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 Somarinthia

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Tika Erkan
Weltenschöpfer

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BeitragThema: Somarinthia   Do Sep 23, 2010 2:22 pm

Somarinthia

Die Stadt Somarinthia ist der wichtigste und einzige Hafen der Aviacarim an der Küste der Deltabucht und zählt zu den größten Städten des Landes. Sie liegt auf einem Hügel oberhalb einer langgestreckten Bucht, in der sich zahlreiche Stege und Anlegestellen befinden. Dort ankern für gewöhnlich hauptsächlich nordländische Handelsschiffe sowie einige Handels- und Kriegsschiffe der Aviacarim. Die Bucht von Somarinthia ist von einer Mauer und einer Reihe von Wachtürmen umgeben, von denen die beiden höchsten gleichzeitig als Leuchttürme fungieren, die rechts und links die Hafeneinfahrt flankieren. Die Stadt selbst besteht vor allem aus Warenlagern und Werften in der Nähe des Hafens und Wohngebäuden weiter oben am Hang. Die Wohnhäuser stellen eine Art Mischform aus einfachen Steinhäusern und den in Imiltharis und Palvanis zu findenden Wohntürmen dar: Sie sind oft vier oder fünf Stockwerke hoch, rund, verjüngen sich nach oben hin und besitzen eine Außentreppe und eine Dachterasse. Näher am Gipfel des Hügels finden sich die größten Häuser, die von der Oberschicht bewohnt werden, die sich in Somarinthia vor allem aus einigen Adligen, die oft den Rang von Befehlshabern innehaben, Soldaten und Geweihten zusammensetzt. Die Familie des Fürsten und Hauptmanns von Somarinthia lebt in einem achtstöckigen Turm, direkt neben dem Isisha-Tempel, der von der angesehenen und für ihre Klugheit und Besonnenheit bekannten Geweihten Aura Schwanenfeder geleitet wird.
Eine Besonderheit der Stadt Somarinthia ist das Nordländerviertel nahe des Hafens, ein Stadtbezirk, indem die Häuser nicht höher als drei Stockwerke sind und innen Treppen besitzen. Dort befinden sich vor allem Unterkünfte für die Mannschaften der nordländischen Handelsschiffe, aber auch Wohnhäuser für einige Menschen, die sich hier mit Erlaubnis der Stadtwache niedergelassen haben. Sie machen etwa ein Zwanzigstel der Bevölkerung Somarinthias aus, was die Stadt zu der am meisten von Nicht-Aviacarim besiedelten Stadt im ganzen Aviacrus macht.
Nicht nur der Hafen, ganz Somarinthia ist von einer Mauer mit Türmen umgeben. Für Aviacarim sind Schutzwälle natürlich kein Hindernis, darum sind für sie die Türme von wesentlich höherer Bedeutung, jedoch werden die Mauern mit den insgesamt drei Toren vor allem zur Kontrolle der Ein- und Ausreise von Flugunfähigen benötigt, die als Folge des langjährigen Krieges der Aviacarim mit den Verbotenen Landen streng geregelt ist.

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Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova - wie der Phönix aus der Glut
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Sonst kann's geschehen
Dass wir beide lichterloh in Flammen stehen
Ich will brennen!

(ASP - Ich will brennen)
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Anomandaris
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BeitragThema: Re: Somarinthia   Di Aug 23, 2011 6:20 pm

> > > Kommt aus der Aviacarusebene

Er war annährend Pleite. Sein Proviant war bereits seit einiger Zeit aufgebraucht und er saß schon seit drei Wochen in Somarithia fest. Missmutig trank Anomandaris einen weiteren Schluck des schalen Bieres und betrachtete von seiner dunklen Ecke aus die anderen wenigen Gäste der Schenke.
Er hätte den Weg durch das Sewakadelta nehmen sollen, den Gefahren zum Trotz. Bei Askion, er war ein Eismagier, das Delta hingegen nur ein Delta. Ein Sumpfgebiet, gefährlich vielleicht für unbedarfte Händler.
Vermutlich wäre er bereits hindurch und nunmehr in den Wäldern Karendias. Der Rest des Weges wäre simpel gewesen.
Aber nein, Anomandaris musste natürlich in diese Hafenstadt kommen, in der Hoffnung auf einen schnelleren und sichereren Seeweg. Welch Irrtum.
Man hätte meinen können, dass ein mächtiger Eismagier keine Probleme bekommen würde, eine Passage über die Deltabucht zu kriegen, aber diesen widerlichen Krämerseelen ging es nur um Münzen.
Zu blöd, dass der Halbelf nicht genug mitgenommen hatte - und seine Münzen wurden von Tag zu Tag weniger.

Sollte er zurück zu Navadis Akademie reisen? Sein altes Leben in der Einsamkeit der Nördlichen Wildnes fortführen? Das konnte es nicht sein. Nein, Anomandaris war Großes bestimmt, er wusste es. Er fühlte es. Etwas trieb ihn ins Kaiserreich, ein unerklärliches Drängen und Ziehen. Er wusste nicht wieso es so war, aber er sehnte sich danach, endlich in Tarcon anzukommen.
Er würde einen Weg finden ...
Die Tür schwang auf und offenbarte das windige, regnerische Wetter draußen. Seit drei Tagen hatte gar kein Schiff mehr abgelegt, zu unsicher war das Wetter.
Der Mann der eintrat hatte schon viele Winter gesehen, das sah man dem wettergegerbten, harten und kantigen Gesicht mit den kalten Augen an. Er war von kräftiger Statur, breite Schultern hielten den schweren Fellmantel. Die schwarzen Haare hingen ungepfelgt bis in den Nacken und passten zu dem Drei-Tage-Bart.
Die schwarzen Stiefel des Mannes setzten sich wieder an in Bewegung, nachdem er kurz im Türrahmen verharrt hatte, und brachten ihn an die Bar.
Anomandaris verstand nicht, welche Worte der Kerl mit dem Wirt wechselte, aber anschließend sah er sich kurz um, suchend, und stampfte dann auf die Nische des Halbelfen zu.

Angekommen zögerte er kurz, zog sich einen Stuhl heran und setzte sich Anomandaris gegenüber, der ihn vorsichtig musterte.
"Du bist der, der hier seit einiger Zeit eine Passage über die Deltabucht sucht. Die Spitzohren und der ... Stab, sie sprechen sich rum." Der Kerl nickte kurz auf Anomandaris' Zauberstab, der neben ihm an die Wand gelehnt war. Die Stimme war tief und frei von jeglicher Wärme. Der Mann war jemand, der das Befehlen gewohnt war. "Mein Name ist Laif Mardagas. Ich bin Kapitän der Gischttrinker." Anomandaris bemerkte erst jetzt das Schwert an der Seite seines Gegenübers. "Was wollt ihr?"
Laif zog eine Augenbraue hoch. "Seit ihr nichtmehr an einer Überfahrt interessiert. Selbstverständlich komme ich, um euch eine anzubieten."
Der Halbelf setzte sich gerade hin und starrte den Mann an. Wenn sich herumgesprochen hatte, dass er eine Überfahrt suchte, musste sich auch seine klamme finanzielle Situation herumgesprochen haben. Offenbar war das laif aber egal.

Erhielt er hier tatsächlich eine Chance? Laif sprach weiter.
"Seht das Wetter draußen. Es ist unberechenbar zurzeit. Auch wenn die Gischttrinker unsinkbar ist, auch wenn ich der beste Kapitän der ganzen Nordlande bin - ich möchte euch dabeihaben. Ihr seid ein Eismagier. Ich bezweifle das nicht, nicht wie die anderen, die euch für einen Hochstapler halten.
Ich habe Stürmen und Piraten getrotzt, in Kriegen auf den Meer und dem Land gekämpft, die Städte des Südens und die Wüste Kassarac besucht. Aye, ich erkenne einen Magier, wenn ich ihn vor mir habe."
Laif zog die dichten Augenbrauen zusammen.
"Noch die nächsten zwei Wochen wird hier kein Schiff ablegen, das ruiniert das Geschäft der Händler vor Ort, die ihre Waren loswerden müssen. Kein Schiff außer die Gischttrinker. Ich werde dabei guten Gewinn einfahren. Kein Sturm wird es je schaffen, Laif Mardagas verzagen zu lassen!
Ihr werdet mit euren Künsten uns günstiges Wetter senden. Ich erwarte nicht, dass ihr den Sturm *puff* verschwinden lasst, aber tut euer bestes, uns gute Fahrt zu verschaffen. Den Rest erledige ich mit meiner Mannschaft."
Laif trug ziemlich dick auf, aber irgendwie hatte Anomandaris den Eindruck, dass es tatsächlich die Wahrheit war. Naja, das konnte ihm eigentlich sowieso egal sein.
Es gab keinen Grund zu zögern, die Gefahren und Risiken spielten keine Rolle - es war seine einzige Chance.
Der Halbelf schlug ein. "Ich bin dabei, Laif Mardagas." Askion war gnädig gewesen.
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Somarinthia

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