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     Das Delta

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    Tika Erkan
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    BeitragThema: Das Delta   Di Sep 21, 2010 11:19 am

    Das Delta

    Die Sewaka, ein mittelgroßer Fluss mit vielen Nebenläufen, entspringt in den Karendibergen, wo sie aus zahlreichen kleineren Bächen ensteht. Sie fließt wie auch die Aldis durch die Verdorbenen Lande Richtung Norden, wo sie im weitläufigen Sewakadelta ins Meer mündet. Ebenso entspringt auch die Rotwasser in den Karendibergen, nur weiter westlich. Begleitet von Nebenläufen, toten Flussarmen und kleineren Zuflüssen sucht sie sich ihren Weg durch die Waldgebiete in Richtung Deltabucht, wo sie nahe der Sewaka ebenfalls ihre Mündung erreicht. Vorher jedoch teilem sich die Flüsse in hunderte, wenn nicht gar tausende kleine Arme, die sich vielfach verzweigen, versickern, andernorts wieder aus dem Boden hervortreten und kleine Seen, Teiche und Pfützen bilden. Das Delta dehnt sich über viele Meilen aus und bildet insgesamt die größte Sumpflandschaft Tiranmars. Bäume wachsen hier kaum, nur von Zeit zu Zeit sieht man eine krumme Erle, Kiefer oder Birke. Der allzeit durchnässte Boden ist trügerisch, unter den Schichten von Moos und Grasbüscheln kann feste Erde ebenso liegen wie ein nur leicht bedecktes Moorgebiet. Ganze Seen können derart zugewuchert sein, dass sie unter einer Schicht Pflanzen nicht mehr zu erkennen sind und wie fester Boden wirken. Nahe der Küste entsteht eine Landschaft, in der sich kiefernbewachsenen Sandhügeln, Wasserflächen und sumpfiges Gras und Schilf abwechseln. Fast immer herrscht nebliges Wetter, und die Sonne kommt kaum bis zum Boden durch, weswegen das Wetter meist kühl und windstill ist. Die Deltalandschaft ist reich an Fröschen, Lurchen, Schlangen und anderen Amphibien und Reptilien. Kleine Fische leben im Süß- und Brackwasser der Teiche und Flussläufe. Wasservögel sind ebenfalls recht häufig, viele Ernähren sich von den Wassertieren oder den Sewakischen Drachenfliegen, beeindruckend großen Libellen, die hier heimisch sind. Abgesehen von den seltenen Rufen der Frösche und Vögel ist ein bedrückend still in der ausgedehnten Einsamkeit. Das Sewakadelta trennt als Teil der Zentralen Wildnis das Kaiserreich vom Aviacarus, wird aber von keiner Straße und keinem Weg durchzogen. Kein Händler und kein Reisender wagt den Weg durch die unübersichtliche und unberechenbare Landschaft. Nahe der Küste beeinflussen auch die Gezeiten den Wasserstand und machen den Boden gänzlich unberechenbar. Tief im Delta liegt jedoch die versunkene Stadt Luwamos, die bereits vor mehreren hundert Jahren vom Sumpf verschluckt wurde und seit dem eine nebeldurchzogene Ruine geworden ist. Niemand kennt den Grund für den Untergang der einstmals blühenden Stadt, von der heute nicht einmal mehr Legenden erzählen.

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