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 Shargath

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Shargath
Glücksritter

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Geschlecht : Männlich
Punkte : 137
Beiträge : 138
Mitglied seit : 15.08.11

Charakterbogen
Alter: 36
Volk: Menschen (Verdorbene Lande)
Kurzcharakteristik: Berechnend, kalt, hinterhältig.

BeitragThema: Shargath   Mo Aug 15, 2011 9:23 pm

Name: Shargath.

Alter: 36

Volk und Herkunft Mensch, verdorbene Lande (Also wohl Kaiserreichler auf Abwegen)

Aussehen
Shargath ist bereits auf dem ersten Blick ein wahrer Blickfang. Mit seinem glatten schulterlangem silbernen Haar fällt er nahezu direkt auf. Diese Farbe, so vermutet er zumindest, stammt von seinem Vater der bereits erste dämonische Züge hatte als Shargath gezeugt wurde. Seiner Mutter jedoch verdankt er seine eisblauen Augen, die Farbe passt auch zu seinem Blick, absolut kalt und erschreckend gefühllos. Auch wenn er recht gut Schauspielern kann, schafft er es nur selten diesen Blick zu überspielen. Die feinen Züge im Gesicht, zusammen mit einer gewissen Blässe geben ihm ein aristokratisches Aussehen, wie man es wohl eher von hochnäsigen Adligen erwartet, nicht jedoch von einem Seeräuber der verdorbenen Lande.
Er erreicht eine Größe von ein Schritt und 8 Handbreit und wenn man sein Gewicht schätzen sollte, würde man wohl so um die 80 Batzen herum tippen. Er ist zwar kein Hochleistungssportler, allerdings gibt er durchaus acht auf seinen Körper, so hat er sich eine athletische Figur erarbeitet, die dem Gesamteindruck einer durchaus anziehenden Person nicht abträglich ist.

Bei seiner Kleidung bevorzugt er maßgeschneiderte aufwendige Gewänder in dunklen Farbtönen, hauptsächlich schwarz und dunkelblau. Hin und wieder sind auch mal dunkle Rottöne zu finden. Verständlicherweise sind solche Gewänder in den verdorbenen Landen nur äußerst schwer zu bekommen, weshalb er sich nur ungern die Finger schmutzig macht. Außerdem trägt er schwarze Handschuhe auf denen dunkelrote Fäden zu verschlungen Linien aufgebracht wurden.
Alles in allem wäre er ein völlig überraschender Anblick für Fremde die in die verdorbenen Lande kommen, allerdings hält sich
die Zahl der Neuankömmlinge doch recht deutlich in Grenzen.

Eine Besonderheit an ihm wäre wohl eine Narbe auf dem linken Handrücken. Diese zieht sich orthogonal zu den Fingern quer über den Handrücken und ist recht gut zu erkennen. Ein Grund warum er nahezu immer Handschuhe trägt.

Um das linke Handgelenk trägt er eine silberne dünne Kette an der ein einzelner etwa murmelgroßer Diamant hängt, indem ein unheimliches lila Licht schwach glimmt und pulsiert. Es ist jedoch nicht stark genug um als Lichtquelle zu dienen oder durch den Ärmel zu scheinen, indem das Schmuckstück nahezu immer verborgen ist. Weiteren Schmuck oder Tätowierungen trägt er keine.

Charaktereigenschaften
Wenn man Shargath in einem Satz beschreiben müsste, würden unter Garantie die Worte, kalt, berechnend und skrupellos fallen, denn diese sind seine markantesten Eigenschaften. Er ist scharfsinnig und hinterhältig, was ihn zu einem exzellenten Taktiker macht. Einer der Gründe dafür das er schon in seinem doch recht jungen Jahren eine kleine Flotte der Überfallschiffe der verdorbenen Lande befehligte, und auch für die Infiltrationsmission nach Caldámia ausgewählt wurde. Er ist ruhig und nahezu nicht aus der Fassung zu bringen, so geht er besonnen an Probleme heran, statt sich kopflos in Schwierigkeiten zu stürzen.

Allerdings ist auch er nicht fehlerlos. Er ist äußerst Stolz, so gibt er sehr viel lieber Befehle als das er sie annimmt, zumindest wenn sie ihm nicht gefallen. Und er vergisst keine Beleidigung, auch wenn er nicht sofort auf sie reagieren mag, so wird er dennoch ständig daran denken und auf Rache sinnen. Und er wird nicht eher ruhen bevor er sich gerächt hat, ob am nächsten Tag oder erst im nächsten Jahr, bei der passenden Gelegenheit kann man sich sicher sein das er seine Angelegenheit aus der Welt räumen versucht, egal wie mächtig oder überlegen sein Gegner sein mag.
Außerdem vertraut er niemanden außer sich selbst. Daraus folgt das er seine Untergebenen oder Partner sehr genau beobachtet was einerseits natürlich die Chance verringert das diese ihn unbemerkt hintergehen, und schon mehr als einer hat das versucht, allerdings bedeutet das auch das stets ein äußerst angespanntes Klima zwischen ihn und den anderen herrscht, was nicht immer vorteilhaft für Missionen ist.
Des weiteren hat er sich an den luxuriösen Lebensstil gewöhnt den er sich durch seine erfolgreichen Überfälle auf die Handelsschiffe leisten kann, denn den Dämonenherrscher interessieren weder die Kleidung noch ein Großteil der Habseligkeiten der Besatzung, welche dann zwangsläufig in die Hände von Shargath und seinen Offizieren wandern, was wohl der Hauptgrund dafür ist, das es bis jetzt nur wenige Versuche gab, Shargath zu beseitigen. Diese kamen auch nur von einzelnen ohne eine sonderlich effektive Organisation oder Planung zu beinhalteten.

Gegenüber Fremden legt Shargath stets ein höfliches Auftreten an den Tag. In den verdorbenen Landen wäre es keine gute Idee sich allzu viele offene Feinde zu machen, denn hier überleben nur die Stärksten. Dieses Verhalten legt er auch auf der Caldámia-Mission an den Tag, immerhin ist es einerseits nützlich und andererseits wäre es eine Anstrengung sich dies wieder abzugewöhnen.
Trotzdem sollte man sein Verhalten nicht mit Interesse oder gar Freundlichkeit verwechseln. Solange die Person ihm nämlich nicht nützlich sein könnte, schert er sich keinen Deut um sie und ihr Schicksal. Erhofft er sich jedoch etwas von ihr kann sein Verhalten von Schmeichelei über geheuchelte Freundschaft bis hin zu offener Drohung alle möglichen Züge annehmen.

Vorurteile hat er wohl keine gegenüber anderen Völkern. Eher festgefahrene Meinungen die auf Erfahrung basieren. Die Aviacarim sind seine Feinde. Eine unumstößliche Tatsache, ebenso wie die das andere Wesen für ihn allenfalls Hilfsmittel zum Erfüllen seiner Mission oder der eigenen Bereicherung sind, allerdings deshalb nicht ungefährlich sein müssen.

Zu seinen Vorlieben zählen neben dem luxuriösen Lebensstil auch das Gefühl von Macht. Er hat es eben deutlich lieber Befehle zu geben, als ihnen zu gehorchen. So gehören Person die versuchen ihm etwas zu befehlen oder gar seinen Stolz verletzen eindeutig eher auf die Liste der Dinge die er nicht ausstehen kann.

Sein Ziel, wie wohl das jedes Magiers aus den verdorbenen Landen, ist Macht. Macht bedeutet Luxus und vor allem Überleben. Und seinem Stolz ist Macht auch nicht abträglich. In der Caldámia Mission sieht er eine Möglichkeit einen bedeutenden Schritt nach vorne zu machen in dieser Hinsicht.

Er fühlt sich keinem der Götter besonders zugetan, sie halten sich aus den Leben der Sterblichen heraus, warum sollte er sich dann auf sie verlassen? Für ihn zählt lediglich Macht und Einfluss.

Stärken und Schwächen
Seine wohl größte Stärke ist seine Magie. Er ist ein talentierter Eis- und Dunkelheitsmagier. Außerdem beherrscht er die Blutmagie, welche ihn zu einem gefährlichen Gegner macht.
Des weiteren zählt es wohl zu seinen Stärken das er ruhig und besonnen ist, er plant eher und ist äußerst vorsichtig, weswegen er nur schwer hereinzulegen oder in die Falle zu locken ist. Außerdem ist er ein meisterhafter Schauspieler, nur selten zeigt sein Äußeres seine wahren Gedanken oder Gefühle.

Auf der Seite seiner Schwächen steht wohl sein Stolz. Gerade wenn dieser verletzt wird, fokussiert sich sein Anliegen meist darauf diese Schmach zurückzuzahlen, worunter eventuell seine eigentliche Aufgabe leiden kann. Außerdem hat er absolut kein Talent für die Beschwörungsmagie. Nun gut, man mag sich Fragen warum das eine Schwäche ist, allerdings werden Magier die nicht direkt über Dämonen gebieten können grade in den verdorbenen Landen eher belächelt, etwas das Shargath überhaupt nicht haben kann.
Des weiteren ist sein äußeres nicht gerade unscheinbar. Er sticht nahezu überall heraus wie ein bunter Hund denn wo trifft man schon auf Leute mit silbernen Haaren?
Auch ist anzumerken das er absolut niemandem außer sich selbst traut, ein Prinzip das bereits bei seinen Untergebenen auf Raubfahrten zu Spannung geführt hat, doch wie wird sich das wohl auf die Caldámia-Mission auswirken?
Zu guter Letzt ist anzumerken das er zwar ein exzellenter Schauspieler ist, sich aber recht schwer damit tut den kalte Blick aus seinen Augen zu überspielen, was geübten Beobachtern durchaus auffallen könnte.

Ausrüstung und Waffen
Der Diamant den er an der Silberkette trägt dient als Magiespeicher für seine Blutmagie, er hütet ihn wie seinen Augapfel. Er trägt ein Siegel das den Stein an Shargath bindet. Sollte ein anderer versuchen die Kette anzulegen oder auf die Magie im Stein zuzugreifen so entlädt das Siegel schmerzhafte magische Stöße gegen diesen unbefugten Anwender die es nahezu unerträglich machen weiterhin mit dem Stein in Kontakt zu bleiben.
Der zweite magische Gegenstand in seinem Besitz ist sein Zauberstab. Dieser ist, im völligen Kontrast zu seiner dunklen Kleidung, aus weißem Holz und reicht ihm bis auf Augenhöhe wenn der Stab auf dem Boden steht. Der Kristall an der Spitze des Stabes ist erneut ein Diamant, allerdings leuchtet dieser Hellblau während und auch einige Sekunden nach einem Eiszauber oder aber scheint völlig von Dunkelheit erfüllt zu sein nach einem Dunkelheitszauber. Außerdem scheint in diesem Leuchten ein unheilvolles Licht zu pulsieren, dessen Farbe von der allgemeinen Komponente des gewirkten Dunkelzaubers abhängt. Bei einem offensiven oder defensiven Zauber ist es dunkelrot, bei einem Beeinflussungs- oder Wahrnehmungszauber ist es dunkelblau, bei allen anderen (bekannten) ist es dunkelgrün.
Der Stab trägt 3 Siegel. Das erste Siegel ist dasselbe das auch auf Shargath Diamant an der Silberkette zu finden ist. Das zweite Siegel verstärkt Dunkelheitszauber die mit dem Stab gewirkt werden und das dritte verstärkt die Eiszauber.

Shargath trägt einen gebogenen silbernen Dolch in den Gewändern, sodass dieser nicht gesehen wird. Allerdings ist das eher ein Nutzgegenstand unter anderem für die Blutmagie, besondere Ausbildung zum Umgang mit dem Dolch im Kampf hat Shargath nicht erhalten.

Vergangenheit
Shargath Eltern sind ein Dämonenbeschwörer namens Romiran und eine Alchemistin die den Namen Telia trug. Beide gingen ihrem Tagwerk in Ci'thaun, der Festung der Herrin der Form nach. Telia forscht an Mixturen die Chavalias Veränderungen an Lebewesen unterstützen und kontrollieren konnten, während Romiran unter anderem die Dämonen für solche Experimente beschwört und überwacht. Obwohl beide ein Kind zusammen haben, Shargath, kann man nicht unbedingt von einer glücklichen Familie sprechen, selbst wenn man den Ort außen vor lässt, an dem sie sich befinden. Romiran und Telia sind zum einen aufgrund ihrer Tätigkeit schon sehr beschäftigt, außerdem sind beide eher an den, nennen wir mal es mal körperlichen Aspekten der Zweisamkeit interessiert, denn den Verpflichtung des Elternseins.
So wuchs Shargath lediglich mit dem nötigsten an Zuwendung und Aufmerksamkeit auf, immerhin könnte aus ihm mal später ein mächtiger Magier werden und damit nützlich für die verdorbenen Lande. Im Allgemeinen beschränkte sich diese Aufmerksamkeit darauf das einer der beiden darauf achtete das er für den Tag niemandem im Wege war und sich aus Ärger heraushielt, sobald er etwas älter wurde geschah dies vor allem durch Rätsel und Fragen aller Art die seinen jungen Verstand auf Trab hielten und so verhinderten das er auf dumme Gedanken kam.

Sobald er 10 wurde, sorgten seine Eltern dafür das festgestellt wurde ob und welche Magie er zu erlernen vermochte. Zur Enttäuschung aller beteiligten zeigte er absolut kein Talent für die Beschwörungsmagie, allerdings gleich für zwei Zweige der Elementarmagie. Der Eis- und der Dunkelmagie, in welchen er dann auch ausgebildet wurde.
Schon hier zeigten sich einige seiner markanteren Eigenschaften. Nur selten hatte sich jemand für ihn interessiert und so war es wenig verwunderlich das er sich ebenso wenig für andere interessierte. Er beschäftigte sich nur mit anderen Leuten wenn es unbedingt sein musste, ansonsten beschränkte er sich auf das Studium der Magie, etwas das deutlich nützlicher war als seine Zeit mit so etwas trivialem wie anderen Leuten zu beschäftigen.
Während der knapp 15 Jahre dauernden Ausbildung lernte er zusätzlich zum Wissen über die Magie und anderen Aspekten die man als Notwendig erachtete, die Geschichte der verdorbenen Lande, Grundlagen über Dämonen, auch wenn er die Beschwörung selbst nicht beherrschte, und anderes auch Dinge wie die eigenen Hintergedanken zu verbergen, sich zu verstellen um zu erreichen was er wollte, aber auch das man in den verdorbenen Landen absolut niemandem trauen konnte. Und das es immer besser war nicht nur einen Plan B sondern auch einen Plan C bereit zu haben, denn Plan A geht immer schief, und Plan B meistens.

Nach Vollendung seiner Ausbildung wurde schnell klar das sein scharfer Verstand bei seinen Lehrern deutlich mehr Eindruck hinterlassen hatte als sein Talent auf dem Gebiet der Elementarmagie. Er wurde anschließend zu den Seeräubern der verdorbenen Lande geschickt. Eine nicht unbedingt angenehme Reise von Ci'thaun erst nach Ci'sha und von dort in eine kleinere Festung an der Küste in einer Bucht östlich von Ci'sha. In dieser Festung ankerten etwa ein Dutzend schneller Schiffe die für Überfälle auf Handelsschiffe von und nach Altamar ausfuhren. Eine gefährliche Aufgabe, denn die Aviacarim bewachen die Routen so gut sie können. Und wer auf dem Rücken von Greifen durch die Lüfte segeln kann, kann auch Seerouten recht gut überwachen.
Diese kleine aber, oder vielleicht grade deswegen erfolgreiche Flotte stand unter dem Befehl eines alten Windmagiers namens Darian, der vor allem deswegen noch am Leben war, weil er ein exzellenter Taktiker und erfolgreicher Anführer war. Allerdings verstanden sich Shargath und Darian nicht unbedingt gut, obwohl letzterer damit betreut wurde, Shargath nun zu einem ebenso guten Taktiker auszubilden. Shargath war es einfach zuwider Befehle von Kommandant Darian anzunehmen, die meistens nicht unbedingt ruhmvoll oder sicher waren. Denn Darian hatte ein gewisses Problem damit jemanden auszubilden der zwar nicht über seine Erfahrung, doch aber über einen deutlich schärferen Verstand und vor allem über mehr Talent in der Elementarmagie verfügte als er selbst.

Etwa 3 Jahre dauerte diese Ausbildung unter Darian, in denen Shargath sich mehr als nur einmal deutlich hervortat, sehr zu Darians Verdruss. Letzterer versuchte immer offensichtlicher seinen etwas zu erfolgreichen Schüler loszuwerden, allerdings hatte er diese Rechnung ohne Shargath gemacht, denn dieser hatte sich bereits einen Monat zuvor in den Kopf gesetzt, auch diese Ausbildungsstufe sei beendet, und Darian wurde nicht mehr benötigt, immerhin konnte er dessen Position doch deutlich besser erfüllen.
Die kleine Flotte hatte soeben drei Handelsschiffe abgefangen die eine Holzlieferung nach Altamar bringen sollten, besonderes weißes Holz das sehr selten und bei den Aviacarim sehr beliebt ist. Darian wollte gerade Shargath befehlen mit nur einem Schiff auszukundschaften ob weitere Schiffe zwischen ihnen und Altamar waren, was einer Selbstmordmission gleichkam, als eine Patrouille der Aviacarim die Räuberflotte entdeckte und Angriff. Logischerweise entbrannte ein erbitterter Kampf zwischen den Todfeinden. Und man konnte über Kommandant Darian sagen was man wollte, feige war er nicht, so kämpfte er auch dann in der ersten Reihe gegen die Aviacarim, was ihm letztlich zum Verhängnis wurde. Shargath war es gelungen sich aus den direkten Kampfhandlungen herauszuhalten und aus sicherer Entfernung mittels Magie die Feinde anzugreifen. So hatte er einen guten Überblick und entdeckte auch Darian, wie er mit einem der Aviacarim kämpfte. Nur mühsam vermochte sich der alte Mann diesen Gegner vom Leibe zu halten, was ihm gänzlich misslang nachdem Shargath ihn mittels Finsterschlag in den Rücken viel. Der Aviacarim nutzte die darauf erfolgte Lücke in Darians Verteidigung natürlich sofort um diesen einen tödlichen Treffer zu versetzen, nur um kurz darauf einem Wasserdämon gegenüber zu stehen dem er nicht gewachsen war.
Alles in allem dauerte der Kampf keine 5 Minuten bevor die Magier die Aviacarim aufgrund zahlenmäßiger Überlegenheit zurückschlugen und sich mit der Beute in Richtung der heimatlichen Festung zu machen.

Dort angekommen wurde der Tod des Kommandanten nicht gerade beweint und kurze Zeit darauf stand auch fest wer der neue Kommandant sein sollte. So übernahm Shargath im Alter von grade mal 28 die Führung über diese Raubflotte, und das nicht weniger erfolgreich als sein Vorgänger. Shargath ließ sich außerdem aus eben diesem weißem Holz seinen Zauberstab herstellen, und etwa ein Jahr später begann er außerdem mit dem Studium der Blutmagie, immerhin war er nun ein Offizier der Seestreitkräfte und hatte sich würdig erwiesen, das man ihm dieses Wissen anvertraute.

Das letzte nennenswerte Ereignis vor der Caldámia Mission geschah etwa 2 Jahre nachdem er mit dem Studium der Blutmagie begonnen hatte. Inzwischen hatte er bereits erste Erfolge auf dem Gebiet der Blutsmagie vorzuweisen, außerdem war er auch in seiner Funktion als Flottenkommandant erfolgreich und gewöhnte sich immer mehr an den luxuriösen Lebensstil dem ihm die Sachen bescherten, die die Händler ihnen freundlicherweise überließen. Und wie das mit dem Erfolg so ist, hatte auch dieser seinen Schattenseite. Shargath Erfolg führte zu einem gewissen Unverwundbarkeitsgefühl bei ihm. Seine Leuten versuchten kaum ihm an den Kragen zu gehen. Und es kam was kommen musste, auch dieses Hochgefühl hatte, wohl glücklicherweise, ein Ende. Es war prinzipiell ein Überfall wie jeder andere auch. Sie hatten ihre Beute erreicht die ohne übermäßigen Schutz unterwegs war und so war der Kampf kaum als solcher zu Bezeichnen bevor der Widerstand gebrochen war. Wie sonst auch immer betrat er das Schiff um die Beute selbst zu beurteilen die sie gemacht hatten, doch als er gerade durch den Durchgang in den Frachtraum ging sprang einer der ursprünglichen Besatzung hervor der sich dort versteckt hatte und auf eine günstige Gelegenheit wartete. Der Kampf war relativ schnell vorbei, Shargath war dank seiner Magie deutlich im Vorteil, allerdings zog er sich eine Wunde am Handrücken zu nachdem er beim Überraschungsangriff nicht schnell genug ausweichen konnte. Dies erinnerte ihn daran, immer wachsam zu sein, denn Vorsicht war besser als Fehler wie diesen, der ihm die Narbe auf dem Handrücken einbrachte.

Einige Jahre später, im Alter von 36 betrat Shargath zum ersten mal Dorun Galdes, noch völlig im dunklen darüber warum man ihm hier her bestellt hatte, doch wenn man in die mächtigste Feste der verdorbenen Lande bestellt wird fragt man nicht nach. Von einer schweigsamen Gestalt wurde er durch die Feste geführt und kam schließlich in eine recht große Halle. In dieser warteten knapp 2 Dutzend andere Personen. Manche davon musterten ihn offensichtlich, der Rest insgeheim. Und er sie ebenso. Was ihm dabei auffiel war, dass keiner der Anwesenden offensichtliche Zeichen von dämonischer Verderbtheit zeigte, eigentlich immer ein Anzeichen darauf das es sich um mächtige Dämonenbeschwörer handelte.
Zumindest diejenigen die nicht so gut darin waren ihre Gedanken nach außen hin zu verbergen, oder es vielleicht auch schlicht nicht für nötig hielten, schienen ebenso wenig über den Grund ihres Aufenthalts hier zu wissen wie er. Allerdings sprach hier niemand, es herrschte eine beklemmende Stille in der Halle.

Diese hielt an bis sich an der gegenüber liegenden Seite ein Tor öffnete und die Gestalt die wohl alle Anwesenden hergeleitet hatte, flankiert von zwei großen Lichtdämonen, eintrat und erklärte, der Daemona erwarte sie. Dies löste die Stille schlagartig, hastiges Schlucken, überraschte Laute, aber kein Wort kam über die Lippen der restlichen Anwesenden. Jeder war in Gedanken, was er oder sie getan, verbrochen, haben könnte um die Aufmerksamkeit des Dämonenherrschers zu erlangen. Aber keiner fragte und so folgte die Gruppe den dreien entlang vieler Gänge immer tiefer ins Herzen der Feste. Erneut war das beklemmende Schweigen ausgebrochen. So wurden sie bis ins tiefste Herz der verdorbenen Lande geführt, dem Thronsaal des Daemona, wo sie der Dämonenherrscher höchstselbst in seiner schwarzer Dämonenstahlrüstung erwartete.

Das Wort ergriff jedoch die dunkle Gestalt die sie hergeführt hatte. Sie erklärte ihnen die Mission auf die sie schon bald aufbrechen würden...

Optional: Magie
Shargath beherrscht die Elementarmagie, Dunkel- und Eismagie um genau zu sein. Diese hat er seit seiner Jugend erlernt und perfektioniert. Die Blutmagie hat er erst erlernt nachdem er den Offiziersrang innerhalb der Räuberflotte der verdorbenen Lande erreicht hat.


Zuletzt von Shargath am Di Aug 16, 2011 6:57 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Shargath   Mo Aug 15, 2011 10:53 pm

Hey Cond =)
Einen wirklich guten Bösewicht hast du da erschaffen. Die Geschichte ist stimmig, spannend und glaubwürdig, alles passt gut zusammen und gefällt mir. Ein gelungene Schöpfung eines finsteren Menschen. Armes Caldámia.

Hab noch ein paar Rechtschreibfehler gefunden, ansonsten kann ich nichts an der Vorstellung kritisieren. =)

Spoiler:
 

LG Tika

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BeitragThema: Re: Shargath   Di Aug 16, 2011 6:58 am

xD ich weiß schon warum ich Deutsch sicherlich NICHT im schriftlichen Abitur machen werde... Die deutsche Rechtschreibung ist mir noch immer suspekt und das auch nach 11 vollendeten Schuljahren... Da hilft auch Open Office nur bedingt. Hat aber zum Glück ne Menge Fehler bereinigt.
Außerdem, Englisch ist doch eh viel einfacher *g
So zurück zur Bewerbung:

Alles soweit geändert.
Hoffe ich hab jedes Caldámia erwischt... ^^
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BeitragThema: Re: Shargath   Di Aug 16, 2011 9:14 am

Alles klar, ich gehe mal davon aus, dass du die Rechtschreibfehler eliminiert hast und nehm die Vorstellung an. =)

(du weißt schon, Infos ins Profil unter Charakterbogen übertragen...)

LG Tika

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