Paket.” Die alte Hexe ging weiter und auch Paliona wollte weitergehen, als sie wiederum Schritte hörte. Dieses Mal war es Berucas und sie hörte seinen Worten schweigsam zu. Er war ziemlich außer Atem und obwohl sie es ungern zugab schmeichelte es ihr, dass er sich anscheinend sehr beeilt hatte, um sie noch zu erreichen. Es machte sie sprachlos, dass er ihr wirklich zugehört und sogar über ihre Worte nachgedacht hatte. Am Ende musste sie leicht lächeln. “Okay dann belasse ich es bei arroganter Magier.” Sie strich ihm über die Wange und strahlte ihn an. “Ich danke dir, dass du dir wegen mir so viele Mühe gegeben hast.” Sie küsste ihn. “Ich hoffe wir finden einen Weg, wie wir immer zusammen sein können.” Sie lehnte sich an ihn und genoss seine Wärme, prägte sich seinen Geruch ein und fuhr mit den Fingern über seine Brust. “Vielleicht solltest du mein Leben einmal ausprobieren, es ist vielleicht nicht immer luxuriös, aber man ist frei und ehrlich gesagt, so erbärmlich, wie die Unterkunft meiner Bekannten ist es eigentlich nie.” Sie grinste bei den Worten und zog ihn mit sich die Straße entlang. “Vielleicht sollten wir zur Taverne zurückkehren. Dann können wir uns in Ruhe weiter unterhalten. Aber vielleicht sollte ich nicht weiterfragen, wenn du noch schlimmeres zu erzähle hast, als du heute schon von dir gegeben hast. Aber so leicht bin ich nun auch nicht zu verschrecken. Du kannst mir ja etwas zum antesten erzählen.”
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mi März 30, 2011 10:46 pm

Er war erleichtert. Ihrem Gesichtsausdruck war zu entnehmen, dass sie ihm sein Fehlverhalten verziehen hatte. Der folgende Kuss entschädigte ihn etwas für den recht unangenehmen Streit und er genoss die Berührung seiner und ihrer Lippen. Trotzdem erwartete er irgendwie eine kleine Entschuldigung ihrerseits. Natürlich war er vorhin in seinen Aussagen hart gewesen und sie waren gewiss alles andere als angebracht. Aber seines Erachtens hatte sie ebenfalls ihren Beitrag dazu geleistet und ihn genauso in gewisserweise beleidigt. Warum wollte sie sich denn nicht entschuldigen? War sie etwa so eine stolze Person? Oder fühlte sie sich einfach nur im Recht? Ihre folgenden Worte ließ ihn aber seine gekränkte Eitelkeit wieder schnell vergessen. Sie äußerte trotzalledem den Wunsch, dass sie miteinander leben konnten und das machte ihn zunächst glücklich. Ihre Berührungen auf seiner Brust
verfehlten sein Ziel ganz sicher nicht und brachten ihn eigentlich nur noch schneller an den Punkt, an dem er der Vertiefung eines erneuten Kusses entgegensehnte. “Vielleicht solltest du mein Leben einmal ausprobieren, es ist vielleicht nicht immer luxuriös, aber man ist frei und ehrlich gesagt, so erbärmlich, wie die Unterkunft meiner Bekannten ist es eigentlich nie.” Bei dieser Bemerkung musste er amüsiert auflachen. "Glaubst du ehrlich, dass man mit ein bisschen mehr Besitztum und nur weil man einer höheren Gesellschaft angehört weniger frei ist? Du siehst ich habe das alles derzeit und bin trotzdem frei." Sie lösten sich voneinander und liefen langsamen Schrittes die Strasse entlang. Ihr Angebot in die Taverne zurückzukehren hatte er gerne angenommen, da er aufgrund ihrer Gesellschaft und den ganzen dannach folgenden Ereignissen des Tages immernoch nichts gegessen hatte. Während des Speisens in der Taverne hatte er keinen Bissen runterbekommen, so sehr hatte sie ihn eingenommen, seine ganze Aufmerksamkeit erfordert. "Das wird wohl das Beste sein." stimmte er ihr zu. Er musterte sie bei ihren letzten Worten, ignorierte diese allerdings wieder einmal, wie er es letztendlich immer tat, wenn ihn eine Frage nicht gefiel oder er keine Antwort darauf wusste. "Ich hatte gerade die Heilerin bei dir gesehen. Hatte sie etwas wegen Lianor gesagt? Du hast ein besseres Verhältnis zu ihr als wir und daher denke ich wird sie sicherlich ehrlicher zu dir sein."

zur Taverne Heldenrast...


Zuletzt von Berucas sen'Carevien am Do März 31, 2011 11:34 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Feringur
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mi März 30, 2011 11:17 pm

Feringur öffnete die Tür und trat nach draussen in den Regen. Er blickte sich um, es war ruhig und freidlich. Die Stadt schlief und er hatte vor es ihr gleich zu tun. Er ging wieder rein und schloss die Tür. Er setzte sich auf den Stuhl und faltete die Hände vor der Brust. Wenn jemand kommt dann weck mich klar? befahl er seinem Dämon. Gerne doch Sagte Simroth mit einer Spur Sarkasmus in der Stimme. Der Zwerg streckte sich durch und fiel umgehend in tiefen Schlaf. Er fiel in bodenlose Tiefe. Als er landete stand er vor dem Zwergenrat und um ihn herum Berucas, Lianor und Paliona. Er spürte einen Schmerz im Rücken und als er ihn abtastete fühlte er drei Messer die teif in seinem Fleisch steckten. Der Zwergenrat blickte ihn an und sprach dan synchron: "Feringur Hammerschlag hiermit verurteilen wir dich wegen Mordes zum Tode." "Ich habe niemanden getötet." versuchte Feringur sich zu verteidigen doch es half nichts. Ein verhüllter Zwerg mit einer Axt kam auf ihn zu, hob an und schlug ihm den Kopf ab.
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Feringur
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mi Apr 06, 2011 10:33 am

Wach auf, da ist jemand an der Tür hörte er Simroths Stimme aus weiter Ferne. Er schreckte aus seinem Albtraum hoch und blickte zur Tür. Tatsächlich drehte sich der Knauf. Wie lange habe ich geschlafen? Fragte er Simroth während er die Beile aus dem Gürtel zog und sich hinter die Tür stellte. Nicht mal 10 Minuten. meinte der Dämon und versteckte sich unter dem Bett. Warum versteckst du dich? Dich sieht doch keiner. Feringur spannte die Muskeln an und wartete bis sich die Tür öffnete. Ich hab Angst. Verteidigte sich der Dämon. Feringur verdrehte die Augen. Die Tür ging langsam und quitschend auf. "Hallo? Hier ist Samira. Ist jemand hier?" Hörte der Zwerg die Stimme der alten Frau. Sein Körper entspannte sich. Er kam hinter der Tür und die Alte zuckte erschrocken zusammen. "Ahh der Zwerg. Müsst ihr mich so erschrecken?" "Entschuldigt bitte ich dachte ihr seid ein Einbrecher." sagte Feringur und senkte den Blick. Warum kannst du nicht durch Wände gehen? oder zumidenst durchschauen. du bist echt zu nichts nütze! Herrschte der Zwerg seinen Begleiter an. Und was soll ich jetzt tun? fragte Simroth vorwurfsvoll. Ich weiss es nicht. Der Zwerg war generft ab seinem Dämon. "Ich werde zu ihr schauen. Geht ihr nur in die Taverne und nehmt euch morgen früh." sagte die Hexe. Feringur nickte, schwang sich seinen Rucksack über die Schulter. Kommst du mit? fragte er Simroth. Ja natürlich. Sagte der Schädel und schwebte ihm nach.
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Lianor Thendril
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mo Jul 11, 2011 5:54 pm

Langsam versuchte Lianor ihre Augen zu öffnen, aber zuerst wollten ihr ihre Lieder nicht recht gehorchen. Sie fühlte sich schwach und keiner ihrer Muskeln wollte das tun was sie ihnen befahl. Sie konnte nicht mal einen klaren Gedanken fassen. Es war als ob ein dichter Nebel alle Ereignisse der letzten Wochen verschleierte. Erinnerungen und Gefühle verblassten ebenso schnell wie sie in Lianors Kopf auftauchten. Es war ein langer, traumloser Schlaf aus dem sie nun langsam erwachte. Ohne jegliches Zeitgefühl oder Orientierung. Erst nach einigen Minuten eines stillen Kampfes schielte zumindest eines ihrer azurblauen Augen in das dunkle Zimmer. Sie nahm alles nur sehr verschwommen war, aber mit jeder Sekunde konnte sie mehr Einzelheiten ihrer Umgebung erkennen. Sie sah die halb vermoderten Dielen der Decke ober ihr, die teilweise schon abgebrochen oder löchrig waren und so den Blick auf das, ebenfalls halb zerfallene Dach der Hütte preisgaben. Auf dem Tisch vor ihr stand ein alter, schmutziger Kerzenleuchter den wohl irgendjemand aus dem Müll eines reicheren Bürgers befreit haben musste, denn unter dem Ruß und dem Wachs konnte man noch feine Muster erkennen die den Leuchter mal verziert hatten. Die Kerzen waren abgebrannt und hinterließen nur dicke Wachsspuren die sich über den Leuchter zogen und sich schließlich auf dem Tisch zu einem kleinen See ergossen. Das eine Fenster des Raums war von innen mit Brettern vernagelt und ließ ebenfalls nur sehr wenig Licht in den Raum.

Langsam drehte Lianor ihren Kopf um auch den Rest des Raumes zu erforschen. Neben dem Bett auf dem sie lag, stand ein schäbiger Stuhl bei dem einer der vier Beine behelfsmäßig mit zwei Brettern "geschient" wurde. In Lianors Kopf blitzte kurz das Bild einer alten Frau auf, die auf diesem Stuhl saß, aber das Bild verschwomm gleich darauf und Lianor konnte es nicht zuordnen ob das eine Erinnerung war oder nur ein Streich ihrer Sinne, die ihr im Moment kaum gehorchten. Am Kopfende ihres Bettes lag ein weiterer Stuhl auf dem Boden. Die Holztüre, die das Zimmer vom Rest vom Haus trennte und wohl auch schon einige mal mit Brettern geflickt worden war, stand ein wenig offen und Lianor konnte einen Blick in das Zimmer nebenan werfen. Sie schloss ihre Augen nochmal um sich auf ihr Gehör zu konzentrieren und vieleicht so eine Bewegung warzunehmen, doch es rührte sich nichts. Nur der Wind erzeugte ein leißes Pfeifen als er in Böen durch die Ritzen der Hütte pfiff. "Wo bin ich?" wollte Lianor sagen, um so vieleicht irgenjemanden aufmerksam zu machen, doch heraus kam kaum mehr als ein leises Krächzen. Sie besann sich darauf wohl vorerst nicht zu sprechen und ging stattdessen dazu über sich langsam aufzurichten. Beim ersten mal knickte ihr der Arm unter ihrem Körper weg und sie lag ebenso schnell wieder mit dem Gesicht auf der harten Matraze aus Stroh wie sie sich davor hochgehoben hatte. Beim zweiten mal ging sie es etwas langsamer an und nach einer gefühlten Ewigkeit schaffte sie es schließlich aufrecht im Bett zu sitzen. Langsam klärte sich ihr Blick und mit jedem Blinzeln wurden die Konturen der Möbel und Wände schärfer.

So saß sie nun einige Zeit auf der Bettkante und versuchte sowohl Herr ihres eigenen Körpers zu werden als auch zu begreifen was passiert war und wie sie hierher gekommen war. Immernoch viel es ihr schwer klar zu Denken und sobald sie glaubte sich an etwas zu erinnern verschwamm alles wieder vor ihrem inneren Auge und die aufkeimende Erinnerung entzog sich ihr wie Sand der durch ihre Finger rieselt. Noch einmal konzentrierte sie sich auf die jüngsten Geschehnisse und langsam konnte sie sich wieder an einzelheiten Erinnern. "Die Taverne!" schoss es ihr durch den Kopf als sie den Wirt vor sich sah wie er, lässig über den Tisch gebäugt den Boten und Abenteurern zuhörte, die ihre Geschichten preisgaben. Auch die Gesichter der andren im Raum wurden langsam klarer. "Feringur!" schrie sie innerlich, überglücklich darüber, langsam wieder die Oberhand zurück zugewinnen. "Tika und Nyranja! und Mincentus" bei dem Names des Aviacarims war sie nicht mehr sicher, aber das kümmerte sie nicht, jetzt wo sie die Geschehnisse langsam in ihrem Kopf wieder zusammen setzte. Dann tauchte ein anderes Gesicht vor ihr auf. Es war umhüllt von einer schwarzen Kapuze und nur zwei rote Augen starrten sie aus dem Schatten heraus an. Erschrocken riss Lianor die Augen auf und fand sich in dem schäbigen Zimmer wieder, immernoch auf der Bettkannte sitzend. Der Schweiß stand ihr auf der Stirn und ihre Hände zitterten als schließlich alle Einzelheiten der Geschehnisse auf sie einprasselten. "Feringur?"... "Tika?"... "Berucas? Paliona?"... Sie stand langsam von ihrem Bett auf und ging mit zitternden Knien auf die Tür zu, in voller erwartung die anderen im Nebenzimmer anzutreffen, doch als sie die Tür öffnete und sie sich an das blendende Licht gewöhnt hatte, starrte sie nur in einen weiteren leeren und verwahrlosten Raum. Langsam begriff Lianor dass sie alleine hier war. Sie wusste nicht wie lange sie hier gelegen hatte oder was mit den anderen passiert ist und so verließ sie kurzzeitig jeglicher Mut und die Erleichterung, die sie verpürte als sie sich wieder erinnerte, ebbte ab und hinterließ eine nur noch größere Leere als die, die sie vorher verspürte. Sie ließ sich auf einen der Stühle sinken, die hier um einen knorrigen, alten Holztisch herumstanden und versuchte die aufkeimende Verzweiflung im Keim zu ersticken. "Sie hatten vermutlich keine andere Wahl als mich hier zu lassen." sagte sie vor sie hin wobei ihr Tränen in die Augen stiegen, die sich jedoch gleich wieder mit ihrem Ärmel abtrocknete.

Nach einigen Minuten in denen sich Hoffnung und Verzweiflung abwechselten beschloss sie ihre kleine Gruppe zu suchen. Sie stülpte sich etwas ungeschickt ihr Leinenhemd über den Verband, der ihren Oberkörper zierte und verschnürte danach den Lederwams um ihre Schultern. Ihren kleinen Lederbeutel, der, wie ihre Waffen, fein säuberlich auf dem Tischchen neben dem Bett drapiert war band sie links an den Gürtel der ihre Tailie zierte und rechts befestigte sie die Schwertscheide. Als sie ihren Bogen um ihre Schulter hängen wollte durchzuckte sie ein stechender Schmerz und so entschloss sie sich den vorerst in den Händen zu tragen. Den Köcher mit den Pfeilen schnallte sie sich vorsichtig um, da der nur ihre rechte Schulter belastete, und bevor sie so ausgerüstet die Hütte verließ nahm sie sich noch ein paar Momente um die jüngsten Ereignisse in ihr Tagebuch nachzutragen. Draußen auf dem Weg versuchte sie sich zu orientieren, aber das gelang ihr nicht wirklich, also beschloss sie einfach dem rechten Weg zu folgen bis sie eine bekannte Stelle erreichte oder sie zumindest jemanden nach dem Weg zu Taverne fragen konnte. Denn selbst wenn der amüsante Haufen, der sie wohl gerettet hatte, nicht mehr dort zu finden war, so wusste vieleicht zumindest der Wirt wohin sie aufgebrochen sind.

Zu den Strassen der Stadt --->
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   So Aug 28, 2011 11:01 pm

Von den Strassen der Stadt...

Eiligen, aber nicht übereilten Schrittes folgten sie den Strassen und durchquerten mehrere Gassen. Berucas konnte sich gut an den Weg, welchen Paliona ihm zeigte, erinnern. Aber das konnte er damals als Kind schon durchaus gut. Kleinste und unscheinbarste Anhaltspunkte, sei es ein Haus mit kaputten Fenster und herunterhängenden Lade, mehrere aufgestapelte Kisten oder ein bereits völlig heruntergekommenes und kaum lesbares Hausschild, konnte er sich gut in seinen Gedächtnis bewahren und zu seiner Orientierung nutzen. In der großen Akademie seiner Heimatsstadt war dies auch notwendig, sonst hätte er sich wohl einigemale verlaufen, wie es bereits anderen Novizen seiner Zeit mehrmals passierte und auch seine Heimatstadt selbst war durchaus verwinkelt. Schließlich erreichten sie den heruntergekommenen und verlassenen Innenhof. Keiner Menschenseele waren sie begegnet, so verlassen war diese gottverdammte Gegend, nur das Schreien von Krähen erfüllte die morgendliche Luft. Suchend blickte er sich um und ging dann rüber zu einem Haus sehr schlechten Zustandes. Zügig befestigte er die Zügel seines Pferdes an einen schneibar dafür vorgesehenen und brüchigen Halterung an der Hauswand. Die Eingangstür war nicht verschlossen, sondern öffnete sich sofort als er die Türklinke herunterdrückte. "Komm mit." sagte er etwas gedämpfter zu seiner Begleiterin nachdem er überrascht zögerte. Nicht umsonst war der Schlüssel unter dem Stein versteckt worden, umso ärgerlicher, dass jeder und alles dieses Haus einfach so betreten konnte. Möglichst geräuschlos stieg er die Treppen hinab. Unten angekommen blickte er sich erneut um, suchte nach irgendwelchen Hinweisen oder Lianor selbst. "Lianor? Bist du hier?" Auch im Nebenzimmer war sie nicht aufzufinden. "Hmm...das ist nicht gut. Ihre Sachen hat sie mitgenommen. Also wird sie wahrscheinlich auch nicht mehr zurückkehren." meinte er mehr zu sich selbst als zu Isabelle.


Zuletzt von Berucas sen'Carevien am So Sep 04, 2011 6:58 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Do Sep 01, 2011 2:02 pm

--> von den Strassen der Stadt.

Auf dem Weg zu dem Haus, sprach Isabelle fast kein Wort. Tief war sie in ihren Gedanken versunken. Einmal erschrak sie, weil sie das Bellen eines Hundes hörte, welches genau gleich klang, wie das von ihrem Dämon. Während sie gingen, betrachtete sie Berucas näher. Was verheimlichte er wohl vor ihr? Auch ihr Dämon kreiste in ihren Gedanken. Ab und zu hörte sie ihn lachen. Wie lange würde dieser Fluch wohl noch anhalten.

Dort angekommen, sah sie sich um. Niemand war zu sehen. Berucas Worte bestätigten, dass sich die gesuchte Person nicht hier befand. Hatte diese Person etwas mit den kürzlichen Geschehnissen zu tun? "Wieso suchst du diese Lianor?", überwand Isabelle sich zu fragen. Immerhin hatte sie ein Anrecht darauf zu wissen, warum sie den weiten Weg auf sich genommen hatte.

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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   So Sep 04, 2011 7:32 pm

Er überlegte einen Moment. Es war eine reine Sache der Unmöglichkeit, dass sie verletzt wie sie war weit gekommen ist. Sie musste geschwächt sein und gerade dieser Gedanke brachte ihn zum zweifeln, dass sie auch die von den Stadtwachen gesuchte Elfe war. So oder so machte er sich Sorgen, ihr sei etwas zugestoßen. Isabelles Frage riss ihn aus seinen Gedanken und er blickte zu ihr. "Ich denke, dass sie die von den Stadtwachen gesuchte Elfe ist und es macht mir Sorgen sie hier nicht anzutreffen. Sie mag zwar ziemlich eigenartig sein....sehr eigenartig, aber ich glaube beim besten Willen nicht, dass sie einfach so jemanden ermordet. Kurze Stille seinerseits folgte. "Wenn wir sie nicht zuerst finden, werden die Stadtwachen sie finden und es wird sicherlich keiner fragen und erst recht kein Richter, warum sie das getan hat. Das wird ihr Todesurteil...." Das Letztere kam etwas gedämpfter rüber. Dann schaute er wieder zu ihr. "Tut mir leid, ich hätte dich da nicht mit reinziehen dürfen." Er lächelte etwas, als ob er versuchen wollte, es damit wieder gutzumachen, allerdings kam es recht freudlos rüber und war mehr ein Zucken seiner Mundwinkel. Er überlegte einen Moment ob es sinnvoll wäre, hier auf sie zu warten.
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   So Sep 04, 2011 11:38 pm

Während Berucas ihr erklärte, wieso er Lianor suchte, setzte sich Isabelle auf eine Treppenstuffe, schlug die Beine übereinander und stützte ihren Kopf mit einer Hand ab.

Es schien, als wollte Berucas unbedingt zuerst diese Lianor suchen, was jedoch Isabelle überhaupt nicht passte. Immerhin wurde sie von einem Dämon, der in ihr hauste, bedroht und auf Trab gehalten. Ein anderer Aspekt war, dass wenn sie es nicht tun würde, ihr Dämon mit jeglichen Mitteln den Stab holen würde. Sie mochte gar nicht an die Verletzten denken.

Als sie wieder zu Berucas aufsah, sah sie das künstlichste Lächeln, das ihr jemals untergekommen war. Man erkannte die Sorge in seinen Augen.

"Nun Berucas, es sieht aus wie folgt: Sie ist nicht hier. Wenn wir hier auf sie warten würden, wäre es ungewiss, ob sie je zurückkommt. Leider bleibt mir nicht mehr viel Zeit in dieser Stadt, so gern ich dir auch helfen würde, sie zu finden. Aber ich denke es wäre für uns beide das Vernünftigste, zuerst in den Laden zu gehen. Auf den Strassen der Stadt kannst du mehr über ihren momentanen Aufenthalt erfahren, als hier und ich wäre dir auch von grösserem Nutzen, wenn ich mich voll und ganz darauf konzentrieren kann, dir zu helfen", während Isabelle sprach, erhob sie sich grazil, ging zu Berucas hinüber und ergriff mit ihren Händen seine Hand.
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mo Sep 05, 2011 4:55 pm

Er schaute etwas überrascht als sie sich auf den nackten, kalten und staubigen Treppenabsatz niederließ. Jede andere Frau ihres Standes hätte sich schon bei der Umgebung empört und dies auch zum Ausdruck gebracht und obwohl sie dieses Kleid aus den offenbar teuersten Stoffen trug, machte es ihr nichts aus. Sie war schon recht ungewöhnlich, obwohl er sie eigentlich heute morgen beim Frühstück schon in eine Schublade mit den Frauen ihrer Gesellschaft steckte. Umsomehr überraschte es ihn. Isabelle hatte in ihrer Aussage vollkommen recht und das musste er auch einsehen. Sie würden Ewigkeiten warten, wertvolle Zeit verschwenden und nichts tun während die Chance bestand, dass Lianor hier auftauchen würde genauso bestand als wie diese, dass sie es nicht tat. Das sie erst das Antiquaritat aufsuchen sollten und diese Gelegenheit nutzen könnten sich etwas umzuschauen empfand Berucas, nachdem Isabelle es ausgesprochen hatte, ebenfalls sinnvoll. Sie versprach ihm, ihm dannach zu helfen, Lianor aufzufinden. Er wollte gerade Einwand erheben, immerhin hatte er sie schon genug in diese dermaßen heikle Sache reingezogen, dann spürte er die Wärme ihrer Hände die seine umschlossen. Er war etwas überrascht und schaute ihr in die Augen. Daraufhin grinste er frech. "Offenbar magst du es mich anzufassen, hmm?" Im ersten Moment war zwar diese Anmerkung mehr als dreist, aber sein Lächeln machte mehr als deutlich, dass er sie etwas damit aufziehen wollte und dies auf eine amüsante Art. Er wusste ohnehin nicht richtig zu reagieren und somit war diese eine wilkommende Ablenkung. Sein Lächeln, welches doch dann auch etwas Dankbarkeit ausdrückte wich keineswegs und auch seine Hand blieb von ihren Händen umschlossen. Schöne, weiche Hände. "Isabelle, ich... weiß es es wirklich sehr zu schätzen, dass du mit helfen möchtest, aber es war ohnehin ein Fehler dich überhaupt hier herzubringen, geschweige denn dir davon zu erzählen. Weißt du, wenn ich sie finden sollte und sie tatsächlich unschuldig ist, werde ich sie hier wegbringen müssen und wenn du dabei bist, machst du dich eines Verbrechens schuldig. Das ist Beihilfe von Flucht einer gesuchten Mörderin und glaub mal, dass es ist dann nicht mehr so schön, sobald es auffliegen sollte." Er schaute ihr eindringlich in die Augen. "Aber ich danke dir wirklich für deine angebotene Hilfe."
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Isabelle
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   So Sep 18, 2011 10:17 pm

Isabelle lachte ab seiner Anspielung, liess die Hände wieder sinken und lauschte seinen weiteren Worten.

Nach seiner Erklärung, wieso er sie nicht dabei haben wollte, musste sie lächeln. Er unterschätzte sie aufgrund von ihrem Äusseren dermassen. Doch sie wollte ihn nicht vom Gegenteil überzeugen, daher sagte sie: "Wenn du das wünschst, soll es so sein. Aber wenn du mal Hilfe benötigst, kannst du gerne auf mich zurückkommen."

Mit diesen Worten drehte sie sich um und ging zur Tür. Dieses Mal hielt sie die Türe offen und wartete, bis er hindurchschritt. "Dann wohl zum Antiquariat?"
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Berucas sen'Carevien
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BeitragThema: Re: Jasaya´s Unterschlupf   Mi Sep 21, 2011 10:31 am

"Danke, ich werde bei Gelegenheit darauf zurückkommen." log er gekonnt. Er wusste genau, dass er sicherlich niemals die Hilfe einer Frau und das vorallem in solchen Angelegenheiten annehmen würde. Es war ohnehin erstaunlich wie unglaublich selbstständig und anders die Frauen doch hier im Kaiserreich waren. Alleine schon die Tatsache, dass Frauen hier bewaffnet rumliefen, Tätigkeiten als Leibwächterinnen annahmen war schon mehr als merkwürdig, aber auch in einer gewissen Art und Weise amüsant. Sie verließen beide das Gebäude, ein letzter Blick in die Dunkelheit um sich zu vergewissern, dass er nicht irgendetwas vergessen hatte und dann schloss er wieder die Tür. Erst nach den Aufenthalt in diesem dunklen Raum ohne Fenster bemerkte er wie sonnig und angenehm warm der Tag doch zu werden schien. Ein sachter und kühlender Wind wehte ihm entgegen und er genoss nach der staubigen und aufgebrauchten Luft da unten gerade zu diese einzuatmen. Berucas band seinen wartenden Hengst von der Halterung ab und nahm diese wieder an die Zügel, diesmal etwas fester als sonst, weil er sich heute doch sehr eigenartig verhielt. "Dann lass uns mal aufbrechen."

Zum Magischen Antiquariat des Zurigan Apfeltreu...
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Jasaya´s Unterschlupf

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