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 Aspenquell

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Tika Erkan
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BeitragThema: Aspenquell   Fr Okt 08, 2010 7:44 pm

Aspenquell

Aspenquell ist eine Kleinstadt am Ufer des Blauen Stromes unter der Herrschaft der Metropole Arimanatu. Ihren Namen hat sie von einem Wäldchen von Pappeln und Espen nahe der Siedlung, die am Ufer des Flusses stehen und leise rascheln, wenn der Wind durch ihre Zweige streicht. Die Stadt besteht aus etwa dreihundert Häusern aus Holz, die teilweise auf Pfählen errichtet sind. Manche stehen im Wasser des Flusses, ragen aber soweit über den Wasserspiegel hinaus, dass sie auch während der Frühlingshochwasser, wenn der Blaue Strom Schmelzwasser aus den schwarzen Gipfeln mit sich führt, nicht überflutet werden. Die Holzbrücke hingegen, die, getragen von drei ebenfalls hölzernen Brückenpfeilern, den Fluss bei Aspenquell überspannt, wird in jedem Frühling davongespült und danach neu errichtet, woran sich die Bewohner der Stadt schon lange gewöhnt haben. Neben den Pfahlhäusern von Aspenquell schaukeln kleine Fischerboote im Wasser. Die Menschen angeln vom Ufer oder von den Booten aus nach dicken Graulachsen und bereiten sie auf verschiedene schmackhafte Arten zu, vor allem in verschiedenen Reisgerichten. Doch das beliebte Essen ist nicht der einzige Grund, warum Reisende gerne das Gasthaus in der Stadt aufsuchen: Das große Holzhaus im Schatten der wispernden und flüsternden Pappeln beherbergt einen Sänger und Barden, der sich nach langen Jahren der Wanderung hier niedergelassen hat und mit fesselnden Erzählungen und mitreißenden Liedern die Menschen begeistert. Seine Legenden und Balladen handeln meist von einsamen Helden und tragischer Romantik und sind in kunstvolle Verse gekleidet, die das Ausmaß seiner sprachlichen Begabung erkennen lassen. Der Barde, der von seinen Zuhörern Vandiran Goldkehle genannt wird, ist bereits fast fünfzig Jahre alt, sein einstmals braungelocktes Haar ist zum Teil ergraut, doch dennoch hat seine Stimme nichts von ihrer Kraft verloren.

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Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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BeitragThema: Re: Aspenquell   Di Feb 08, 2011 9:03 pm

Es war ein milder Tag, recht warm für die Jahreszeit. Nur ein leichter Wind strich über Lir's nackten Oberkörper, endlich stand er auf der Kuppe von der aus er bereits Aspenquell, die erste Zwischenstation seiner Reise erblicken konnte. Er nahm kurz einen Schluck aus seinem Wasserschlauch, der während der vergangenen Stunden rasch lehrer geworden war und setzte seinen Marsch fort. Langsam knurrte sein Magen. Seine letzte Mahlzeit war der Braten gewesen den er mit seinem Vater gegessen hatte, bevor er losgezogen war, der Abschied war merkwürdig gewesen. Das Gefühl ihn zurückzulassen brannte ihm noch immer in der Magengegend. Und während seines Weges war er mehr als einmal kurz davor gewesen umzukehren. Doch hatte er sich entschieden. Er konnte nicht ewig auf dem Hof bleiben und je eher er ihn verließ, desto eher könnte er auch zu seinem Vater zurückkehren.

Der steinige Weg, fühlte sich gut an unter seinen Füßen, zwar hatte er zuhause Schuhe besessen, doch wollte er nicht mehr mit sich nehmen als unbedingt notwendig. Jetzt zweifelte er diese Entscheidung an, er hatte noch einen weiten Weg vor sich und spätestens in den Städten würde er ohne Schuhe unangenehm auffalen. Ganz zu schweigen, dass er nicht viel Lust verspürte durch den teilweise Knöcheltiefen Unrat der Städte zu wahten. Er würde sich Stiefel zulegen müssen.

Dermaßen in Gedanken versunken erreichte er endlich Aspenquell, die erste größere Ansammlung von Menschen seit er sein Dorf verlassen hatte, was ohne großes Aufsehen geschehen war. Ansonsten war er nur zwei Bauern auf ihren Wägen begegnet die ihn freundlich gegrüßt hatten. Hier sah es jedoch anders aus, man hatte ihn schon von weitem kommen sehen und nun viel ihm auf dass sein Auftreten wohl alles andere als unauffällig gewesen war. Die Frauen musterten ihn neugierig und wenn er nicht bereits halbnackt gewesen wäre, hätte er geschworen dass einige ihn mit ihren Blicken auszogen. Die Männer dagegen beobachteten ihn eher misstrauisch, letzteres war immerhin in sofern von Vorteil dass sie die Blicke ihrer Frauen nicht bemerkten.

Alles in allem machte er wohl nicht gerade einen Vertrauenserweckenden Eindruck, knapp begleitet mit seinem leichten Gebäck und dem Bogen über der Schulter. Er versuchte sich durch die Blicke nicht beeindrucken zu lassen und steurte die Taverne an.
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BeitragThema: Re: Aspenquell   Di Feb 08, 2011 10:45 pm

Der Auftritt in der Taverne ging erheblich weniger aufsehenerregend von statten. Die anfänglichen Abendstunde hatte zur Folge, dass sie bereits gut gefüllt war, doch nach und nach immernoch Männer und Frauen eintraffen, so ging Lir in einem Schwung Feldarbeiter unter, die sich hier noch einen Absacker nach der harten Arbeit gönnen wollten. Nachdem er sich kurz umgesehen hatte, nahm er einen kleinen Tisch, der etwas abseits am durchgang zur Küche stand. Er hoffte dort in Ruhe gelassen zu werden. Bis die Wirtin kam, begutachtete er neugierig die anwesenden. Durchweg einfaches Volk vom Land, scheinbar waren zur Zeit auch hier keine Reisenden.

Er dachte darüber nach ob er die Nacht hier verbringen wollte oder ob er lieber noch ein Stück nach Norden ziehen wollte und unterwegs nach einer einfachen Schlafmöglichkeit suchen wollte.
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BeitragThema: Re: Aspenquell   Mi Feb 09, 2011 12:51 am

Nach kurzer Zeit tauchte schließlich auch die Wirtin auf. Lir bestellte einen Teller Suppe und einen Krug einfaches Wasser, welches nach kurzer begutachtung sogar erstaunlich sauber war. Er aß gemütlich und nur selten verirrte sich der Blick eines anderen Gastes zu ihm, auch wen ihn sicher der ein oder andere von der Straße wiedererkannt hatte. Solchermaßen gestärkt, wäre er gerne direkt weiter gezogen. Doch beschloss er lieber noch ein paar Stunden zu schlafen, auch zogen doch immer wieder ein paar verstreute Banditen umher, auch wenn es durchaus eine recht friedliche Gegend war, sollte man die Gelegenheit nutzen, in einem sicheren Haus zu übernachten.

Er bezahlte beim Wirt an der Theke und bekam auch gleich ein Bett in einem Raum zu geteilt, in dem zwar mehrere Betten standen, den er aber dennoch mit niemand weiterem teilen musste, er hatte also recht gehabt, im Moment waren keine Reisenden hier.

Er war nicht beleidigt dass er sich mit niemandem unterhalten musste und auch dass ihn kein Schnarchen störte, so konnte er in Ruhe über seinen weiteren Weg nachdenken. Er wollte nach Arimanatu, dass wusste er, erstens war dort die Magierakademie, die ihm vielleicht Antworten bieten konnte und zweitens war dort das Meer, dass er so dringend sehen und in dem er so gerne tauchen wollte. Doch sollte er sich direkt über die Ebenen auf diesen Weg machen. Oder sollte er zunächst dem Flußlauf folgen und so schließlich über die Städte Brunfurt und Aymes nach Arimanatu gelangen. Erstes würde schneller gehen. Zweites würde ihm Zeit geben über seine weiteren Schritte nachzudenken und wäre wohl auch um einiges Komfortabler.
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BeitragThema: Re: Aspenquell   Fr Feb 11, 2011 5:00 pm

Schon früh am nächsten morgen hatte sich Lir auf den Weg gemacht. Noch vor Sonnenaufgang war nur einer der Burschen auf den Beinen, Lir ließ Grüße an den Wirt und seine Frau ausrichten und verabschiedete sich. Sein Verschwinden aus dem Dorf, war weniger aufsehenerregend. Trotz des Nebels war Lir wieder oben ohne und immernoch Barfuß unterwegs, er füllte noch am Brunnen der Taverne seinen Schlauch auf und verließ dass Dorf in Richtung Brunfurt. Er hatte sich für den sichereren Umweg entschieden, auch in der Hoffnung unterwegs ein paar Schuhe auftreiben zu können.

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