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 Alex philosophiert

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Antess
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BeitragThema: Alex philosophiert   So Jun 19, 2011 10:03 pm

Soooooo, jetzt mache ich auch mal was hier. Lachen
Etwas, was eigentlich niemand mag... zumindest erfahrungsgemäß. Aber da man das irgendwie immer im Hinterkopf macht eröffne ich einfach mal ein Thema darüber. Ich würde mich über Meinungen und Diskussionsanreiz freuen. xD

Zu erst meine Gedanken über Gott: (Alter Hut, aber irgendiwe doch immer aktuell Öö)
Ich frage mich ständig, wie dieser Gedanke über einen Gott, einen nahezu menschlichen, (aber) gutmütigen, barmherzigen zu Stande kam. Abgesehen von vielen Paradoxen, die sich ergeben, wenn man über diesen Gott spricht, wie zum Beispiel die Tatsache, dass er verzeiht und gutmütig ist, einem aber die Hölle andreht wenn man nicht an ihn glaubt oder sündigt. Gehört die Hölle nicht dem Satan? Arbeiten sie irgendwie irgendwo zusammen? Naja, zurück zum Thema: Tatsache ist, dass dieser übermächtige Gott sehr menschlich ist. Mit ihren Schwächen, wie zum Beispiel Eifersucht. Eifersüchtige Menschen können bekanntlich... gefährlich sein.

Rational betrachtet: wir wissen (nach heutigem Stand), dass das Universum verdammt groß ist. Falls dieser Gott so exisitert, wie in der Bibel würde er doch Herr von ALLEM sein, oder? Warum sollte dann der Mensch, gerade der Mensch die besondere Aufmerksamkeit Gottes bekommen, obwohl es wirklich so viel mehr gibt. Ein Wesen mit einem solchen Bewusstsein, mit den Gefühlen eines Menschen wird bestimmt nicht in der Lage sein auf alles gleichzeitig zu sehen. (Naja... wenn es soooo mächtig ist, warum nicht - wäre jedenfalls ein gutes Argument.)
Genau das soll der nächste Punkt sein.

Warum soll es kein übermächtiges Wesen geben, das tatsächlich alles überwacht? Fakt ist, dass wir nicht alles wissen und es genauso dreist wäre die Existenz einer höheren Macht auszuschließen, wie sie komplett zu befürworten, meiner Meinung nach. Sieht man sich das bis jetzt bekannte Universum an. Ein komplettes Chaos ohne einen "Gott" würde in meinen Augen ein Chaos bleiben. Es würden nichtmal Atome zu Stande kommen, sondern es existiere einfach nur ein verrücktes Wirrwarr von irgendwelcher Energie. Aber irgendwann haben sich Moleküle gebildet, daraus Sonnen und so weiter. In solch einer Komplexität, dass sogar ein Wasserkreislauf entstehen konnte, dier uns Menschen unter Berücksichtigung vieler Aspekte am Leben hält.
In Anbetracht dieser Punkte fällt es mir verdammt schwer nicht eine "Macht" in Erwägung zu ziehen... Ich bezweifle einfach nur die Existenz eines Gottes, der tatsächlich so menschlich ist wie der in der Bibel.

Ich hoffe, dass das Thema euch nicht irgendwie langweilt. Wer lust hat kann knallhart sein Statement dazu abgeben oder eben seine eigenen Gedanken dazu aufschreiben, wie gesagt. Lächeln

[Zu dem, dass es nicht hier reinpasst - Tika wird´s schon wissen und zur Not verschieben, hab ja selber einwenig gerätselt... <.<]


Zuletzt von Antess am So Jun 19, 2011 10:52 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Fiene Aviare
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   So Jun 19, 2011 10:37 pm

Gedanken über einen menschlichen Gott also?

Ich finde diese Idee richtig toll =D auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt in die Kunsthalle passt, aber das ist ja auch egal ^^ Kunst kann man weit fächern... sehr sehr weit...

auf jedenfall würde ich gerne meinen Senf dazu geben ^^

Ich bezweifle ebenfalls, dass es einen menschlichen Gott gibt. Ich will mich nicht festlegen... aber ich glaube an einen Gott, der für uns einfach nicht zu begreifen ist.
Er ist überall und nirgends, seine Beweggründe sind nicht zu erklären und seine Form ist undefiniert. Ich habe meine eigenen Gedanken zum Thema Religion und kann deswegen nicht unbedingt an alles glauben, was in der Bibel steht.
Vielmehr erscheint mir dieses dicke Buch als eine Art... Wegweiser. Ein Ratgeber für ein gutes Leben sozusagen, mit vielen Beispielgeschichten, die im metaphorischen Sinne zu behandeln sind, und nicht als wahre Geschichten.

Meine Mutter könnte dazu jetzt einen dicken Absatz drüber schreiben, denn sie ist fanatische Esoterikerin XD ^^ ein Grund mehr warum ich mit diesem Thema jetzt viel vorsichtiger umgehen möchte.
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Akira
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Sa Jul 09, 2011 12:41 am

Mmmhhhh.. vielleicht sollte man einfach den Standpunkt ändern. Was wäre, wenn wir davon ausgehen, dass es keine größere Macht gibt ? Hat dann der Zufall alles erschaffen? Diese komplexe Welt, in alle Formen, Farben, Gerüchen, Klängen usw. Es gibt viele Menschen, die viel zu stolz wären, die eigene Existenz dem Zufall zuzuschreiben. Doch ob nun alles Zufall war oder doch von einer höheren Macht erschaffen, Fakt ist, dass es uns immer unvorstellbar sein wird, wenn sich nicht irgendwann eindeutige Hinweise finden. Wahrscheinlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, wie alles entstanden ist und vielleicht sind wir Menschen einfach nicht in der Lage, dies in Erwägung zu ziehen. Die meisten Menschen suchen für alles immer einen rationalen Grund. Aber vielleicht, ist es wie bei manchen Gedichten und es steht nicht halb so viel dahinter, wie wir es wollen ....

Das sind nur ein paar wenige Denkanstöße =)
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Sa Jul 09, 2011 10:50 am

Meiner Meinung nach gibt es keinen echten Zufall. Alles was geschieht wird durch die Zusammenhänge in der Natur veranlasst, durch Naturgesetze etc. Wenn ich zum Beispiel einen Würfel werfe, dann ist es nicht der Zufall, der bestimmt, auf welcher Seite er landet. Der Würfel prallt auf, dreht sich und bleibt schließlich liegen, weil bestimmte Kräfte wirken, und wenn ich ihn nochmal exakt genauso werfen würde wie vorher, würde wieder das gleiche Ergebnis herauskommen.
Was die Schöpfung/Entstehung des Universums angeht, so vermute ich dahinter ebenfalls kausale Gründe. Wir können nur (noch) nicht wissen, welche Naturgesetze usw. damals dafür verantwortlich waren.
Wenn man das komplette Universum kennen würde, inklusive des Zustandes all seiner Teilchen und der Wirkungsweise aller Naturgesetze, könnte man die Zukunft exakt vorherbestimmen. (Auch das menschliche Handeln, denn dies ist ein Produkt unserer Persönlichkeit, die sich, so unangenehm das klingt, auf ein paar chemische Verbindungen reduzieren lässt, die wiederum ein Produkt von Umwelt, Genen etc. sind. Daher sind auch unsere Handlungen theoretisch vorhersagbar, und es gibt genauso wenig wie Zufall einen freien Willen. Im Alltag und für unser persönliches Wohlbefinden ist es jedoch angenehmer, solche komplexen Zusammenhänge zu Konzepten wie Zufall und freier Wille vereinfachen.)

Was sagt ihr dazu?

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Mincentus Arbendos
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Sa Jul 09, 2011 11:18 am

Oh hier kann ich nur sagen, dass ich mit dir absolut einer Meinung bin Tika. Wobei ich, wen ich 'Zufall' sage keine Vereinfachung annehme. Wen ich Zufall sage, dann will ich damit nur einen für uns bisher unberechenbaren Vorgang bezeichnen. Zufall ist also nur die Summe der unbekannten Variabeln. So ist in diesem Punkt mein Glaube.

Zu Alex Gedanken über einem Gott... Nun ich sehe es einfach so, dass ich nicht weiß ob es einen gibt oder nicht. An eine Art wie den Christlichen Gott zweifel ich aber auch. Es ist wie ich in einen von Platons (War es Platon? Ich komme bei den griechen öfter mal durcheinander) Worten. Wen Kühe Götter hätten, würden ihre Götter aussehen wie Kühe, wen Thrakier Götter hätten, wären sie Rothaarig. Götter sind so, wie der Mensch sie sich vorstellt. Menschen nach Gottes Ebenbild finde ich da eher kritisch. Alles andere ist auch reine Definitionssache. Was ist eiogendlich ein Gott? Wen man davon ausgeht, dass Gott einfach eine Macht ist, die ordnung hält, ist es dann nicht so, dass die Naturgesetze Gott sind? Es hängt eben wie vieles davon ab, wie man etwas definiert. Und so kann Gott viele Formen annehmen.
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Nero
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Sa Jul 09, 2011 11:51 am

Ich bin im Grunde auch der Meinung von Tika und Mincentus, dass dieses Göttliche, meiner Meinung nach, diese Macht ist. Die Naturgesetze, die alles in Bewegung gesetzt haben. Man kann jetzt darüber philosophieren, ob der Mensch durch glückliche Zufälle selektiven Vorteilen erlag und sich deshalb so schnell und hoch entwickelte (Was nicht alle Menschen miteinbezieht *grins*). Vielleicht ist es auch die Romantikerin in mir, die sich mit der bloßen Wissenschaft nicht abfinden kann. Jede Regung in unserem Körper hat einen chemischen Ursprung. Alles Schutz- und (ich sag das jetzt mal so grob) Fortpflanzungsmechanismen. All die Gefühle, die so schön und grausam sein können...
Es ist nur natürlich, dass man sich fragt, ob das alles denn wirklich einfach nur da sein kann, ohne Seele.
Ich bin schließlich auch der Meinung, dass Gott diese Macht der Naturgesetze ist. Alles physikalische und chemische. Selbst wenn nicht; Gott hätte sie nicht ohne Grund erschaffen. Sie sind die Kontrolle vom Chaos, der Aufpasser, Beschützer. Worüber ich allerdings sehr gerne nachdenke, ist die Frage nach dem Davor. Es gab den Urknall, weil Masse sich anzieht und sich schließlich immer mehr Teilchen und Moleküle verbunden haben, bis es schließlich zum Ereignis des Lebens kam. Was war aber davor? Schwebten die Teilchen einfach so umher? Waren sie schon immer da? Wie sind sie entstanden? Wenn schließlich unser gesamtes Universum einen Anfang hat, weshalb dann auch nicht die Atome? Es ist immer schwierig darauf eine Antwort zu geben, aber ich würde hier gerne dieses göttliche Wesen einsetzen, dessen Vorhaben, Aussehen, Macht, Gedanken alles weit über unseren liegt.
Ich hatte auch für einen kleinen Moment den Gedanken, dass dieses göttliche Wesen damals (xD) den Anstpuser gab, damit schließlich the big bang passierte, sich alles entwickelte und der Mensch entstand. Aber dieses Wesen hat vielleicht irgendwas mit uns vor, doch wir sind noch lange nicht fertig mit der Entwicklung, wie manche von unseren liebenswerten Artgenossen manchmal gerne annehmen wollen... Oh, da fällt mir ein! xD
Der Film '(R)Evolution 2012' befasst sich mit einem Evolutionssprung aller Lebewesen, hauptsächlich den Menschen im kognitiven Bereich... und das hatte meinen kleinen Gedanken nur bestätigt *grins* Es lohnt sich, den anzuschauen, falls jemand will!
Das sind eben die Dinge, die wahrscheinlich niemals ans Licht kommen werden, doch das ist in Ordnung. Die Welt wird ohnehin entmystifiziert und das ist einfach nur schade.
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Fiene Aviare
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Sa Jul 09, 2011 12:19 pm

Richtig, wir leben in einer Zeit der rationalen Erklärungen und Denkweisen. Ich finde es auch schade, dass das mystische in dieser Welt irgendwie verloren geht, aber ich persönlich habe da noch einen kleinen Hoffnungsschimmer ^^

Ich würde gerne den Begriff der Seele und dessen Existenz aufnehmen, denn das ist wohl das erstaunlichste, aber auch naheliegenste "Phänomen" was es gibt. Und ich bin überzeugt davon, dass es eine Seele gibt!
Ich habe mich nämlich eine ganze Weile mit dem Thema "Geister" beschäftigt und bin auf verschiedenste Geschichten gestoßen, die wirklich unbegreiflich sind.
Denkt jetzt bitte nicht, dass ich euch was von Geistergeschichten erzählen will. Es geht hierbei nur um die Erklärung gewisser Phänomene, die es nunmal in dieser Welt gibt, auch wenn sich diese Phänomene nicht jedem zeigen. ( Mir bisher auch nicht Q.Q)
Beispielsweise gab es einmal eine Frau, die in einer Anwaltskanzlei als Sekretärin gearbeitet hat. ( Ich gebe diese Geschichte aus der Erinnerung wieder, deswegen könnten kleine Details im Original abweichen ^^)
Naja seitdem man sie eingestellt hatte, passierten dort die merkwürdigesten Dinge.
Ein Bild im Büro des Anwalts drehte sich beispielsweise unaufhörlich an der Wand, oder Lampen schwangen wie wild hin und her...

Natürlich könnte man meinen, ein Geist sei da am Werk, aber es gibt auch gewisse Erklärungsansätze in der Parapsychologie.
Die Parapsychologie erklärt diese Phänomene damit, dass das Unterbewusstsein eines bestimmten Menschen die physikalischen Wahrscheinlichkeiten in seiner Umwelt verändert und zwar so stark, dass es zu sich drehenden Bildern und dergleichen kommt.
Ein bekannter Parapsychologe hat das einmal so erklärt:
Wenn man eine Tasse hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie in die Luft geschleudert wird. Die kleinsten Teilchen dieser Tasse sind zwar immer in Bewegung, aber damit die Tasse fliegt, müssten sich alle Teilchen gleichzeitig in eine Richtung, nämlich nach oben, bewegen. Wenn dann ein Mensch mit dieser unterbewussten Fähigkeit die Wahrscheinlichkeiten verändert, kann es ganz leicht passieren, dass sich die Tasse in die Lüfte schwingt. Oder besser gesagt: Es ist leicher als ohne diese Person.

Diese Fähigkeit kann man mit Kopfschmerzen oder Magenschmerzen vergleichen, die man hat wenn man unter zu hohem Stress steht.

Als diese Frau in der Kanzlei schließlich ihre Stelle verließ, (die Gründe weiß ich leider nicht mehr ^^') hörten die Phänomene auf.

Lange Rede kurzer Sinn... dank dieser Wissenschaft, glaube ich daran dass der Mensch aus weit mehr besteht, als einem bloßen Skelett, Organen, Blut und Wasser.
Und wenn man das erstmal glaubt, dann fällt es einem auch nicht mehr schwer an noch weitere überweltliche Wesen zu glauben. ^^
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Sa Jul 09, 2011 1:16 pm

Naja, das mit der Parapsychologie finde ich ehrlich gesagt etwas lächerlich Zwinkern

Es gibt vieles, was Menschen im Universum nicht verstehen. Aber das heißt ja nicht, dass man sich einfach eine Erklärung ausdenken kann oder sollte. Ich meine, ich könnte genauso gut behaupten, ein rosa Elefant hätte die Welt geschaffen und wir müssten ihm dienen. Da der rosa Elefant göttlich ist, können wir ihn nicht beweisen oder sehen, da er sich uns entzieht, aber ich bin mir dennoch sicher, dass er da ist und unser Leben lenkt. Vielleicht hat auch vor vielen tausend Jahren eine Sekte ein Buch geschrieben, dass den rosa Elefant lobt und preist, und daher müssen wir das Elefanten-Manifest jetzt zur Grundlage unseres Gerechtigkeitsgefühls machen...
Und es gäbe genauso viele Gründe, an dieses Wesen zu glauben, wie an den christlichen Gott, nur ist das Beispiel so absurd gewählt, dass niemand sich diesem Glauben anschließen würde. Dennoch glauben viele Menschen an Gott, auch wenn es realistisch betrachtet genauso absurd ist. Warum sollte es etwas geben, wofür es nicht den kleinsten Beweis, nicht einmal ein Indiz gibt? Viele 'Hinweise' auf ein göttliches Wesen, die ich bisher gelesen oder gehört habe, bezogen sich darauf, dass die Evolution des Menschen oder die 'Ordnung' im Universum nicht 'einfach so' existieren könnten... Aber warum nicht? Es gibt Naturgesetze und chemische Vorgänge, mit denen sich über kurz oder lang alles erklären lassen würde (wenn wir Menschen je so weit kommen), und absolut keinen Grund, an etwas Übernatürliches zu glauben.
Außer dem einen: es hilft vielen Menschen. Sie fühlen sich dadurch besser, irgendwie beschützt, geleitet und brauchen sich nicht mehr als so unbedeutend für das Universum zu fühlen, wie wir es offenbar sind. Und das ist natürlich schön, wenn es Menschen besser geht.
Nur könnte man dann genauso gut Drogen nehmen Grübeln
Und leider verleitet Religion viele Menschen dazu, grauenvolle Dinge zu tun... Traurig

Es wäre einfach schön, wenn die Menschen alle nett zueinander wären (humanistisch, den Menschenrechten entsprechend usw.) und wir ohne so etwas auskommen würden. Aber offenbar liegt es in der Natur der Menschen, an höhere Wesen zu glauben, was psychologisch gesehen eine spannende Tatsache ist. Wie kommt es, dass quasi jedes Volk auf der Erde irgendeine Vorstellung von Göttern, Geistern und Übernatürlichem hat? Haben wir so viel Fantasie und so ein Bedürfnis danach, uns die Welt selbst zu erklären, wenn wir keine Erklärung finden?


Ich will niemanden damit angreifen, das ist nur mein Standpunkt, und ich weiß, dass nicht alle ihn teilen Zwinkern

LG Tika

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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Di Jul 12, 2011 12:35 pm

Lächerlich? Q.Q Also das tut jetzt doch ziemlich weh...
Schließlich halte ich diese Theorien durchaus für möglich und widerlegen konnte das bisher auch keiner.

Dein Beispiel mit dem Elefanten stempelt es als absurd ab, ist es für viele Menschen heutzutage auch... aber die Quantenphysik beweist uns auch, dass es viele Dinge gibt, die zwar zu belegen aber nicht zu begründen sind. Nein, ich schreibe jetzt erstmal keinen weiteren Absatz dazu XD das wäre etwas viel, aber wer sich mit der Quantenphysik ein wenig auseinandersetzt weiß was ich meine.

Es ist also gar nicht so unsinnig, sich Erklärungen dafür zu suchen. Thesen aufzustellen und sich weiterhin damit gedanklich auseinanderzusetzen, denn der Mensch ist nun mal so, dass er ständig mehr erfahren will und weiter forscht. Denn anhand von Thesen hat man eine Grundlage, und sobald die erste These widerlegt ist, wird die nächste ausgegraben, aber das brauche ich euch ja nicht zu erklären ^^ versteht sich schließlich von selbst.

Diese ganzen Wissenschaftlichen Ansätze bestätigen mich in jedem Fall darin, dass es mehr geben muss als wir ahnen. Und es ist doch wirklich interessant darüber nachzudenken, was es sein könnte ^^

Manchmal denkt man sich doch auch, dass das Leben nicht alles sein kann. Viele haben auch liebe Menschen verloren und denken zum ersten Mal über den Tod nach. Und wenn man sich dann der Meinung hingibt, dass da nichts mehr ist... dann verzweifelt man. Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen.
In dem Punkt hast du also recht: Religionen sind nützlich für viele Menschen um sich einfach besser zu fühlen und irgendwie einen Leitfaden im Leben zu haben. Oder eben um nicht zu verzweifeln.

Aber leider vertreten viele die Meinung, dass alles wissenschaftliche richtig ist, und alles andere was nicht zu belegen ist, absurd ist.
Es gibt ja auch viel, was dafür spricht, da will ich die Menschheit nicht drin verurteilen... aber es ist irgendwie schade, denn die Magie die hinter oder zwischen manchen Dingen steckt, wird dadurch einfach nicht mehr gesehen.
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Jilai
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Mi Jul 13, 2011 11:29 pm

Hm ich finde es ziemlich interessant, wie man mit so einer, eigentlich ja eher einfachen, Frage, so eine Welle lostreten kann.
Aber, nur um etwas Klugzuscheißen, werde ich auch mal meine Meinung dazu äußern.

Zuerst einmal, ich glaube nicht an einen Gott, jedenfalls keinen verehrungswürdigen.
Ich lehne ein Konzept ab, das versucht sich dadurch zu beweisen, dass es nicht erklärbar ist. Ich könnte behaupten vor 50000 Jehren war der Himmel grün und niemand kann mir wirklich das Gegenteil beweisen^^

Andererseits kann ich nicht das ganze Leben auf Naturgesetze reduzieren, wie Tika und Micentus. Dazu unterscheidet sich der Mensch für meinen Geschmack einfach zuuuuu sehr von anderen Tieren, selbst vielen anderen Primaten. Wieso gibt es in keiner anderen Tiergattung welche, die zu komplexem Denken neigen? Alles nur Physik? Wie hoch wäre wohl die Wahrscheinlichkeitsrechnung für so etwas?
Natürlich sind viele Verhaltensweisen noch instinktiv vorhanden, aber wie kommt es, dass andere Instinkte verloren gingen.
Ich halte es da lieber mit einem meiner Lieblingsautoren:
In allen Welten, egal ob Mensch, Elf oder Wicht, wenn man nachts hinauf sieht zu den Sternen, kann keiner diese Sehnsucht leugnen. Das ist Magie.

Ansonsten halte ich es mit dem Götterbild eher mit Leuten wie Terry Pratchett oder aber auch dem "Preacher" dort ist Gott auch menschlich, aber richtig menschlich. Entweder Wesen, die uns zu ihrem Vergnügen und um ein Spiel zu gewinnen, durch alles Mögliche schicken. Oder jemand, der so sehr geliebt werden will, dass er dafür alles tun würde. Beides nicht wirklich sympathisch.

Zur parapsychologischen Seite noch eine kurze Sache, ich bin nicht sicher, ob ich daran glauben soll oder eher nicht. Eigentlich denke ich nicht das es etwas wie Geister gibt, aber ich kenne auch Dinge wie Deja- Vú und Träume. Aber wer weiß wodurch sich so etwas erklären lässt^^ Vielleicht folgt nur die Zeit nicht wirklich nacheinander sondern alles gleichzeitig und manchmal ist der Schleier eben dünner *kicher*
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Mo Jul 25, 2011 9:40 pm

Hm.

Ein Wissenschaftler kann das mit dem grünen Himmel berechnen, das ist möglich.

Die Wahrscheinlichkeit war sehr gering, aber siehe "Wie lange existiert die Erde?" gegenüber der Tatsache, dass es ziemlich lange gedauert hat, bis wir hervorkamen, wenn du es so siehst. Ergo sind wir auch eine ziemlich lange Zeit NICHT entstanden, und nach laaaanger Zeit hat der Zufall/Schicksal/Magie whatever, der Lauf eben, zugeschlagen.

Ich denke, es ist eine Kombination aus überwiegenden Naturgesetzen, Physik und Mathematik auf der einen Seite und einem kleinen Ticken was man Magie nennen würde, andere sagen Schicksal, aber der Begriff ist so abgelutscht.

Einen Gott, wie ihn die Religionen definieren? Eher nicht.
Ein immaterielles, höheres Wesen? Möglich.

Aber wieso so unbeweisbar? Gute Frage. Vielleicht Selbstschutz? So was Banales wie "du darfst sie erschaffen, aber so sehr sie auch verzweifeln, zeige dich ihnen nicht." ? Und die nächste Frage, wer sagt dem Wesen, was zu tun ist? Und woher stammt es?

Damit kommen wir zur Unendlichkeit. Leider können unsere kleinen Rechnenmaschinen (Gehirne) sie nicht erfassen. Der Mensch kann maximal bis 0,47 Zehntelsekunden nach dem Urknall zurückrechnen, das ist ziemlich sicher (wissenschaftlich). Aber was davor war? Das weiß man bis dato nicht.

Jilai, Träume? Richtig, wer weiß, wie sich so etwas erklärt. Die Wissenschaft, an sich sinds ja nur chemische Reaktionen und die Neuronen taddeln da rum. Ja okay, wieso tun sie das? Eine weitere gute Frage, wenn man NICHT nach dem Nutzen fragt. Antwort? Kein Schimmer.
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Tika Erkan
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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Di Jul 26, 2011 11:16 am

Aus naturwissenschaftlicher Sicht (!) (nur so ein Exkurs^^) möchte ich gerne anmerken, dass mit dem Urknall sowohl Materie als auch die Zeit an sich entstanden sind. Da Zeit und Raum eine Einheit sind (Raumzeit) existierte 'vor' dem Urknall nach heutigem Stand der Wissenschaft keine Zeit. Es gab also kein 'davor'. Man kann bei solchen kosmischen Phänomenen nicht mehr die für uns im Alltag gebräuchliche vereinfachte Zeitvorstellung anwenden, bei der Zeit ein linearer, absoluter Fluss ist. Zwinkern

@Fiene: was das 'lächerlich' angeht: ich wollte dich damit keinesfalls vor den Kopf stoßen. War nur meine persönliche Einschätzung. Ich hoffe, du bist mir nicht böse Lächeln
Meiner Meinung nach gibt es einen großen Unterschied zwischen Vorgängen, die sich nachweisen lassen, die wie aber noch nicht vollständig verstehen (wie die von dir angesprochene Quantenphysik), und Erklärungsmodellen, die uns etwas erklären [wollen], die sich aber nicht beweisen lassen. Es geht ja in der Wissenschaft nicht darum, eine These aufzustellen, und dann anhand von Fakten dazu die Beweise zu suchen (und im Zweifelsfall einfach nicht widerlegbar zu sein), sondern umgekehrt, in den Fakten die Grundlage einer These zu erkennen.

Die Ansicht von Jilai finde ich übrigens auch sehr interessant ^^

Ich möchte noch hinzufügen, dass mein Weltbild auch nicht unbedingt nur kalt und rational ist, weil ich quasi Skeptiker bin. Ich 'glaube' durchaus an moralische Werte, auch wenn das irrational zu sein scheint, an Liebe beispielsweise. Auch wenn ich 'weiß', dass Gefühle zu einem großen Teil von dem immer wieder gern herangeführten chemischen Prozessen bestimmt werden, empfinde ich meine Gefühle als nicht weniger bedeutsam.

Und was Träume angeht, könnten wir ja mal einen extra-Thread aufmachen, über luzide Träume reden usw. ^^

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BeitragThema: Re: Alex philosophiert   Di Jul 26, 2011 3:09 pm

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft zoffen sie sich immer noch drum ,was vorher war, da man, wie gesagt, nicht bis ganz genau zurückrechnen kann, daher spekuliert man aber ("Es muss doch logisch sein"), dass davor "nichts" war. Aber der Beweis ist noch nicht erbracht.[zumal "Beweise" in der Physik auch nur Annahmen, basierend auf vorher festgelegten Parametern, die ja auch beliebig wählbar waren bei ihrer Festlegung, sind] (Entschuldige, Physik LK, 2 Jahre Astrophysik inklusive Exkurse und blah, ich nehms da sehr genau, Tika, sorry)

Ich stimme dir jedoch zu, dass anzunehmen ist, dass, so sehr wir uns das auch nicht vorstellen können, davor "nichts" war (oder wie du es sagst: es gab kein "davor", ich meine, dass "nichts" nicht etwas Materielles ist, sondern ein Zustand der vollkommenen Abwesenheit allen Seins.)

Ein Thread über Träume ist eine großartige Idee - ich habe mir nämlich Klarträume angeeignet, das ist super genial =)
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Alex philosophiert

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